D-Jugend des HSC 2000 Frankfurt (Oder) verliert spannendes Pokalfinale 12:15

10. April 2019

 

Die D-Jugend des HSC 2000 Frankfurt (Oder) läutet den Ligaendspurt ein. Am vorletzten Spieltag besiegten die Blauen in der heimischen Sabinushalle sowohl das Tabellenschlusslicht HSV Müncheberg/Buckow als auch den unmittelbaren Tabellennachbarn, die zweite Mannschaft des HSV Wildau 1950 II sicher und blieben so auf Schlagdistanz zu Platz 3. Ihre ersten Ligatore überhaupt für den HSC erzielten dabei Maasuom Hussein und der Berliner Neuzugang Max Unterdörfel. Durch die gleichzeitige überraschende Niederlage des Tabellendritten Grünheider SV gegen HSV Wildau II haben es die Oderstädter nun am letzten Spieltag im direkten Vergleich mit den Grünheidern selbst in der Hand, sich noch Platz 3 zu erkämpfen.

 

Einen ersten großen Saisonerfolg verbuchte der derzeitige Tabellenvierte aus der Oderstadt jedoch bereits mit dem Einzug in das diesjährige Pokalfinale, welches letzten Sonntag in Bad Freienwalde stattfand. Gegner war der ungeschlagene Tabellenführer der Liga HSV Wildau 1950. In den bisherigen 2 Saisonspielen gegeneinander sammelten die Blauen trotz zweier klarer 12- bzw. 9-Toreniederlagen ausreichend Informationen und reisten deshalb keineswegs ängstlich zum Pokalfinale. Hervorragend eingestellt durch das Trainerteam begannen die Frankfurter sehr selbstbewusst. Hinter der an diesem Tag sehr kompakten Deckung überzeugte insbesondere Frankfurts Torhüter Moritz Kapinos mit herausragenden Paraden, darunter drei gehaltenen Siebenmetern. Genauso schwierig, wie es die Wildauer im Angriff hatten, machten diese es allerdings auch dem HSC, die weit vorgezogene und hoch stehende 1:5 Deckung ihrer Gegner zu überwinden. Die Frankfurter versuchten mit Doppelpässen Lücken zu schaffen, was in der zweiten Hälfte auch zunehmend besser gelang. Erstaunlich war, mit welchem unbändigen Kampfgeist die jungen Blauen die gesamte Spielzeit ihr Herz in die Hand nahmen und den Favoriten aus dem Berliner Umland einen heißen Pokalfight lieferten. Eine sehr starke Leistung bei der bis zum Schluss überraschend ausgeglichenen Partie zeigte Frankfurts linker Rückraumspieler Jonas Pfeiffer, der sehr variabel und immer wieder erfolgreich das 1:1 suchte und so 6 wichtige Tore erzielen konnte. 5 min vor Schluss standen die Außenseiter kurz vor dem Anschlusstreffer in der schönen Kurstadthalle in Bad Freienwalde. Leider reichte es diesmal jedoch (noch) nicht für die Überraschung, aber die Jungs konnten auf jeden Fall mit einer knappen 12:15 Niederlage als Pokalzweiter hocherhobenen Hauptes und mit einem ebenso zufriedenen Trainerteam die Heimreise antreten.

 

Jakob Walter (9 Tore), Jannes Westphal (18), Jonas Pfeiffer (17), Willi Schulz (2), Kennet Stabe (5), Nick Laußmann (2), Karl Marschmeyer, Wilzon Kaufmann, Tim Papenfuß (1), Maasuom Hussein (1), Shawn-Luca Wenda (1), Justin Hartung (1), Linus Marquardt, Moritz Berndt, Max Unterdörfel (2), Moritz Kapinos (TW)

 

(FS)

D-Jugend des HSC 2000 Frankfurt (Oder) mit drei Siegen und einer Niederlage

17. März 2019

 

Kurz vor Saisonende in der Kreisliga-Staffel D des Brandenburger Handballverbandes blieben die Jungs der D-Jugend des HSC 2000 auf Tuchfühlung mit  dem erhofften Tabellenplatz 3. An den Spieltagen 7 und 8 fuhren die Blauen zunächst mit 22:12 und 31:19 zwei ungefährdete Siege gegen den Neuenhagener HC ein.

