23. Lübecker Handballtage enden mit kleiner Sensation

7. Juli 2017

Die 23. Internationalen Lübecker Handballtage gelten als das zweitgrößte Jugendhandball-Turnier der Welt.

 

Auf insgesamt 23 Rasen-Feldern boten insgesamt ca. 380 Teams aus 12 Nationen (u.a. Brasilien) den mehr als 10.000 Zuschauern bei olympischer Atmosphäre 3 Tage lang hochklassigen und spannenden Handball in insgesamt 6 Altersklassen. Mittendrin die in diesem Jahr bereits sehr erfolgreiche E-Jugend des HSC 2000 Frankfurt (Oder).

Die Jungs des Trainergespanns Karl-Heinz Eckenhoff/Benno Brandl, von denen die meisten ihr erstes Rasenturnier überhaupt spielten, erwischten in dem mit 21 Teams aus Deutschland und Polen erstklassig besetzten Teilnehmerfeld der männlichen E-Jugend eine der stärksten Vorrundengruppen. Sowohl der VfL Fredenbeck als auch der TSV Bargteheide gehörten dabei als Spitzenmannschaften ihrer Landesverbände zu den hoch gehandelten Titelfavoriten. Doch die Frankfurter ließen sich von den großen Namen nicht beeindrucken und begannen wie gewohnt sehr couragiert. Nach dem 10:5-Überraschungssieg gegen den VfL Fredenbeck sowie zwei weiteren Siegen, u.a. gegen die Gastgeber aus Lübeck, folgte das Gruppenfinale gegen den TSV Bargteheide auf dem frisch verlegten Kunstrasen-Center-Court am Lübecker Rathaus im Herzen der Stadt. Vor dieser tollen jedoch auch ungewöhnlichen Kulisse zeigten die Oderstädter erstmals Nerven und verloren 10:13 gegen die sehr schnell spielenden und gut kombinierenden Favoriten. Obwohl der Gruppenplatz 2 den verdienten Einzug ins Achtelfinale bedeutete, mussten die Trainer am Samstagabend in der heimischen Jugendherberge jedoch zunächst die richtigen Worte für die dennoch sichtlich enttäuschten Frankfurter finden. Als der Neuzugang aus der F-Jugend Julius Pilz aber darauf hinwies, dass das Turnier immer noch gewonnen werden kann, kehrte ein erstes Lächeln zurück in die enttäuschten Gesichter, wenngleich der stets aufopferungsvoll kämpfende Neuling zu diesem Zeitpunkt vermutlich als Einziger an den Turniersieg glaubte.

Nach einer kurzen Nacht dann die KO-Runde am Sonntag. Der HSC 2000 überraschte zunächst im Achtelfinale gegen den Bramstedter TS mit einem komplett neuen System und spielte die Gegner schwindelig. Die Bälle wurden dabei schneller verteilt und Einzelaktionen vermieden. Am Ende stand ein unglaubliches 16:4 und der Einzug ins Viertelfinale zu Buche. Der berühmte Kampfgeist der „Blauen“ war geweckt, das Funkeln zurück in den Augen. Im Viertelfinale wartete mit dem Rellinger TV die wohl stärkste Vorrundenmannschaft, denn in bis dahin 5 Spielen kassierte diese erst insgesamt 10 Tore. Das Spiel fand im strömenden Regen statt, was sich als Vorteil für den HSC herausstellen sollte. Unter den widrigen Bedingungen entwickelte sich eine wahre Abwehrschlacht, in der die Oderstädter keinen Ball aufgaben. Mit einer echten Teamleistung gewann der HSC 2000 das Viertelfinale 6:4 und war plötzlich und unerwartet im Halbfinale.

Der TH Eilbeck im Halbfinale war bis dahin ebenso, wie die Frankfurter, eine große Turnierüberraschung und stellte zudem noch das Team mit dem jüngsten Altersdurchschnitt. Die Jungs von der Oder waren nun aber nicht mehr aufzuhalten und zogen mit 15:8 sensationell klar in das Finale ein. Hier trafen sie auf einen alten Bekannten, den Gruppengegner TSV Bargteheide. Die Oderstädter brannten nach der Niederlage einen Tag zuvor auf eine Revanche gegen die sehr selbstsicher wirkenden Favoriten. Das Finale fand am späten Sonntagnachmittag bei mittlerweile herrlichem Sonnenschein auf Feld 5 und damit direkt vor dem Frankfurter Pavillon statt. Ein gutes Omen. Der HSC war von Anfang an im Spiel und ging schnell mit 3:0 in Führung. Danach entwickelte sich ein sehr kampfbetonter Schlagabtausch. Beide Teams kämpften verbissen um den Sieg. Schlussendlich gelang dem HSC mit dem 12:8 tatsächlich die Sensation.

Erster Turniersieg einer HSC 2000 Mannschaft bei einem der größten Handballturniere der Welt. Neben Julius Pilz, welcher bereits einen Tag zuvor das Unmögliche voraus ahnte, durften bei der Siegerehrung in der ehrwürdigen Hanse-Halle folgende Spieler eine Goldmedaille in Empfang nehmen: 

 

Moritz Kapinos, Jakob Walter, Jannes Westphal, Kennet Stabe, Willi Schulz, Joel Werft, Maximilian Runow, Erik Jahn und Johann Kaplan

Niemand soll diesmal dabei leistungsmäßig hervorgehoben werden, denn insbesondere am zweiten Turniertag war der Star mal wieder die Mannschaft. 

 

Herzlichen Glückwunsch!

Grandioser Sieg des HSC 2000 beim                           11. Abrafaxe-Cup in der Max-Schmeling-Halle

14. Juni 2017

Am vergangenen Sonntag öffnete die SG Rotation Prenzlauer Berg wieder die Pforten der Max-Schmeling-Halle zum traditionellen Abrafaxe-Cup. Zur 11. Auflage dieses wieder hervorragend durch die Gastgeber organisierten E-Jugend-Handball-Turniers erschienen insgesamt 10 Teams aus 4 Bundesländern.

 

Die Jungs vom HSC 2000 Frankfurt (Oder) reisten mit gemischten Gefühlen in die Bundeshauptstadt, denn im vergangenen Jahr scheiterten sie an gleicher Stelle sehr unglücklich aufgrund nur eines Tores bereits in der Vorrunde und wurden am Ende Fünfter.

 

Durch den Turniersieg beim Oderpokal-Turnier einen Monat zuvor galten die Oderstädter zumindest als Geheimfavorit. In der kurzen Spielzeit von 15 min galt es nun aber, von Anfang an auf höchstem Niveau zu spielen, um dem gerecht zu werden und Rückstände zu vermeiden.

