Mit der feierlichen Übergabe der Goldmedaillen beendete die ­B-Jugend des HSC 2000 ihre erfolgreiche Saison  

Am 01. Mai 2016 erhielten die Spieler der B-Jugend des HSC 2000 als Tabellengewinner ihre Goldmedaillen. Vertreter des Handballbundes Brandenburg und des Vorstandes des HSC 2000 übergaben die Glückwünsche und Gratulationen. Begleitet von vielen Eltern, Großeltern und Fans der Mannschaft kam noch einmal das gesamte Aufgebot in der Sporthalle Konrad-Wachsmann-Straße zusammen.

 

Der überragende Punktestand von 28 : 2 wurde in dieser Spielsaison von folgenden Spielern errungen:

 

Niklas Baudach (TW),Benedikt Behlick (TW), Björn Zibell (TW)

Lukas Becher, Eric Bilz, Benno Brandl, Benito Brückner, Tim Burde, Benno Buri, Felix Haustein, Lucas Hindenburg, Marc Knispel, Finn Kolax, Markus Koop, Philipp Kuß, Erik Röseke

 

Ein besonderes Dankeschön geht an die beiden Trainer Doreen Brückner und Marko Zibell.

B - Jugend beendet erfolgreich mit einem überzeugenden 28 : 15 Kantersieg über die HSG Schlaubetal-Odervorland als Tabellenführer die Saison 

Im letzten Punktspiel der Saison begrüßte die B-Jugend des HSC 2000 als Tabellenführer zu Hause die Zweitplatzierten der HSG Schlaubetal. Bereits in drei Partien trafen die beiden Teams aufeinander, im Ligabetrieb siegten stets die Frankfurter. Im Pokalfinale überzeugten aber die Müllroser und konnten bei dieser spannenden Partie als Sieger die Halle verlassen. Mit diesem letzten Spiel wollten sich die Frankfurter für diese Niederlage mit einem erneuten Sieg revanchieren. Alle 16 Spieler des Kaders standen dafür bereit.

 

Mit drei schönen Spielzügen, die sämtlich von Tim Burde erfolgreich vollendet wurden, gingen die Frankfurter entgegen anderen Spielen bereits schnell und temporeich mit 3:0 in Führung. Die Gäste der HSG Schlaubetal-Odervorland wirkten zu diesem Zeitpunkt noch etwas verschlafen, wenig spritzig und ließen in ihrer Abwehrarbeit ungewohnte Lücken. Diese Chancen nutzten die Gastgeber umgehend. Erst nach 7 Spielminuten waren die Müllroser etwas wacher und erzielten ihr erstes Tor. Der HSC 2000 hatte zu diesem Zeitpunkt bereits gut ins Spiel gefunden und konnte den bereits mit Anpfiff erzielten Torvorsprung ausbauen.

Ab Halbzeitmitte nahm die Partie an Tempo auf , die Spieler der HSG Schlaubetal-Odervorland demonstrierten ihre Stärke aus dem Rückraum und von den Außenpositionen, scheiterten aber häufig am bestens aufgelegten Torhüter Benedikt Behlick. Im Gegenzug hatten die Spieler des HSC 2000 mehr Erfolg, ihre durchdachten und ausgeführten Spielzüge beendeten sie meist mit einem Torerfolg. Besonders Lukas Becher setzte sich dabei mir vier aufeinanderfolgenden Toren stark in Szene und brachte dem HSC 2000 eine verdiente 8:3 Führung in der 18. Spielminute. Der Widerstand der Gäste wurde nun intensiver, reichte aber nicht, um die gut aufgelegten Frankfurter zu stoppen. Überzeugend und erfolgreich im Abschluss beendeten die Gastgeber die erste Halbzeit mit einer klaren 14:9 Führung.

 

Während die Gäste mit Fehlpässen und schon leicht demotiviert die ersten Minuten der zweiten Halbzeit absolvierten, gelang den Spielern des HSC eine Fortführung ihrer Spielweise gleich mit Beginn der zweiten Halbzeit. Dem zum Teil sehr einfallslosen Spiel der Gäste begegneten sie mit Konterchancen und gut überlegten Spielzügen. Dabei verhaspelten sie sich aber zu oft, wodurch einige Chancen ungenutzt blieben und der Torvorsprung nicht ausgebaut werden konnte. In den letzten 7 Minuten wurden die Spieler der HSG Schlaubetal-Odervorland dann aber regelrecht demontiert. Erhitzte Gemüter nicht nur auf der Bank der Gäste sorgten für unnötige Emotionen (gelbe Karte für den Trainer) und unfaire Aktionen in einigen Zweikämpfen. Am Ende ließen die Müllroser es geschehen, dass die Frankfurter wegzogen und die bessere Mannschaft an diesem Tag war.

 

Der überzeugende Sieg mit 28:15 im letzten Punktspiel der Saison bewies noch einmal die Klasse der Mannschaft. Torwart Benedikt Behlick war wie in der gesamten Saison ein starker Garant im Tor. Konditionell konnte der HSC 2000 das Tempo über die gesamte Spielzeit halten. Der Spielaufbau erfolgte konzentriert, wenn auch der Abschluss manchmal sehr ängstlich und zögerlich angegangen wurde.

 

Aber auch die Schwachpunkte zeigten sich an diesem Tag noch einmal. Die Chancenverwertung war nicht optimal, eine Verteilung der Angriffe und damit die Einbindung aller Positionen gelang nicht kontinuierlich. In Ballkämpfen hatten die Frankfurter zu oft das Nachsehen und viele Konter wurden bereits mit fehlerhaftem Zuspiel erstickt. Doch ihrer Dominanz in dieser Saison konnten diese Mankos nichts anhaben, ein verdienter Sieg mit einer geschlossenen und motivierten Mannschaftsleistung war das Ergebnis.

 

Aufstellung HSC 2000:

Niklas Baudach (TW),Benedikt Behlick (TW) Lukas Becher (4), Eric Bilz (1), Benno Brandl (3), Benito Brückner (1), Tim Burde (4), Benno Buri (3), Felix Haustein (5), Lucas Hindenburg (2), Marc Knispel (1), Finn Kolax, Markus Koop, Philipp Kuß (4), Erik Röseke

 

und Trainerin Doreen Brückner und Co-Trainer Björn Zibell

 

7-Meter

HSC 2000: 2/2

HSG Schlaubetal : 3/3

 

2-Minuten-Strafen

HSC 2000: 1

HSG Schlaubetal: 2

 

Gelbe Karten

HSC 2000: 2

HSG Schlaubetal: 3

 

Spielfilm: 3:0 (4.), 5:1 (12.), 6:3 (16.), 8:4 (18.), 10:5 (20.), 12:6 (23.), 14:9 (HZ), 17:9 (34.), 19:12 (41.), 21:14 (45.), 24:15 (48.), 28:15 (Endstand)

B - Jugend mit einem überzeugenden 32 : 27 Sieg über den SV Jahn Bad Freienwalde  

In der heimischen Sporthalle Konrad-Wachsmann-Straße empfing die B-Jugend des HSC 2000 das Team des SV Jahn Bad Freienwalde. Die beiden bisher ausgespielten Partien konnte der HSC jeweils gewinnen. Für dieses Spiel war ebenfalls ein Sieg durch die Trainer gefordert. Bis auf zwei Spieler stand auch der komplette Kader zur Erfüllung dieses Ziels bereit. In der Anfangsformation fanden sich somit die starken Leistungsträger auf dem Feld ein.

 

Für die Frankfurter begann das Spiel optimal, zwei Angriffe, zwei Tore. Die beiden Angriffe der Gäste wurden erfolgreich abgewehrt, Torhüter Benedikt Behlick war von Beginn an konzentriert bei der Sache. Die 2:0 Führung nach nur zwei Spielminuten waren das Ergebnis einer guten Mischung aus optimalem Angriff und starker Verteidigung. Doch die Freude währte nur kurz. Mit gezielten Würfen aus dem Rückraum gelang den Gästen der Ausgleich, selbst in Unterzahl. Symptomatisch für diese Saison, denn fast nie gelang es dem Team des HSC eine Führung kontinuierlich auszubauen oder zu halten.

