Termine & Aktuelles

An dieser Stelle finden Sie stets aktuelle Termine und Neuigkeiten aus unserem Verein.

Handballvorschau auf das Wochenende vom 19./20.3. 2016

Sonntag (20.3.2016), 13 Uhr, Sporthalle Sabinusstraße: Spitzenspiel in der Handball-Verbandsliga Süd  HSC-Frauen empfangen Aufstiegsaspirant LHC Cottbus

Frankfurt (dis).  Nach dem klaren Heimerfolg (32:15) der Handball-Frauen des HSC 2000 Frankfurt (2./24:6) im Stadtderby gegen den BSV Iskra stehen die Schützlinge von Trainer Heiko Hillebrand am Sonntag vor einer echten Herausforderung. Im Spitzenspiel der Verbandsliga Süd gibt der verlustpunktfreie Lausitzer HC Cottbus (1./34:0) ab 13 Uhr seine Visitenkarte in der Frankfurter Sporthalle Sabinusstraße ab.

 

Der Aufstiegsaspirant aus Cottbus stellt natürlich ein ganz anderes Kaliber dar als es zuletzt der BSV Iskra war. „Deshalb müssen wir von Anfang an eine konzentrierte Abwehrarbeit an den Tag legen und dann die daraus resultierenden Konterchancen erfolgreich nutzen“, erklärt der HSC-Coach die Marschroute. Trotzdem will er seine Damen nicht unter Druck setzen, zumal sein zum Saisonstart neuformiertes Team das gesteckte Ziel (Rang vier) bereits vorzeitig erfüllt hat. Alles, was jetzt noch kommt, wäre eine schöne Zugabe für die Frankfurterinnen. Denn aus den letzten drei Spielen muss lediglich noch ein Zähler her, um sogar als Tabellenzweiter abzuschließen.

 

Meine Mannschaft hat zuletzt die Ausfälle einiger Stammkräfte erstaunlich gut kompensiert. Das erwarte ich auch, wenn am Sonntag verletzungsbedingt Lisa Berger, Sophie Savoly,  Nicol Leuschner und Cathleen Meier ersetzt werden müssen“, erklärt Hillebrand.

 

Auch die Verbandsliga-Männer des HSC 2000 (6./16:18) bekommen es mit dem Spitzenreiter zu tun, müssen aber bereits am Sonnabend (19 Uhr) beim SV Jahn Bad Freienwalde (34:0 Punkte) antreten. „Obwohl wir in Freienwalde gegen den fast schon sicheren Brandenburgliga-Aufsteiger natürlich Außenseiter sind, wollen wir dort unsere Haut so teuer wie möglich verkaufen und freuen uns auf den Hexenkessel in der Kurstadt-Sporthalle“, beschreibt HSC-Torwart Gregor Menz die Ausgangssituation vor dem Punktspiel.

Sonnabend Kreispokalfinale in der       Brandenburg-Halle

Handball-Nachwuchs im Blickpunkt

Großer Pokalspieltag am Sonnabend (12.3.2016)

6 Frankfurter Teams, davon zweimal der HSC 2000,

stehen im Pokalfinale in der Brandenburg-Halle

Frankfurt (lwü/dis) Der Jugendhandball in Frankfurt (Oder) ist gleich mit sechs Mannschaften im Pokalfinale vertreten. Ein deutlicher Beweis dafür, dass die Handballvereine der Stadt eine gute Nachwuchsarbeit leisten. Drei Mannschaften vom Handball Sport Verein Frankfurt (HSV), zwei vom Handball Sport Club 2000 Frankfurt (HSC) und ein Team vom Frankfurter Handball Club (FHC) stehen im Finale. Die sechs Endspiele sind für die weiblichen und männlichen Talente der

B-, C-, D- und E-Jugend ein ganz besonderer Höhepunkt in der laufenden Saison.

 

Die organisierenden Vereine haben dafür in der Zeit von 10 bis 18.30 Uhr die Brandenburg-Halle ausgewählt, um möglichst vielen Eltern, Großeltern und anderen handballbegeisterten Frankfurtern und ihren Gästen das Zuschauen zu ermöglichen.

Wir haben uns zusammen mit dem HSC 2000 für die Austragung der sechs Pokalfinalspiele in der Brandenburg-Halle beworben und den Zuschlag erhalten“, erklärt HSV-Vereinschef  Lothar Würfel.  Hierzu sind alle Handballfans herzlich eingeladen, zumal wir keinen Eintritt erheben werden. Stattdessen wird um eine kleine Spende gebeten, die dem ausschließlich ehrenamtlich betriebenen  Nachwuchs der beiden ausrichtenden Frankfurter Vereine zu Gute kommen soll.

 

Spielplan in der Brandenburg-Halle 

 

10 Uhr,  weibliche E-Jugend: 

Frankfurter HC - HSV Frankfurt  (Oder)

 

11.30 Uhr, weibliche B-Jugend:

MTV 1860 Altlandsberg  -  BSG Stahl Eisenhüttenstadt   

                           

13 Uhr, weibliche D-Jugend:

OSG Fredersdorf-Vogelsdorf  -  HSV Frankfurt  (Oder) 

 

14:30 Uhr, weibliche C-Jugend:

HSV Frankfurt (Oder) - OSG Fredersdorf-Vogelsdorf

 

16 Uhr, männliche B-Jugend:

HSG Schlaubetal-Odervorland - HSC 2000 Frankfurt (Oder)

 

17:30 Uhr, männliche C-Jugend:

Grünheider SV - HSC 2000 Frankfurt (Oder)

Frauen des HSC starten erfolgreich

von Gregor Menz

 

Wenigstens in einem Bereich wird die ehemalige Sportstadt Frankfurt (Oder) dem alten Titel wieder fast gerecht. Im Frauenhandball stellen nun schon drei Vereine Mannschaften für den Wettkampfbetrieb. So gibt es den FHC mit seinen Drittligadamen an der Spitze, das deutsch-polnische Projekt BSV ISKRA und natürlich die ambitionierte neu zusammengewürfelte Auswahl des HSC 2000, die am Wochenende ihr erstes Punktspiel überhaupt gegen die Damen des SV Chemie Guben 1990 erfolgreich absolvierte.

 

Das Team, welches aus Spielerinnen im Alter zwischen 16 - 45 Jahren besteht, schien zunächst etwas aufgeregt zu sein. Die Nervosität des Neubeginns war zu spüren und so gelang anfänglich nicht jede Aktion. Doch auch bei den Gegnerinnen klappte noch nicht alles und so entspann sich in der Frühphase eine ausgeglichene Partie. Trainer Hillebrand war, wie immer, sehr engagiert am Werk und vermochte es so nach und nach mit seinen Anweisungen neue Impulse zu geben und auch die Akteurinnen gewannen zunehmend an Sicherheit. Diese Steigerung in der ersten Halbzeit wurde dann auch belohnt. Mit einem 10:13 konnte man in die Pause gehen. Dem Team gelang es nach Wiederanpfiff sogar sich immer weiter abzusetzen, ihr Niveau weiter zu steigern und konzentriert bis zu letzten Minute zu agieren. Daher konnte am Ende auch ein ungefährdeter und hochverdienter 28:19-Sieg gefeiert werden.