 

Mit Spannung erwartet vom Frankfurter Anhang wurde die Partie gegen den ungeschlagenen Tabellenführer HSV Wildau 1950. Nach der 12-Tore-Niederlage im September gab das Trainergespann Marko Zibell/ Max Walter das Ziel aus, lediglich ein knapperes Spiel gegen die in der Liga übermächtig wirkenden Wildauer zu machen und ansonsten weiter an ihrem neuen Spielsystem zu arbeiten.

 

Die Oderstädter, welche insbesondere in den Spielen gegen stärkere Gegner oftmals ihren besten Handball zeigen, begannen hochkonzentriert und führten sogar schnell mit 3:1. Die erste Halbzeit, in der der Tabellenführer sicher etwas hinter den eigenen Erwartungen zurückblieb, entwickelte sich trotz der großen körperlichen Überlegenheit der Wildauer zu einem Spiel auf Augenhöhe und die Zuschauer staunten nicht schlecht, als es zur Halbzeit aus Frankfurter Sicht lediglich 8:11 gegen die Favoriten aus dem Berliner Umland stand.

 

In der zweiten Halbzeit neigten sich dann die Kräfte der tapfer kämpfenden Oderstädter schnell dem Ende und insbesondere der mit Abstand beste Ligaspieler, welcher in den Reihen des Tabellenführers aus Wildau Spiel um Spiel fast alle Tore wirft, war für die jüngeren Frankfurter kaum noch zu halten. Auch technische Fehler häuften sich nun und der Tabellenführer wurde nun seiner Favoritenrolle gerecht. Der Endstand 16:25 aus Frankfurter Sicht dürfte dennoch aber alle anwesenden Trainer  und Fans beider Seiten zufrieden gestimmt haben, da sowohl Spielverlauf als auch Ergebnis eine klare Steigerung zum Ligastart darstellten.

 

Letzter Gegner der beiden beschriebenen Spieltage war der HSV Wildau II, die quasi gleichaltrigen Gegner aus der Stadt des Tabellenführers. Dieses Spiel entschieden die Jungs um den quirligen Linksaußen Willi Schulz mit 27:15 klar für sich, sicherten den Tabellenplatz 4 und blieben in Schlagdistanz im Kampf um Platz 3.

 

Für alle Handballinteressierten hier schon mal der Hinweis, dass der HSC 2000 am 11. Mai 2019 zum letzten Ligaspieltag der Saison sowohl den Tabellenzweiten (MTV 1860 Altlandsberg) als auch den Tabellendritten (Grünheide SV) in der eigenen Halle empfängt. Mit zwei guten Spielen und noch ein wenig Glück dazu wird der Pokalfinalist von der Oder vielleicht noch einmal Bewegung in das obere Tabellendrittel bringen.

 

Jakob Walter (10 Tore), Jannes Westphal (35), Jonas Pfeifer (27), Willi Schulz (2), Kennet Stabe (5), Nick Laußmann (14), Karl Marschmeyer, Wilzon Kaufmann, Tim Papenfuß, Maasuom Hussein, Shawn-Luca Wenda (1), Justin Hartung, Linus Marquardt, Moritz Berndt, Moritz Kapinos (TW)

 

(FS)

D-Jugend mit Pokalüberraschung

19. Februar 2019

 

Wer an hochklassigem Nachwuchshandball interessiert ist, für den war am vergangenen Sonntagnachmittag die Sporthalle in der Frankfurter Konrad-Wachsmann-Straße die richtige Adresse. Das seit mehreren Jahren sehr erfolgreich spielende Team des Trainergespanns Marko Zibell / Max Walter empfing zum Pokalhalbfinale den leicht favorisierten Grünheider SV.