 

Beide Mannschaften spielten temporeich, der Ball wurde auf beiden Seiten variantenreich bewegt, die Pässe kamen zielgerichtet und schnell. Doch die Abwehr der Gäste lockerte sich dadurch, Lücken wurde aufgemacht, die Spieler des HSC standen frei an der richtigen Position, das Abspiel klappte, und der Ball wurde im gegnerischen Tor versenkt. In dieser Phase bewies das Heimteam eine gute Chancenverwertung. Schöne Abläufe über Rechtsaußen und am Kreis waren Voraussetzung für gute Wurfpositionen. Der HSC 2000 zog verdient davon, wurde aber gleichzeitig nachlässig in der Deckungsarbeit und so gelang es den Spielern der SV Jahn Bad Freienwalde auch immer wieder zum erfolgreichen Torwurf zu kommen. Dabei fokussierten die Gäste meist ihre Angriffe aus dem Rückraum oder über die rechte Seite.

 

Die Rückraumakteure der Frankfurter blieben in der ersten Halbzeit in ihrem Wirken sehr reserviert, man sah nur wenige Akzente aus der zweiten Reihe. Die Gegenwehr der Gäste war übersichtlich und führte nur vereinzelt zum Tor. Spielerisch konnte das Team der starken Deckungsarbeit des HSC kaum begegnen.

Der 19. und letzte Treffer in der ersten Halbzeit war das Ergebnis eines sehr schönen Zuspiels von Torwart Benedikt Behlick über Philipp Kuß bis an den Kreis zu Erik Röseke in den letzten 10 Spielsekunden und bewies die spielerische Überlegenheit der Frankfurter mit einer verdienten 19:12 Halbzeitführung.

 

Mit Beginn der zweiten Halbzeit wechselten die Trainer auf vielen Positionen, um allen Spielern Spielanteile zu ermöglichen und besonders die Spieler der kommenden B-Jugend zu fordern. Diese neue Situation sorgte für Irritationen und teilweise Orientierungslosigkeit auf einigen Positionen. Abspiele passten nicht mehr, freie Torchancen wurden leichtfertig vergeben, der Spielaufbau kam ins Stocken oder lief zum Teil ziellos. Das war die schwächste Phase des HSC 2000 in diesem Spiel. Die gegnerische Mannschaft nutzte diesen Leistungsabfall der Frankfurter und kam verstärkt in den Angriff.

 

Eine ungenügende Deckungsarbeit, besonders auf der rechten Seite der Frankfurter, liess die Gäste fünf Tore hintereinander erzielen und den Spielstand auf 17:20 verkürzen.Beide Teams leisteten sich nun in der auftretenden Hektik Fehler, Konstanz bewies lediglich der Spieler auf der linken Seite des SV Jahn Bad Freienwalde, der mehrmals ungehindert zum erfolgreichen Torwurf kam. Stabilität im Frankfurter Team wurde erst wieder ab der 37. Spielminute erreicht, als Philipp Kuß und Benno Buri zurück ins Spiel kamen und der Aufbau nun wieder überlegter vonstatten ging. Bestärkt und durch seine Wurfkraft motiviert trug besonders Benno Brandl durch sehr gute Aktionen aus dem Rückraum zum erneuten Ausbau des Torvorsprungs bei.

 

Das Team des HSC 2000 fand zu alter Spielstärke zurück, die Gäste hatten ihren Torgarant auf Linksaußen, andere Positionen griffen kaum ins Spiel ein. Am Leistungsvermögen änderte sich in den letzten 10 Spielminuten fast nichts mehr. Die Frankfurter blieben dynamischer und durchsetzungsstärker im Abschluss. Benedikt Behlick blieb bis zu seiner Auswechselung konzentriert und parierte wichtige Torchancen der Gäste. In den letzten Minuten nahm der HSC das Tempo raus, der Sieg war sicher, auch die Gäste aus Bad Freienwalde zeigten konditionelle Schwächen.

 

Der Abpfiff brachte für den HSC 2000 einen sicheren 32:27 Sieg. Abwechslungsreich agierte das Team heute auf allen Positionen, das bewies die Vielfalt der Namen auf der Torschützenliste.Konter wurden erfolgreich verwandelt und die Pässe kamen fast immer an. Spielerisch machte die Mannschaft einen flüssigen und dynamischen Eindruck, lediglich zu Beginn der zweiten Halbzeit schwächelte das Team und hatte Probleme, mit einer anderen Aufstellung das Spielgeschehen auch weiterhin zu dominieren. Für die Saison stehen noch zwei Spiele an, die Meisterschaft haben die Frankfurter schon seit dem vorletzten Spieltag in der Tasche.

 

Aufstellung HSC 2000:

Niklas Baudach (TW),Benedikt Behlick (TW)

Lukas Becher (3), Eric Bilz, Benno Brandl (7), Benito Brückner (3), Tim Burde (4), Benno Buri (4), Felix Haustein (1), Lucas Hindenburg (3), Finn Kolax (1), Markus Koop, Philipp Kuß (4), Erik Röseke (2)

 

und Trainerin Doreen Brückner und Trainer Ronald Janowski

 

7-Meter

HSC 2000: 2/1

SV Jahn Bad Freienwalde: 6/4

 

2-Minuten-Strafen

HSC 2000: 3

SV Jahn Bad Freienwalde: 3

 

Gelbe Karten

HSC 2000: 1

SV Jahn Bad Freienwalde: 1

 

Spielfilm: 2:0 (2.), 2:2 (4.), 4:2 (7.), 7:3 (9.), 10:5 (12.), 15:9 (20.), 19:12 (HZ), 20:17 (33.), 22:18 (34.), 23:21 (37.), 28:22 (42.), 31:24 (47.), 32:27 (Endstand)

B-Jugend unterliegt im Pokalfinale der HSG Schlaubetal-Odervorland mit 21 : 24  

In einem würdigen Rahmen fanden in diesem Jahr die Endspiele im Pokalwettbewerb des Spielbezirks D der Brandenburg-Liga statt. Die Frankfurter Brandenburghalle begrüßte 10 Mannschaften und sorgte mit ihrer Kulisse sowohl für die Spieler als auch für die zahlreichen Zuschauer für eine tolle Atmosphäre.

 

In der letzten Partie des Tages traf die B-Jugend der HSC 2000 auf die Spieler der HSG Schlaubetal-Odervorland. Beide Teams trafen in der laufenden Saison bereits zwei Mal aufeinander, beide Spiele konnte der HSC 2000 jeweils knapp für sich entscheiden. Somit war allen Beteiligten klar, dass auch diese Partie wieder spannend werden würde. Die Frankfurter konnten dabei auf einen fast vollständigen Kader zurückgreifen.

 

Mit einem starken Fanblock im Rücken starteten beide Mannschaften in die Partie. Die Gäste sorgten dabei von Beginn an für ein schnelles Tempo, dem die Abwehr des HSC aber standhalten konnte. Aber auch im Gegenzug wehrten die Gäste die Angriffe der Frankfurter ab, die sich in den ersten Minuten sehenswerte Chancen erspielten, die der sehr gut agierende Torwart der HSG Schlaubetal allerdings parieren konnte.

 

Nach 4 Minuten fiel erst das erste Tor, nach 7 Minuten stand auf der Anzeigetafel der Spielstand von 2:2, das zeigte, dass beide Teams sehr engagiert und konzentriert ihr Tor verteidigten. Dann ließen die Frankfurter wichtige Chancen ungenutzt, Abspielfehler stoppten die Angriffe und die Gäste nutzten im Gegenzug ihre starken Rückraumspieler, um mit 3 schnellen und hintereinander erzielten Toren wegzuziehen. Aus einem 3-Tore-Vorsprung gelang den Gästen ein langsames und beständiges Fortziehen. Die Spieler des HSC 2000 stellten sich in dieser Phase teilweise etwas ungeschickt an, versuchten, alle Positionen ins Spiel zu bringen, aber nicht alle Positionen waren dann auch in der Lage, die Chancen direkt zum Torwurf zu nutzen.