 

Die Frankfurter um Kapitän Jakob Walter befolgten die Traineranweisungen entsprechend und starteten in ihrer 5er-Gruppe gegen die SPVG Blau-Weiss Berlin (ehemals TMBW) hoch konzentriert. Die körperlich kleineren Berliner spielten jedoch frech mit und konnten so das Spiel lange bis 5 min vor Schluss offen halten.

 

Nach einem furiosen Endspurt mit insgesamt 4 Toren des Frankfurter Top-Torschützen Jannes Westphal hieß es jedoch am Ende 10:5 für den HSC, ein Auftakt nach Maß.

 

Es folgten zwei in der Höhe unerwartet klare Siege gegen die SG Paaren (20:4) und den stark verjüngten Ligarivalen aus Fredersdorf (15:5), bei denen besonders Willi Schulz (HSC) nach einigem Pech in den letzten Spielen ein tolles Comeback als erfolgreicher Torjäger feiern konnte.

 

Das letzte Gruppenspiel gegen den bis dahin ebenfalls ungeschlagenen VfL Tegel war somit ein echtes Gruppenfinale um Platz 1 und die damit vermeintlich bessere Ausgangsposition für das Halbfinale. Beide Teams zeigten in  einer temporeichen  Partie tolle Kombinationen im Angriff, waren aber sogar im Deckungsverhalten noch stärker. Durch eine hohe Zahl von Glanzparaden des an diesem Tag herausragenden Torhüters Moritz Kapinos belegte der HSC 2000 am Ende durch ein 8:2 den 1. Gruppenplatz und erreichte so das Halbfinale ungeschlagen.

 

Dort warteten die Gastgeber und gleichzeitig auch Titelverteidiger von der SG Rotation Prenzlauer Berg. Das mit Spannung erwartete Halbfinale wurde ein sehr enges und kampfbetontes Spiel und natürlich stärkte den Berlinern als Gastgeber dabei der Großteil des Publikums den Rücken. Glücklicherweise konnte die SG Rotation Prenzlauer Berg diesen Heimvorteil nicht nutzen und zog in dem bis dahin zwar torärmsten aber auch spannendsten Turnierspiel mit 3:6 den Kürzeren. Die überglücklichen Oderstädter waren damit im Finale und konnten es kaum fassen.

 

Hier trafen sie erneut auf den VfL Tegel, der im zweiten Halbfinale überraschend die SG Hermsdorf-Waidmannslust mit 8:6 bezwang. Die "Blauen" begannen wie die Feuerwehr und gingen blitzschnell 3:0 in Führung. Es folgte eine Spielunterbrechung und damit große Verwirrung. Der enttäuschte Coach des VfL Tegel nahm seine Spieler vom Feld und reklamierte ein angeblich überhartes Einsteigen der Frankfurter. Gemeint war vermutlich das durchaus sehr offensive, jedoch zu keiner Zeit unfaire Deckungsverhalten des HSC 2000, dem die Berliner tatsächlich außer Kampfgeist taktisch  wenig entgegenzusetzen hatten. Nach der gelben Karte für den Berliner Coach ging es dann aber doch noch weiter. Beide Teams ließen nachfolgend in der aufgeheizten Atmosphäre viele Chancen liegen, doch am Ende hieß es dann verdient 6:3 für den HSC 2000 Frankfurt (Oder).

 

Turniersieg!! Bei den Siegern trugen sich im Finale bei insgesamt 6 Toren 5 Spieler in die Torschützenliste ein, was ein tolles Teamverhalten an diesem Tag unterstreichen soll.

 

Nach nun 2 Turniersiegen innerhalb von 4 Wochen, sehen sich die Oderstädter bestens gerüstet für das am Monatsende folgende große internationale Handballturnier in Lübeck mit Teams aus der ganzen Welt.

 

(FS)

E - Jugend des HSC 2000 gewinnt                               1. HSC 2000 - Oderpokal

Am vergangenen Wochenende fand in der Sabinushalle das 1. E-Jugend-Turnier um den HSC 2000-Oderpokal statt. Das durch den HSC 2000 selbst organisierte Turnier erfreute sich dabei sogar internationaler Beteiligung.  Insgesamt 7 E-Jugend-Teams aus Berlin, Brandenburg und Polen kämpften dabei um den begehrten Siegerpokal. Gespielt wurde jeder gegen jeden a 12 Minuten und so absolvierten die Kids mit 21 Begegnungen ein straffes Programm. Die ca. 100 mitgereisten Zuschauer erlebten dabei hochklassigen und temporeichen Kinderhandball und viele sehr knappe und spannende Begegnungen.

 

Nach einem durch Mario Quast überbrachten Grußwort des Oberbürgermeisters der Stadt Frankfurt (Oder) begann das Turnier für die Gastgeber gleich mit einem Härtetest, denn der Ludwigsfelder HC galt als einer der Mitfavoriten auf den Turniersieg. Die Frankfurter begannen wie der Blitz und bereits nach 3 min stand es 4:0 für die Gastgeber. Danach fing sich jedoch Ludwigsfelde und spielte fortan auf Augenhöhe mit den „Blauen“. Beim Schlusspfiff stand es 13:7 für den HSC, ein Turnierauftakt nach Maß. Es folgte für die Gastgeber ein in der Höhe unerwarteter 7:2 Erfolg gegen die Ligarivalen von der OSG Fredersdorf-Vogelsdorf. Im dritten Turnierspiel traf der HSC 2000 danach auf einen weiteren Mitfavoriten, den bis dahin ebenfalls ungeschlagenen 1. VfL Potsdam.

 

Diese Partie entwickelte sich zu einem wahren Handballkrimi. Das Team aus der Landeshauptstadt gefiel durch ein schnelles und breit angelegtes Spiel, musste sich am Ende dann aber doch den vereint kämpfenden Oderstädtern mit 5:7 geschlagen geben. Im vierten Spiel dann die Vorentscheidung. Die SG Rotation Prenzlauer Berg startete zwar mit 3 unglücklichen knappen Niederlagen in das Turnier, kämpfte aber mit einer der jüngsten Turniermannschaften grandios und so entwickelte sich auch diese Begegnung zu einem spannenden Schlagabtausch, bei dem am Ende, wiederum getragen durch ihr Publikum, die Gastgeber knapp mit ebenfalls 7:5 die Oberhand behielten. Trotz wettkampforientierter Motivation waren die Kids nicht zu verbissen. Es war schön, zu erleben, wie am Rande des Turniers ganz im Sinne des DHB sogar Freundschaften geschlossen wurden und Telefonnummern unter "Rivalen" ausgetauscht wurden. Besonderer Beliebtheit erfreute sich der Stand "Kinder stark machen".

