HSC 2000 macht die Meisterschaft perfekt

2. März 2020

 

Am vergangenen Samstag ging es für unsere HSC-Männer zum Tabellendritten nach Fürstenwalde. Mit nur zwei Wechselspielern angereist wollten die Frankfurter trotzdem unbedingt gewinnen und den Kreismeistertitel perfekt machen.

 

Wie vom HSC erwartet wurde ihr Top-Shooter Paul Lemke sofort in die Manndeckung genommen und ging an den Kreis. Auch auf dieser Position konnte er seine Qualitäten unter Beweis stellen, indem er immer wieder Lücken riss für die gut aufgelegen Halbspieler Matthias Richter und Matthias Stoll. 

 

Die Frankfurter gingen sofort mit 1:0 und Führung und es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Immer wieder konnten die Gastgeber die Frankfurter Führung egalisieren. Dass die Fürstenwalder in der 1. Halbzeit selber nur beim 3:2 in Führung gehen konnten, lag auch am treffsicheren Patryk Post, der mit Toren von der Rechtsaußenposition glänzen konnte. 

 

Nach 20 Minuten stand es 12:11 für die Gäste und dieser Vorsprung konnte durch Tore von Ringo Pflaum und Matthias Stoll sogar auf 14:11 ausgebaut werden. Trotz zweier 2- Minutenstrafen für den HSC, gab es keinen Bruch im Spiel der Frankfurter. Mit 16:20 ging es in die Pause.

 

Die Marschroute für die 2. Halbzeit war klar: Versuchen Kräfte zu schonen und den Sieg nach Hause bringen. Dies klappte sehr gut, die Frankfurter konnten ihre Führung verteidigen. In der 54. Minute gelang dem ältester Akteur auf dem Platz, Karl-Heinz Scholz, mit einem 7- Meter Tor die 33:28 Führung. Drei Tore in Folge der Fürstenwalder ließen diese noch einmal hoffen. Mit viel Kampfgeist verteidigten die Frankfurter ihre Führung und gewannen verdient mit 36:32 und feierten die vorzeitige Kreismeisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die Landesliga.

 

Um den Männerhandball in Frankfurt wieder aufleben zu lassen, wird es in naher Zukunft Veränderungen in und um den Verein geben.

 

Zuvor empfangen die Frankfurter aber noch zum Saisonabschluss am 15.03.2020 um 15 Uhr den Tabellenzweiten, die HSG Schlaubetal II.

HSC 2000

 

 

Holger Klaue ; Matthias Stoll (8), Paul Lemke (5), Patryk Post (5), Ringo Pflaum (5), Matthias Richter (6), Karl-Heinz Scholz (1), Philipp Kuß (5) Max-André Schmidt (1)

 

Mannschafts-verantwortlicher:

Horst Richter

 

Betreuerin Lisa Böhlke
Zeitstrafen: HSC 2000 5         Fürstenwalde 1
7 m HSC 2000 8/5      Fürstenwalde 4/4

Torfolge

 

0:1, 3:2, 5:5, 7:8, 9:10, 12:14, 16:20/ 18:20, 20:24, 24:28, 27:30, 28:33, 31:33, 32:36

Derbysieg mit fahlem Beigeschmack

14. Januar 2020

 

Am vergangenen Samstag ging es für unsere HSC-Männer zum Tabellenzweiten nach Müllrose gegen die HSG Schlaubetal II. Die Frankfurter wollten ihre Tabellenführung unbedingt behaupten und wurden vom Spielertrainer Matthias Richter perfekt auf das Spiel eingestellt.

 

Noch bevor die Partie überhaupt begonnen hat, kam es in der gut besuchten Halle zum ersten Eklat. Die Frankfurter Spieler mussten sich Gesänge einiger Fans der HSG anhören, die Ihnen gerne „Messer in die Leiber“ rammen würden. Das dies nicht nur leere Worte waren, musste der Frankfurter Spieler Justin Hale schmerzhaft erfahren. Dieser wurde nach dem Spiel niedergeschlagen und musste stark blutend notärztlich versorgt werden. Auf diesem Wege wünscht Ihm der gesamte HSC 2000 gute Besserung.

 

Doch nun zurück zum Spiel. Die Frankfurter nahmen den gefährlichsten Schlaubetaler, Felix Preiss, von Beginn an in Manndeckung. Dieser Schachzug zahlte sich aus. Robert Fuhrmann nahm ihn fast komplett aus dem Spiel, so dass der sonst meist 2- stellig treffende Müllroser, sich an diesem Tag nur 3 Mal in die Torschützenliste eintragen konnte.

 

Die Frankfurter setzten ihre Marschroute, vor allem aus dem Rückraum torgefährlich zu werden, von Anfang an um und gingen durch Treffer von Paul Lemke und Matthias Stoll schnell mit 2:0 in Führung. Bis zum 5:7 konnten die Gastgeber noch mithalten, ehe sich die Frankfurter durch 7 Treffer in Folge auf 5:14 absetzten. Hier war es vor allem Holger Klaue im Tor, der mit seinen Paraden die Schlaubetaler zur Verzweiflung brachte. Beim Stand von 8:18 in der 27. Minute schien das Spiel aus Sicht der Gastgeber gelaufen zu sein. Doch 3 Tore bis zur Halbzeit ließ die Müllroser noch einmal hoffen.