 

In der Kreisliga waren es 3 Wochen zuvor eben diese Grünheider, die dem HSC eine empfindliche Niederlage beibrachten und somit den hart erkämpften aktuellen Ligaplatz 3 zum Wanken brachten.

 

Die stets erfolgshungrige Truppe um Mannschaftskapitän Jakob Walter ließ jedoch die Spielpause nicht ungenutzt verstreichen. Vielmehr tüftelten Trainer und Spieler gemeinsam u.a. an neuen Spielzügen. Zum Anpfiff überraschten die Gastgeber dann sofort mit einer auf 3 Positionen veränderten Aufstellung der sechs Stammfeldspieler. Beide Halbfinalisten begannen hoch motiviert und begegneten sich bis zum 3:3 auf Augenhöhe, bevor es den Oderstädtern nach 8 min in der ersten Hälfte erstmalig gelang, sich mit 2 Toren zum 5:3 abzusetzen.  Als die Blauen in der mit zahlreichen Handballfans gefüllten engen Sporthalle dann auch noch stetig die Positionen wechselten, war die Verwirrung bei den zuvor so siegessicheren Gästen komplett. Zur Halbzeit stand es 8:5 für Frankfurt.

 

Nach der Pause sahen die Zuschauer dann eine nochmalige Steigerung, insbesondere der Frankfurter Abwehr, welche mehrfach mit tollen Blocks überzeugte. Nachdem die Gastgeber mit großem Einsatz ein letztes Aufbäumen der Grünheider abwehrten, war der Widerstand gebrochen. Mit einer an diesem Tag außergewöhnlich starken Teamleistung bauten die Oderstädter den Vorsprung auf 7 Tore bis zum 19:12 Endstand aus.

 

Maßgebend für den am Ende überraschend klaren Erfolg gegen einen zuvor favorisierten Gegner waren eine vorbildliche Einstellung, das offensichtlich durch die letzte Weltmeisterschaft inspirierte Deckungsverhalten sowie die Torgefährlichkeit der Frankfurter auf allen Positionen. Herausragend an diesem Tag einmal mehr war die Leistung von Torwart Moritz Kapinos,  welcher mehr als 50% aller Würfe der Grünheider zum Teil grandios hielt und damit  zum verdienten Finaleinzug gegen den HSV Wildau 1950 beitrug.

 

Der ungeschlagene Tabellenführer und auch Titelverteidiger im Pokal ist zunächst jedoch in der kommenden Woche Gegner in der Kreisliga. Wer weiß, bei einer noch besseren Chancenverwertung könnte es zumindest gelingen, den 12-Tore Rückstand aus dem Hinspiel zu minimieren und ein Zeichen für das bevorstehende Pokalfinale zu setzen.

 

Jakob Walter (3 Tore), Jannes Westphal (3), Jonas Pfeifer (6), Willi Schulz (4), Kennet Stabe (1), Nick Laußmann (2), Karl Marschmeyer, Tim Papenfuß, Linus Marquardt, Moritz Kapinos (TW)

(FS)

Zwei Podestplätze für Frankfurter D-Jugend-Teams in Wittenberg

2. Januar 2019

 

Kurz vor dem Jahresende lud der SV Grün-Weiss Wittenberg zum traditionellen 49. Weihnachtsturnier der D-Jugend in die  geschichtsträchtige Lutherstadt ein. Sowohl die Mädchen vom HSV als auch die fast gleichaltrigen Jungen des HSC 2000 repräsentierten dabei nicht nur die Oderstadt sondern auch als jeweils einzige Vertreter das Bundesland Brandenburg herausragend.