 

Trainer Heiko Hillebrand meinte nach dem Spiel: „Die harte und lange Vorbereitung hat sich offensichtlich gelohnt. Aus den vielen verschiedenen Charakteren, die in den letzten Jahren zum Teil noch Gegnerinnen waren, ist eine echte Einheit geworden. Einen großen Respekt an die ganze Truppe, die bis zu diesem Tage in dieser Formation noch nie ein Punktspiel bestritten hatte. Dafür haben sie echt ein klasse Spiel auf die Platte gebracht und ich gehe davon aus, dass da sogar noch Luft nach oben ist. Ich hoffe, dass wir in den nächsten Spielen an diese super Leistung anknüpfen können.“

 

Das wird die Mannschaft auch müssen, denn bereits am nächsten Wochenende warten in der ersten Runde des HVB-Landespokals die FHC-Frauen als nächster sehr großer Prüfstein auf die Mädels des HSC 2000. Aus dem kleinen Turnier ist allerdings eine einzelne Pokalbegegnung geworden. Der ebenfalls in die Ansetzungsgruppe geloste HV Ruhland/Schwarzheide hat seine Mannschaft aus dem Wettbewerb genommen. Somit kommt es am Samstag den 12.09.2015 um 15.00 Uhr in der der Sporthalle an der Sabinusstraße zum reinen Stadtderby.

 

Das Abschneiden in diesem Spiel wird den weiteren Weg des Frauenteams des HSC freilich kaum beeinflussen. Vielmehr will man entspannt in die Zukunft gehen. Für die Liga ist ein 4. oder 5. Tabellenrang anvisiert und zudem soll die Mannschaft weiter zusammenwachsen und sich entwickeln. Die Voraussetzungen dafür sind im Moment gut. Auf bis zu 19 Spielerinnen kann der Trainer zurückgreifen. Unter diesen befinden sich einige echte Handballneulinge aber auch richtige Talente wie die Torfrau Maria Bunk, die auch schon hochklassig für den FHC spielte. Über mehr Unterstützung durch Sponsoren aller Art würde sich die neue Mannschaft zudem freuen.

 

Der HSC 2000 möchte mit seiner Frauenabteilung all jenen ein Angebot machen, die nicht oder nicht mehr auf dem allerhöchsten Niveau Handball spielen wollen, sich aber dennoch weiterhin in einem Verein engagieren wollen und auch am Wettkampfbetrieb teilhaben möchten. Heiko Hillebrand fasst dies so zusammen: „Mir geht es um den Spaß am Spiel und an der Bewegung. Zudem soll sich der HSC mit der Damenabteilung weiterentwickeln. Ich bin wirklich gespannt, was wir so alles schaffen können. Außerdem liegt mir der Handballsport in der Region am Herzen. Ich liebe dieses Spiel und möchte, dass viele Menschen es ausüben können. Mit dem guten Klima, das jetzt schon in der Truppe herrscht, schaue ich positiv in die Zukunft.“ 

Der HSC Frankfurt startet in die neue Saison

von Gregor Menz

 

Bei den Frankfurter Handballern hat sich in den letzten Wochen einiges getan. Nicht nur hat sich die erste Männermannschaft durch einige neue Mitspieler verjüngt, auch im Verein hat es positive Veränderungen gegeben. So tritt für den HSC nun auch eine Frauenmannschaft im Wettkampfbetrieb an. Dazu gesellen sich eine zweite Männermannschaft und die Handballsenioren (Ü40) sowie jetzt auch erstmals eine erfolgshungrige A-Jugend. Im Torhunger nicht nachstehend gehen auch noch eine B-, C-, D- und E-Jugend auf Punktejagd.

 

Für die erste Männermannschaft geht es am Sonntag mit einem Heimspiel in die neue Saison. Erster Gegner des Teams, welches in der Verbandsliga Nord startet, ist der SV Blau-Weiß Dahlewitz. Die Mannschaft belegte in der letzten Spielzeit den achten Rang in der Südstaffel und wird sich sicherlich gut in der Nordliga einfinden wollen. Gespielt wird am Sonntag um 15.00 Uhr in der Sabinushalle. Besondere Saisonhöhepunkte bieten sicherlich die Partien gegen die HSG Schlaubetal, welche nach ihrem Abstieg aus der Brandenburgliga oben angreifen will. Auch Trainer Jochen Pietzsch freut sich auf den anstehenden Beginn der neuen Spielzeit: „Wir haben uns für unsere Verhältnisse gut vorbereitet. Gut war sicherlich, dass wir fast durchgängig trainiert haben. Nun fiebern alle dem echten Wettkampf entgegen. Ich hoffe natürlich, dass vor allen Dingen die neuen Jungs frischen Wind in die Mannschaft bringen können.“ Neu in der Mannschaft sind ein weiterer Torhüter, Sven Adamzent, welcher nun aus Eisenhüttenstadt nach Frankfurt zurückgekehrt ist. Dazu gesellt sich ein kräftiger, junger Pole namens David Niedzwiedzki, der seinen Platz auf den Halbpositionen oder aber am Kreis finden wird. Verlassen hat den HSC dagegen der erfolgreichste Rückraumschütze der letzten beiden Jahre. Christian Rippin ging zurück zu seinem Heimatverein in Fürstenwalde. Die Publikumslieblinge Sebastian Bähr, Christian Wessely und Björn Bischof sind dagegen weiterhin mit von der Partie.

 

Für die neugegründete Frauenmannschaft geht es zunächst nach Guben. Das Team, das weiterhin fleißig auf der Suche nach Sponsoren ist, misst sich am Samstag um 18.00 Uhr mit den Frauen des SV Chemie Guben 1990. Trainiert und unterstützt werden die Damen von Heiko Hillebrand, der im letzten Jahr noch den Verbandsligatitel mit den Stahl-Frauen holen konnte. Er freut sich auf die Herausforderung in der Verbandsliga-Süd mit der wild zusammengewürfelten Truppe: „Die Mädels sind toll. Obwohl sie im letzten Jahr zum großen Teil noch gegeneinander gespielt haben, ist jetzt schon ein echtes wir-Gefühl entstanden. Da wächst eine gute Truppe zusammen, die sicherlich für die eine oder andere Überraschung sorgen kann.“ Der erste Saisonhöhepunkt folgt dann auch schon eine Woche nach dem Auftakt. Im Pokal laden die Frauen des HSC gleich zum großen Stadtduell mit den Drittligafrauen des FHC. Am 12.09.2015 geht es um 15.00 Uhr in der Sabinushalle los.

 

Auch für die zweite Männermannschaft des HSC beginnt am Sonntag wieder der Wettkampfmodus. Um 14.00 Uhr geht es in Fredersdorf gegen die dort heimische Reserve der rot-weißen TSG. Zum ersten Heimspiel lädt der langjährige Mannschaftsverantwortliche Detlef Meyer aber erst am 20.09.2015 um 15.00 Uhr in die Sabinushalle. Der Gegner ist die BSG Pneumant Fürstenwalde, die sicherlich auch den Ex-Frankfurter Christian Rippin dabeihaben werden. 