 

Die Gäste dagegen trumpften fast ausschließlich aus dem Rückraum auf und wurden dabei selten gestoppt. Die Bälle, die Torwart Björn Zibell hielt, landeten als Abpraller fast immer wieder beim angreifenden Team aus Müllrose, die dann im Nachsetzen zum Torerfolg kamen.Die Angriffe des HSC blieben leider erfolglos, die Außenpositionen kamen kaum ins Spiel. Die Rückraumspieler setzen zu selten zum Wurf an. In dieser Situation bewies der Rechtsaußenspielende Benno Buri, dass er auch wurfgewaltig aus dem Rückraum Tore erzielen kann. Der Halbzeitstand von 13:8 für die Gastmannschaft war zwar verdient, aber die spielerische und kämpferische Leistung der Frankfurter war noch nicht gebrochen und ließ auf eine zweite spannende Halbzeit hoffen.

 

Die Frankfurter kamen hochmotiviert aus der Kabine, begannen kämpferischer und machten von Beginn an mehr Druck. Jetzt begann die stärkste spielerische Phase des HSC. Mit drei sehenswerten und gut erspielten Toren kamen sie bis auf 2 Tore an den Gegner heran. Die Müllroser wackelten gehörig. Ihre Angriffe kamen nicht mehr so dynamisch und fließend bis zur Frankfurter Abwehr, der Rückraum wurde ausgebremst und die Außenpositionen warteten vergeblich auf eine Chance. Leider wurde diese Aufholjagd durch einige zweifelhafte Entscheidungen der Schiedsrichter unterbrochen. Die Müllroser sammelten sich, konzentrierten sich wieder auf ihre Spielstärken und zogen mit 4 aufeinanderfolgenden Toren davon. Diesem Rückstand mussten die Frankfurter nun erneut nachlaufen, was nur bedingt gelang. Immer wenn der HSC wieder mit erfolgreichen Toren herankam, stoppten Fehlpässe und Abwehrfehler den weiteren Torfluss. Besonders die schwache Abwehrleistung auf der linken Seite der Frankfurter gestattete es den Gästen, immer wieder frei zum Torwurf zu kommen. Diese Torvorlagen ließen die Müllroser selten aus, auch wenn Benedikt Behlick als Torhüter mehrere Chancen von dieser Seite noch vereiteln konnte.

 

Ab der 39. Spielminute wurde die Partie von beiden Teams härter umkämpft. Besonders Zweikämpfe und damit verbundene Behandlungspausen einzelner Spieler stoppten das Spiel mehrfach. Der HSC gab nicht auf, besonders Philipp Kuss und Tim Burde versuchten mit starken Einzelaktionen den Spielrückstand aufzuholen und den fehlenden Einsatz einzelner Mitspieler zu kompensieren. Das gelang nur bedingt, zumal die Gäste sich mit unsportlichen Aktionen besonders auf diese beiden Frankfurter konzentrierten und auch deren Verletzung in Kauf nahmen. Die ab der 40. Minute mehrfach vergebenen 2-Minuten-Strafe für die Müllroser waren eine Reaktion auf diese Spielweise. Aber auch in Unterzahl wussten die Gäste noch zu überzeugen. Den Frankfurtern lief die Zeit davon, von dem hektischen Agieren profitierten die Spieler der HSG Schlaubetal-Odervorland.

Den erspielten Vorsprung konnten sie somit bis zum Abpfiff halten und gewannen verdient mit 24:21 das Pokalfinale.

 

Den Frankfurtern ist ihr Kampfgeist in diesem Spiel hoch anzurechnen. Trotz permanentem Rückstand überzeugte das Team. Leider gab es nicht von allen Spielern diesen bedingungslosen Kampfgeist, zu groß war die Passivität aus dem Rückraum. Aber das Team des HSC 2000 glaubte bis zum Schlusspfiff an seine Chance und gab nie auf, und schon das überzeugte die zahlreichen Fans an diesem Tag. Trainer Zibell fasste die Partie so zusammen: „Die Mannschaft hat gut gespielt und gekämpft. Aber leider war es auch sehr schwer, da wir zeitweise gegen 8 Mann gespielt haben.“ Für den Frankfurter Handballnachwuchs waren die Spiele in dieser Atmosphäre ein gelungener Pokalabschluss, auch wenn nicht alle Teams ihren Heimvorteil nutzen konnten.

 

Aufstellung HSC 2000:

Niklas Baudach (TW), Benedikt Behlick (TW), Björn Zibell (TW),

Lukas Becher, Eric Bilz, Benno Brandl, Benito Brückner (3),Tim Burde (5), Benno Buri (4), Felix Haustein, Lukas Hindenburg, Marc Knispel (2), Finn Kolax, Philipp Kuß (6), Erik Röseke (1)

 

und die Trainer Marko Zibell und Ronald Janowski und Co-Trainerin Doreen Brückner

 

7-Meter

HSC 2000: 2/2

HSG Schlaubetal-Odervorland: 3/1

 

2-Minuten-Strafen

HSC 2000: 4

HSG Schlaubetal-Odervorland: 5

 

Gelbe Karten

HSC 2000: 1

HSG Schlaubetal-Odervorland: 1

 

Spielfilm: 2:1 (6.), 2:2 (7.), 2:4 (9.), 3:6 (12.), 4:9 (17.), 6:9 (20.), 8:13 (HZ), 11:13 (31.), 11:17 (34.), 12:19 (36.), 15:19 (38.), 18:21 (45.), 21:24 (Endstand)

B - Jugend mit einem Sieg 24 : 22 über den HSV Müncheberg/Buckow vorzeitig Kreismeister des Spielbezirkes D der Brandenburgliga

Im Auswärtsspiel gegen den HSV Müncheberg/Buckow sicherte sich die B-Jugend des HSC 2000 bereits drei Spieltage vor Abschluss der Spielsaison den Titel.

 

Der Anspruch an das Spiel gegen den HSV Müncheberg/Buckow war von Trainer Marko Zibell klar formuliert worden: „Mit einem Sieg haben wir den Titel vorzeitig in der Tasche. Und das erwarte ich auch vom Team.“ Mit diesem Ziel vor Augen begannen die Frankfurter mit einer starken Deckungsarbeit, die den Gastgebern nur Würfe aus dem Rückraum gestatten. Diese parierte Torwart Björn Zibell sicher und gab seinem Team einen sicheren Rückhalt. Die 4:1 Führung in der 7. Spielminute war verdient.

 

Die Gastgeber vom HSV Müncheberg/Buckow forderten den HSC 2000 in dieser Phase nicht allzu stark, sie gestalteten ihre Angriffe fast ausschließlich nach einem Schema und versuchten stets einen Abschluss aus dem Rückraum. Statt den Torevorsprung auszubauen und das spielerische Niveau des Teams zu beweisen, agierten die Frankfurter aber ungeschickt, schlampige Abspiele brachten sie mehrfach aus dem Spielfluss. Die Gastgeber nutzten dieses wenig überzeugende Spiel und kamen in der 12. Spielminute auf 5:5 heran.

 

Endlich wachte der HSC 2000 auf und konnte sich langsam absetzen. Die linke Seite mit Erik Bilz kam erfolgreich ins Spiel. So gut auch die Abwehrleistung der Frankfurter war, so uneffektiv und fehlerhaft gestalteten sie die Angriffsarbeit. Hier wäre die Chance für die Spieler aus Müncheberg/Buckow gewesen, in den Spielverlauf entscheidender einzugreifen. Aber auch bei den Gastgeber lief nicht alles optimal zusammen. Der HSC 2000 führte zwar zur Halbzeit mit 14:10, legte aber mit diesem Ergebnis keine spielerisch überzeugende Leistung aufs Parkett. Sehenswert war allerdings das 14. Tor , ein Treffer von Benno Buri, der praktisch mit der Schlusssirene von der Mittellinie aus erzielt wurde.

 

Mit Beginn der zweiten Halbzeit wechselte Benedikt Behlick ins Tor. Der HSC kam schwer in die Gänge. Schneller in der gegnerischen Hälfte agierten plötzlich die Gastgeber und konnten in den ersten Minuten überzeugender das Spiel gestalten. Für die Frankfurter gab es erst in der 4. Spielminute das erste Tor, als das Team aus Müncheberg/Buckow schon bis auf 2 Tore herangekommen war. Von da an gab es einen wechselseitigen Schlagabtausch beider Teams. Beim HSC 2000 lief weiterhin wenig zusammen, der Aufbau war zu statisch, das Spiel wurde nicht über die Außenpositionen breit gemacht und sinnlose Würfe von ungünstigen Positionen sorgten nicht nur bei den Trainern, sondern auch bei den mitgereisten Fans für Unverständnis und Unmut.