 

Einer Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) folgend, informierten sich hier die Kinder aller Mannschaften, nutzten aber auch die dort angebotenen Aktivitäten. Nach 4 Siegen trafen die Frankfurter in den letzten beiden Spielen mit dem TSV Rudow und UKS MIS Gorzow auf zwei Teams, die im bisherigen Turnierverlauf etwas hinter ihren eigenen Erwartungen zurückblieben. Die Mannschaft aus Gorzow startete bei ihrem ersten Auslandsauftritt sehr nervös in das Turnier, gewöhnte sich dann aber schnell an das von den Berlinern und Brandenburgern vorgelegte Tempo und steigerte sich dann im Laufe des Tages sogar erheblich. Nachdem sie den TSV Rudow sogar mit 8:4 besiegten reichte es gegen die Gastgeber allerdings nur zu einem 3:11.

 

Die Jungs um das Trainergespann Eckenhoff/Brandl, bei denen die Youngster Joel Werft mit insgesamt 7 Treffern bzw. Julius Pilz mit seinem ersten Saisontor überhaupt besonders gefielen, waren nun auf der Zielgerade auch vom TSV Rudow nicht mehr aufzuhalten und gewannen mit insgesamt 6 Siegen in 6 Spielen überglücklich den 1. HSC 2000 – Oderpokal 2017. Ebenfalls ein sehr erfolgreiches Turnier spielte mit insgesamt 5 Siegen die OSG Fredersdorf-Vogelsdorf und belohnte sich so am Ende mit der verdienten Silbermedaille.

 

Das Turnier endete dann sogar noch mit einem echten kleinen Finale um Platz 3. Im letzten Turnierspiel überraschte der Ludwigsfelder HC den Favoriten 1. VfL Potsdam mit einem 6:4 und erkämpfte sich in letzter Sekunde die Bronzemedaille. Ein Wiedersehen der beiden Erstplatzierten erwartet die Zuschauer bereits in 4 Wochen beim renommierten Abrafaxe-Cup in der Max-Schmeling-Halle in Berlin, wo die Frankfurter nach ihrem 5. Platz im vergangenen Jahr nun eine Podestplatzierung anstreben.

 

Der HSC 2000 möchte allen Unterstützern, insbesondere der Handwerkskammer Frankfurt (Oder) als Hauptsponsor, sowie auch allen ehrenamtlichen Helfern herzlich danken und freut sich schon auf eine Fortsetzung im kommenden Jahr.

 

  1. HSC 2000 Frankfurt (Oder)

  2. OSG Fredersdorf-Vogelsdorf

  3. Ludwigsfelder HC

  4. 1. VfL Potsdam

  5. SG Rotation Prenzlauer Berg

  6. UKS MIS Gorzow

  7. TSV Rudow

E - Jugend des HSC 2000 Frankfurt (Oder) ist Vizemeister 

Nach 4 Siegen in Folge an den letzten beiden Ligaspieltagen beendete die E-Jugend des HSC 2000 Frankfurt (Oder) die Saison auf Platz 2 in der Tabelle. Lediglich dem punktgleichen Vorjahresmeister aus Wildau mussten die Jungs des Trainergespanns Eckenhoff/Brandl aufgrund des schlechteren Torverhältnisses den Vortritt lassen.

 

Am Ende dieser erfolgreichen Saison gewannen die Frankfurter zunächst auswärts in Neuenhagen gegen die Gastgeber vom Neuenhagener HC 30:4 sowie dann anschließend gegen die HSG Schlaubetal-Odervorland sogar mit 38:3. Am vergangenen Samstag empfing der neue Vizemeister dann den HSV Müncheberg/Buckow (37:2) sowie die OSG Fredersdorf-Vogelsdorf II (25:6) und gewann auch diese beiden Spiele sicher.

 

Das Saisonfazit fällt dabei überaus positiv aus. Nach dem 4. Platz in der vergangenen Saison, zeigten sich die Oderstädter insbesondere im kämpferischen Bereich stark verbessert, profitierten aber auch von den vielen altersbedingten Abgängen bei z.B. Grünheide und Fredersdorf. Mit Anton Vandree, Robert Rehfeld, Maximilian Zdziech und Leon Sabiers stehen nun selbst 4 HSC-Spieler der E-Jugend kurz vor dem Absprung in die D-Jugend.

 

Die genannten Spieler zeigten in den letzten Ligaspielen allesamt sehr gute Leistungen und trugen so in nicht unerheblichen Maß zum Gewinn des Vizemeistertitels bei. Dafür gebührt ihnen der Dank sowohl der Mitspieler als auch die Trainer. Am 13.05.2017 wird nun das Team letztmalig in dieser Besetzung zum Heimturnier des HSC 2000, dem „1. HSC 2000 – Oderpokal 2017“ zusammenkommen. Die MOZ wird hierzu im Vorfeld noch informieren.

 

HSC 2000: Willy Schulz (16 Tore), Jakob Walter (31), Kennet Stabe (4), Anton Vandree (9), Jonas Pfeiffer (28), Jannes Westphal (25), Robert Rehfeld (9), Maximilian Zdziech (2), Maximilian Runow (1), Leon Sabiers (3), Joel Werft (2), Julius Pilz, Moritz Kapinos (Torwart)

E - Jugend des HSC 2000 verliert Pokalfinale im „Wildorado“ 17:29

Nachdem die E-Jugend des HSC 2000 Frankfurt (Oder) in der Meisterschaft kürzlich knapp gegen den dortigen Tabellenführer HSV Wildau 1950 gewonnen hatte, wollten die Wildauer nun im Pokalfinale im heimischen „Wildorado“ nichts dem Zufall überlassen und traten mit ihren besten Spielern an. Dabei wurden sogar bereits in der D-Jugend spielende Spieler, welche aber vom Alter noch in die E-Jugend passen, reaktiviert. Leider waren, insbesondere in der ersten Hälfte bei der durch den Handballverband vorgegebenen 3:3-Spielweise, die Wildauer körperlich überlegen und individuell technisch zu stark für das noch junge hoch motivierte Team aus der Oderstadt.