 

Pokalfinale am 10.05.2015 wird vom HSC ausgerichtet 

Der HSC 2000 Frankfurt lädt am kommenden Wochenende zu einem Teil der Pokalendspiele des Kreisfachverbandes Märkisch Oderland in die Sabinushalle ein. Es treffen am Sonntag den 10.05.2015 zunächst um 12:00 Uhr die Frauen des SSV Rot-Weiß Friedland auf die OSG Fredersdorf-Vogelsdorf II.

 

Anschließend folgt ab 14:00 Uhr das C-Jugend-Endspiel in dem ebenfalls die OSG Fredersdorf gegen die Heimmannschaft vom HSC 2000 Frankfurt antritt. Die C-Jugend des Gastgebers ist dabei Meister in der Kreisliga MOL geworden und kann nun das Double perfekt machen. Damit könnte die ohnehin schon erfolgreichste Jugendmannschaft des Vereins ihre erfolgreiche Spielzeit noch zusätzlich krönen. In der Saison konnte man die Gegner bereits zweimal bezwingen und hat somit gute Voraussetzungen gegen eine sicherlich motivierte Gastmannschaft.

 

Die Saisonergebnisse des Frankfurter Nachwuchses lauteten:

 

B - Jugend 3. Platz

C - Jugend 1. Platz

D - Jugend 3. Platz

E - Jugend 4. Platz

 

Als letzter Höhepunkt des Tages steht noch das Finale der Senioren männlich auf dem Programm. In der Partie begegnen sich Müncheberg/Buckow und Grünheide.

 

Damit gibt es noch einen spannenden Saisonabschluss.   

 

Offener Brief des HSC 2000 Frankfurt (Oder)

Frankfurt ist dabei sein Erbe als Sportstadt zu verspielen

 

Sehr geehrte Stadtverordnete und Volksvertreter,

 

Frankfurt hat sich über viele Jahre als Sportstadt verstanden. Basierend auf einem Fundament des Breitensports stand eine Hochburg des Leistungssports. Auch heute noch findet sich diese Bezeichnung auf der offiziellen Internetpräsenz der Stadt. Stolz sei man auf die vielen Vereine und natürlich auch auf die zahlreichen Spitzenkönner die in diesen Vereinen groß wurden.

 

Die Identität als Stätte des Sports fußt dabei auf mehr als 210 Jahren Sportgeschichte und in der Bevölkerung wird diese Geschichte auch gelebt. Mehr als 10.000 Aktive betätigen sich in über 80 Vereinen. Dazu kommen zahlreiche Ehemalige und Ehrenamtliche. Nicht zu vergessen sind auch die Zuschauer, welche oft und gerne selbst in kleine und „unbedeutende“ Wettkämpfe hineinschauen und die Klubs und die Sportler so mit Eintrittsgeldern und Anerkennung unterstützen.

 

Nunmehr macht es sich seit einigen Jahren bemerkbar, dass diese Bezeichnung „Sportstadt“ und der Verweis auf die Tradition und die Bedeutung des Sports von Seiten der Verantwortlichen immer mehr zu bloßen Lippenbekenntnissen verkommen. Die Vereine haben sich längst an schwieriger werdende Bedingungen und ein Gegeneinander gewöhnt, stiefmütterliches Verhalten ist an der Tagesordnung, Dinge werden nicht geklärt, sondern auf die lange Bank geschoben, Probleme (zum Beispiel mit Hallenwarten) werden ignoriert. Ein Entgegenkommen bei Turnieren, Vereinsfesten und anderen Angelegenheiten sind die Ausnahme statt die Regel. Überall gibt es Probleme aber keine Lösungen.

 

Dass man nunmehr allerdings versucht die Vereine aktiv finanziell an die Wand zu drücken, ist ein neuer Tiefpunkt in der nach unten offen Skala der Nichtachtung gegenüber den Vereinen und den darin engagierten Bürgern. Mit der Vorlage der neuen Benutzungs- und Entgeltordnung für die Sportanlagen der Stadt Frankfurt wurde den Vereinen mitgeteilt, dass man fortan ein erheblich höheres Nutzungsentgelt von ihnen verlangen will. In der vorgelegten Fassung sind spürbare Mehrkosten für den Wettkampfbetrieb vorgesehen.

 

Diese zusätzliche Belastung würde sich bei unserem Verein pro Jahr auf 2500 – 3000 € nur für die Aufrechterhaltung des Spielbetrieb belaufen. Das entspricht dem Jahresetat einer ganzen Mannschaft oder auch der Sponsorenleistung von 5 – 6 Geldgebern ohne jeglichen Mehrwert. Daneben sollen Verkaufspauschalen und erweiterte Strafen erhoben werden können, woraus sich gut und gerne noch ein Vielfaches an Kosten ergeben kann und erfahrungsgemäß auch wird. Nicht unerwähnt sollen auch die verschlechterten Bedingungen in Sachen Fristen bleiben.

 

Damit macht man es Klubs wie dem HSC 2000 zunehmend unmöglich überhaupt ein Sportangebot anzubieten und vernichtet so auf lange Sicht die Vereinsinfrastruktur der „Sportstadt“ Frankfurt (Oder). Ob dahinter möglicherweise sogar genau dieses Kalkül steckt, kann natürlich nicht gesagt werden, dass den Verantwortlichen allerdings nicht allzuviel an den kleinen Sportgemeinschaften liegt, ist dagegen offensichtlich. Dies lässt sich vor allem auch aus den Antworten schließen, die man auf Nachfrage zu dem Thema bekommt. Heißt es doch dann lapidar, man habe sich das durchgerechnet und der Verein müsse den Beitrag bloß um ein paar Euro erhöhen. Inwiefern dass vor allem im Nachwuchsbereich in der finanzstarken Metropole an der Oder realistisch ist, konnte allerdings niemand mehr beantworten. Auch ob solche Erhöhungen und Vorgänge dann jedes Jahr zu erwarten wären, blieb offen.

Ausdrücklich sei gesagt, dass wir uns als Verein durchaus auch in der Pflicht sehen, der Stadt wenn möglich, entgegenzukommen. Auch wir verschließen unsere Augen nicht vor den aktuellen Problemen und gesellschaftlichen Entwicklungen. Auch wir stellen uns die (für uns im Zusammenhang spezifischen) Fragen, die mit dem demographischen Wandel einhergehen. Wie kann Frankfurt (Oder) weiter sportlich attraktiv bleiben? Wie sieht die Entwicklung der Vereinsstruktur aus?

 

Wir wissen, dass am Ende alles an der Finanzierbarkeit hängt. Aber ein Überfordern und Übergehen ist in diesem Zusammenhang sicherlich nicht die richtige Art und Weise um mit den Sportpartnern, insbesondere im Breitensport, umzugehen.