 

Doch auch beim gegnerischen Team blieben die Chancen liegen, zwei 7-Meter konnten nicht verwandelt werden, da Torwart Benedikt Behlick sicher hielt. In den letzten Spielminuten versuchten die Gastgeber mittels Manndeckung, den Spielfluss der Frankfurter frühzeitig zu stoppen, das gelang aber nur bedingt. Die Spieler des HSC 2000 verteidigten ihren geringen Torevorsprung bis zum Abpfiff und gewannen verdient mit 24:22.

 

Trainer Marko Zibell schätzte das Ergebnis wie folgt ein: „Beide Mannschaften kannten sich nach 3 in dieser Saison gegeneinander gespielten Partien sehr gut. Für beide bedeutete ein Sieg eine wichtige Weichenstellung im Saisonabschluss, für den HSC 2000 ging es um die Meisterschaft, für Müncheberg/Buckow um Platz 2. Insofern starteten beide Teams äußerst nervös, wobei der HSC 2000 die Nervosität bis zum Ende nicht ablegte.“

 

Es war kein sehenswertes Spiel, mit dem die Spieler des HSC 2000 die Meisterschaft frühzeitig entschieden haben. Die Spieler standen sich teilweise selbst im Weg, die Angriffe waren schlecht durchdacht und nicht bis zum Ende ausgespielt. Die Häufigkeit von Fehlpässen in spielentscheidenden Phasen zeigte auch dieses Mal ein nicht notwendiges unkonzentriertes Arbeiten und Spielen. Lobenswert ist die Stabilität der Abwehrarbeit in dieser Partie, unterstützt von den sehr guten Leistungen beider Torhüter.

 

Nun streben die Spieler der B-Jugend das Double an und wollen auch noch den Sieg im Pokalwettbewerb. Am Sonnabend, den 12.03.2016 wird ab 10 Uhr ein Jugendhandballtag mit dem HSV Frankfurt (Oder) in der Brandenburghalle durchgeführt. An diesem Tag werden 6 Pokalfinalspiele mit 6 Frankfurter Beteiligungen ausgespielt.

 

 

Aufstellung HSC 2000:

Niklas Baudach (TW),Benedikt Behlick (TW), Björn Zibell (TW)

Lukas Becher, Eric Bilz (4), Benno Brandl (1), Benito Brückner (2), Tim Burde (5), Benno Buri (5), Felix Haustein, Lukas Hindenburg (3), Finn Kolax, Markus Koop, Philipp Kuß (4)

 

und die Trainer Marko Zibell und Ronald Janowski und Co-Trainerin Doreen Brückner

 

7-Meter

HSC 2000: 5/5

HSV Müncheberg / Buckow: 6/2

 

2-Minuten-Strafen

HSC 2000: 2

HSV Müncheberg / Buckow: 1

 

Gelbe Karten

HSC 2000: 2

HSV Müncheberg / Buckow: 1

 

Spielfilm: 4:1 (7.), 4:3 (8.), 5:5 (12.), 8:6 (17.), 10:7 (18.), 12:8 (21.), 14:10 (HZ), 14:12 (28.), 16:14 (30.), 19:14 (41.), 22:18 (45.), 23:20 (47.), 24:22 (Endstand)

B - Jugend siegreich im Heimspiel, Tabellenführung durch einen 24 : 12 Sieg gegen die OSG Fredersdorf-Vogelsdorf erfolgreich verteidigt

Auch im Heimspiel gegen die OSG Fredersdorf-Vogelsdorf bleibt die B-Jugend des HSC 2000 ungeschlagen und behält somit die Tabellenführung.

 

Die Gäste aus Fredersdorf-Vogelsdorf reisten mit einem übersichtlichen Kader mit nur einem Auswechselspieler an. Der HSC 2000 konnte derweil mit 15 Spielern an den Start gehen.

In den ersten Spielminuten bedeutete Quantität allerdings nicht gleich Qualität.

Die Gäste begannen angriffslustig und erspielten zwei sichere Chancen, die Torwart Benedikt Behlick aber grandios parierte und damit eine schnelle Führung der Gäste verhinderte. Der HSC 2000, irritiert vom schnellen Verlauf der Partie, fing sich erst nach einiger Zeit und konnte endlich in der 4. Spielminute das erste Tor erzielen. Die Abwehr war von Beginn an gut sortiert, gestattete den Spielern aus Fredersdorf-Vogelsdorf fast ausschließlich Würfe aus dem Rückraum. Diese erreichten selten das Tor, da Benedikt Behlick diese Würfe fast alle abwehrte. Im Gegenzug steigerte sich der HSC, vergab aber sichere Chancen, da Zuspiele nicht präzise erfolgten und der Gegner den Ball erkämpfen konnte.

 

Beide Teams blieben in den ersten 10 Spielminuten somit dicht beieinander, das 4:4 Unentschieden war zu diesem Zeitpunkt gerechtfertigt. Ab der 12. Spielminute steigerten sich die Frankfurter, überzeugten mit einer konzentrierteren Spielweise. Die Angriffe gingen gezielt zum Tor. Die Abwehr störte die Angriffe der Gäste frühzeitig, so dass die Spieler aus Fredersdorf-Vogelsdorf selten zum erfolgreichen Torwurf kamen. Würfe aus dem Rückraum endeten beim Torwart, die Außenpositionen konnten nicht ins Spiel eingebunden werden und den Kreisläufer erreichte kaum ein Pass. Der HSC 2000 setzte sich kontinuierlich ab. Die Frankfurter wurden in dieser Phase nicht stark gefordert, das Spiel wurde bewegungsärmer, und die Überlegenheit der Gastgeber reichte aus, um die Führung zur Halbzeit auf 13:7 auszubauen. Beide Teams zeigten lediglich im Tor eine gleich gute und überzeugende Leistung.

 

Um einige Akteure für das anschließende Spiel der A-Jugend zu schonen, kamen in der zweiten Halbzeit überwiegend Spieler der C-Jugend zum Einsatz, die in dieser Saison bereits im Kader der B-Jugend spielen. Die Gäste aus Fredersdorf-Vogelsdorf änderten taktisch nichts, gestalteten ihre Angriffe weiterhin über die Mitte. Der HSC war da gewinnbringender im Spiel, ohne die Stärken einzelner überzeugender zu demonstrieren. Eher zögerlich und planlos agierten die jungen Spieler. Den Gästen gelang allerdings auch nicht viel, zu planbar waren ihre Angriffe und Würfe, die Torwart Benedikt Behlick auch in der zweiten Halbzeit größtenteils parierte.

 

Nenneswerte und sehenswerte Zu- und Abspiele bei der Heimmannschaft vermissten die zahlreichen Zuschauer allerdings. Die Form der Zuspiele war zu ungenau und teilweise unbeholfen. Dank eines nicht mehr zu korrigierenden Torevorsprungs ließen die Frankfurter Spieler dann auch Lücken zu, die für die Gäste dann zum Tor führten. Die Partie erreichte keine Spannung, Spielfreude kam nicht bei allen Spielern auf.

 

Der HSC 2000 gewann dieses Spiel überzeugend. Der Gegner forderte nur in den ersten Minuten. Der sichere Torvorsprung bremste einige Spieler in ihrem Engagement, was sich in der Qualität der Zuspiele und im Fehlen eines variantenreicheren Spielaufbaus widerspiegelte. In dieser Partie hätten besonders die Spieler der C-Jugend mehr überzeugen müssen, der Gegner war berechenbar. Mehr Tempo und Dynamik hätten auch mehr Tore bedeuten können, obwohl genau an dieser Position mit der stärkste Spieler des gegnerischen Teams seinen Platz hatte.