 

Die Mädchen des HSV wurden dabei ihrer Favoritenrolle mehr als gerecht. In insgesamt 3 Gruppenspielen dominierten die jungen Frankfurterinnen ihre Gegnerinnen aus Wittenberg, Köthen und Calbe und beeindruckten dabei mit ihrem temporeichen teamorientierten Spiel. So kassierten sie im gesamten Turnier nur 10 Gegentore und schlugen schließlich auch im Finale den verlustpunktfreien Tabellenführer der Anhaltliga, den Jessener SV 53 aus Sachsen-Anhalt klar mit 7:1.

 

Technisch noch nicht ganz so überzeugend wie die Mädchen, dafür jedoch wie gewohnt mit einem unbändigen Kampfgeist behaupteten sich auch die Jungs vom HSC 2000 Frankfurt (Oder) gegen die sehr starke Konkurrenz aus Sachsen-Anhalt und Sachsen. Mit einem Sieg gegen die JSpG Gommern/Möckern und zwei knappen Niederlagen gegen den BSV 93 Magdeburg und den SV GW Wittenberg half den Oderstädtern im letzten Gruppenspiel zwischen Außenseiter Gommern/Möckern und dem BSV 93 Magdeburg nur noch ein Sieg der passenderweise ebenfalls in blau gekleideten Jungs aus Gommern. Die Frankfurter feuerten das Team aus Gommern lautstark an und diesen gelang tatsächlich mit einem 10:9 Sieg das erhoffte Wunder, welches den HSC 2000 punktgleich mit dem Tabellenvierten noch überraschend mit einem Tor plus auf Tabellenplatz 2 und damit ins "kleine" Finale gegen den HC Elbflorenz Dresden führte. Dort boten dann beide Teams den ca. 200 Zuschauern eine spannende und kampfbetonte Partie. Nach einem 4:4 in der regulären Spielzeit erkämpften die Blauen spektakulär im Siebenmeterwerfen Platz 3 und damit nach dem Turniersieg der Mädchen des HSV die zweite Podestplatzierung für die Handballhochburg Frankfurt (Oder) an diesem Tag. Turniersieger bei den Jungs wurde die TSG Calbe vor den Gastgebern aus Wittenberg.

 

(FS)

Weihnachtsfeier der Jugend-Handballmannschaften

20. Dezember 2018

 

Am Montag, den 17.12.2018 fand die Weihnachtsfeier unserer Jugend-Handballmannschaften statt.

 

Es war ein gelungener Jahresausklang mit Spiel, Spaß, Gegrilltem und Weihnachtsgeschenken. Der Höhepunkt war das Lied "Oh Tannebaum", das alle Spieler und Trainer gemeinsam sangen.

 

Vielen Dank an den Vorstand und an alle Eltern und Großeltern!

D-Jugend des HSC 2000 Frankfurt (Oder) erreicht Pokalhalbfinale

20. Dezember 2018

 