 

Zudem boten die Gastgeber auch nur einen Schiedsrichter in diesem wichtigen Spiel auf. Dieser agierte von der Mittellinie aus und so waren einzelne unglückliche Entscheidungen hier vorprogrammiert. Halbzeitstand 8:17. Die 2. Hälfte war allerdings wesentlich ausgeglichener. Die Frankfurter waren hier bis zur 10 Minute stets mit einem Tor in Führung, deckten dabei sehr offensiv und ließen durch immer wieder sehr schnelles passgenaues Kombinationsspiel nach vorn den zahlreich mitgereisten Anhang von einem Comeback in diesem Finale träumen.

 

Leider jedoch war der Rückstand aus der ersten Halbzeit zu groß und so entschieden sich 10min vor Schluss die Frankfurter Coaches, auch allen Spielern entsprechend ausreichende Einsatzzeiten gegen diesen sehr starken Gegner zu geben. Endstand 17:29. Alles in allem bleibt zu resümieren, dass die derzeit beste Ligamannschaft HSV Wildau 1950 verdient den Pokalsieg holte, jedoch die im Durchschnitt 1 Jahr jüngere E-Jugend aus der Oderstadt stolz auf den Finaleinzug sein kann und so erhobenen Hauptes nach Hause fahren konnte.

 

HSC 2000: Willy Schulz (3 Tore), Jonas Pfeiffer (4), Kennet Stabe (1), Leon Sabiers, Jannes Westphal (7), Jakob Walter (2), Robert Rehfeld, Maximilian Zdziech, Anton Vandree, Joel Werft, Maximilian Runow, Julius Pilz, Moritz Kapinos (Torwart)

E - Jugend des HSC 2000 verteidigt Platz 2

Nachdem die männliche E-Jugend des HSC 2000 Frankfurt (Oder) am 6. Ligaspieltag den haushohen Ligafavoriten HSV Wildau niederrang, galt es nun, mit zwei Siegen gegen die unmittelbaren Tabellennachbarn OSG Fredersdorf-Vogelsdorf und Grünheider SV den Tabellenplatz 2 zu festigen, welcher am Saisonende die Qualifikation zur Landesmeisterschaft der 10 besten Brandenburger Teams bedeuten würde.

 

Während die Frankfurter Offiziellen vorher noch zur Vorsicht ermahnten, knüpften die hoch motivierten Oderstädter nahtlos an ihre in den letzten Wochen gezeigten Leistungen an und bezwangen sowohl Fredersdorf (26:10) als auch Grünheide (33:4) klar. Aus einer tollen Teamleistung ragte diesmal Jannes Westphal mit einer sehr starken Abwehrleistung sowie 16 selbst erzielten Treffern heraus.

 

HSC 2000: Jakob Walter (21), Kennet Stabe (5), Anton Vandreé, Jonas Pfeiffer (15), Jannes Westphal (16), Robert Rehfeld (1), Leon Sabiers (1), Maximilian Runow, Moritz Kapinos (Torwart)

David schlägt Goliath                                                   E - Jugend des HSC 2000 schafft Sensation

13 Siege in 13 Spielen, 405:100 Tore, mit dieser Visitenkarte reiste des Vorjahresmeister HSV Wildau 1950, welcher auch in der laufenden Saison unangefochten die Tabelle der Kreisliga Brandenburg anführt, am Samstag nach Frankfurt (Oder) zum HSC 2000 Frankfurt (Oder). Nachdem die Oderstädter kurz vor dem Jahreswechsel das Hinspiel in der Ligasaison gegen Wildau bereits mit einer Tordifferenz von 17 Toren verloren, hatte der Tabellenführer auch einen weiteren Erfolg in der Oderstadt fest eingeplant. Nachdem beide Teams zunächst klar gegen den Tabellenfünften SV Jahn Bad Freienwalde (HSC 24:5) gewannen, kam es zum Spitzenspiel.

 

Dieses begann mit einigen Abspielfehlern der Blauen, welche dann allerdings ziemlich schnell ihre Anfangsnervosität ablegen konnten. Die Gastgeber deckten aggressiv aber fair, wurden jedoch dennoch von den Unparteiischen mit Ermahnungen, gelben Karten und Zeitstrafen belegt. Trotzdem nutzten die Außenseiter die wenigen freien Räume für ihr schnelles Spiel nach vorn und hielten den Torabstand auch dank ihres gut aufgelegten Torwartes Moritz Kapinos mit maximal 4 Toren in der ersten Hälfte immer im Rahmen. Zum Ende der ersten Halbzeit nutzten sie dann eine kurze Schwächeperiode der Wildauer und verkürzten zum knappen 8:9 Halbzeitstand. Wildau war überrascht und die zahlreichen Zuschauer in der heimischen Sabinius-Halle ebenso.

 

Zu Beginn der zweiten Hälfte begann der Vorjahresmeister dann wie die Feuerwehr und stellte schnell den Abstand von 4 Toren wieder her. Doch die Jungs des Trainergespanns Eckenhoff/Brandl zeigten sich völlig unbeeindruckt und fighteten zurück. Durch zwei schnelle Kontertore durch Jonas Pfeifer und dem in diesem Spiel überragend deckenden Jannes Westphal (beide HSC) verkürzten sie den Abstand und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch auf Augenhöhe mit tollen Aktionen aber auch vergebenen Chancen auf beiden Seiten. Alle Frankfurter spielten dabei an ihrem oberen Leistungslimit. Als 4 Minuten vor Spielende der erstmalige Ausgleich zum 17:17 durch den Mannschaftskapitän Jakob Walter (HSC) fiel, entwickelte sich die Atmosphäre in der Halle zu einem echten Heimvorteil. Der Anhang der jungen HSC-Spieler peitschte das Team nach vorn. Während sich viele der älteren Zuschauer an die spannenden Auseinandersetzungen zwischen dem ASK Vorwärts und dem SC Magdeburg in der legendären Ernst-Kamieth-Halle erinnert fühlten, machte sich auf den Gesichtern der Wildauer Fans Ratlosigkeit breit. Doch der Krimi war lange noch nicht vorüber.

 

Kurz nach dem Ausgleich gingen die Frankfurter erstmalig unter tosendem Applaus in Führung. Ca. 1 Minute vor Spielende fasste sich dann Kennet Stabe (HSC) ein Herz und hämmerte aus der zweiten Reihe per Schlagwurf den Ball unhaltbar in die rechte Torecke. 19:17! Nur wenige Sekunden später folgte jedoch prompt der Anschlusstreffer durch Wildau. Es waren nur noch 30 Sekunden zu spielen, als die Blauen dann aber durch einen Fehlpass den Ball direkt an den Wildauer Spitzenspieler verloren. Dieser stürmte allein auf das Frankfurter Tor zu, gefolgt von 4 Frankfurtern, welche es schließlich vereint schafften, ihn am 9-m-Punkt zu Fall zu bringen. Der Wildauer Trainer tobte und stürmte sogar auf das Spielfeld. Freiwurf!