 

Aufstellung HSC 2000:

Niklas Baudach (TW),Benedikt Behlick (TW), Björn Zibell (TW)

Eric Bilz, Benno Brandl (1), Benito Brückner (2), Tim Burde (4), Benno Buri (1), Felix Haustein, Lukas Hindenburg (3), Marc Knispel (6), Finn Kolax (2), Markus Koop, Philipp Kuß (4), Erik Röseke (1)

 

und Trainerin Doreen Brückner Co-Trainer Ronald Janowski

 

7-Meter

HSC 2000: 2/2

OSG Fredersdorf-Vogelsdorf: 3/2

 

2-Minuten-Strafen

HSC 2000: 1

OSG Fredersdorf-Vogelsdorf: 1

 

Gelbe Karten

HSC 2000: 2

OSG Fredersdorf-Vogelsdorf: 1

 

Spielfilm: 2:1 (5.), 3:4 (9.), 4:4 (10.), 7:4 (12.), 8:5 (13.), 11:5 (18.), 13:7 (HZ), 14:7 (27.), 18:7 (35.), 20:8 (40.), 22:10 (45.), 24:12 (Endstand)

B - Jugend erreicht mühelos das Pokalfinale durch einen überzeugenden 30 : 24 Sieg gegen den HSV Müncheberg/Buckow

Die B-Jugend des HSC 2000 zieht mit einem Sieg in Müncheberg ins Finale des Pokalwettbewerbs ein.

Dabei ließen es die Frankfurter alles andere als überzeugend angehen. Nach einer 2:0 Führung nach drei Minuten überwogen plötzlich Irritationen und ängstliches Agieren. Die Gastgeber nutzten diesen plötzlichen Vorteil und erzielten vier Tore hintereinander. Mit Fehlpässen, unplatzierten Zuspielen und einem sehr geringen Tempo bremsten sich die Frankfurter selbst aus und mussten die Spieler aus Müncheberg/Buckow auf 4:2 wegziehen lassen.

 

Diese Phase hielt zum Glück nur wenige Minuten an und so konnte der Gastgeber die Führung nicht ausbauen. Beide Mannschaften boten in den ersten 10 Spielminuten einen Zeitlupen-Handball mit bedächtigen Angriffen. Der HSC nutzte dieses geringe Tempo aber vorteilhafter aus, bewies Überlegenheit am Kreis und zeigte erfolgreiche Zuspiele. Mit vier aufeinanderfolgenden Toren ab der 10. Spielminute übernahmen die Gäste wieder die Führung. Müncheberg/Buckow konnte nur mit einer starken Spielposition kontern und erzielte ausschließlich Tore durch einen Spieler aus dem Rückraum. Die gute Abwehrarbeit des HSC scheiterte meist bei diesem Spieler. Ansonsten fing sich das Team vom Trainergespann Zibell/Janowski aber immer besser, den Gastgebern wurde mehrfach der Ball abgenommen und Konter landeten erfolgreich im gegnerischen Tor. Der HSC 2000 baute die Führung aus, war endlich sortierter und überlegener im Angriff und im Abschluss. Doch dann verfielen die Frankfurter in das Spielmuster der ersten 10 Minuten, und es schlichen sich erneut Fehler ein. Laxe Zuspiele und leicht vergebene Chancen ließen den Torvorsprung nicht wachsen, sondern konstant bei vier Toren stehen bleiben. In den letzten fünf Spielminuten gelang den Frankfurtern kein Tor, die Halbzeitführung von 14:10 war allerdings nicht in Gefahr und verdient.

 

Temporeicher verlief der Beginn der zweiten Halbzeit. Beide Teams lieferten sich einen ordentlichen Schlagabtausch mit Torerfolgen auf beiden Seiten. Dem HSC 2000 unterliefen dabei aber zu viele Fehler, die die Gastgeber für sich nutzten und auf 16:17 verkürzen. Den Frankfurtern gelang es in dieser Spielphase nicht, ihre sonst so starke 1 gegen 1 Überlegenheit einzubringen, stattdessen schwächelte die Abwehr und einzelne wendige Kreisakteure der Müncheberger kamen am Kreis immer wieder zum freien Torwurf. Torwart Benedikt Behlick verhinderte Schlimmeres, musste aber mit ansehen, dass die Abpraller fast immer beim gegnerischen Team ankamen und ein erneuter Angriff die Folge war. Doch der HSC 2000 aktivierte seine Angriffsarbeit erneut, das Spiel wurde dynamischer, mit erneut vier aufeinanderfolgenden Treffern ab der 35. Spielminute gelang ein wichtiger Vorsprung. Verzweifelt, weil einige wichtige Torwürfe am Pfosten, in der Abwehr oder beim Torwart landeten, machte sich bei den Gastgebern ein unüberlegtes und einfallsloses Spiel breit. Die Frankfurtern dagegen nutzten die offene Deckung und zogen mit erfolgreichen Torwürfen davon. Dieses engagierte Spiel mit überzeugenden Einzelleistungen endete allerdings fünf Minuten vor dem Abpfiff. Wie in der ersten Halbzeit auch gelang den Gästen erneut wieder kein einziger Torerfolg. Für den Ausgang hatte das allerdings keine Bedeutung mehr.

 

Der Sieg des HSC 2000 war absolut verdient. Spielerisch überzeugten die Frankfurter mehr, obwohl beide Teams keine kontinuierliche Leistung über die gesamte Spielzeit zeigten. Stärken und Schwächen gab es auf beiden Seiten, wobei der HSC 2000 besonders in der zweiten Halbzeit überzeugender die Angriffe in Tore verwandelte. Zu wenig kamen dabei Torerfolge über die sonst so starken 1 gegen 1 Angriffe, aus dem Rückraum gab es nur vereinzelt sehenswerte Aktionen. Dafür hatten die Außenpositionen heute fast ungehindertes Spiel und nutzten die ihnen gegebenen Freiräume. Allein Erik Bilz konnte 6 Tore von der linken Seite ungehindert auf sein Torkonto eintragen.

 

Ein faires Spiel, bei dem die beiden überzeugenden Schiedsrichter wenig eingreifen mussten. Im Finale treffen die Frankfurter als Ligaführende nun auf die aktuell Zweitplatzierten aus Müllrose von der HSG Schlaubetal-Odervorland.

 

Aufstellung HSC 2000:

Benedikt Behlick (TW), Björn Zibell (TW),

Eric Bilz (6), Benno Brandl (3), Tim Burde (3), Benno Buri (4), Felix Haustein (1), Lukas Hindenburg, Marc Knispel (3), Finn Kolax (1), Markus Koop, Philipp Kuß (9), Erik Röseke

 

und die Trainer Marko Zibell und Ronald Janowski

 

7-Meter

HSC 2000: 2/2

HSV Müncheberg/Buckow: 4/3

 

2-Minuten-Strafen

HSC 2000: 0

HSV Müncheberg/Buckow: 1

 

Gelbe Karten

HSC 2000: 3

HSV Müncheberg/Buckow: 1

 

Spielfilm: 2:0 (3.), 2:4 (6.), 4:4 (9.), 8:5 (13.), 11:7 (17.), 14:8 (19.), 14:10 (HZ), 15:12 (27.), 17:14 (30.), 17:16 (32.), 24:17 (39.), 28:20 (44.), 30:24 (Endstand)

B - Jugend baut mit einem knappen 24:23 Sieg gegen die HSG Schlaubetal-Odervorland die Tabellenführung aus

Am Sonntag Morgen um 9:00 Uhr wartete der komplette Kader der B-Jugend des HSC 2000 in der Sporthalle der HSG Schlaubetal-Odervorland auf den Anwurf. Bei dieser Partie trafen die Frankfurter als Tabellenführer auf den Zweitplatzierten aus Müllrose. Das versprach Spannung, beide Teams waren hochmotiviert.

 

Die Gastgeber nutzten den konfusen Beginn der Frankfurter und zogen mit zwei schnellen Angriffen und gut platzierten Würfen aus dem Rückraum mit 2:0 in Führung.Die Spieler des HSC sortierten sich noch, ließen Chancen liegen und agierten im Angriff sehr einfallslos nur über die Mitte. Das erleichterte die Abwehrarbeit der Müllroser.

