Zwei Punkte für die Männer des HSC zum Rückrundenauftakt

10. Dezember 2018

von Gregor Menz

 

Am Wochenende trafen sich die Mannschaften des HSC 2000 Frankfurt und des SSV Rot-Weiß Friedland zum Rückrundenauftakt der Kreisliga. Im Hinspiel siegten noch die Männer aus dem Landkreis Oder-Spree, doch diesmal konnten die Oderstädter das Spiel mit 30:26 für sich entscheiden. Die Partie hatte für eine Kreisligapartie ein gutes Tempo, nicht zuletzt da einige Spieler beider Mannschaften in den letzten Jahren noch in höheren Spielklassen unterwegs waren und nun in der Kreisliga spielen. Beide Vereine hatten in den letzten Jahren ihre ersten Mannschaften aus dem Spielbetrieb nehmen müssen.  

 

Reginal Lorenz, derzeit verletzungsbedingt als Mannschaftsverantwortlicher nur auf der Bank der Frankfurter, bewertete den Spielverlauf positiv: „Wir waren heute vor allem in den ersten 30 Minuten die bessere Mannschaft und konnten am Ende in kritischen Situationen immer antworten. Mit den gut aufgelegten Torhütern und dem hohen Halbzeitvorsprung war das Spiel auch bereits recht früh sicher auf der Habenseite.“

 

Zunächst sah es so aus als könnten sich die Mannschaften ein Duell auf Augenhöhe liefern. Nach einem frühzeitigen Schlagabtausch mit vielen zum Teil vorschnellen und ungenauen Abschlüssen stand es nach 12 Minuten 5:4 und in der 19ten immer noch 8:7. Ab dann übernahmen allerdings die Gastgeber das Spielgeschehen und setzten sich bis zur Pause mit weiteren sechs Toren zum 17:10 ab. Eine Reihe von Gegenstößen ermöglichten diesen Vorsprung und die Frankfurter waren nun insgesamt das effizientere Team.

 

In Hälfte zwei versuchte die Gäste alles um sich heranzupirschen. Dies gelang ihnen bis zur 50ten Minute auch relativ gut. Beim Stand von 25:22 waren sie wieder auf Schlagweite herangekommen und die Hausherren benötigten einige gute Aktionen, um der Wende zu begegnen. Zunächst konnte ein Strafwurf abgewehrt werden, dann fing Rico Rohde fair einen Gegenstoß ab ehe Patryk Post groß aufdrehte. Mit zwei schönen Toren (erst von Rechtsaußen, oben lang; dann von Linksaußen, Heber von der Grundlinie) zum 28 und 29 zu 24 innerhalb von 16 Sekunden (58. Min.) beendete er fast im Alleingang alle Hoffnungen der Gäste doch noch einen Punkt aus der Konrad-Wachsmann-Halle entführen zu können. Damit waren die Würfel endgültig gefallen und ein spannendes Spiel endete verdient zugunsten der Heimmannschaft mit 30:26.                  

 

Das nächste Spiel des HSC 2000 Frankfurt findet dann erst im nächsten Jahr am Samstag, den 26.01.2019 um 16:00 gegen die OSG Fredersdorf-Vogelsdorf II auswärts statt. Vorher gibt es natürlich noch das alljährliche Weihnachtsturnier mit vielen Ehemaligen am 28.12.2018 in der Sabinushalle statt.   

HSC 2000:

 

 

HSC 2000: Gregor Menz (T), Holger Klaue (T); Robert Fuhrmann (1), Ringo Pflaum (7), Rico Rohde (3), Patryk Post (3), Matthias Stoll (9), Paul Witschorke (6), Uwe Rheinsberg (1), Jens Eschricht

 

Mannschafts-verantwortlicher:

Reginal Lorenz, Detlef Meyer

 

Zeitstrafen: HSC 2000 7 (1* rot)     SSV 5
7 m HSC 2000 6/4    SSV 5/3

Torfolge:

 

1:0; 3:1; 4:3, 6:4; 8:5; 8:7; 12:7; 15:8; 17:10 / 18:10; 20:13; 22:14; 22:18; 25:18; 25:22; 29:24, 30:26

HSC Männer mit knapper Niederlage beim Tabellenführer

27. November 2018

von Gregor Menz

 

In der Kreisliga kam es nach der Papierform zu so einer Art Spitzenspiel bei der Begegnung des punktverlustfreien Tabellenführers Neuenhagen HC gegen den bis dahin nur einen Platz dahinterstehenden HSC 2000 Frankfurt (Oder). Tatsächlich hatten die Frankfurter am Spieltag aber weder das Personal noch das notwendige Glück, um den Aufstiegsaspiranten ernsthaft zu gefährden. Bereits nach der ersten Spielhälfte (16:10) schien die Partie entschieden, so dass am Ende die knappe 29:28-Auswärtsniederlage ob eines spannenden Spielverlaufs und einer guten kämpferischen Leistung in Hälfte zwei von den Gästen sogar noch positiv aufgenommen wurde.