Das durchschnittlich jüngste Ligateam der Kreisliga des Spielbezirkes D Brandenburg reiste am vergangenen Samstag zum Pokalviertelfinale nach Neuenhagen. Obwohl die Vorzeichen aufgrund der aktuellen Tabellensituation klar auf Sieg für den Ligadritten von der Oder standen, gilt auch beim Handball, dass der Pokal stets eigene Gesetze hat. Die im Gegensatz zum Ligaspiel gegen den MTV 1860 Altlandsberg vor Wochenfrist nun taktisch merklich verbesserten Oderstädter begannen mit ihrem Stammsechser und führten schnell 5:0. Jeder Angriff endete mit einem Tor und insbesondere die offensive Abwehr stand wie ein Bollwerk. Doch die Gastgeber vom Neuenhagener HC ließen sich nicht beirren und fanden ein ums andere Mal den erfolgreichen Torabschluss mit harten Würfen aus der zweiten Reihe. Kurzzeitig sah es beim 6:8 aus Gastgebersicht so aus, als wenn sich das Blatt wenden könnte, doch die jungen Blauen, welche sich immer besser mit dem neuen Spielsystem anzufreunden scheinen, schlugen blitzschnell zurück und stellten durch 4 Tore des an diesem Tag mit insgesamt 11 Toren überragenden Rückraumschützen Jannes Westphal den alten Abstand mit 12:7 zur Pause wieder her. In der zweiten Halbzeit klärten sich dann die Fronten schnell, denn Neuenhagen gelang es oft nur noch, die Führenden regelwidrig am Torwurf zu hindern. Da jedoch an der zuletzt häufig gezeigten 7m-Schwäche in den vergangenen Wochen im Training gearbeitet wurde, war es auch kein Zufall, dass von den 5 Siebenmetern diesmal dann auch 4 sicher verwandelt wurden. Die jungen Frankfurter, bei denen es den beiden flinken Außenspielern Willi Schulz und Nick Laußmann als Einläufern immer wieder gelang, Lücken in die Neuenhagener Abwehr zu reißen, freuten sich nach dem 23:13-Erfolg riesig über das Erreichen des Pokalhalbfinals in ihrer ersten D-Jugend-Saison. Die Auslosung hierzu findet erst noch statt.

 

Jakob Walter (2 Tore), Jannes Westphal (11), Jonas Pfeifer (3), Willi Schulz (3), Kennet Stabe (4), Nick Laußmann, Karl Marschmeyer, Wilzon Kaufmann, Maasuom Hussein, Shawn-Luca Wenda, Justin Hartung, Linus Marquardt, Moritz Kapinos (TW)

 

(FS)

D-Jugend des HSC 2000 Frankfurt (Oder) mit zwei Siegen und einer Niederlage

29. November 2018

 

Zum Pokalachtelfinale empfingen die Schützlinge vom Trainergespann Marko Zibell / Max Walter kürzlich den HSV Müncheberg/Buckow. Das auf-opferungsvoll kämpfende Ligaschlusslicht aus Märkisch-Oderland steigerte sich zwar spielerisch erheblich im Vergleich zum kürzlich stattgefundenen Ligaspiel, konnte jedoch den klar favorisierten HSC nicht aufhalten. Neben den bekannten Spielern boten die Oderstädter hierbei mit Shawn-Luca Wenda, Linus Marquardt und Justin Hartung drei Debütanten auf, von denen Justin Hartung kurz nach seiner Einwechslung auch bereits sein erstes Ligator gelang. Am Ende zogen die Blauen mit einem ungefährdeten 24:5 in das Viertelfinale ein, welches am 15.12.2018 in Neuenhagen gegen den dortigen Gastgeber stattfindet.

 

Eine Woche später reisten die jungen Frankfurter hoch motiviert als aktueller Tabellendritter zum 4. Ligaspieltag nach Altlandsberg. Die Situation, gegen körperlich überlegene und durchweg ein Jahr ältere Gegner anzutreten, kannten die Jungs um Mannschaftskapitän Jakob Walter aus etlichen Turnieren nur zu gut und so war der folgende couragierte Start in das Spiel keine Überraschung. Die Oderstädter führten schnell mit 3 Toren gegen den Tabellenführer der Liga und waren bis zur Mitte der ersten Halbzeit das spielbestimmende Team. Es folgten leider unzählige zweifelhafte Entscheidungen des Altlandsberger Schiedsrichtergespanns, allesamt zu Ungunsten der nun scheinbar gegen Windmühlen kämpfenden Oderstädter. Hierdurch entstand ein Bruch im bis dahin vorbildlichen Auftritt der Gäste. Halbzeitstand 6:10. Eine längere Unterhaltung zwischen dem HSC2000-Trainer, Kampfgericht und den Schiedsrichterinnen in der Pause führte zumindest zu einer Beruhigung der Gemüter.