 

In der 8. Spielminute erreichte das Team des HSC 2000 endlich den Ausgleich. Die Abwehr störte die Angriffe der Müllroser bereits frühzeitig, damit war eine wichtige Torgarantstelle vorerst ausgeschaltet. Das Spiel nahm an Fahrt auf, gleichzeitig begleiteten aber auf beiden Seiten Chancenvergaben und Fehler den Spielverlauf. Der HSC 2000 agierte in dieser Phase überlegener und erzielte 4 Torerfolge hintereinander. Ein wichtiges Signal, denn die Gastgeber zeigten sich irritiert und kamen nun selten zum erfolgreichen Torwurf. Die Frankfurter überzeugten in diesen Minuten mit einem flüssigen Spiel, passenden Zuspielen und erfolgreichen Abschlüssen am Kreis und aus dem Rückraum. Die Spieler der HSG Schlaubetal-Odervorland waren ernüchtert und brauchten einige Minuten, um Abwehr und Angriff wieder effektiver aufzustellen. Doch dem 5-Tore-Vorsprung konnten sie spielerisch zu diesem Zeitpunkt nicht mehr begegnen. Die Halbzeitführung der Frankfurter mit 15:10 war verdient.

 

Mit Beginn der zweiten Halbzeit zeigten die Frankfurter ein fehlerreiches Spiel. Stärker bedrängt von der Müllroser Abwehr gelang es dem HSC nicht, sich Freiräume zu erspielen und zum Torwurf zu kommen. Die Angriffe waren verworren, Anspiele unplatziert. Nur durch zwei verwandelte 7-Meter kamen die Frankfurter überhaupt zum Torerfolg.

Die Gäste dagegen trumpften auf, gaben der Partie Tempo und drangen immer wieder massiv in den Deckungsbereich der Frankfurter ein. Eine sichere 17:11 Führung für den HSC ließen die Müllroser durch fünf aufeinanderfolgende Treffer auf 17:16 schrumpfen. Die Frankfurter spielten statisch, unüberlegte Einzelaktionen blieben erfolglos, die Außenpositionen harmonierten wegen unüblicher Zusammensetzungen nicht optimal. Erst nach 15 Spielminuten (!!!) gelang dem HSC endlich ein Feldtor und damit wieder ein 2-Tore-Vorsprung.

 

Doch Müllrose hielt entschieden dagegen, das Spiel wurde härter, die Schiedsrichter mussten energisch eingreifen. Die Zuschauer erlebten einen abwechslungsreichen Schlagabtausch. In der 39. Spielminute gelang der HSG Schlaubetal-Odervorland der verdiente Ausgleich zum 18:18. Das Zwischenergebnis forcierte den Spielfluss der Frankfurter ein wenig, die Gastgeber zeigten Nerven, vergaben Chancen und mussten erleben, dass der HSC 2000 mit dieser Gegenwehr eine 3-Tore-Führung und zu diesem Zeitpunkt ein wichtiges Torpolster aufbaute.

Zwei verwandelte 7-Meter hielten die Müllroser im Spiel und die Partie spannend. Beide Teams versuchten nun mit einer starken kämpferischen Leistung das Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden. Das gelang nicht kontinuierlich. Legte der HSC mit 1 oder auch 2 Treffern vor, zog das Team aus Müllrose nach. Hektik und Fehler waren die Folge zahlreicher erfolgloser Zu- und Abspiele bei beiden Teams.

 

Zwei Minuten vor dem Abpfiff stand ein bis zu diesem Zeitpunkt leistungsgerechtes Unentschieden auf der Anzeigetafel. Mit diesem Ergebnis wollte sich allerdings kein Team zufrieden geben. Die Gäste des HSC 2000 ließen in der letzten Spielminute sogar wichtige Chancen ungenutzt, um bei zwei sicheren Torchancen am Pfosten bzw. am Müllroser Torhüter zu scheitern. Mit Abpfiff stand den Gastgebern aus Müllrose noch ein direkter Freiwurf als Chance auf einen Ausgleich zu. Doch dieser letzte Wurf landete am Pfosten und bedeutete für den HSC 2000 einen knappen 24:23 Sieg.

 

Ein Unentschieden wäre leistungsgerechter gewesen. Die Gastgeber aus Müllrose kämpften verbissen und liefen ab der 9. Spielminute einem Rückstand hinterher, ohne sich aufzugeben. Dafür gebührt ihnen Respekt, denn sie forderten die Frankfurter über die gesamte Spieldauer. Die Spieler des HSC 2000 nutzten ihren 5-Tore-Vorsprung der ersten Halbzeit, um das Spiel dann mit einer 1-Tore-Führung bis zum Abpfiff zu retten.

 

Es gab wenig Spielszenen, die die Klasse der beiden führenden Teams dieser Liga erahnen ließen. Spielerisch waren beide Mannschaften über weite Teile der Partei auf einem gleichen Niveau. Chancenvergabe und Fehler hielten sich ebenfalls die Waage. Variantenreicher spielten die Müllroser, Tore erzielten sie durch starke Aktionen aus dem Rückraum, aber auch die Kreisspieler überzeugten.

Die Frankfurter dagegen waren weit weg von der Form der letzten Spiele und hatten am Ende das Fünkchen Glück, das für so einen knappen Sieg auch notwendig war.

Kein schöner Sieg, aber ein wichtiger Sieg, der einen Meilenstein auf dem Weg zum Gewinn der Meisterschaft bedeutet.

 

Aufstellung HSC 2000:

Niklas Baudach (TW), Benedikt Behlick (TW), Björn Zibell (TW),

Lukas Becher, Eric Bilz (1), Benno Brandl (1), Benito Brückner (2), Tim Burde (7), Benno Buri (3), Felix Haustein (2), Lukas Hindenburg (1), Marc Knispel (1), Finn Kolax, Philipp Kuß (6), Erik Röseke

 

und die Trainer Marko Zibell, Ronald Janowski und Co-Trainerin Doreen Brückner

 

7-Meter

HSC 2000: 4/4

HSG Schlaubetal-Odervorland: 3/3

 

2-Minuten-Strafen

HSC 2000: 1

HSG Schlaubetal-Odervorland: 0

 

Gelbe Karten

HSC 2000: 1

HSG Schlaubetal-Odervorland: 3

 

Spielfilm: 0:2 (4.), 3:4 (8.), 6:4 (13.), 7:5 (15.), 11:6 (19.), 13:8 (22.), 15:10 (HZ), 17:11 (28.), 17:16 (35.), 18:18 (39.), 21:18 (44.), 21:20 (20.), 22:22 (47.), 23:23 (48.), 24:23 (Endstand)

B - Jugend ist nicht zu stoppen und setzt sich im Pokal-Viertelfinale überzeugend mit 35:13 gegen den SSV Rot-Weiß Friedland durch

Die B-Jugend des HSC 2000 zieht problemlos ins Halbfinale des Pokalwettbewerbs ein.Dabei überzeugte die Mannschaft auf allen Ebenen: in der Abwehr, im Angriff und mit sehr guten Torwartleistungen.

 

Bereits zum dritten Mal innerhalb von 4 Monaten trafen beide Teams aufeinander. In den beiden ersten Partien hatte jeweils der HSC 2000 die Nase vorn. Insofern lag die Favoritenrolle klar bei den Frankfurtern, die die Spieler aus Beeskow auf heimischen Parkett begrüßten. Das Zuschauerinteresse war so groß, dass die Sitzplätze in der Sporthalle Konrad-Wachsmann-Straße leider nicht für die ca. 80 Zuschauer ausreichten.

 

Der HSC begann mit dem Anwurf, traf bei den ersten 3 Angriffen allerdings nicht. Erst nach 5 Minuten gelang der Mannschaft das erste Tor. Dafür zeigte die Abwehrreihe von Beginn an eine starke Leistung und machte es auch den Gästen schwer, ihre Angriffe erfolgreich zu beenden. Der HSC machte dabei einen energischen Eindruck und wehrte die Friedländer frühzeitig ab. Diese begegneten der Frankfurter Abwehr mit wenig Cleverness und zogen meist direkt in die Abwehr rein. Bis zur 9. Spielminute blieben die Gäste mit dieser Taktik aber an den Frankfurtern dran. Ab da variierte der HSC seine Taktik, setzte sich durch perfekte Angriffsverwertung ab, gewann seine Zweikämpfe und brachte die Akteure am Kreis optimal in Position. Vier aufeinanderfolgende Treffer ermöglichten in dieser Phase einen Puffer, der Sicherheit gewährte. Die Friedländer drängten dagegen fast ausschließlich über die Mitte zum Tor, zu planbar für den HSC und wenig erfolgreich für die Gäste. Der Gastgeber trieb die Angriffe der Friedländer von rechts nach links, ohne Lücken zu lassen. Die Friedländer wiederum begegneten dieser Abwehr mit dubiosen Einzelaktionen, die mehr Selbstverletzungen als Tore nach sich zogen.