 

Die sportliche Tradition der Stadt verpflichtet. Sie ist nicht nur Basis für Erinnerung und Stolz, sie ist in Form des sich daraus erwachsenen Angebots auch wesentliches Merkmal der Lebensqualität in Frankfurt. Nur mit einer breiten Auswahl an Klubs und einer Vielzahl an Sportarten lässt sich der Begriff Sportstadt mit Leben füllen. Die immer wieder zitierten Vorteile des Sports wie die Förderung der Gesundheit, die Integrationskraft und die Bedeutung für die Entwicklung von Kindern- und Jugendlichen sollten die Verantwortlichen dazu bewegen den Handelnden in den Vereinen mit etwas mehr Achtung und Voraussicht zu begegnen und diese nicht nur als Melkkühe zu betrachten. Diese Menschen sind es schließlich, die das Prädikat, mit dem sich die Stadt schmückt, mit ihrer oft stundenlangen unentgeltlichen Arbeit erst mit Leben füllen und die genannten gesellschaftlichen Vorzüge für alle Bürger realisieren.

 

Mein Wunsch wäre es, wenn Sie, sehr geehrte Volksvertreter, die vorangegangenen Überlegungen in Zukunft in ihre Entscheidungsprozesse miteinfließen lassen würden. Es wäre auch schön, wenn die Vereine insgesamt wieder ernst genommen werden würden und sich die Zusammenarbeit wieder verbessern ließe. Insbesondere würde ich mich auch freuen, wenn die Stadt sich ihrer Verantwortung für den Erhalt und die Verwendbarkeit der Sportstätten wieder bewusst würde.

 

Mit freundlichen und hoffnungsvollen Grüßen

 

Mirko Lange

Trainingstermin für Frauenmannschaft steht 

von Gregor Menz

 

Für die kommende Spielzeit hat der HSC 2000 Frankfurt eine Frauenmannschaft für die Kreisliga gemeldet. Nachdem sich inzwischen eine gute Anzahl an Handballerinnen bereiterklärt hat in der nächsten Saison für den HSC anzutreten, steht mit Heiko Hillebrand zudem ein erfolgreicher und erfahrener Trainer für die Mannschaft zur Verfügung. Er trainierte bisher die Verbandsligafrauen von Stahl Eisenhüttenstadt und erreichte mit den Damen in der abgelaufenen Saison den Aufstieg in die Brandenburgliga. Auch als Torwarttrainer hat er sich schon einen Namen gemacht. Zudem kennt man ihn auch beim HSC bestens. Spielt er doch seit fünf Jahren auf verschiedenen Positionen für die erste und auch mal für die zweite Mannschaft.

 

Für ihn stellt sich die Situation sehr positiv dar: „Ich freue mich auf die neue Aufgabe bei meinem Verein. Natürlich war das eine tolle Zeit in Eisenhüttenstadt nun kann ich aber mithelfen etwas Neues aufzubauen. Ich habe einige Mädels in den Probetrainingseinheiten ja schon kennengelernt und kann bereits sagen: wir haben eine großartige Mischung und zwar in Bezug auf die Spielerfahrung aber auch was das Alter angeht. Ich werde auf jeden Fall dafür sorgen das wir Erfolg und Spaß miteinander verbinden. Alle sollen sich willkommen und mitgenommen fühlen. Im Vordergrund steht dabei ein abwechslungsreiches Training.“ Dafür hat sich Vereinspräsident Mirko Lange auch bereiterklärt neue Trainingsmittel zu kaufen und ist auch schon auf der Suche nach weiteren Sponsoren.

 

Auch wenn sich schon einige Spielerinnen zusammengefunden haben, kann die Mannschaft weitere Kräfte gut gebrauchen. Vor allem eine weitere Torhüterin wäre gern gesehen aber auch alle anderen Positionen können noch unterstützt werden. Aus diesem Grund können sich auch alle Interessierten gerne bei der derzeitigen, vorläufigen Trainingszeit einfinden. Dieses findet ab Mai jeden Freitag um 20.00 Uhr in der Sabinushalle statt.

Handballfrauen zum HSC 2000 Frankfurt

von Gregor Menz

 

Im Februar 2015 verkündete der HSC 2000 Frankfurt stolz über seinen Internetauftritt eine Mädchen- und Frauenabteilung ins Leben rufen und in den Verein integrieren zu wollen. Seitdem hat diese Meldung bei den Handballfreunden der Region einiges an Aufsehen erregt. Neben vielen positiven Reaktionen, gab es dabei auch zahlreiche Anfeindungen und Gerüchte. Insbesondere wurde kolportiert, der Verein könne dies finanziell nicht stemmen und würde auch nicht über die entsprechende Infrastruktur verfügen. Zudem sehen andere Vereine aus der Umgebung ihre jeweiligen Positionen bedroht. Daher hat sich der HSC nunmehr entschieden offensiv mit der Situation umzugehen und einige Hintergründe näher zu beleuchten und dazu auch einen Einblick in die Gedankenwelt des Vereinspräsidenten Mirko Lange in Form eines Interviews zu gewähren.

 

Bisher gibt es im Verein nur eine reine Freizeitfrauenmannschaft die nicht mehr an einem regulären Spielbetrieb teilnimmt aber hin und wieder zu Turnieren fährt. Im Wettkampfbereich hat sich der HSC dagegen bisher ausschließlich als Vertreter des Männerhandballs der Stadt in der Tradition des ESV gesehen. Die Basis dafür bieten vor allem Spieler und Verantwortliche die selbst beim ESV aktiv waren und natürlich die Eingliederung des Nachwuchsbereiches der Eisenbahner. Freilich kann man nicht mit den Leistungsansprüchen der Vergangenheit konkurrieren aber glücklicherweise wurde wieder eine Basis für den Handballsport im Männersegment in der Stadt bereitet.

 

Nun werden Vereine häufig auch über die in ihnen engagierten Familien geprägt. Vor allem soll auch der Nachwuchs in die Fußstapfen der Großen treten. Allein in der ersten Männermannschaft gibt es allerdings mehrere Väter kleiner Mädchen, so dass sich schon natürlicherweise die Frage stellt, wie man diese an den Verein binden und für den Handballsport gewinnen könne. Der Wunsch der Eltern war dabei deutlich. Es sollte eine eigene Mädchenmannschaft ins Leben gerufen werden und so auch der Klub als solches eine Weiterentwicklung erfahren.

 

Diese Entscheidung richtet sich dabei eindeutig nicht gegen den FHC. Es geht nicht um eine Leistungssportorientierung. Ähnlich wie bei den Männern geht es um die Möglichkeit im Freizeitsegment ein Angebot im Bereich des Frauenhandballs für alle anzubieten. Dabei sollte die Debatte auch ehrlich geführt werden. Der FHC bietet einen Ansatz für den Leistungssport bei dem am Ende viele junge Mädchen den Sprung in die hohen Spielklassen nicht schaffen. Das ist so absolut in Ordnung, bedeutete aber auch, dass sich vor allem die Frankfurterinnen in der Umgebung umschauen müssen um zu spielen oder eben den Sport aufgeben. Auf dieser Basis sind auch Frankfurterinnen mehrfach an die Vereinsführung des HSC herangetreten um sich zu erkundigen, ob eine entsprechende Entwicklung möglich wäre.

