Titelverteidiger gewinnt 2. HSC 2000-Oderpokal 2018

16. Juni 2018

 

Am vergangenen Samstag lud der HSC 2000 Frankfurt (Oder) zum 2. Oderpokal-Turnier ein. Das in der Region sehr beliebte E-Jugend-Handballturnier hielt dabei, was die Teilnehmerliste versprach. Neben dem gastgebenden Landesmeister waren mit der  HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf und dem 1. VfL Potsdam zwei weitere Teams aus den aktuellen Top 4 des Landes Brandenburg am Start. Das hervorragend gemeinsam durch den Verein und engagierten Spielereltern organisierte Turnier bot neben insgesamt 18 umkämpften und technisch hochklassigen Handballpartien auch ausreichend Abwechslung.

 

Im Rahmen einer großen Tombola mit 250 Preisen blieb für den Handballnachwuchs auch noch Zeit, über Handball zu sprechen und Freundschaften zu knüpfen. Das erlesene Feld wurde durch weitere Spitzenteams der Kreisligen des Landes Brandenburg komplettiert. So bestritten z.B. die OSG Fredersdorf/Vogelsdorf (3.) und der 1. SV Eberswalde (2.) eines der spannendsten Spiele des Turniers überhaupt, welches Eberswalde schließlich hauchdünn 10:9 gewann. Der Titelverteidiger vom HSC 2000 trat diesmal sogar mit 2 Teams an, was Indiz einer hervorragenden Nachwuchsarbeit im E-Jugend-Bereich ist.

 

Und die "Kleinen" um die beiden quirligen Zwillingspärchen Sebastian und Florian Vollmer sowie Nils und Noah Falk überraschten sofort im Spiel gegen die über ein Jahr älteren Favoriten aus dem eigenen Verein. Bis Mitte des Spiels hielten sie durch aufopferungsvollen Kampf und vielen Glanzparaden des Torwarts Marlon Schumann (HSC II) das Unentschieden, mussten sich dann aber schließlich doch den erfahrenen "Großen" geschlagen geben. Neuzugang Tim Papenfuß beim HSC 2000 I fügte sich bei den Siegern hervorragend in sein neues Team ein, zeigte enormen Einsatzwillen und freute sich zudem über sein erstes offizielles Tor überhaupt.

 

Das erste Spitzenspiel bestritten Mitte des Turniers der 4. der Landesmeisterschaft aus Potsdam und der HSC 2000 I. Neben dem variablen Tempohandball auf beiden Seiten überzeugte hierbei insbesondere Frankfurts Aufbauspielertrio Jakob Walter, Willi Schulz und Jonas Pfeifer, denen es gelang, Frankfurts sehr durchsetzungsstarken Kreisläufer und mit 22 Toren erfolgreichsten Torschützen des Tages Kennet Stabe hervorragend in Szene zu setzen. Am Ende stand ein knappes 8:7 für die Oderstädter zu Buche und wie es für ein spannendes Handballfest gehört, kochten die Emotionen zwischen gegnerischem Trainer und den Schiedsrichtern kurz hoch, bevor das Turnier dann aber ganz fair weiterging. Das jüngere 2. Team der Gastgeber schlug sich nach der überzeugenden Leistung im ersten Spiel im Turnier sehr wacker und konnte trotz fehlender Siege, aber immerhin 2 knappen Niederlagen, enorme Wettkampferfahrung für die im September startende neue Ligasaison sammeln, in der es gilt, den Kreismeistertitel nach dem Aufrücken aller Spieler aus Team I in die D-Jugend zu verteidigen. Nach weiteren Siegen des HSC I gegen die OSG Fredersdorf/Vogelsdorf und den 1. SV Eberswalde kam es im Finale zur erwarteten Neuauflage des Landesmeisterschaftsfinales von einer Woche zuvor. Die HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf begann dort sehr offensiv und ging schnell in Führung. Die in der Körpergröße die Oderstädter durchweg überragenden Spieler traten hoch motiviert auf und zeigten, dass sie die richtigen Schlüsse aus der Niederlage vor Wochenfrist gezogen haben. In der zweiten Hälfte des Spiels wurden die Gastgeber vom HSC 2000 I dann aber stärker und zeigten ihren mittlerweile zum Markenzeichen gewordenen Teamgeist. Schnelles Doppelpass-Spiel und das uneigennützige Suchen des freien Mannes machten es den Teltowern schwer, den Anschluss zu halten. Am Ende verteidigte der HSC 2000 I, lautstark angefeuert durch Team II, den Vorjahrestitel mit 12:7 Toren. Aus dem durchgehend starken Team ragten im Finale ein souverän agierender Kapitän Jakob Walter (4 Tore) und Linksaußen Nick Laußmann (3 Tore) heraus. Den 3. Platz belegte nach einem ebenfalls spannenden und temporeichen kleinen Finale der 1. VfL Potsdam.