 

Detlef Meyer, der Mannschaftsverantwortliche der Ostbrandenburger bemühte sich daher auch die guten Seiten des Spiels zu betonen: „Fast hätten wir das Spiel gegen eine deutlich jüngere Mannschaft nach einem Sieben-Tore-Rückstand in der 40. Minute noch gedreht. Vor allem die Leistung von Matthias Stoll in den letzten Minuten war dabei überragend. Am Ende hätten wir sogar mit zwei Punkten im Gepäck nach Hause fahren können aber der Pfosten war einfach ein paar Mal zu oft im Weg. Liegengelassen haben wir die Punkte aber bereits vor der Pause.“

 

In der Tat kamen die Gäste nicht so recht ins Spiel. Obwohl zunächst mit einem abgewehrten Siebenmeter in der ersten Minute ein starkes Signal gesetzt wurde, stand es schnell 5:1 für die Hausherren. Im Prinzip lief der HSC diesem frühen Rückstand dann das ganze Spiel hinterher und lieferte auch sonst eine eher unterdurchschnittliche erste Halbzeit bis zum 16:10-Rückstand ab.

 

Erst ab der 43. Minute kamen die Oderstädter besser in Fahrt und starteten eine ansehnliche Aufholjagd. Mit einer verbesserten Deckungsarbeit und Einstellung steigerte sich die Mannschaft. So konnte sie in der 50. Minute sogar das 25:25 erzwingen. Mit 2:30 auf der Uhr erzielte Robert Fuhrmann die erste Gästeführung zum 27:28. Allerdings folgten gleich mehre Abschlüsse, die statt des Tornetzes nur den Torrahmen trafen und es damit den Randberlinern ermöglichten die Partie doch noch mit 29:28 für sich zu entscheiden und weiterhin ohne Minuspunkt dazustehen.       

 

Das nächste Ligaspiel bestreiten die Frankfurter Handballmänner am Sonntag, den 9. Dezember.2018 um 15:00 Uhr gegen den SSV Rot-Weiß Friedland in der Sporthalle an der Konrad-Wachsmann-Straße. Dies ist der Auftakt der Rückrunde und die Frankfurter bekommen gleich die erste Gelegenheit zur Revanche - hatte man das Auftaktspiel mit 31:26 doch recht überraschend und deutlich verloren. 

HSC 2000:

 

 

Gregor Menz (T); Robert Fuhrmann (4), Ringo Pflaum (4),

Karl-Heinz Scholz, Patryk Post, Max Görsdorf,

Uwe Rheinsberg (2), Matthias Richter (5),

Paul Witschorke (2), Matthias Stoll (11)

Mannschafts-verantwortlicher:

Detlef Meyer

 

Zeitstrafen: HSC 2000 3       NHC 4
7 m HSC 2000 3/2    NHC 6/5

Torfolge:

 

0:1; 5:1; 5:3; 7:3; 9:5; 13:6; 15:8; 16:10 / 17:10; 19:13; 22:15; 23:18; 24:20; 24:23; 25:25; 27:27; 27:28; 29:28

Männer mit Kantersieg über Tabellenletzten

                                                                              12. November 2018

von Gregor Menz    

 

Den Handballmännern vom HSC 2000 Frankfurt gelang ein überzeugender 41:22-Erfolg über eine dritte Mannschaft der OSG Fredersdorf-Vogelsdorf, die zu keinem Zeitpunkt der Partie Aussichten auf einen erfolgreichen Nachmittag hatte. Von Anfang an erfolgten strukturierte Angriffe fast nur in Richtung des Gästetores. Lediglich die teilweise unzureichende Torausbeute der Hausherren hielt das Ergebnis zunächst noch in einem erträglichen Rahmen. Mit zunehmender Spielzeit wurde aber immer deutlicher, dass sich die Mannschaften an diesem Tage nicht auf Augenhöhe befanden.         

 

Reginal Lorenz, Frankfurter Handball-Urgestein und derzeit verletzungsbedingt nur als Betreuer bei seiner Mannschaft, fasste das Spiel aus seiner Sicht zusammen: „Wir konnten hier heute unser Torverhältnis etwas aufbessern. Zudem freuen wir uns über die Rückkehr von Paul Witschorke, der auch gleich einen guten Einstand hingelegt hat. Wenn man heute kritisch sein wollte, müsste man lediglich anmerken, dass wir immer noch zu viele Gegentore bekommen und zu wenig eigene Tore geworfen haben. Aber so ist das mit der Konzentration bei einem derartigen Leistungsunterschied.“

 

Tatsächlich dominierten die Oderstädter das Spielgeschehen fast nach Belieben und so konnte sich auch jeder Feldspieler mit min. einem Tor belohnen. Auffällig war vor allem, dass auch der Spielplan der Gastgeber voll aufging. Vorab hatte man bereits mit dem anfälligen Aufbauspiel der Gäste gerechnet und wollte daher viel Druck aufbauen und Bälle abfangen – dieser Plan ging voll auf und zahlreiche Gegenstöße waren die Folge. Bereits das 20:7-Pausenergebnis zeugte demgemäß von einer Vorentscheidung.