 

Die Blauen deckten nun mit Mann und Maus und Moritz Kapinos parierte schließlich herausragend den letzten Wildauer Torwurf 10 Sekunden vor Spielende! Endstand 19:18! Während die Frankfurter, von denen sich an diesem Spieltag insgesamt 8 Spieler in die Torschützenliste eintrugen, diese Sensation noch ausgiebig feierten, verließen die Spieler vom Tabellenführer Wildau niedergeschlagen und mit Tränen in den Augen die Halle. Am 25.03.2017 stehen sich beide Teams wiederum im diesjährigen Pokalfinale gegenüber. Die erneute Spannung scheint da vorprogrammiert.

 

 

HSC 2000: Willy Schulz (4 Tore), Jakob Walter (11), Kennet Stabe (2), Anton Vandreé, Jonas Pfeiffer (11), Jannes Westphal (9), Robert Rehfeld, Leon Sabiers (3), Maximilian Runow (1), Joel Werft (2), Moritz Kapinos (Torwart)

(FS)

 

Foto: „Der Star ist das Team“ mit dem neuen Trikotsponsor Stephan Vandreé

 

 

E - Jugend des HSC 2000 überraschen Tabellenzweiten aus Fredersdorf 30:10

Am 5. Ligaspieltag unterstrich der aktuelle Jahrgang der E-Jugend vom HSC 2000 endgültig seine Siegermentalität. Die Gegner bei den Auswärtsspielen in Fredersdorf hießen MTV 1860 Altlandsberg sowie OSG Fredersdorf-Vogelsdorf. Gegen den Tabellensiebten aus Altlandsberg, welcher sich gegenüber dem Pokalviertelfinale technisch stark verbessert präsentierte, fanden die jungen Frankfurter zunächst etwas schwer ins Spiel. Doch als Robert Rehfeld den Torreigen eröffnete, war der Bann gebrochen und am Ende stand ein ungefährdeter 24:6-Sieg zu Buche. Im Vorfeld schlug der derzeitige Tabellenzweite OSG Fredersdorf-Vogelsdorf die Altlansberger mit einem ähnlichen Ergebnis und somit freuten sich die mehr als 50 Zuschauer auf das mit Spannung erwartete Spitzenspiel gegen die aus der Oderstadt angereiste jüngste Ligamannschaft.

 

Während sämtliche Fredersdorfer Spieler aus dem Jahrgang 2006 waren, spielte der HSC 2000 überwiegend mit Spielern des Jahrgangs 2007. Da Fredersdorf gegen die Blauen als Favorit ins Spiel ging, musste der Trainer Karl-Heinz Eckenhoff sowie der für den ausgefallenen Co-Trainer Benno Brandl eingesprungene Marcel Pfeifer nicht viel für die ohnehin schon große Motivation der Oderstädter tun. Nach 5 Minuten stand es 4:4 unentschieden und besonders zu diesem Zeitpunkt bot das Spiel die erwartete Spannung. Doch die Frankfurter, bis in die Haarspitzen motiviert, gaben sich hiermit nicht zufrieden und erhöhten das Tempo. Es fielen auf einmal Kontertore wie am Fließband und die Fredersdorfer wussten nicht so recht, welchen der 3 Torjäger Jakob Walter, Jannes Westphal oder Jonas Pfeifer sie zuerst decken sollten.

 

Das Erfolgsgeheimnis der Frankfurter Mannschaft ist, dass das Spiel auf alle Spieler gleichmäßig verteilt wird, somit meistens jeder Spieler zu einer Torgelegenheit während eines Spieltages kommt. Das macht die Truppe für die Gegner schwer ausrechenbar. Am Ende siegte der HSC 2000 verdient, jedoch in der Höhe völlig überraschend 30:10 und unterstrich seine Ambitionen auf Tabellenplatz 2 am Ende der Saison. Am kommenden Samstag erwarten die Frankfurter den Tabellenführer aus Wildau und setzten sich trotz der im November erlittenen 17-Tore-Niederlage zum Ziel, den Gegner zumindest in Bedrängnis zu bringen.

 

 

HSC 2000: Willy Schulz (6 Tore), Jakob Walter (14), Kennet Stabe (3), Anton Vandree, Jonas Pfeiffer (16), Jannes Westphal (14), Robert Rehfeld (1), Maximilian Zdziech, Maximilian Runow, Moritz Kapinos (Torwart)

E - Jugend des HSC 2000 gewinnt Pokalhalbfinale in der „Löcknitz-Hölle“ 22:12

Die männliche E-Jugend des HSC 2000 Frankfurt (Oder) reiste am vergangenen Wochenende mit gemischten Gefühlen zum Pokalhalbfinale nach Grünheide. Die Gegner vom Grünheider SV empfingen die Jungs von der Oder mit einem Transparent, auf dem stand „Willkommen in der Löcknitz-Hölle“. Ein Vorgeschmack auf die Entschlossenheit der Gastgeber, nach ihrer knappen 9:11-Niederlage gegen den HSC 2000 im Ligaspiel im November nun jedoch das Finale erreichen zu wollen. Auf Frankfurter Seite fehlte der Kapitän Jakob Walter, was das das Ziel Finaleinzug zunächst noch schwerer zu erreichen erscheinen ließ. Die Gastgeber begannen engagiert und lagen bis zur 12. Minute stets in Führung. Die Frankfurter Deckung um den stark aufspielenden Jannes Westphal hatte alle Hände voll zu tun, einen noch größeren Rückstand zu vermeiden.

 

Es folgte der famose Einstand des Frankfurter Neuzugangs Jonas Pfeiffer, welcher neben Anton Vandree von der Schulsportgemeinschaft der Evangelischen Grundschule zu Jahresbeginn zu den Blauen kam und erst wenige Tage vor dem Pokalhalbfinale seinen Spielerpass erhielt. Er glich zum 4:4 aus und erzielte, hervorragend in Szene gesetzt durch Willi Schulz und Kennet Stabe, auch die folgenden 4 Tore bis zum 8:4. Der Knoten war geplatzt und die Oderstädter behaupteten die 4-Tore-Führung bis zur Halbzeit (10:6). In Halbzeit 2 ließ das Trainergespann Eckenhoff/Brandl weiter frech nach vorn spielen und die Frankfurter bauten Tor um Tor ihre Führung aus.