 

Ein grandioser Erfolg für die jungen Blauen, welche neben Kreis- und Landesmeistertitel nun mit dem Oderpokalsieg ihr persönliches Triple im Jahr 2018 gewannen und so ihrem Cheftrainer Karl-Heinz Eckenhoff zum Abschluss toller gemeinsamer und erfolgreicher E-Jugend-Jahre das wohl schönste Geschenk machten.

 

Der HSC 2000 möchte an dieser Stelle allen Unterstützern und ehrenamtlichen Helfern herzlich danken.

 

  1. HSC 2000 Frankfurt (Oder) I
  2. HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf
  3. 1. VfL Potsdam
  4. 1. SV Eberswalde
  5. OSG Fredersdorf/Vogelsdorf
  6. HSC 2000 Frankfurt (Oder) II

 

(FS)

Handball: Erstklassiges Teilnehmerfeld beim 2. HSC 2000 - Oderpokal 2018

7. Juni 2018

 

Nach dem großen Erfolg der Erstauflage im vergangenen Jahr richtet der HSC 2000 Frankfurt (Oder) am kommenden Samstag sein zweites überregionales E-Jugend-Turnier aus. Nach intensiver Turniervorbereitung werden in der Sabinushalle insgesamt ca. 90 junge Handballspieler von namhaften Teams aus der Region erwartet. Mit dem 1. VfL Potsdam (2.), der HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf (1.), dem 1. SV Eberswalde (2.) sowie der OSG Fredersdorf-Vogelsdorf (3.) haben u.a. mehrere in ihren Ligen top platzierte Brandenburger Spitzenvereine ihre Teilnahme zugesagt. Die Jungs vom gastgebenden Titelverteidiger HSC 2000 Frankfurt (Oder) komplettieren diesmal sogar mit zwei Teams das erlesene Teilnehmerfeld und werden alles versuchen, den Erfolg vom vergangenen Jahr zu wiederholen.

 

Erster Anpfiff ist am Samstag 9. Juni 2018 um 9:30 Uhr in der Sabinushalle in Neuberesinchen. Handballbegeisterte Zuschauer sind dabei herzlich willkommen. Der Eintritt ist kostenfrei.

(FS)

E-Jugend des HSC 2000 Frankfurt (Oder) ist Kreismeister

2. Mai 2018

 

Es ist geschafft. Am letzten Ligaspieltag gelang es der E-Jugend des HSC 2000 Frankfurt (Oder), den ersehnten Kreismeistertitel, übrigens der erste einer E-Jugend in der Vereinsgeschichte, klar zu machen. Bereits am vorletzten Ligaspieltag wurde hierzu der Grundstein gelegt. In Eisenhüttenstadt besiegten die Frankfurter sowohl die Gastgeber von der BSG Stahl Eisenhüttenstadt (28:5) als auch MTV 1860 Altlandsberg (27:4) klar. Hierbei stachen insbesondere Kennet Stabe mit einer starken Abwehrleistung und Willi Schulz mit unglaublichen 21 Toren in zwei Spielen heraus. Nick Laußmann gelang zwar kein Tor, jedoch steigert sich der Neuzugang dieser Saison erfreulicherweise von Spiel zu Spiel und überzeugt vor allem mit großem Einsatzwillen. Die Oderstädter benötigten nun am letzten Spieltag in Müncheberg noch einen Punkt aus 2 Spielen, um sich ihren großen Traum nach der Vizemeisterschaft im Vorjahr zu erfüllen. Die Aufregung vor dem großen Triumph war den jungen Handballern im Spiel gegen den SV Jahn Bad Freienwalde allerdings zunächst anzumerken, denn bereits nach 5 Minuten lagen die Favoriten gegen den Tabellenfünften 0:3 hinten. Eine Umstellung im Angriff des gewieften Erfolgstrainerduos Karl-Heinz Eckenhoff/Benno Brandl führte dann jedoch schnell zum Erfolg und so stand es kurze Zeit später 4:3 für den Tabellenführer von der Oder. Eine Schrecksekunde erlebten die Zuschauer kurz vor dem Halbzeitpfiff, als der Frankfurter Kapitän Jakob Walter durch den übermotivierten Einsatz eines Gegenspielers verletzt das Spielfeld verlassen musste. Zur Halbzeit stand es 6:5 für Frankfurt. In der zweiten Hälfte war dann jedoch die Gegenwehr der Freienwalder früh gebrochen. Der HSC2000-Nachwuchs gewann am Ende mit 20:10 und sicherte sich so vorzeitig vor dem letzten Spiel verlustpunktfrei den Kreismeistertitel vor dem ewigen Rivalen vom HSV Wildau. Im letzten Saisonspiel gegen das Tabellenschlusslicht HSV Müncheberg-Buckow blieben die Frankfurter Spitzenspieler, welche im Sommer gemeinsam in die D-Jugend wechseln werden, freiwillig zugunsten des E-Jugendnachwuchses auf der Bank und wurden Zeuge des phänomenalen Auftritts von Sebastian Vollmer. Diesem gelangen beim 41:5 gleich 17 Tore in einem Spiel. Neuer Rekord für das Team! Auch Erik Schapke (4 Tore) und Maximilian Runow (7 Tore) wussten ihre Chancen in dem Spiel gegen die aufopferungsvoll kämpfenden Müncheberger zu nutzen und zeigten, dass auch die nächste Stammsieben der E-Jugend des HSC 2000 in der kommenden Saison ein gehöriges Wörtchen um den Titel mitreden wird. Auf Wunsch von Kapitän Jakob Walter soll an dieser Stelle im Namen der gesamten Mannschaft ein großes Dankeschön an die Trainer und die Eltern für die tolle Unterstützung in dieser Saison, welche endgültig allerdings erst Anfang Juni beim Heimturnier, dem 2. Frankfurter Oderpokal, endet, übermittelt werden.