 

Diese Ansätze, die sich auch über die letzten Jahre häuften, führten schließlich zu der Entscheidung langsam auch eine Frauensparte für den HSC 2000 zu entwickeln. Wobei eindeutig auch die Entfaltung des Vereins als Ganzes eine Rolle bei der Entscheidungsfindung spielte. Strategisch soll nicht mehr nur das alte Bild des ESV über dem HSC stehen, sondern auch eine eigenständige Form und Identität gefunden werden. Frauenteams sind dabei in vielen Vereinen eine positive Triebfeder. Nicht nur gelangen so mehr Mitglieder und damit auch Aktive und Ehrenamtliche neben dem Sport in die „Familie“ alias Verein, sondern es entsteht auch eine Anziehungskraft für den Männerbereich und für das Publikum wird mehr geboten.

 

Zu einigen weiteren Fragen bezog außerdem Herr Mirko Lange als Vereinsvorsitzender des HSC 2000 Frankfurt Stellung:

 

GM: „Wie stehen sie zu den Vorwürfen der HSC könne sich weitere Abteilungen nicht leisten und der Verein stehe kurz vor dem finanziellen Kollaps?“

 

Mirko Lange: „Wie bei allen Vereinen ist das Ringen um Sponsoren um eine solide finanzielle Basis zu schaffen sehr anspruchsvoll, auch bei uns. Doch mit jedem Jahr seit unserem kompletten Auftreten mit vier Kinder –und Jugendmannschaften und drei Männermannschaften werden wir bekannter und bisher ist unser Sponsorenpool auch jede Saison größer geworden und der Trend zeichnet sich weiterhin sehr positiv ab. Insbesondere auch zu dieser Spielzeit. Um auch den Mädchen- und Frauenmannschaften dieselben Grundlagen zu gewähren, wird genauso hart gearbeitet werden, wie für alle anderen Mannschaften. Dabei leben wir nicht über unsere Verhältnisse und stärken die Eigenverantwortlichkeit des Handels für seine eigene Mannschaft und Sektion innerhalb des Vereins. Alles kann und will ich aber niemandem Abnehmen. Manches sollte von allein mit Leben gefüllt werden.“

 

GM: „Wie stellen sie sich dem Problem der Infrastruktur insbesondere was Trainer und Betreuer angeht?“

 

Mirko Lange: „Da noch nicht alles im Detail sicher ist, gibt es dazu auch noch kein abschließendes Bild. Es ist doch paradox, dass einige sagen ‚ich bin dabei, wenn ihr so und so viele habt‘. Wenn das alle sagen würden, ginge es nie los. Deshalb sollten alle die Lust haben, sich einfach melden und mitmachen. Für die Jugendmannschaften gibt es darüber hinaus bereits viele Eltern die sich engagieren wollen. Darunter auch potentielle Übungsleiter und auch für die Frauen haben wir schon einen Trainer im Auge.“

GM: „Wie sieht es mit dem Vorwurf aus, dass sie mit der Neugründung andere Vereine kaputtmachen würden?“

 

Mirko Lange: „Viele fürchten Konkurrenz. Dabei muss jeder Verein eigentlich über neue Entwicklungen froh sein. Nur durch neue Gründungen und verstärktes Engagement lässt sich der Mannschaftsschwund der letzten Jahre halbwegs bekämpfen. Unzufriedene Spieler die wechseln wollen, die tun dies so oder so. Dafür müssen wir uns nicht erst als Alternative anbieten. Außerdem sehe ich diesen Vorwurf gelassen. Wir sind nicht für andere Vereine verantwortlich. Wenn wir eine Verantwortung haben, dann gegenüber unserer Stadt und da wollen wir Handball auch für Mädchen und Frauen anbieten.“

 

GM: „Was sagen sie dazu, dass sich der FHC nun möglicherweise doch im Breitensport stärker engagieren will?“

 

Mirko Lange: „Es ist doch so, dass sich immer erst etwas bewegt, wenn jemand die Initiative ergreift. Das waren in dem Fall wir vom HSC. Was der FHC damit macht, ist für uns oder unsere Entscheidung aber nicht wichtig. Wenn wir hier allerdings ein Umdenken erreichen konnten, dann umso besser. Das wird nur den Handball stärken. Auch steht auf einem anderen Blatt, ob alles so stimmt wie es erzählt wird.“

GM: „Es ist ja nicht so, dass es kein Breitensportangebot in Frankfurt für Frauen gäbe. Mit dem BSV ISKRA Frankfurt gibt es ein deutsch-polnisches Projekt. Kann es da eine Zusammenarbeit geben?“

 

Mirko Lange: „Wir respektieren sehr was da aufgebaut wurde und die Verantwortlichen kennen sich auch und tauschen sich aus. Eine Zusammenarbeit will ich für die Zukunft auch ausdrücklich nicht ausschließen. Im Moment allerdings wären da zu viele Dinge die dem im Wege stehen. Auch da will ich offen sein: Stichwort Grüppchenbildung. Das bekommen wir zumindest bis zum Meldetermin für die neue Saison nicht mehr gelöst. Alles Weitere entwickelt sich mit der Zeit.“

 

GM: „Umgekehrt entsteht für die HSC-Männer möglicherweise ein Konkurrenzangebot in der Stadt. Die HSG Schlaubetal möchte sich vielleicht stärker in Frankfurt engagieren. Wie stehen sie dazu?“

 

Mirko Lange: „Ich kenne die Pläne der HSG nicht. Der HSC kann mit anderen Projekten außerdem gut und offen umgehen ohne sich bedroht zu sehen. Ich unterstelle, dass wir alle diesen Sport lieben und daher sollten alle Entwicklungen und Ideen am Ende dazu dienen, den Sport zu fördern.“

 

GM: „Wie stehen eigentlich die anderen Mitglieder des HSC, einem selbsterklärtem Männerhandballverein, der Öffnung für das andere Geschlecht gegenüber?“

 

Mirko Lange: „Ich habe bisher nur Positives gehört. Alle freuen sich drauf. Alles andere sind doch nur Klischees.“

 

GM: „Möchten Sie zum Schluss noch etwas anmerken?“

 

Mirko Lange: „Wir laden alle interessierten Mädchen und Frauen ausdrücklich ein sich auf unserer Seite hsc2000-ffo.de einen Eindruck von unserem Verein zu verschaffen. Dort findet man auch die Kontaktinformationen. Wenn wir dann Trainingszeiten haben, werden diese auch dort veröffentlicht. Außerdem rufe ich alle Verantwortlichen zu direkter Ansprache und Kommunikation miteinander auf. Ich wollte hier ein erstes Zeichen setzen und hoffe, dass dieses verstanden wird und in Zukunft weniger über Dritte miteinander gesprochen wird.“

 

Es ist entschieden!

Es wird eine Mädchen- und Frauenhandballabteilung beim HSC 2000 Frankfurt(Oder) e.V. ab Saison 2015/2016 eröffnet. In der neuen Saison wird höchstwahrscheinlich bei den Mädchen in der D-Jugend begonnen und
bei den Frauen in der Kreisliga. Der HSC 2000 Frankfurt (Oder) e.V. freut sich sehr,
wieder einen Teil zum Frankfurter Handball beizutragen! 
 