 

In Hälfte zwei gelang es den Gästen sich immerhin leicht zu steigern und einige schöne Treffer zu erzielen. Obwohl die gut 50 Zuschauer nunmehr eine etwas ausgeglichenere Partie zu sehen bekamen, geriet der Heimsieg aber nie in Gefahr. Das hochverdiente Endergebnis lautete 41:22.              

 

Der nächste Spieltag für die Männer des HSC findet am Samstag, 24.11.2018 statt. Dann beginnt um 13.00 Uhr das Spitzenspiel der Kreisliga gegen den Neuenhagener HC. Selbst mit einem Auswärtssieg könnten die Frankfurter aber nicht an den bisher punktverlustfreien Randberlinern vorbeiziehen. Die Mannschaften trennen derzeit bei gleicher Spielanzahl drei Punkte. 

HSC 2000:

 

 

Gregor Menz (T), Holger Klaue (T); Matthias Stoll (6),

Paul Witschorke (4), Patryk Post (5), Rico Rohde (6),

Matthias Richter (7), Robert Fuhrmann (7), Ringo Pflaum (4),

Karl-Heinz Scholz (2), Niklas Klimm (1)

Mannschafts-verantwortlicher:

Detlef Meyer, Reginal Lorenz

 

Zeitstrafen: HSC 2000 7       OSG III 5
7 m HSC 2000 3/2    OSG III 4/2

Torfolge:

 

1:0; 3:1; 5:2; 6:3; 9:3; 9:4; 12:4; 12:5; 14:5; 15:6; 16:7; 20:7 / 20:9; 22:9; 23:10; 28:11; 29:13; 33:13; 34:15; 36:16; 38:18; 41:18; 41:22    

Männer holen ersten Saisonsieg im Derby

24. September 2018

 

Mit einem knappen 29:28-Erfolg gegen eine junge Zweite Mannschaft von der HSG Schlaubetal-Odervorland konnten sich die Frankfurter Handballer des HSC 2000 den ersten Auswärtssieg der Spielzeit sichern.

 

„Für die Zuschauer war es ein tolles Spiel. Spannend bis zum Ende und unsere Mannschaft mit einer überzeugenden kämpferischen Leistung. Trotz zahlreicher fragwürdiger Pfiffe, man schaue sich nur das 7-Meter- und Zeitstrafenverhältnis an, haben wir die Punkte geholt. Das sollte uns das notwendige Selbstvertrauen für die nächsten Aufgaben geben.“ So fasst Mirko Lange, Präsident des HSC, das Spiel aus seiner Sicht zusammen. Tatsächlich lieferten sich beide Teams von Anfang an ein Kopf-an-Kopf-Rennen ohne zunächst ein besonderes Augenmerk auf die Deckung zu legen. Die Frankfurter konnten sich allerdings ab dem 10:9 (15:53 Min.) steigern und ließen bis zur Pause nur noch zwei weitere Gegentore zu. Zur Halbzeit hieß es dann auch verdient 12:15 für die Gäste.

 

Die zweite Spielhälfte war geprägt von zahlreichen Zeitstrafen. Vor allem die Gastgeber versuchten diese zu nutzen um den Vorsprung zu verringern. Aber vor allem die Frankfurter Routiniers Reginal Lorenz und Ringo Pflaum hielten mit zahlreichen Treffern dagegen. Die Gastgeber konnten den Vorsprung daher zunächst nicht verkleinern. Mit nur noch gut vier Minuten auf der Uhr schien das Spiel auch beim Stand von 25:29 bereits vorzeitig entschieden zu sein. Erst in einer recht hektischen Schlussphase gelang der HSG nochmals ein letztes Aufbäumen. Mehr als eine Ergebniskorrektur zum 28:29-Endstand gelang den Schlaubetalern aber nicht mehr. Der Umstand, dass in einer letzten Aktion für die Heimmannschaft durchaus ein Strafwurf hätte gegeben werden können, sorgte für zusätzliche Enttäuschung. Insgesamt waren die Frankfurter aber die überlegene Mannschaft und nahm daher auch verdient die Punkte mit.    