 

(FS)

Spieler:

 

 

 

 

 

 

 

Jakob Walter (19), Jonas Pfeifer (20), Nils Falk (1),

Willi Schulz (22), Maximilian Runow (8),

Kennet Stabe (7), Johann Kaplan (1),

Erik Schapke (4), Sebastian Vollmer (19),

Noah Leon Falk, Magnus Ole Riemer (1),

Nick Laußmann, Karl Marschmeyer (3),

Wilzon Kaufmann (7)

Torhüter: Marlon Schumann, Moritz Kapinos

4 Pflichtsiege für den HSC 2000 Frankfurt (Oder)

21. März 2018

 

Am 7. Ligaspieltag schlug die E-Jugend des HSC 2000 Frankfurt (Oder) in der heimischen Sabinus-Halle die beiden Tabellenschlusslichter OSG Fredersdorf-Vogelsdorf II (26:10) sowie den HSV Müncheberg-Buckow (35:4). Unter den Augen des Trainergespanns Karl-Heinz Eckenhoff/Benno Brandl, welche beide in den vergangenen zwei Jahren maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung und die Erfolge der jungen Blauen hatten, bekam insbesondere die „zweite Reihe“ an diesem Tag mehr Spielzeiten als sonst üblich. So freuten sich u.a. sowohl Karl Marschmeyer als auch Magnus Ole Riemer über ihre ersten Saisontore. Besonders auf sich aufmerksam machten aber die quirligen Zwillinge Nils und Noah Falk, welche insgesamt 8 Tore zu den beiden ungefährdeten Siegen beisteuerten. Der 8. Ligaspieltag führte die Oderstädter dann nach Altlandsberg. Gegner waren der gastgebende MTV 1860 Altlandsberg (24:3) und die BSG Stahl Eisenhüttenstadt (27:5). Obwohl die Trainer auch hier den diesjährigen Neuzugängen große Spielanteile einräumten, entwickelten sich beide Partien zu wahren Schützenfesten, bei denen sich fast alle HSC-Spieler in die Torschützenliste eintragen konnten. Insbesondere dem Debütanten Wilzon Kaufmann gelangen bei seinen ersten beiden Ligaeinsätzen überhaupt gleich 4 schöne Tore. Erik Schapke dagegen überzeugte mit schnellen Kontertoren und unterstrich seinen Formanstieg der letzten Wochen eindrucksvoll. 4 Spieltage vor dem Ligafinale stehen die Frankfurter nun mit 16 Siegen in 16 Spielen einsam an der Tabellenspitze und damit kurz davor, ihren im positiven Sinne handballverrückten Trainern am Saisonende mit dem lang ersehnten Meistertitel das schönst mögliche Geschenk zu überreichen.