Falls SIe Fragen haben einfach email an den Präsidenten 

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Erster Heimspieltag des HSC steht vor der Tür

von Gregor Menz

 

 

Am letzten Wochenende starteten die Verbandsligen Brandenburgs in die neue Saison. Zunächst allerdings ohne die Männer des HSC 2000 Frankfurt, die gleich einmal spielfrei hatten, die Zeit aber für ein Wochenendtrainingslager nutzten. Nun geht es denn am kommenden Wochenende in eigener Halle endlich los. Dazu empfängt man die Reserve des Oranienburger HC II, die in ihrem ersten Spiel gleich einen 37:15-Kantersieg im Oberhavel-Derby gegen den SV Motor Hennigsdorf erringen konnten und die sicherlich zu den Favoriten der Nordstaffel zu zählen sind.

 

Zur Sache geht es an altbekannter Wirkungsstätte, der Sabinushalle. Allerdings zum letzten Mal an einem Sonntag um 15.00 Uhr. Fortan wird die Mannschaft ihre Heimpartien nämlich an Samstagen, mit wenigen Ausnahmen um jeweils 16.00 Uhr durchführen. Der erste Spieltag ist dabei ein richtiger Vereinstag. Denn bevor die erste Mannschaft den Ball in die Hand nimmt, spielen um 10.00 Uhr bereits die B-Junioren gegen die Vertretung des HSV Müncheberg/Buckow und anschließend um 12:30 Uhr die zweite des HSC im Nachbarschaftsduell gegen die BSG Pneumant Fürstenwalde. Ein solcher gemeinsamer Spieltag ist dabei ein Novum für den Verein, da die erste und zweite Mannschaft ihre Punktspiele bisher in unterschiedlichen Hallen austrugen. Nunmehr sollen solche Handballtage für den Verein aus organisatorischen aber auch Gründen eines guten Vereinsklimas zur Regel werden.

 

Im ersten Punktspiel der Verbandsligamannschaft können sich dann hoffentlich neben Altbekannten auch einige Neue den Frankfurtern präsentieren. Drei Neuzugänge gab es mit Thomas Heinemann, Björn Bischof und Andreas Richter. Wobei das Spiel grade für Björn Bischof ein besonderes sein dürfte, da er vom Gegner zu den Oderstädtern gestoßen ist. Er ist ein langer Halber der wuchtig auf sich bietende Räume stößt und damit im Angriff für gute Akzente sorgen kann. Auch Andreas Richter gehört in die Kategorie Halber, ist aber auch universell einsetzbar und kann in der Deckung ordentlich zupacken. Mit Thomas Heinemann erweitert sich das Torhüterduo der Frankfurter auf ein Trio. Die Trainer sind nach wie vor Jochen Pietzsch und Joszef Szendrej.

 

Zur ersten Partie seiner Mannschaft und den Saisonbeginn kommentierte Trainer Pietzsch: „Das wird eine schwere Aufgabe am Wochenende aber grade zu Hause erwarte ich eine gute Leistung von der Mannschaft. Meine Philosophie ist es möglichst keine Heimspiele abzugeben. Leider verlief die Vorbereitung holprig. Einige Verletzungen und der Schichtdienst vieler Akteure ließen selten ein Training mit allen Kräften zu. Das sah man auch schon bei den Vorbereitungsspielen und im Pokal. Dennoch werden wir am Samstag hochmotiviert sein und möglichst alle an Bord haben.“

Vorbereitung läuft auf vollen Touren

von Gregor Menz

 

Ab September ist es wieder soweit. Dann startet sie endlich, die neue Spielzeit in der Verbandsliga der Handballer. Dabei liegt vor den Spielern und Zuschauern des HSC 2000 Frankfurt (Oder) eine besonders spannende Saison 2014/2015. Dies vor allem wegen der Entscheidung des Verbandes, die Frankfurter nunmehr in der Nord- und nicht wie bisher, der Südstaffel antreten zu lassen.

 

Positiv an dieser Entscheidung ist vor allem, dass die anderen 11 Mannschaften der Spielklasse für die Oderstädter noch weitestgehend unbekannt sind und man daher in den Genuss kommt, ohne auf- oder abgestiegen zu sein, in einer gänzlich anderen Liga spielen zu dürfen. Damit können die Frankfurter nun aus erster Hand dem Gerücht nachgehen, dass die Nordstaffel die etwas stärkere der Zwillingsligen sei. Auch wird es ein neues Nachbarschaftsduell zu sehen geben, nämlich gegen den Aufsteiger der Landesliga Mitte, den HSV Müncheberg/Buckow. Dafür entfallen leider aber auch die umkämpften und stets gut besuchten Derbys gegen die Männer von Stahl Eisenhüttenstadt und Rot-Weiß Friedland.

 

Auch die Reserve des SV Eberswalde schaffte den Sprung aus der Landesliga Nord in die Spielklasse und verspricht ein interessanter Gegner zu werden. Einen Absteiger aus der Brandenburgliga in die nördliche Verbandsliga gab es dagegen nicht. Weitere Duelle auf die sich die Handballfreunde der Stadt aber sicherlich freuen können, sind die anstehenden Vergleiche mit den zweiten Mannschaften des Grünheider SV und VfL Potsdam. Leider gibt es aber auch eine Schattenseite für den HSC, immerhin muss die Mannschaft nun fast 90 km mehr im Schnitt pro Auswärtspartie fahren. Trotzdem freuen sich alle Beteiligten auf die neue Herausforderung und geben bereits in der Vorbereitung ihr Bestes.

 

Der Kern der Mannschaft ist zusammengeblieben und muss unter Jochen Pietzsch, der weiterhin verantwortlicher Trainer ist, aktuell in der Saisonvorbereitung ordentlich schwitzen. Die obligatorischen Lauf- und Krafteinheiten stehen zurzeit auf dem Plan, bevor es dann im letzten Monat vor dem Beginn des Punktspielbetriebs noch Testspiele und auch ein Vorbereitungsturnier geben wird.

 

Nach seinem Rücktritt als Aktiver nicht mehr dabei ist Christian Wessely, welcher seit Anfang des erweiterten Projektes HSC 2000 der Spielführer der „Ersten“ war. Er wird sicherlich nicht leicht zu ersetzen sein, zumal auch der treffsicherste Außen der letzten Saison, Pascal Korau die Mannschaft wieder verlassen hat. Mit zwei erfahrenen Neuzugängen können die Frankfurter aber dennoch optimistisch in die Zukunft schauen. Auch der Neuzugang der letzten Saison Christian Rippin entschied sich, trotz diverser Anfragen anderer Vereine, dafür weiterhin in der Sabinushalle seine Heimspiele zu bestreiten.

 

Neben der neuen Liga für den HSC gab es im Rahmen des Pokalwettbewerbs auch einige Veränderungen für alle Mannschaften. Erstmalig wird dieser Wettbewerb in einer Art Turniermodus ausgetragen. Zunächst wurden die antretenden Teams in Vierergruppen eingeteilt, in welchen zunächst zwei per Los bestimmte Partien ausgetragen werden. Die jeweiligen Sieger treten dann am nächsten Tag um den Gruppensieg gegeneinander an. Der Gewinner dieses Spiels rückt dann in die jeweils nächste Gruppenphase vor. Die Spiele laufen jeweils ganz normal ab. Durch die so erreichte Verringerung von Pokalspieltagen sollen die Mannschaften insgesamt entlastet werden.