 

Am Samstag, den 29.09.2018 um 15:00 Uhr empfängt der HSC 2000 Frankfurt (Oder) die BSG Pneumant Fürstenwalde zum nächsten Derby. Beide Mannschaften sind mit einer bisher ausgeglichenen Punkteverteilung in die Spielzeit gestartet. Die Partie könnte daher ein früher Gradmesser für deren weiteren Verlauf werden.

HSC 2000:

 

 

Gregor Menz (T), Holger Klaue (T); Robert Fuhrmann (4), Ringo Pflaum (8), Karl-Heinz Scholz, Rico Rohde (2),

Philipp Kuß (3), Reginal Lorenz (7), Niklas Klimm (5),

Patryk Post, Max Görsdorf, Rene Schneider

Trainer:

 

Mannschafts-verantwortlicher:

Detlef Meyer

 

Zeitstrafen: HSC 2000 11  HSG II 4
7 m HSC 2000 1/1    HSG II 5/4

Torfolge:

 

0:1; 1:3; 4:4; 7:5; 8:8; 10:10; 10:13; 12:15 / 12:15; 14:16; 16:17; 19:20; 20:23; 23:26; 25:29; 28:29

Männer mit Niederlage zum Saisonauftakt

3. September 2018

 

Für den Staffel-Sieger der Vorsaison, den HSC 2000 Frankfurt reichte es im ersten Saisonspiel bei der neuformierten SSV Rot-Weiß Friedland nicht zu einem Auswärtserfolg. Mit 31:26 starteten die Oderstädter mit einer so sicherlich nicht eingeplanten aber absolut verdienten Niederlage in die Spielzeit. Vor allem im Angriff konnten nur zwei Spieler vollends überzeugen und zum Ende der Partei wurden auch konditionelle Mängel offenbar.

 

Gänzlich überraschend kam der Punktverlust dennoch nicht. Der HSC konnte für das Spiel leider nicht den gesamten Kader aufbieten. Vor allem viele junge Spieler hatten absagen müssen. Zudem war der erste Wettkampftag auch so etwas wie der Trainingsauftakt für die Mannschaft, die sich nach vielen Abgängen und einem Trainerwechsel im Umbruch befindet. Dennoch verlief das Spiel lange auf Augenhöhe, die Frankfurter versäumten es allerdings in entscheidenden Situationen ihre zahlreichen guten Torchancen konsequent zu nutzen. Da sich dieses Manko über die gesamte Spielzeit hinzog, konnten sich die Hausherren zur Mitte der zweiten Halbzeit allmählich absetzen und diesen Vorsprung letztlich auch bis zum Schlusspfiff verteidigen.

 

Nur Sekunden vor dem Ende kam es dann noch zu einer unschönen Situation. Ein Friedländer Spieler wurde von einem Frankfurter in einer Gegenstoßsituation abgelaufen und ließ sich daraufhin zu einem klaren Schlag verleiten. Einige Frankfurter sprangen dem Geschlagenen zur Seite und die Schiedsrichter zeigten sich mit der Situation überfordert und reagierten, wie im gesamten Spiel, mit einer einseitigen Strafverteilung. Zwei Frankfurter wurden mit Strafen bedacht (eine rote und eine blaue Karte), während der SSV unbeschadet aus der Situation hervorging.  

 

Für Detlef Meyer, dem Mannschaftsverantwortlichen des HSC blieb der unschöne Schluss eine Randnotiz: „So ein Ende ist natürlich unschön aber das sind zum Glück absolute Ausnahmen in unserem Sport. Ärgerlicher ist die Auftaktniederlage, die unsere Schwächen offenbart hat. Ich hoffe wir können uns schnell personell noch besser aufstellen und dann auch in die Saison finden.“

 

 Das erste Heimspiel findet am Sonntag, den 16.09.2018 um 15:00 Uhr gegen die OSG Fredersdorf-Vogelsdorf II statt. Die Randberliner starteten ebenfalls mit einer Niederlage in die Saison. Beide Mannschaften sind daher sicherlich voll motiviert einen totalen Fehlstart zu verhindern. Das Spiel findet in der Sporthalle in der Konrad-Wachsmann-Straße statt.

HSC 2000:

 

 

Gregor Menz (T), Holger Klaue (T); Matthias Stoll (9),

Reginal Lorenz (7), Max Görsdorf (1), Matthias Richter (1),

Rico Rohde (1), Patryk Post (2), Ringo Pflaum (4),

Karl-Heiz Scholz (1)

Trainer:

 

Mannschafts-verantwortlicher:

Detlef Meyer

 

Zeitstrafen: HSC 2000 6 (davon 1x rot / 1x blau)   SSV Friedland 3
7 m HSC 2000 4/3    SSV Friedland 4/3

Torfolge:

 

0:1; 1:3; 3:3; 5:3, 7:7, 8:10; 11:11; 12:11 – 13:11; 18:14; 18:17; 20:19; 23:19; 25:21; 25:23; 30:25; 31:26