 

(FS)

Spieler:

 

 

 

 

 

 

 

Jakob Walter (19), Jonas Pfeifer (29),

Willi Schulz (14), Maximilian Runow (4),

Julius Pilz (3), Johann Kaplan, Erik Schapke (11),

Sebastian Vollmer (6), Nils Falk (5),

Noah Leon Falk (3), Magnus Ole Riemer (3),

Nick Laußmann (7), Karl Marschmeyer (4),

Wilzon Kaufmann (4)

Torhüter: Marlon Schumann, Moritz Kapinos

E-Jugend erkämpft 2. Platz in Potsdam

17. März 2018

 

Am vergangenen Sonntag war der HSC 2000 Frankfurt (Oder) zu Gast in der Landeshauptstadt, wo der 1. VfL Potsdam zu einem hochkarätig besetzten E-Jugend-Turnier eingeladen hatte. Insgesamt vier Spitzenreiter sowie drei Zweit- bzw. Drittplatzierte ihrer jeweiligen Ligen kämpften in der ultramodernen MBS-Arena um den Siegerpokal.

 

Der HSC 2000 startete in der Gruppe A wie so oft zuvor wacklig in das Turnier. Mit einer durchwachsenen Leistung und hoher Nervosität reichte es dennoch gegen FK Hansa Wittstock 1919 zu einem hauchdünnen 7:6-Auftaktsieg.

 

Nächster Gegner war die OSG Fredersdorf-Vogelsdorf, welche von den Frankfurtern in der laufenden Ligasaison bereits zweimal klar bezwungen wurde. Doch die sympathischen Märkisch-Oderländer nahmen diesmal ihr Herz in die Hand und brachten die Oderstädter an den Rand einer Niederlage. Am Ende hieß es 8:7 für Frankfurt, bei denen Jonas Pfeifer insgesamt 4 Tore zum Sieg beisteuerte.

 

Im abschließenden Finale um den Gruppensieg trafen die Blauen auf den Gastgeber vom 1. VfL Potsdam, welcher in seiner Liga aktuell ebenfalls den Spitzenplatz belegt. Eine klare Steigerung mit tollem Kombinationshandball und spektakulären Toren von Kapitän Jakob Walter und Kennet Stabe führte schließlich zum 10:8 Sieg und dem verdienten Einzug als Gruppenerster in das Halbfinale.

 

Dort wartete schon der Erzrivale aus der eigenen Liga HSV Wildau 1950, gegen den die Frankfurter nach zwei Siegen in der Meisterschaft kürzlich im Pokalviertelfinale allerdings überraschend ausschieden. Eine weitere Steigerung musste her und die Jungs von der Oder bewiesen mit einer großartigen Teamleistung beim 8:5 mal wieder, dass sie eine echte Turniermannschaft sind.

 

Ihre Gegner im Finale waren die Mecklenburger Stiere Schwerin, ein bereits im Nachwuchsbereich hochprofessionell geführter Verein. Die in gelb/blau gekleideten Favoriten zogen mit vier klaren Siegen ins Finale ein und überragten die Jungs vom HSC bei der obligatorischen Begrüßung durchweg um Kopfhöhe. Doch, wie in der Vergangenheit schon oft bewiesen, empfinden die jungen Oderstädter scheinbar unlösbare Aufgaben stets als besondere Motivation. Das atem-beraubende Finale entwickelte sich entgegen den Erwartungen der Favoriten zu einem offenen Schlagabtausch. Nahezu jeder Torwurf der Frankfurter saß und dabei spielten die Jungs beherzt und mit großem Kampfgeist. Neben einer geschlossenen Mannschafts-leistung war es vor allem der Leistungsexplosion von Willi Schulz und dem in diesem Spiel überragenden Torwart Moritz Kapinos, welcher in den 12 Minuten Spielzeit sieben Hundertprozentige inkl. einem Penalty hielt, zu verdanken, dass es 1 min vor Schluss 7:6 für den Außenseiter aus der Oderstadt stand. Als die gesamte Halle die Überraschung witterte, schlugen dann aber die Schweriner zweimal eiskalt zurück, gingen 8:7 in Führung und verteidigten dieses Ergebnis clever bis zum Abpfiff.

 

Schade aus Sicht der HSC-Spieler, dass ausgerechnet ihr bestes Turnierspiel an diesen Tag am Ende verloren ging. Jedoch wich die Enttäuschung schon bald der Freude über einen tollen und hochverdienten 2. Platz.