 

Der HSC 2000 Frankfurt wurde im Pokal dann wieder in die Südstaffel gesetzt und kommt dadurch immerhin doch in den Genuss eines weiteren Derbys am ersten Septemberwochenende gegen Friedland. Ausrichter ist der MTV Wünsdorf, welcher gegen den SC Trebbin antritt.

 

Zur kommenden Saison gibt sich der Trainer Jochen Pietzsch zunächst bescheiden: „Wir konnten uns im letzten Jahr trotz einer unnötigen Durststrecke steigern. Dennoch bin ich vorsichtig was die Zielvorgaben angeht. Die Rahmenbedingungen sind mit der neuen Liga und ohne Christian Wessely einfach andere in diesem Jahr. Wir peilen daher die obere Tabellenhälfte an und wollen grade in den Heimspielen überzeugen. Ich bin aber optimistisch, dass wir uns aus dem Abstiegskampf raushalten können.“ Auch das Training und den Pokal kommentierte der erfahrene Handballlehrer: „Die erste Pokalrunde ist für uns eine weitere Trainingseinheit, eher ein Abschluss der Vorbereitung als Saisonbeginn. Die Eindrücke die die Mannschaft aber bisher macht sind aber durchweg positiv. Alle ziehen mit.“

 

 

 

10. Kinder- und Jugendspiele 2014 im Handball mit HSC 2000 Beteiligun

 

Bei den diesjährigen Kinder- und Jugendsportspielen waren die Vertreter des Spielbezirks D überaus erfolgreich. In der Altersklasse C-Jugend männlich belegten Auswahlspieler aus MOL, LOS und Frankfurt (Oder) den zweiten Platz.

Den 3. Platz belegte die Auswahl in der Altersklasse D-Jugend männlich.

Mit sieben Spielern stellte der HSC 2000 das erste mal in seiner Vereinsgeschichte Auswahlspieler bei den Kinder-und Jugendspielen. In der D-Jugend männlich wurden vier Spieler, Eric Bilz, Benedikt Behlick, Marc Knispel sowie Benno Brandl berufen.

Bei der C-Jugend männlich wurden drei Spieler, Philipp Kuß, Björn Zibell und Felix Haustein, zum Auswahlverfahren gemeldet. Hierzu musste der Weg nach Neuenhagen in Angriff genommen werden, wo der erfahrene Auswahltrainer Jörg Hübner mit seinem Co-Trainer Michael Grünberg in einem Auswahltraining und zwei weiteren Samstagen eine homogene Mannschaft suchte, fand und formte. Alle Spieler des HSC 2000 bestanden das Auswahlverfahren und freuten sich auf die Kinder- und Jugendspiele 2014 in Oranienburg. Hier wurde in vier Spielen der Sieger ermittelt. Nachdem das erste Spiel knapp mit einem Tor gegen die Auswahlmannschaft Elbe-Elster verloren ging, wurden die drei anderen Spiele mit sehenswertem Handball gewonnen.

Die Frankfurter Handballer machten gute Spiele und trugen so zum Erfolg unserer Auswahlmannschaft bei. Philipp Kuß als Spielmacher zeigte viel Übersicht und Spielverständnis, wobei er sich auf den starken Rückenhalt seines Torwarts Björn Zibell wie im Verein verlassen konnte. Felix Haustein spielte solide auf der für ihn ungewohnten rechts außen Position.

Eine Woche nach dem dritten Platz der D-Jugend, wurde an gleicher Stelle der Vizemeistertitel der C-Jugend erkämpft.

Der Handball in unserer Stadt geht für die männliche Jugend des HSC 2000 in die richtige Richtung und ist auf dem besten Weg in die Zukunft.

 

HSC 2000 Frankfurt lädt zum Saisonabschluss

von Gregor Menz

 

Am Sonntag den 27.04.2014 beginnt um 15.00 Uhr das letzte Heimspiel der Saison für den HSC 2000 Frankfurt gegen den HV Calau. Dazu lädt die Mannschaft alle Freunde des Frankfurter Handballs ein. Neben dem Spiel geht es auch um einen gelungen Saisonabschluss in eigener Halle mit Gegrilltem, Freibier nach dem Spiel und einem kleinem Gewinnspiel als Dank an die treuen Zuschauer.

 

Die Mannschaft von Trainer Jochen Pietzsch steht nach einer guten Hinrunde und zuletzt wieder zwei Siegen auf dem 5. Rang der Tabelle der Verbandsliga Süd und will sich daher entsprechend positiv vom eigenen Publikum verabschieden. Immerhin konnten sieben Partien vor heimischer Kulisse gewonnen werden. Das Prunkstück ist dabei sicherlich die gute Abwehr, die im Schnitt nur 24,4 Gegentore zuließ. Aber auch die tragenden Säulen des Angriffs Robert Karney und Christian Rippin wollen noch einmal zeigen was in ihren Armen steckt. Insbesondere der junge Neuzugang aus Fürstenwalde konnte in seiner ersten Saison für den Verein mit 117 erzielten Treffern überzeugen und ist damit der einzige der die Hunderttoremarke überschritt.

 

Die Fäden im Aufbau zieht in der sich stetig verjüngenden Mannschaft wie immer der erfahrene Routinier Christian Wessely, der in so mancher Partie mit seiner Übersicht und Erfahrung den Ausschlag zugunsten seines Teams gab. Auch er gehört zu den erfolgreichen Torschützen mit insgesamt 78 geworfenen Toren.

 

Zum anstehenden Spiel der Trainer Pietzsch: „Der HSC möchte sich im letzten Spiel nach einer insgesamt ordentlichen Saison natürlich mit einem Sieg von den eigenen Zuschauern verabschieden. "In den letzten beiden Spielen waren wir wieder in der Lage befreit aufzuspielen und das hat unserem Spiel, vor allem auch im Angriff richtig gut getan. Es ist das letzte Heimspiel und wir möchten mit einem Sieg an vielen Stellen Danke sagen, vor allem aber an unsere Zuschauer, die uns diese Saison hervorragend unterstützt haben und ich sage ganz ausdrücklich, dass ist nach den durchwachsenen Leistungen in der Rückrunde nicht selbstverständlich.“

 

Auch der Gegner vom HV Calau, der bereits als Absteiger feststeht, will aber sicherlich einen guten Saisonabschluss erreichen. Die Voraussetzungen für eine interessante Partie sind also mehr als gegeben.