 

Die zweite Halbzeit verlief dann spielerisch auf Augenhöhe, wobei es den bis zum Umfallen kämpfenden Frankfurtern leider nicht mehr gelang, auf weniger als 3 Tore zu verkürzen. Mehr als schwer wiegen dabei die 3 leichtfertig verworfenen Siebenmeter des HSC. Nach dem 13:19-Endstand beim Tabellenführer verließen die Frankfurter das Spielfeld dennoch mit erhobenem Kopf und einigen neuen Erkenntnissen für den Coach, welcher Defizite im noch lange nicht perfekt funktionierenden Angriffs- und Deckungsverhalten der jungen Frankfurter erkannte. Mit 5 Toren und 3 herausgeholten Siebenmetern avancierte der durchsetzungsstarke Kreisläufer Kennet Stabe (HSC) zum erfolgreichsten Werfer der Blauen in diesem Spiel.

 

Der anschließende 25:16-Pflichtsieg im zweiten Spiel des Tages gegen die HSG Schlaubetal-Odervorland, in dem vorwiegend die "zweite Reihe" zum Einsatz kam, stand dann leider etwas im Zeichen der vorhergehenden Niederlage. Unkonzentriertheiten und technische Fehler prägten das Spiel bis zur knappen Halbzeitführung. Nach einer aufrüttelnden Kabinenansprache fanden die Frankfurter, bei denen Topscorer Jannes Westphal allein 12 Tore warf, dann aber besser ins Spiel und verteidigten am Ende mit dem klaren Sieg sicher Tabellenplatz 3.

 

Jakob Walter (7 Tore), Jannes Westphal (21), Jonas Pfeifer (16), Willi Schulz (7), Kennet Stabe (9), Nick Laußmann (2), Karl Marschmeyer, Wilzon Kaufmann, Tim Papenfuß, Maasuom Hussein, Shawn-Luca Wenda, Justin Hartung (1), Linus Marquardt, Moritz Kapinos (TW)

 

(FS)

Vier Siege der D-Jugend

20. Oktober 2018

 

Am 2. und 3. Ligaspieltag unterstrich die D-Jugend des HSC2000 ihre Trainingsfortschritte bezüglich des neuen Spielsystems. Wenngleich noch nicht alles perfekt klappte, hatten sowohl der SV Jahn Bad Freienwalde zweimal als auch die OSG Fredersdorf-Vogelsdorf und das Tabellenschlusslicht HSV Müncheberg/Buckow dem durch hohes Tempo geprägtem Kombinationsspiel der Blauen nur in den jeweiligen Anfangsphasen der Spiele etwas entgegenzusetzen und unterlagen allesamt klar.

 

Insbesondere Kapitän und Spielmacher Jakob Walter gelingt es immer besser, seine Mitspieler erfolgbringend in Szene zu setzen. Insbesondere am 3. Spieltag konnten sich so alle HSC-Spieler in die Torschützenliste einzutragen. Auch Tim Papenfuß freute sich über sein erstes Ligator überhaupt. Mit nun insgesamt 5 Siegen bei einer Niederlage kletterten die Oderstädter auf Tabellenplatz 3 der 11 Teams zählenden Liga.

 

Gegner am nächsten Spieltag wird u.a. mit dem MTV 1860 Altlandsberg der aktuelle Tabellenführer sein. Die jungen Oderstädter werden die Wochen bis dahin intensiv nutzen, um die vom Coach Marko Zibell vorgegebene Spielidee zu erlernen und das Zusammenspiel weiter zu verbessern. Ziel ist es, die erkämpfte Tabellenposition zu verteidigen.