(FS)

Spieler:

 

 

 

 

Jakob Walter (11 Tore), Jonas Pfeifer (16),

Kennet Stabe (6), Willi Schulz (6),  Julius Pilz,

Erik Schapke, Sebastian Vollmer, Nils Falk,

Noah Falk, Magnus Ole Riemer, 

Torhüter: Marlon Schumann, Moritz Kapinos

E-Jugend verteidigt Tabellenspitze

25. Februar 2018

 

Der fünfte Ligaspieltag führte den HSC 2000 nach Bad Freienwalde, wo der Tabellenführer neben der BSG Stahl Eisenhüttenstadt auf die ambitionierten Gastgeber vom SV Jahn Bad Freienwalde traf. Der Tabellenfünfte aus dem Norden Märkisch-Oderlands kämpfte zwar wacker, doch insbesondere nach der überraschenden Pokalniederlage gegen Wildau schienen die Oderstädter etwas gut machen zu wollen und ließen beim 35:13 keinen Zweifel an der diesjährigen Favoritenrolle aufkommen. Das anschließende Spiel gegen die BSG Stahl Eisenhüttenstadt entwickelte sich ebenfalls zu einer einseitigen Angelegenheit und endete sogar 34:4 für die furios aufspielenden Frankfurter. Der sechste Spieltag war etwas ganz Besonderes, denn er war einer der traditionell wenigen Heimspieltage des HSC 2000. Er bot den Kids eine gute Gelegenheit, ihre Trainingsfortschritte einer breiten Masse von Eltern, Großeltern, Freunden und Handballanhängern zu präsentieren. Die jeweils zweiten Mannschaften von der BSG Stahl Eisenhüttenstadt und der OSG Fredersdorf-Vogelsdorf waren zudem machbare Gegner, wenngleich diese passablen Handball boten und sich beim 23:8 und 29:9 sogar achtbar aus der Affäre zogen. Zu den größten Überraschungen in den Frankfurter Reihen avancierten an diesem Spieltag Julius Pilz und Noah Leon Falk, welche mit großem Einsatz um jede Torchance kämpften. Dem als Abwehrspezialisten bekannten Julius Pilz gelangen dabei in der Begegnung gegen Fredersdorf sogar 5 Tore in einem Spiel und damit mehr als den Frankfurter Topscorern. Mit nun insgesamt 12 Siegen in 12 Spielen befinden sich die Oderstädter einsam an der Tabellenspitze und dürfen schon mal 4 Spieltage vor dem Saisonabschluss vom Titelgewinn träumen.

 

(FS)

Spieler:

 

 

 

 

 

 

 

 

Jakob Walter (39), Jonas Pfeifer (27),

Kennet Stabe (19), Willi Schulz (18),

Maximilian Runow (2), Julius Pilz (8),

Johann Kaplan, Erik Schapke,

Sebastian Vollmer (3), Nils Falk (1),

Noah Leon Falk (3), Magnus Ole Riemer,

Nick Laußmann (1),

 

Torhüter: Marlon Schumann, Moritz Kapinos

E-Jugend scheidet überraschend 21:24 im Pokalviertelfinale aus

18. Januar 2018

 

In den vergangenen 9 Monaten trafen die beiden Brandenburger Spitzenmannschaften HSV Wildau 1960 und HSC 2000 Frankfurt (Oder) viermal aufeinander. Der vermeintliche Zufall, sowohl in der Meisterschaft als auch im Pokal, führte die Frankfurter dabei 4x nach Wildau, so auch am Samstag zum Pokalviertelfinale. Nach zwei recht überzeugenden Siegen in der Meisterschaft, reiste der Ligaspitzenreiter aus der Oderstadt als klarer Favorit ins berüchtigte "Wildorado" zum Pokalsieger des Vorjahres.

 

Die Frankfurter begannen wie gewohnt stark und führten schnell 3:1. Doch die Wildauer kämpften sich ins Spiel und gingen nach 7 Minuten mit 4:3 erstmalig in Führung. Das Tor der Frankfurter hütete diesmal Marlon Schumann, welcher den verletzten, aber dennoch  mitgereisten, Stammtorhüter Moritz Kapinos hoch motiviert vertrat. Das erst neunjährige Torwarttalent wuchs in der ersten Hälfte förmlich über sich hinaus und konnte dabei 6 Großchancen der zum Teil fast zwei Jahre älteren Gastgeber vereiteln. Im Angriff allerdings ließen die Oderstädter, auch einer sehr aggressiven Deckungsweise der Wildauer geschuldet,  ihre große Treffsicherheit der letzten Monate vermissen, was schließlich einen 10:13 Rückstand zur Halbzeit zur Folge hatte.

 

In der zweiten Hälfte überraschten die Gastgeber den HSC 2000 mit einer taktischen Umstellung auf eine in der E-Jugend eher unübliche Raumdeckung und bewegten sich hierbei am Rande des Reglements. In Kombination mit den sehr strengen, allerdings häufig auch dem Frankfurter Anhang sehr einseitig erscheinenden, Regelauslegungen der Herren in Schwarz, gelang den Oderstädtern zwar noch einmal 7 Minuten vor Spielende der Ausgleich, allerdings zu keiner Zeit eine erneute Führung. Das Gegenteil war der Fall. Als dann zwei Minuten vor Schluss noch einer der Frankfurter Topscorer Jonas Pfeifer wegen Meckerns eine umstrittene 2-Minutenstrafe erhielt, war der Rückstand leider nicht mehr aufzuholen. Obwohl durch die aufgeheizte Atmosphäre unter starkem Druck stehend, war es toll mit anzusehen, wir die Frankfurter nie aufsteckten und bis zum Schluss alles gaben. Nach dem Schlusspfiff konnte die Truppe um Kreisspieler Kennet Stabe, welchem in diesem Spiel 8 Tore für den HSC gelangen, deshalb auch erhobenen Hauptes das Spielfeld verlassen.