 

Bereits 10 Minuten vor Schluss gaben die Grünheider Trainer zunehmend den Ersatzspielern Einsatzzeiten. Entweder, um das Ruder noch herum zu reißen, wohl aber eher, um auch Ihnen Spielpraxis gegen einen selbstbewusst aufspielenden Gegner zu ermöglichen. Nach 40 Minuten stand es 22:12 für den HSC 2000 und der Finaleinzug war perfekt. Erfolgreichster Torschütze war zwar mit 13 Treffern Debütant Jonas Pfeiffer, jedoch bleibt das Credo der Jungs von der Oder „Der Star ist das Team!“ Genau diese Einstellung wird auch gebraucht im Pokalfinale gegen den übermächtig erscheinenden HSV Wildau 1950, welcher das andere Pokalhalbfinale gegen Fredersdorf mit 47:14 gewann.

 

HSC 2000: Willy Schulz (4 Tore), Jonas Pfeiffer (13), Kennet Stabe (1), Leon Sabiers, Jannes Westphal (3), Robert Rehfeld, Maximilian Zdziech (1), Anton Vandree, Moritz Kapinos (Torwart)

E - Jugend des HSC 2000 gewinnt Pokalviertelfinale in Altlandsberg 28:5

Am vergangenen Samstag reiste die männliche E-Jugend des HSC 2000 Frankfurt (Oder) zum MTV 1860 Altlandsberg. Ziel war es, in der diesjährigen Pokalrunde das Halbfinale zu erreichen. Die Frankfurter begannen verhalten. Nach dem schnellen 1:0 durch Willi Schulz vergingen 5 Minuten, bis die Oderstädter ein weiteres Mal das Tor trafen. Dann allerdings lief es viel besser. Aus einer offensiven Deckung heraus, in der sich insbesondere Robert Rehfeld Male auszeichnete, waren es Kapitän Jakob Walter und Jannes Westphal, welche am Ende je 10 mal dem Altlandsberger Torhüter keine Chance ließen.

 

Nach dem 14:3 zur Halbzeit bekamen auch dann auch die Spieler von der Ersatzbank von den Frankfurter Coaches ihre Einsatzchance. Wer gedacht hatte, das Spiel würde nun ausgeglichener, hatte sich geirrt. Die Blauen machten genau da weiter, wo sie aufgehört hatten und warfen Tor um Tor. Seine bisher stärkste Saisonleistung zeigte dabei Julius Pilz, welcher mit überragender Übersicht den Altlandsbergern mehrere Male den Ball abjagte und für Resignation auf der Bank der hochmotiviert in das Spiel gestarteten Gastgeber sorgte. Moritz Kapinos hielt wieder 8 sogenannte „Hundertprozentige“ und leistete so seinen Beitrag zum verdienten 28:5-Sieg am Ende. Dieser bedeutete den Einzug ins Pokal-Halbfinale, wobei Termin und Gegner noch nicht feststehen.

 

 

HSC 2000: Willy Schulz (4 Tore), Jakob Walter (10), Kennet Stabe (2), Leon Sabiers, Jannes Westphal (10), Robert Rehfeld (1), Maximilian Zdziech, Joel Werft (1), Julius Pilz, Moritz Kapinos (Torwart)

E - Jugend des HSC 2000 erobert Tabellenspitze zurück

Am 4. Ligaspieltag reiste die E-Jugend des HSC 2000 Frankfurt (Oder) nach Müncheberg. Gegen den gastgebenden HSV Müncheberg/Buckow, aktuell Tabellenletzter, gelang den jungen Frankfurtern ein, allerdings in der Höhe unerwarteter, 35:0 Sieg. Das mit Spannung erwartete nachfolgende Spitzenspiel gegen den Tabellenvierten Grünheider SV hielt alle Versprechungen und entwickelte sich zu einem echten Handballkrimi. Die Oderstädter gingen schnell durch 3 Tore von Willi Schulz in Führung. Nach einer sehr frühen Auszeit der Grünheider Verantwortlichen änderte sich jedoch das Spielgeschehen.

 

Die nun viel besser deckenden Grünheider holten ein Tor nach dem anderen auf und nur aufgrund mehrerer klasse Paraden des Frankfurter Torwarts Moritz Kapinos hielten die Frankfurter eine knappe 5:4 Führung zur Halbzeit. Die zweite Halbzeit war dann an Spannung nicht zu überbieten. Die Abwehr der Gegner leistete gute Arbeit und engte den Aktionsradius der beiden Serientorschützen Jakob Walter und Jannes Westphal massiv ein. Gelangen den beiden noch im ersten Spiel des Spieltages insgesamt 27 Tore, waren es nun lediglich 4. Aber die jungen Oderstädter, welche jedes Spiel mit dem Motivationsruf "Was sind wir? Ein Team" beginnen, machten ihrer Einstellung wieder mal alle Ehre. Jeder kämpfte für den anderen und so wurde gegen die immer besser werdenden Gegner ein Rückstand mehrfach vermieden.

 

2 Minuten vor Schluss stand es 9:9 unentschieden. Der HSC deckte nun äußerst offensiv und ließ so keine Torchance mehr zu. Zwei schöne Einzelaktionen von Mannschaftskapitän Jakob Walter brachten die knappe aber verdiente Entscheidung zugunsten des HSC 2000. Besonders hervorzuheben ist an dieser Stelle Kennet Stabe, der sich mit einer starken Abwehrleistung und 2 wichtigen Toren nach überstandener Erkrankung wieder glänzend ins Team einfügte und somit einen großen Anteil am 11:9 Sieg hatte. Mit den beiden Siegen eroberten die Jungs vom HSC 2000 zumindest bis zum nächsten Spieltag, wo sie selbst allerdings spielfrei sind, die Tabellenspitze mit nun 7 Siegen und einer Niederlage zurück.