 

Jakob Walter (21 Tore), Jannes Westphal (26), Jonas Pfeifer (27), Willi Schulz (19), Kennet Stabe (7), Nick Laußmann (7), Karl Marschmeyer (2), Wilzon Kaufmann (1), Tim Papenfuß (1), Maasuom Hussein,  Moritz Kapinos (TW)

 

(FS)

Sieg und Niederlage bei Ligaauftakt der D-Jugend des HSC 2000 Frankfurt (Oder)

10. September 2018

 

Mit Spannung erwarteten die HSC2000-Fans den ersten Auftritt ihrer neuformierten D-Jugend in der Kreisliga des Spielbezirkes D 2018/2019 des Landes Brandenburg. Als E-Jugend im vergangenen Sommer noch Landesmeister geworden, hieß es in Wildau nun, gegen die im Schnitt 1 Jahr älteren Jahrgänge in der noch dazu ungewohnten Raumdeckung zu bestehen.

 

Im ersten Spiel des Tages gegen Stahl Eisenhüttenstadt gelang den Jungs jedoch ein Ligaeinstand nach Maß. Die Oderstädter bestimmten das Tempo und überzeugten mit schnellen Kontern. Die Deckung stand sicher und ließ kaum eine Torchance für die Eisenhüttenstädter zu. Insgesamt 8 Spieler konnten sich als Zeichen einer guten Teamleistung in die Torschützenliste des HSC eintragen. Ihr Liga-Debüt im Trikot der Oderstädter gaben Tim Papenfuß und Maasoum Hussein. Wenngleich beiden noch kein Tor gelang, zeigte sie vollen Einsatz und fügten sich damit prima in ihr neues Team ein. Am Ende freuten sich die Frankfurter über einen in dieser Höhe vorher nicht zu erwartenden 25:5-Sieg.

 

Zweiter Gegner war mit dem HSV Wildau kein geringerer als der hoch favorisierte Titelverteidiger. Die fast durchweg einen Kopf größeren Spieler vom amtierenden Vizelandesmeister der D-Jugend schienen jedoch nach ihrem überzeugenden 46:6-Sieg kurz zuvor gegen Eisenhüttenstadt in der Anfangsphase des Spiels etwas gehemmt. Schuld daran könnte das selbstbewusste und mutige Auftreten der jungen Oderstädter gewesen sein, die insbesondere in der ersten Hälfte in ihrem zweiten Spiel mit dem neuen Raumdeckungssystem über weite Strecken sogar mehr Spielwitz als die Gastgeber zeigten und mit schönen Kombinationen und Kreisanspielen das Spiel lange offen hielten. Zur Halbzeit stand es (nur) 9:14, ein klarer Erfolg für die Liganeulinge. In der zweiten Hälfte kämpften die Frankfurter zwar wacker weiter, doch leider gelang ihnen in den ersten 10 min kein weiterer Torerfolg, während sich die Gastgeber auf ihre körperliche Überlegenheit besannen und ihr Torkonto durch starke Einzelaktionen Tor um Tor füllten. Torwart Moritz Kapinos zeigte eine gute Leistung und gefiel mit einigen herausragenden Paraden. Der HSC 2000 erkämpfte mit dem 13:25 am Ende des Spieltages dennoch durch ein positives Torverhältnis Tabellenplatz 5 und erreichte so das selbst gesteckte Tagesziel.

 

In Bezug auf die Chancenverwertung gibt es ganz sicher noch Luft nach oben aber insgesamt zeigte sich Trainer Marko Zibell mit dem vielversprechenden Saisonstart seiner Jungs hochzufrieden. Ein grandioses Comeback in den Reihen der Oderstädter feierte Jannes Westphal nach einer einjährigen Auszeit und nun auskuriertem Kreuzbandriss. Mit insgesamt 14 Toren gelangen ihm die meisten Tore für sein Team an diesem ersten Spieltag.

 

Jakob Walter (3 Tore), Jannes Westphal (14), Jonas Pfeifer (5), Willi Schulz (5), Kennet Stabe (6), Nick Laußmann (3), Karl Marschmeyer (1), Wilzon Kaufmann (1), Tim Papenfuß, Maasoum Hussein,  Moritz Kapinos (TW)

 

(FS)