 

Das unerwartete Aus im Viertelfinale bedeutete leider auch die vergebene Chance auf das Double, was nach der klaren Führung in der Liga in greifbarer Nähe schien.

 

(FS)

Spieler:

 

 

 

Jakob Walter (4 Tore), Jonas Pfeifer (6), Kennet Stabe (8), Willi Schulz (3),  Johann Kaplan, Erik Schapke, Sebastian Vollmer, Nils Falk, Noah Falk, Erik Jahn, Magnus Ole Riemer

Torhüter: Marlon Schumann

Handball: E-Jugend des HSC 2000 belegt 2. Platz in Wittenberg

3. Januar 2018

 

Zwischen den Feiertagen reiste die E-Jugend (Jg. 2007/2008) des HSC 2000 Frankfurt (Oder) zum prestigeträchtigen 48. Weihnachtsturnier des SV Grün-Weiß Wittenberg. Ziel des Trainergespanns Karl-Heinz Eckenhoff/Benno Brandl war es, sich nach dem grandiosen Erfolg bei den Internationalen Lübecker Handballtagen im Sommer nochmals zum Jahresende mit den Topteams aus Ostdeutschland zu messen. Bereits die 5er-Vorrundengruppe A des HSC erinnerte in der Besetzung zum Teil an die ehemalige DDR-Oberliga. Neben dem Turnierfavoriten SC DHfK Leipzig, dem SC Magdeburg komplettierten die  Gastgeber sowie die Jugend der Zweitligamannschaft des HC Elbflorenz aus Dresden die extrem starke Vorrundengruppe der Frankfurter, welche den krankheitsbedingten Ausfall von Leistungsträger Willi Schulz verkraften mussten.

 

Und so war auch das erste Gruppenspiel von großer Nervosität geprägt. Gegen die Gastgeber kassierte der HSC 2000 eine derbe 2:7 Niederlage und traf dabei unzählige Male nur den Pfosten.

 

Im 2. Spiel wartete dann bereits der Sachsenmeister SC DHfK Leipzig, welcher zuvor Dresden sogar mit 9:0 deklassierte. Nach 0:3 Rückstand gelang es dem HSC mit einer enormen Steigerung, die Leipziger Sportschüler in Erstaunen zu versetzen. So trotzten sie am Ende dem Turnierfavoriten ein 5:5 ab und wahrten somit die Minimalchance auf den Einzug ins Halbfinale. Johann Kaplan (HSC) überzeugte in dieser Partie mit einer besonders starken Abwehrleistung und meldete den Leipziger Spielmacher nahezu ab.

 

Nächster Gegner war wieder ein großer Name im Handballsport, der SC Magdeburg, welcher seinerseits mit einem 6:6 gegen Gastgeber Wittenberg in das Turnier startete. Es folgte eine spannende Handballschlacht, in welcher die Jungs von der Oder über sich hinauswuchsen und am Ende mit 8:6 den Bundesliganachwuchs des SCM bezwangen.

 

Nachdem Leipzig anschließend gegen Wittenberg klar gewann, schonte der vorzeitige Gruppensieger beim 3:4 gegen den SC Magdeburg seine Spitzenspieler. Obwohl die Oderstädter bereits zwei tolle Spiele zeigten, gab es im letzten Gruppenspiel gegen Dresden dennoch nur eine theoretische Chance für den Einzug ins Halbfinale, denn ein Sieg mit 8 Toren Differenz innerhalb von 10min Spielzeit musste her. Die Frankfurter setzten auf ihr gefürchtetes Konterspiel und starteten wie die Feuerwehr. Ziel war es, den schnellen Torjäger Jonas Pfeifer perfekt am Kreis zu bedienen. Das Konzept ging auf und viele der mitgereisten Verwandten hatten nach dem 13:4 Sieg in dieser hoch emotionalen Partie keine Stimme mehr.