 

Der HSC wechselte schnell zwischen Abwehr und Angriff und zog mehrmals mit schnell aufeinanderfolgenden Toren davon. Dabei sorgten die Angriffe aus der Mitte für die meisten Tore, die Außenpositionen agierten zu diesem Zeitpunkt noch reserviert und wurden nicht optimal eingebunden. Der Torvorsprung sorgte für Sicherheit und ließ auch eine Temporeduzierung auf Frankfurter Seite zu. Trotzdem blieb die Stimmung gereizt, das teilweise hitzige Duell übertrug sich auf die zahlreichen Zuschauer. Die Schiedsrichter mussten häufig eingreifen, die erste Halbzeit war begleitet von zahlreichen Zeitstrafen und gelben Karten.

Mit einer 16:8 Führung für den HSC 2000 gingen beide Teams in die Halbzeitpause.

 

Mit Beginn der zweiten Halbzeit wechselte der HSC, Torwart Benedikt Behlick sicherte nun das Tor der Frankfurter und wehrte gleich zu Beginn die Aktionen der Gäste überzeugend ab. Der HSC blieb souverän und versuchte, sein Spiel weiterhin chancenreich aufzubauen. Die bessere Chancenverwertung erzielten die Frankfurter. Friedland versuchte seine Angriffe mit der Kopf-durch-die-Wand-Taktik, variantenarm und meist erfolglos. Im Gegenzug zeigte der HSC eine höhere Bewegungsintensität und abwechslungsreiche Spielzüge. Dabei wurden alle Positionen erfolgreich eingebunden. Die Friedländer begegneten dieser Phase mit mangelnder Durchsetzungskraft, Abstimmungsfehlern und überwiegender Härte im Spiel. Für die Spieler des HSC war ab der 43. Spielminute bei einem Vorsprung von 25:13 bereits die Vorentscheidung gefallen. Der Ball lief gut durch die Reihen, die Pässe kamen an, selbst Kontertore erreichten durch sehenswerte Abspiele das Tor der Friedländer. Diese Treffsicherheit gaben die Frankfurter in den letzten Minuten nicht mehr auf und spielten sich in einen Rausch.

 

Mit Beginn der 44. Spielminute erhielt auch der dritte Torwart der Frankfurter – Niklas Baudach – seinen Spieleinsatz. Unterstützt durch eine starke Abwehr, die die Angriffe der Gäste unter Kontrolle hatte und durch 3 starke Paraden hielt er sein Tor bis zum Abpfiff gegentrefferfrei und sicherte damit dem HSC die geringste Anzahl von Gegentoren.

Die Frankfurter zogen endgültig davon, die Gäste zeigten nur noch geringe Gegenwehr, brachten stattdessen in einer nicht mehr spielentscheidenden Phase unnötige Härte und brutale Zweikämpfe in das Spielgeschehen.

In den letzten 6 Spielminuten gelangen dem HSC 10 Treffer, die SSV Rot-Weiß Friedland war deklassiert und demotiviert. Bei Abpfiff stand es 35:13 für den HSC 2000.

 

 

Der HSC 2000 gewann mit der überzeugendsten Leistung in dieser Saison. Neben den 35 erzielten Toren, die die bisher höchste Torausbeute bedeuten, bewiesen die nur 13 Gegentore eine sehr gute Torwartleistung aller 3 Torhüter.

Die Partie wurde bewegungsaktiv bis zum Abpfiff gestaltet. Die Spieler des HSC 2000 waren in Torlaune und konnten frühzeitig eine Vorentscheidung herbeiführen.

Das Spiel forderte konditionell und körperlich eine Menge, mit diesen Anforderungen kamen die Frankfurter besser zurecht. Das häufige Eingreifen der Schiedsrichter, der hohe Anteil an gelben Karten, 7-Metern und 2-Minuten-Strafen spiegeln den hohen körperlichen Einsatz wieder, der auf beiden Seiten gezeigt wurde. Die Frankfurter überzeugten dabei mit einem entschiedeneren Eindruck. In Phasen der Hektik, begleitet von Unübersichtlichkeit, ließen die Frankfurter sich selten aus ihrem Rhythmus bringen und waren daher deutlich erfolgreicher.

 

Lobenswert ist besonders hervorzuheben, dass die Akteure in diesem Spiel wenig Probleme hatten, den Spielfluss trotz der Spielerwechsel beizubehalten. Konterchancen wurden genutzt und zum Torerfolg verwandelt.

Die Einbindung aller Positionen gewährte eine breite Angriffspalette, wobei besonders die Zuspiele auf der rechten Seite zwischen Benno Buri und Lukas Becher ein Torgarant waren. Durchsetzungsstark agierte ebenfalls der Rückraum, Chancen wurden durch Marc Knispel genutzt. Währenddessen bewiesen Philipp Kuß und Tim Burde ihre Stärken in Einzelaktionen.

Eine sehr gute Mannschaftsleistung ermöglichte den ungehinderten Einzug ins Halbfinale und lässt auf mehr hoffen.

 

Aufstellung HSC 2000:

Niklas Baudach (TW), Benedikt Behlick (TW), Björn Zibell (TW),

Lukas Becher (6), Eric Bilz (1), Benito Brückner (2), Tim Burde (9), Benno Buri (4), Lukas Hindenburg (2), Marc Knispel (3), Finn Kolax (2), Philipp Kuß (6), Erik Röseke

 

und die Trainer Marko Zibell, Ronald Janowski und Co-Trainerin Doreen Brückner

 

7-Meter

HSC 2000: 3/3

SSV Rot-Weiß Friedland: 5/4

 

2-Minuten-Strafen

HSC 2000: 3

SSV Rot-Weiß Friedland: 7

 

Gelbe Karten

HSC 2000: 3

SSV Rot-Weiß Friedland: 2

 

Spielfilm: 1:1 (5.), 3:3 (8.), 7:4 (13.), 11:6 (19.), 16:8 (HZ), 19:10 (32.), 21:11 (37.), 24:12 (42.), 25:13 (44.), 30:13 (47.), 35:13 (Endstand)

B - Jugend vom HSC 2000 strauchelt gegen die HSG Schlaubetal

Am Wochenende fand das Derby gegen die HSG Schlaubetal in Müllrose statt. Das

Hinspiel hatten die Jungs vom HSC 2000 deutlich mit 37:13 für sich entschieden.

Auch die in letzter Zeit ausgedünnte Personaldecke hatte sich stabilisiert und bis auf

Benno Buri konnte das Trainergespann auf alle Spieler zurück greifen. So reiste man mit breiter Brust an und wollte beide Punkte nach Frankfurt(Oder) entführen. Die HSG Schlaubetal bereitete sich gut auf dieses Spiel vor und rüstete mit Patrick Rheinsberg ,sonst Spieler der A-Jugend, auf und verstärkte damit ihre Deffensive.

 

Das Spiel bekann druckvoll und dynamisch auf beiden Seiten und hier zeigte sich die Gangart der HSG Schlaubetal ,die ihre spielerische Unterlegenheit mit körperlicher Härte kompensieren wollte. Die Spieler des HSC 2000 ließen sich davon beeindrucken und fanden so nicht in ihr gewonntes Spiel. Über den ersten Treffer zum 1:0 für den HSC 2000 konnte nur kurz gejubelt werden, denn im Gegenzug wurde sofort durch die HSG ausgeglichen. Die Schlaubetaler bauten darauf hin ihren Vorsprung auf 6:3 aus bis beim HSC der Angriffsfunke zündete und man nach einer starken Phase mit 12:10 Halbzeitführung in die Kabinen ging. Die bis dahin gezeigte Härte war zeitweilig auf

 

beiden Seiten grenzwertig, die Schiedsrichter ließen es aber gewähren. Dies sollte sich in Halbzeit zwei ändern. Die Spieler vom HSC 2000 erwischten den besseren Start und erspielten sich einen vier Tore Vorsprung. Jetzt überschlugen sich die Ereignisse im Spielgeschehen. Den Frankfurtern versagten die Nerven und es wurde fünf mal in Folge nicht der Ball im gegnerischen Tor versenkt. Die HSG holte Tor für Tor auf und blieben ihrer Härte treu. Im Gegenzug wurde der HSC zwei mal mit kleinlichen Entscheidungen bestraft, die einseitig entschieden wurden, bevor ein wirklich unnötiges Foul die Mannschaft des HSC 2000 auf drei Feldspieler reduzierte. Am Ende des Spiels trennten sich die Mannschaften 20:20, was auf der einen Seite wie ein Sieg gefeiert wurde, sich bei den Spielern des HSC aber wie eine Niederlage anfühlte.