 

Beim Stand von 14:19 am Anfang der zweiten Halbzeit, besann sich der HSC wieder auf seine Stärken und ließ sich auch nicht durch eine Manndeckung von Paul Lemke aus dem Konzept bringen.  Immer wieder kamen die Gäste über den Rückraum oder vom Kreis zu Torerfolgen, so dass zur Mitte der zweiten Halbzeit eine beruhigende 16:25 Führung zu Buche stand. Diesen Vorsprung verwaltete der HSC bis zum Ende und gewann verdient mit 23:33.

 

Einziger Wehrmutstropfen im Spiel ist die blaue Karte von Matthias Richter, der bei einem unglücklichen Blockversuch seinen Gegenspieler unbeabsichtigt verletzte. Von dieser Seite wünschen wir ihm alles Gute und eine schnelle Genesung.

 

Am 19. Januar 2020 um 15:00 Uhr empfängt dann der HSC in der Konrad-Wachsmann-Halle die zweite Vertretung der OSG Fredersdorf/ Vogelsdorf.

HSC 2000

 

 

Holger Klaue ; Matthias Stoll (5), Paul Lemke (8/1), Rico Rohde, Robert Fuhrmann (7), Ringo Pflaum (2), Dominik Spahn (2), Paul Witschorke (5/1), Matthias Richter (2), Karl-Heinz Scholz (1), Justin Hale (1) 

Mannschafts-verantwortlicher:

Eik Bimberg

 

Betreuerin Clara Becher
Zeitstrafen: HSC 2000 2 + 1 blaue Karte  HSG 3
7 m HSC 2000 6/2  HSG 3/1

Torfolge

 

0:2, 3:4, 5:7, 5:11, 8:18, 11:18/ 14:19, 14:21, 16:24, 18:28, 20:31, 23:33

Als Tabellenführer in die Weihnachtspause

16. Dezember 2019

 

Der HSC 2000 Frankfurt begrüßte zum letzten Saisonspiel vor Weihnachten den Tabellendritten aus Fürstenwalde. Nach einem durchwachsenen Saisonstart mit 3:5 Punkten, steigerten sich die Frankfurter von Spiel zu Spiel und eroberten am vorletzten Spieltag mit einem grandiosen 37:33 Auswärtserfolg in Müncheberg die Tabellenspitze. Dieser Sieg war eine Demonstration der derzeitigen Stärke des HSC. Mit nur 7 Spielern angereist, mussten die Frankfurter nach einer roten Karte 45 Minuten in Unterzahl spielen und siegten dennoch nach einer kämpferischen Leistung verdient.

 

Die Vorzeichen vor dem Spiel gegen Fürstenwalde standen daher voll auf Sieg. Das Trainerteam konnte nach Verletzungen und dienstlichen Ausfällen wieder auf eine volle Bank zurückgreifen und der HSC wollte das Spiel unbedingt gewinnen. 

 

Das erste Tor des Spiels erzielten jedoch die Fürstenwalder, dies sollte die einzige Führung der Gäste im gesamten Spiel bleiben. Nun drehten die Gastgeber auf und gingen Ihrerseits mit 5:1 in Führung. Abstimmungsprobleme in der Abwehr und Ungenauigkeiten im Abschluss ließen die Gäste wieder ins Spiel kommen. Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Zur Mitte der 1. Halbzeit stand es 10:9 für den HSC. Nach einer Auszeit des Gastes besannen sich die Frankfurter wieder auf Ihre Stärken und bauten die Führung auf 17:12 aus.

 

In der Halbzeit wurde die klare Devise ausgegeben nicht nachzulassen und einen deutlichen Heimsieg einzufahren. Und die Gastgeber ließen den Worten sofort Taten folgen. Nach 10 gespielten Minuten stand es 27:15. In dieser Phase zeigte besonders Paul Lemke warum er die Torschützenliste mit 82 geworfenen Toren anführt. Die hohe Führung erlaubte es dem HSC alle Spieler einzusetzen. Bemerkenswert hierbei ist, dass es zu keiner Zeit zu einem Bruch im Spiel gekommen ist und sich alle Feldspieler in die Torschützenliste eintragen konnten. Am Ende gewannen die Frankfurter auch in der Höhe verdient mit 41:26.

 

Am 27.12.2019 findet dann wieder der Frankfurter City-Cup statt. Die Zuschauer können sich ab 16 Uhr in der Sabinusstraße in Frankfurt auf aktive und ehemalige Frankfurter Handballer und auf verschiedene Gastmannschaften aus der Region freuen.

HSC 2000

 

 

Holger Klaue ; Matthias Stoll (8), Paul Lemke (11), Patryk Post (3), Phillip Kuß (1),  Rico Rohde (1), Robert Fuhrmann (1), Max Görsdorf (3), Max-Andre Schmidt (4), Ringo Pflaum (3), Dominik Spahn (4), Rene Schneider (1),  

Mannschafts-verantwortlicher:

Eik Bimberg

 

Betreuerin Clara Becher
Zeitstrafen: HSC 2000 4     Fürstenwalde 9
7 m HSC 2000 5/4  Fürstenwalde 4/3

Torfolge

 

0:1, 5:1, 6:5, 10:9, 15:11, 17:12/ 21:13, 24:15, 30:16, 35:20, 38:23, 41:26