 

Spannender konnte die Gruppe nicht enden, denn nach dem letzten Spiel  waren nun mit Leipzig, Magdeburg, Wittenberg und Frankfurt (Oder) 4 Mannschaften punktgleich. Durch einen hauchdünnen Vorteil im Torverhältnis schaffte es der HSC 2000 schließlich noch auf Platz 2 hinter Leipzig und sicherte sich somit nach der Eröffnungsniederlage noch überglücklich einen Platz im Halbfinale.

 

Dort wartete der Gruppensieger der Gruppe B, die SG Kühnau, ihres Zeichens immerhin ungeschlagener Spitzenreiter der Sachsen-Anhalt-Liga. Die Oderstädter, bei denen durchweg drei Spieler des jüngeren Jahrgangs 2008 auf dem Parkett standen, waren nun nicht mehr zu halten und erkämpften mit 8:5 den überraschenden Einzug ins Finale, wo bereits erneut der SC DHfK Leipzig wartete.

 

Im Gegensatz zum Gruppenspiel ließ sich der klare Turnierfavorit nun jedoch nicht ein zweites Mal verunsichern und schlug die mittlerweile ausgepowerten Frankfurter klar mit 11:5. Traurigkeit kam dabei nur kurz auf. Die Blauen freuten sich über einen hervorragenden 2. Platz bei diesem erstklassig besetzten Nachwuchsturnier und unterstrichen vor den Augen der ostdeutschen Handballelite, dass auch in der Zukunft mit der alten Handballmacht Frankfurt (Oder) zu rechnen ist. Jonas Pfeifer (HSC) erkämpfte zudem den Titel des Torschützenkönigs und Moritz Kapinos (HSC) teilte sich den Titel des besten Torwarts mit dem Leipziger Keeper. Herzlichen Glückwunsch.

 

(FS)

E-Jugend des HSC 2000 erobert Tabellenspitze

20. Dezember 2017

 

Kurz vor den Weihnachtsferien traten die Jungs der E-Jugend vom HSC 2000 Frankfurt (Oder) zu 4 weiteren Punktspielen in der 11 Mannschaften umfassenden Liga des Spielbezirkes D des Landes Brandenburg an. Zunächst empfing der bisher ungeschlagene Ligafavorit in der heimischen Sabinushalle die Mannschaften des Grünheider SV (23:8) sowie der OSG Fredersdorf-Vogelsdorf (19:11). Beide Spiele entschieden die Oderstädter, für sich, wenngleich insbesondere  Fredersdorf es den Frankfurtern aufgrund einer sehr gut organisierten Spielweise nicht leicht machte und das Spiel lange offen hielt. Die Jungs um Flügelflitzer Willi Schulz überzeugten einmal mehr durch ein schnelles Spiel nach vorn. Insbesondere Maximilian Runow und Sebastian Vollmer zeigten eine starke Leistungssteigerung verbunden mit jeweils schönen Toren. Ersatztorwart Marlon Schumann stand erstmals ein gesamtes Spiel im Tor und begeisterte mit tollen Paraden das Publikum. Eine Woche später reisten die Blauen nach Wildau und das Ligarückspiel gegen den Vorjahresmeister HSV Wildau entwickelte sich zu einem echten Krimi. Wildau startete hochmotiviert und führte von Beginn an. Die Gastgeber nutzten sich jede bietende Torchance und waren insbesondere im offensiven Deckungsverhalten sehr stark. Trotz eines 5-Tore Rückstandes in der ersten Hälfte, blieb der HSC jedoch ruhig, und angetrieben durch den hervorragenden Käpitän Jakob Walter, welcher seine Mitspieler immer wieder uneigennützig in Szene setzte, schafften die Jungs mit dem Halbzeitpfiff durch einen echten Kraftakt das 12:12. In der 2. Hälfte fehlte dann den Wildauern nach einer kräftezehrenden ersten Halbzeit die Power und der HSC gewann das Spiel verdient 24:18. Es folgte ein 24:4 gegen den Neuenhagener HC und damit kurz vor Weihnachten der Sprung an die Tabellenspitze der Liga.

(FS)

Spieler:

 

 

 

Jakob Walter (14 Tore), Jonas Pfeifer (25), Kennet Stabe (25),

Willi Schulz (17), Maximilian Runow (4), Julius Pilz,

Johann Kaplan, Erik Schapke, Sebastian Vollmer (4),

Nils Falk (1), Erik Jahn, Magnus Ole Riemer

Torhüter: Marion Schumann, Moritz Kapinos

"Was sind wir? Ein Team"

28. Oktober 2017

E-Jugend des HSC 2000 starten erfolgreich in die Saison 2017/2018

20. Oktober 2017

 