 

 

HSC 2000: Willy Schulz (5 Tore), Jakob Walter (16), Kennet Stabe (3), Leon Sabiers (1), Jannes Westphal (15), Robert Rehfeld, Maximilian Zdziech (1), Maximilian Runow (2), Joel Werft (3), Julius Pilz, Moritz Kapinos (Torwart)

E - Jugend des HSC 2000 am 3. Spieltag mit Sieg und Niederlage

Die Jungs vom HSC 2000 reisten am 3. Liga-Spieltag als ungeschlagener Tabellenführer nach Fredersdorf, um dort zunächst gegen die OSG Fredersdorf-Vogelsdorf II sowie danach gegen den Ligafavoriten HSV Wildau 1950 auf weitere Punktejagd zu gehen. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten beherrschten dann die Frankfurter ihre durchweg gleichaltrigen Gegner von der gastgebenden OSG Fredersdorf-Vogelsdorf II in allen Belangen und gewannen am Ende hochverdient mit 22:10 Toren. Besonders hervorgehoben sollen an dieser Stelle 3 Spieler des HSC. Frankfurts Torwart Moritz Kapinos vereitelte zum Teil spektakulär insgesamt 12 klare Torchancen der Gegner. Leon Sabiers zeigte sich stark verbessert, insbesondere im Abwehrverhalten und einer der jüngsten Oderstädter Joel Werft zeigte u.a. mit seinem ersten Ligator, dass auch mit ihm in Zukunft zu rechnen ist.

 

Im zweiten Spiel trafen die jungen Oderstädter auf die Jungs vom Vorjahresmeister HSV Wildau 1950. Die durchschnittlich über 1 Jahr älteren Wildauer waren den Frankfurtern vor allem körperlich massiv überlegen. In der ersten Halbzeit fanden die Abwehrspieler absolut kein Mittel, insbesondere gegen den überragenden Spitzenspieler der Wildauer, der neben seinen insgesamt 25 Toren!! aber hauptsächlich durch fehlenden Teamgeist für Unmut nicht nur bei den Frankfurter Zuschauern sorgte. Leider waren die jungen HSC Spieler nicht in der Lage, ihn aufzuhalten, wenn er sich oftmals am eigenen Kreis den Ball eroberte und dann ohne einmal abzuspielen allein auf das Frankfurter Tor losstürmte und den Angriff auch meistens erfolgreich abschloss.

 

Dem 5:17 zur Halbzeit folgte dann aber dennoch eine ausgeglichene zweite Halbzeit, in der sich die Oderstädter mit einer starken Teamleistung dann auch vor allem im Angriffsverhalten massiv steigerten. Bester Torschütze auf Frankfurter Seite war diesmal der blitzschnelle Jannes Westphal mit 8 Treffern allein in der zweiten Halbzeit. Das 16:31 am Ende stellt somit zwar eine klare und nicht schön zu redende Niederlage dar, jedoch konnte das Trainergespann Eckenhoff/Brandl auch einige wichtige Erkenntnisse für die zukünftige Trainingsarbeit und insbesondere für das Rückspiel gegen Wildau im kommenden März gewinnen. Trotz der Niederlage bleiben die Frankfurter vorerst mit 5 Siegen und einer Niederlage Tabellenführer.

 

HSC 2000: Willy Schulz (12 Tore), Jakob Walter (5), Leon Sabiers (1), Jannes Westphal (16), Robert Rehfeld (1), Maximilian Zdziech (2), Maximilian Runow, Joel Werft (1), Julius Pilz, Moritz Kapinos (Torwart)

E - Jugend des HSC 2000 verteidigt Tabellenführung in Neuenhagen

Am 2. Liga-Spieltag galt es für die Jungs vom HSC 2000 sowohl gegen den gastgebenen Neuenhagener HC als auch den MTV 1860 Altlandsberg die Tabellenspitze zu verteidigen. Schlechte Nachrichten gab es für das Trainergespann Eckenhoff/Brandl in der Woche zuvor, denn die Absagen von 3 Stammspielern inkl. Torwart bedeuteten eine große Herausforderung und Umstellung für das noch sehr junge E-Jugend Team des HSC 2000.

 

Als dann einen Tag zuvor auch noch 2 weitere Spieler aufgrund von Krankheit passen mussten, verblieben genau 7 Jungs, die die Reise nach Neuenhagen antraten. Im ersten Spiel gegen Altlandsberg entschieden sich die Trainer für Willi Schulz als Torwart. Der 9-jährige, noch 4 Wochen zuvor Torschützenkönig des Rangsdorfer Handballturniers machte seine Sache jedoch hervorragend und hielt u.a. 3 Penalties der Gegner aus Altlandsberg.

 

Die jungen Oderstädter deckten sehr engagiert und punkteten selbst häufig mit ihren mittlerweile in der Liga gefürchteten Kontern beim am Ende ungefährdeten 13:3 Sieg. Im 2.Spiel hatte dann der Neuenhagener HC dem offensiven Spiel der Frankfurter nichts entgegenzusetzen und musste sich mit 30:5 geschlagen geben. Die Oderstädter konnten es sich dank einer herausragenden Team-Leistung dabei leisten, mit wechselndem Torwart zu spielen. Zudem gelang es allen 7 Spielern, sich in die Torschützenliste einzutragen. Besonderes Lob soll an dieser Stelle dem erst 7-jährigen Erik Jahn gelten, der kämpferisch förmlich über sich hinauswuchs und seinen teilweise doppelt so großen Gegnern ein ums andere Mal den Schneid abkaufte.

 

So avancierte er zum Publikumsliebling und fand bei einer zu hart gegen ihn verhängten 2-Minuten-Strafe der sonst fehlerfreien Schiedsrichter Trost bei den mitgereisten Frankfurter Eltern.

 

Direkt nach den Ferien kommt es dann zum Aufeinandertreffen mit dem ebenfalls noch ungeschlagenen Vorjahresmeister HSV Wildau 1950, wo die „Blauen“ dann als klarer Außenseiter aber dennoch für eine Überraschung sorgen wollen.

 

HSC 2000: Willy Schulz (13 Tore), Jakob Walter (14), Leon Sabiers (1), Kennet Stabe (5), Jannes Westphal (8), Erik Jahn (1), Maximilian Runow (1)

 

(FS)

E - Jugend des HSC 2000 startet mit 2 klaren Siegen in die neue Saison

Am vergangenen Samstag startete die neue Liga-Saison für die Jungen der E-Jugend des HSC 2000 Frankfurt (Oder). Beflügelt durch Ihren Turniersieg zwei Wochen zuvor begannen die Jungs wie die Feuerwehr und ließen Liga-Neuling HSG Schlaubetal-Odervorland beim 31:1 Sieg nicht die Spur einer Chance. Mannschaftskapitän Jacob Walter (9 Treffer), Willi Schulz und Maximilian Zdziech (je 6 Treffer) waren hierbei die erfolgreichsten Torschützen.