 

 

 

 

Entwicklungen im Frankfurter Männerhandball

von Gregor Menz

 

 

In den letzten Jahren entwickelte sich in kleinen Schritten wieder so etwas wie ein neues Zuhause für den Männerhandball in Frankfurt. Der HSC 2000 wurde zur Heimat für eine zunächst zusammengewürfelte Truppe von Handballern, die immer mehr zusammengewachsen ist und zweimal aufsteigen konnte. Momentan hat sie in der Verbandsliga mit 4:2 Punkten einen guten Saisonstart hingelegt. Insbesondere da die beiden Minuspunkte am grünen Tisch verteilt wurden, weil die Mannschaft krankheitsbedingt am ersten Spieltag nicht antreten konnte. Zudem gewann man auch die erste Pokalpartie.

Die Mannschaft entwickelt und verjüngt sich stetig, auch wenn die Alten aus der Gründerzeit noch immer eine gewichtige Rolle spielen. Inzwischen sind 5 Spieler unter 23 Jahre alt und auch zu Beginn dieser Saison gab es mit Christian Rippin und Pascal Korau zwei junge Neuzugänge aus der Region für das Team.

Auch wenn die Mannschaft insgesamt durch Verletzungen personell geschwächt ist, so ist der Ausblick in die weitere Spielzeit positiv. Ein Platz in der oberen Tabellenhälfte ist das Ziel. Daran arbeitet vor allem auch das erfahrene Trainergespann Joszef Szendrej und Jochen Pietzsch.

 

Neben der ersten gibt es nun zudem eine gefestigte zweite Mannschaft und aufgrund der großen Nachfrage auch eine „alte“ Herren-Truppe im Spielbetrieb. Vor allem bei der Zweiten wird langsam deutlich, dass sie tatsächlich zukünftig eine echte Reserve bilden kann. Auch hier übernehmen zunehmend junge Gesichter das Ruder und sorgen für frischen Wind. Bei den Trainingszeiten sind teilweise bis zu 20 Mann geschäftig. Vor allem hier zeigt sich die breite Basis die der Handball in Frankfurt hat.

 

Auch im Jugendbereich wird Vieles richtig gemacht. Nach der Übernahme der ESV-Handballjugend, gibt es nunmehr eine B-, C-, D- und E- Jugend des HSC im Spielbetrieb. Immer mehr Kinder und Jugendliche finden wieder ihren Weg in die Hallen. Ein Trend der vor einigen Jahren in dieser Form noch nicht abzusehen war. Auch das ehrenamtliche Engagement vieler Eltern und Betreuer ist dabei nicht hoch genug einzuschätzen, welches sich genauso positiv entwickelt und somit das Vereinsleben nachhaltig beflügelt. Aktionen wie der gemeinsame Jugendtag oder gemeinsame Trainingslager binden die beteiligten Jungs an den Sport und den Verein mit all den dazugehörigen Werten wie der Freude an der Bewegung und dem Mannschaftsgeist. Dennoch kann es nicht genug Beteiligung an so einem Gemeinschaftswerk wie einem Handballverein geben. Wer daher Lust hat sich zu beteiligen, sei es als Aktiver, Schiedsrichter, Helfer, Trainer oder einfach nur als Zuschauer, ist dazu herzlich eingeladen.

 

Durch die wachsenden Mitgliederzahlen, die komplexer werdende Vereinsstruktur sowie dem Wunsch vieler Eltern sich mehr in den Klub einbringen zu können, musste sich auch auf der Führungsebene etwas ändern. Dem zunehmenden Wachstum und dem Bedürfnis nach mehr Mitsprache hat der HSC Rechnung getragen, indem nunmehr jeder Bereich einzeln im Vorstand vertreten ist. Besonders für die Jugend ein Fortschritt, die nun mit Uwe Rheinsberg einen echten Handballkenner als Fürsprecher im neuen Fünfer-Vorstand haben.

Das auch in Stadt und Umland immer mehr kleine und größere Sponsoren den Sport und den Verein unterstützen, von der Brauerei, über den Baugeld-Berater und die Werkstatt, bis hin zum Fliesenleger, Medienspezialisten und Fotografen, zeigt dass das Wachstumspotential noch nicht ausgeschöpft ist. In den nächsten Jahren wird sicherlich noch einiges zu berichten sein.

 

 

Alle Handballteams der HSC 2000 Jugend machen sich fit für die neue Saison

Beim HSC 2000 laufen die Vorbereitungen auf die neue Saison mittlerweile auf Hochtouren. Dazu sind die Mannschaften der D- und C Jugend sowie die neue Mannschaft der B-Jugend für eine Woche ins Trainingslager an den Werbellinsee gereist. Hier wurde bei glühender Sonne und angenehmen Wassertemperaturen Kondition und Technik für die neue Saison trainiert.

 

Stellvertretend für die vielen Unterstützer möchten wir uns bei allen bedanken, die mit ihrer tatkräftigen Hilfe zum Gelingen unseres Trainingslagers beigetragen haben. Auch alle anderen Teams haben bereits mit dem Training begonnen, auch wenn es für die eine oder andere Mannschaft noch etwas dauert, bis die Saison startet.

 

Vorher haben alle Kinder und Jugendliche der Jahrgänge 1997 bis 2007 die Gelegenheit sich bei Interesse in der Sabinushalle in Neuberesinchen zu melden und ein kostenloses Probetraining zu absolvieren. Die jeweiligen Trainingszeiten können im Internet unter www.hsc2000-ffo.de oder bei Frau Henslin unter der Telefonnummer 0172-3014046 

in Erfahrung gebracht werden.

 

Förderung für die Eltern von kleinen Handballern, unser Superspartipp

Liebe Eltern,

an dieser Stelle haben wir einmal die Informationen zusammengetragen, die Sie benötigen, um eventuell eine Förderung und Unterstützung zur Beitragszahlung für Ihre Kinder als kleine Handballvereinsmitglieder zu erhalten.

So gibt es fortan keinen Grund mehr, die lieben Kleinen nicht zum Training zu schicken. Schließlich werden beim Sport und im Verein ganz besonders positive Werte wie Verantwortungsbewusstsein, Mannschaftsgeist und natürlich die Freude an der Bewegung vermittelt.

Anbei als PDF ein allgemeines Informationsblatt und auch der Antrag für die Förderung. Mit einem solchen ausgefüllten Antrag (einen separat für jedes Kind) können Sie dann erreichen, dass die Beiträge bis zu 10,- € im Monat (120,- € im Jahr) direkt an unseren Verein überwiesen werden. Dazu müssen Sie nur folgendes tun:

  1. Antrag ausfüllen

  2. Bestätigung des Vereins (auf dem Antragsblatt) einholen (einfach über unsere Kontaktdaten absprechen oder bei einem Spiel o.ä. nachfragen)

  3. bei der Bewilligungsstelle der Sozialleistungen einreichen

(für die Leistungsberechtigten nach dem SGB II (Arbeitslosengeld II/ Sozialgeld) im:

Jobcenter Frankfurt (Oder), Robert-Havemann-Str. 6

für alle anderen Leistungsberechtigten im:

Amt für Jugend und Soziales, Logenstr. 8 – im Oderturm)

Bitte geben Sie diese Informationen auch an Freunde und Bekannte weiter, für die die Beiträge bisher ein Ausschlusskriterium waren. So können dann endlich auch alle kleinen Sparfüchse zu uns kommen.

 

Der Vorstand unter Mithilfe von

Matthias Stoll und Gregor Menz