Die E-Jugend des HSC 2000 startete mit 4 Siegen in 4 Spielen grandios in die neue Liga-Saison 2017/2018. Dies ist umso erstaunlicher als drei der ersten vier Gegner neben dem HSC 2000 als weitere Titelaspiranten gehandelt wurden. Trotz des zu erwartenden langfristigen Verletzungsausfalls eines ihrer Topspieler Jannes Westphal gelang es den Frankfurtern nach dem klaren 26:2 gegen den Neuenhagener HC sogar, den personell stark verjüngten Vorjahresmeister HSV Wildau 1950 mit 31:7 in dessen eigener Halle klar zu bezwingen. Die Jungs aus der Handballhochburg Frankfurt überzeugten dabei mit schnellem Kombinationsspiel und einer enormen Treffsicherheit auf allen Positionen. Die beiden Turniersiege vor Beginn der Saison schweißten die Truppe um Kapitän Jakob Walter noch weiter zusammen und waren Grundlage für die beiden anschließend ebenfalls klaren Erfolge gegen den Grünheider SV (25:3) und gegen die OSG Fredersdorf-Vogelsdorf (20:6).

 

Für die Tabellenspitze in der Kreisliga reichte es für die Oderstädter (4.) vorerst trotz der weißen Weste jedoch nicht, denn aufgrund bereits mehr erfolgreich absolvierter Partien thront dort gerade der SV Jahn Bad Freienwalde.

 

In den kommenden Begegnungen wird es neben der erklärten Eroberung der Tabellenführung auch darum gehen, die aus der F-Jugend des vergangenen Jahres nachgerückten Spieler im Team erfolgreich zu integrieren. Einigen davon gelang es sogar schon, mit einer guten Abwehrleistung sowie dem ein oder anderen Tor zu den 4 eingefahrenen Siegen einen erheblichen Beitrag zu leisten.

Spieler:

 

 

 

Jakob Walter (25 Tore), Jonas Pfeifer (23), Kennet Stabe (12), Willi Schulz (23), Joel Werft (16), Maximilian Runow,

Julius Pilz, Johann Kaplan (1), Erik Schapke (1),

Sebastian Vollmer (1), Nils Falk (1), Marlon Schumann (1)

Torhüter: Moritz Kapinos (TW)

E-Jugend des HSC 2000 Frankfurt (Oder) erringt zwei Turniersiege

13. September 2017

 

Zur Vorbereitung auf die neue Ligasaison absolvierte die männliche E-Jugend des HSC 2000 Frankfurt (Oder) an den letzten beiden Wochenenden zwei Handball-Vorbereitungsturniere.

 

Zunächst stand der Zorros-Cup in Eberswalde auf dem Programm, an dem insgesamt 4 E-Jugend-Teams und mit Stahl Finow sogar ein D-Jugend-Team teilnehmen. Mit breiter Brust,  gestärkt durch den großen Erfolg bei den Lübecker Handballtagen im Sommer, gewannen die Oderstädter 7 von 8 Begegnungen und holten den Siegpokal. Zum besten Spieler des Turniers wurde Jonas Pfeifer (HSC) gewählt. Besonders erstaunlich waren die beiden gegen die teilnehmende D-Jugend-Mannschaft (2 Jahre älter) erzielten Ergebnisse (4:4, 6:5).

Eine Woche später reisten die Blauen zum Sparkassen-Cup nach Rangsdorf, wo ihnen im vergangenen Jahr der Turniersieg gelang. Gegen renommierte Gegner vom Berliner SV, SV Eberswalde, SV Dahlewitz sowie den Gastgebern ließ das Torwart-Ass des Titelverteidigers Moritz Kapinos in 5 Spielen a 15 Minuten insgesamt nur 14 Gegentreffer zu und trug damit maßgeblich zum zweiten Turniersieg innerhalb von 7 Tagen bei.

Das Trainerteam Karl-Heinz Eckenhoff / Benno Brandl erlangte trotz dieser beiden Erfolge wertvolle Erkenntnisse für die noch zu leistende Trainingsarbeit in den nächsten Wochen. Ligastart ist der 24.9.2017 und nach dem Vizemeistertitel in der letzten Saison, muss es trotz aller Bescheidenheit in dieser Ligasaison das Ziel der jungen Frankfurter sein, die Meisterschale der E-Jugend dem HSV Wildau zu entreißen und in die Handballhochburg Frankfurt (Oder) zu holen.

 

Jakob Walter (47 Tore), Jonas Pfeifer (43), Kennet Stabe (9), Willi Schulz (5), Joel Werft (14), Maximilian Runow (4), Julius Pilz (6), Johann Kaplan (1), Erik Schapke (2), Sebastian Vollmer (1), Nils Falk (1), Marlon Schumann, Moritz Kapinos (TW)

 

(FS)