 

Nachdem die SV Jahn Bad Freienwalde die HSG Schlaubetal-Odervorland ebenfalls mit 26:1 klar besiegte, erhoffte sich der wieder zahlreiche Frankfurter Anhang für die abschließende Begegnung mit Bad Freienwalde eine spannende Begegnung. Es blieb bei der Hoffnung, denn die „Blauen“ drückten weiter mächtig aufs Gaspedal und behielten mit 26:5 auch gegen Bad Freienwalde ungefährdet die Oberhand. Neben dem rasanten und technisch gutklassigen Spiel der Oderstädter, bei denen sich am ersten Spieltag übrigens insgesamt 7 Spieler in die Torschützenliste eintragen konnten, war es vor allem das gegnerische Trainergespann, was die Stimmung in der bis auf den letzten Platz gefüllten Sporthalle in der Konrad-Wachsmann-Str. immer wieder durch lautstarkes Beschweren anheizte.

 

Mit diesen beiden Siegen kletterten die Frankfurter aufgrund des besten Torverhältnisses gleich an die Spitze der Tabelle des Spielbezirkes D in Brandenburg. Bereits am kommenden Samstag gilt es, diese gegen die namhafte Konkurrenz aus Altlandsberg und Neuenhagen zu verteidigen.

 

HSC 2000: Willy Schulz (12 Tore), Jakob Walter (21), Leon Sabiers (3), Kennet Stabe (2), Jannes Westphal (9), Robert Rehfeld, Maximilian Zdziech (8), Erik Jahn, Maximilian Runow (2), Joel Werft, Moritz Kapinos (Torwart)

 

(FS)

E - Jugend des HSC 2000 gewinnt überraschend   19. Rangsdorfer Handball - Cup

Die 19. Rangsdorfer Handballwoche bot mal wieder erstklassigen Handball und eine tolle Turnier-Atmosphäre. In verschiedenen Altersklassen kämpften zahlreiche Nachwuchsmannschaften aus der Region um die heiß begehrten Titel und Podestplätze. So trat am vergangenen Sonntag auch die neu formierte E-Jugend des HSC 2000 Frankfurt (Oder) als durchschnittlich jüngstes Team gegen die starke Konkurrenz aus Berlin, Potsdam, Ludwigsfelde und Rangsdorf an.

 

Bereits im Juli beim Abrafaxe-Cup in der Max-Schmeling-Halle ließ die Truppe um Mannschaftskapitän Jakob Walter ein erstes Mal aufhorchen, als sie trotz nur einer Niederlage bei 4 Siegen nur einen unglücklichen 5. Platz belegte. Diesmal sollte es aber anders kommen. Die Frankfurter gewannen ihre ersten beiden von insgesamt 7 Begegnungen gegen VfL Potsdam II und die Gastgeber vom SV Lok Rangsdorf und zeigten dabei, dass sie die weite Reise nicht nur als Punktelieferant angetreten hatten. Ihr drittes Spiel gegen die stark spielenden BSV Berlin 1892 verloren die bis zum Schluss tapfer kämpfenden Oderstädter dann allerdings mit 5 Toren Unterschied.

 

Da das Spiel mit den haushohen Turnierfavoriten vom TSV Rudow 1888 noch ausstand, wurde auf den Bänken bereits gerechnet, wie vielleicht ein 3. Platz bei diesem sehr gut besetzten Turnier zu erreichen wäre. Es folgte ein knapper und hart erkämpfter Sieg gegen VfL Potsdam I, in dem sich die Frankfurter Jungs wieder mal durch enormen Kampf- und Teamgeist auszeichneten. Das Turnier gewann anschließend durch das mehr als überraschende Unentschieden des Ludwigsfelder HC gegen den BSV Berlin 1892 noch weiter an Spannung.

 

Auf die Frankfurter wartete nun als nächstes der ungeschlagene Turnierfavorit TSV Rudow 1888, welche auch den BSV Berlin 1892 mit 10:8 in die Schranken wies. Die überwiegend 9jährigen Jungen vom HSC 2000 begannen rasant. Das Trainergespann Karl-Heinz Eckenhoff und Benno Brandl wollte die sowohl älteren als auch in allen Belangen körperlich überlegenden Berliner frühzeitig mit weiten Pässen in die Hälfte des Gegners unter Druck setzen, um somit das technisch gute Spiel der Hauptstädter vor dem Frankfurter Tor zu unterbinden.

 

Die Rechnung ging auf, die Frankfurter führten schnell mit 2:0 und gaben diese unter aufopferungsvollen Kampf aller Spieler bis zum 8:6 Endstand nicht mehr her. Hervorgehoben werden muss in diesem Spiel dennoch der Torhüter der Frankfurter Moritz Kapinos, der unzählige Male im Stile eines Silvio Heinevetter 100prozentige Chancen der Gegner vereitelte und damit für eine Menge Unruhe auf der Trainerbank des TSV Rudow 1888 sorgte. Mit diesem Überraschungssieg waren die Frankfurter zurück im Turnier und konnten durch einen Sieg im abschließenden Spiel gegen die ebenfalls starken Jungs vom Ludwigsfelder HC in der Abschlusstabelle mit dem Team aus Rudow punktemäßig mit 5 Siegen und einer Niederlage gleichziehen.

 

Wenngleich diese über das weitaus bessere Torverhältnis verfügten, ist es jedoch seit Jahren eine Besonderheit der Rangsdorfer Handballwoche, dass bei Punktgleichheit zunächst das Spiel gegeneinander zählt. Somit war das Überraschungsteam von der Oder mit einem Mal wieder im Titelrennen und beflügelt von der bisher gezeigten tollen Teamleistung errangen sie darauf mit einem am Ende ungefährdeten 12:5 gegen den Ludwigsfelder HC den Turniersieg!

 

Ihnen gelang damit ein Zeichen für die tolle beim HSC 2000 geleistete Nachwuchsarbeit und sie zeigten sich zudem bestens gerüstet für die Ende September beginnende Ligasaison, wo aufgrund des niedrigen Altersdurchschnittes des Teams zunächst einmal der 4. Platz des vergangenen Jahres verteidigt werden soll. Aber wen würde es wundern, wenn vielleicht wieder ein wenig mehr geht am Ende.

 

Mannschaftsfoto

(von links nach rechts) Karl Heinz Eckenhoff, Erik Jahn, Robert Rehfeld, Maximilian Runow, Kennet Stabe, Joel Werft, Jannes Westphal, Jakob Walter, Maximilian Zdziech, Willi Schulz, Benno Brandl;

(unten) Moritz Kapinos