 

Unterm Strich war es die schlechteste Angriffsleistung der Mannschaft in diesem Jahr und zeigt erneut, dass gegen körperlich harte Mannschaften das eigene Spiel nicht durchgesetzt werden kann. Hier ist in nächster Zeit viel Arbeit von nöten.

 

Mannschaft: Björn Zibell(TW), Niklas Baudach(TW), Niklas Klimm(3), Jonas Wilke(3)

Philipp Kuß(1), Benito Brückner(1), Julius Karney (5), Paul Gebhardt(1),

Erik Rösicke, Erik Kuschke(3), Vico Müller(3), Domenik Noth

 

Siebenmeter: HSC 1/1 – HSG 3/2

Zeitstrafen : HSC 6 - HSG 2

B - Jugend bleibt mit 30 : 22 Sieg gegen die SV Jahn Bad Freienwalde souverän an der Tabellenspitze 

Die B-Jugend war zu Gast bei der SV Jahn Bad Freienwalde. Diese Spielansetzung versprach in der Vergangenheit immer Spannung und Nervenkitzel.

Die Spieler des HSC 2000 strebten als momentaner Tabellenführer einen Sieg an, um diese Position erfolgreich zu verteidigen.

 

Beide Mannschaften konnten auf einen ausreichenden Kader zurückgreifen. Konzentriert begann der HSC 2000 mit seinem Spielaufbau und kam auch sofort zum erfolgreichen Torwurf. Die 2 : 0 Führung nach drei Spielminuten bestätigte das Team. Die Abwehrarbeit war von Beginn an überzeugend. Doch der Gastgeber erschwerte die Angriffe der Frankfurter nun frühzeitig und brachte den HSC aus dem Rhythmus, es folgte eine Phase mit vielen Fehlern, unpräzisen Abspielen und unnötiger Hektik, in deren Verlauf es den Gastgebern gelang, das Spiel zu drehen und in der 9. Spielminute mit 4 : 3 in Führung zu gehen. Dabei bewiesen die Spieler der SV Bad Freienwalde Überlegenheit am Kreis. Dem begegnete der HSC mit hohen spielerischen und kämpferischen Einsatz, bei dem die rechte Abwehrseite Schwerstarbeit zu leisten hatte. Im Gegenzug wurde die rechte Seite der Frankfurter fast vollständig im Angriff aus dem Spiel genommen. Torerfolge erzielten die Frankfurter dann über verwandelte 7-Meter-Würfe. Keinem Team gelang es, mit einer dauerhaften überzeugenden Phase wegzuziehen. Stattdessen vergaben beide Mannschaften durch hektisches Agieren sichere Torchancen. Nach 20 Spielminuten ließ der Spielstand von 10 : 9 für den HSC einen Sieg noch nicht erahnen. Torwart Benedikt Behlick hatte bis dahin für sein Team schon einen entscheidenden Anteil geleistet.

Erst Philipp Kuß sorgte mit vier aufeinanderfolgenden Treffern in den letzten vier Spielminuten für den notwendigen Torvorsprung, gab der Mannschaft damit wieder Stabilität und Spielsicherheit und sorgte bei den Gästen für einen wichtigen moralischen Dämpfer. Mit einer Halbzeitführung von 14 : 9 gingen die Teams in die Kabinen.

 

Mit Beginn der zweiten Halbzeit blieb das Tempo hoch. Bad Freienwalde setzte auf starke Einzelaktionen und war damit auch erfolgreich. Gleichzeitig nutzt aber der HSC die Fehler des Gegners aus und konnte in Tempogegenstößen erfolgreich seinen Torvorsprung ausbauen. Dieses Missverhältnis von starken Einzelaktionen und fehlerhaftem Zusammenspiel beim SV Bad Freienwalde nutzten die Frankfurter effektiv aus. Bis zur 31. Spielminute verringerte sich die Tordifferenz nicht, der HSC 2000 führte mit 17 : 12. Dann gelang den Frankfurtern fünf Treffer in Folge und diese drei Minuten brachten dann bereits die Entscheidung. Benedikt Behlick im Tor ließ den Gegner noch zusätzlich verzweifeln. Mit konditionellen Schwächen gelang es der SV Bad Freienwalde nicht mehr, diesen Rückstand aufzuholen, der HSC dagegen trumpfte auf, zeigte im Konter schöne und erfolgreiche Spielzüge und war erfolgreich von allen Positionen. Den Torvorsprung als sichere Bank nutzt Trainer Marko Zibell um taktisch zu variieren und auch allen Auswechselspielern Einsatzzeiten zu ermöglichen. In den letzten drei Minuten gelang es den Gastgebern noch einmal sehenswerte und erfolgreiche Spielzüge zu präsentieren, die aber keinen Einfluss mehr auf das Endergebnis hatten. Die B-Jugend des HSC 2000 gewannen verdient 30 : 22.

 

Die Frankfurter taten sich in dieser Partie schwer. Die spielerische Überlegenheit kam nicht durchweg zur Geltung. Zu oft begleiteten hektische Phasen, fehlerhafte Zuspiele und unüberlegte Angriffe den Spielfluss. Das Spiel war körperintensiv auf beiden Seiten und forderte mit einem besonders vom Gastgeber vorgegebenem Tempo die Spieler sehr stark.

Die Spieler der SV Bad Freienwalde zeigten besonders am Kreis sehenswerte Aktionen, blieben aber erfolglos aus dem Rückraum. Mit ihrer intensiven Abwehr schalteten sie mehrfach die komplette rechte Seite der Frankfurter aus. Gleichzeitig gelang es aber dem HSC 2000 doch stärker als dem Gastgeber alle Positionen ins Spiel einzubeziehen und somit den Torvorsprung kontinuierlich auszubauen.

Das von den Gastgebern vorgelegte hohe Tempo wurde ihnen in der zweiten Halbzeit dann auch zum Verhängnis. Abspielfehler mit mangelnder Chancenverwertung waren die Folgen und ließen einen anderen Ausgang der Partie nicht zu.

Der HSC 2000 gewann verdient 30 : 22 und bleibt mit dieser überzeugenden Leistung an der Tabellenspitze.

 

Aufstellung HSC 2000:

Niklas Baudach (TW), Benedikt Behlick (TW)

Lukas Becher (3), Eric Bilz (2), Benito Brückner (3), Tim Burde (5), Benno Buri (3), Felix Haustein (3), Lukas Hindenburg (3), Finn Kolax, Philipp Kuß (8)

 

und Trainer Marko Zibell und Co-Trainerin Doreen Brückner

 

7-Meter

HSC 2000: 4/4

SV Jahn Bad Freienwalde: 3/3

 

2-Minuten-Strafen

HSC 2000: 1

SV Jahn Bad Freienwalde: 2

 

Gelbe Karten

HSC 2000: 2

SV Jahn Bad Freienwalde: 3

 

Spielfilm: 3:1 (6.), 3:4 (9.), 7:5 (15.), 10:7 (18.), 14:9 (HZ.), 17:12 (31.), 22:12 (34.), 28:16 (45.), 30:22 (Endstand)

 

B - Jugend verteidigt mit 27 : 21 Sieg gegen die OSG Fredersdorf/Vogelsdorf die Tabellenspitze 

Bis auf den verletzungsbedingt fehlenden Torwart Björn Zibell reiste die B-Jugend zum Auswärtsspiel bei der OSG Fredersdorf/Vogelsdorf mit vollständigem Kader an.

Die Spieler der OSG rangieren momentan auf dem letzten Tabellenplatz im Ligabetrieb. Für die Mannschaft des HSC 2000 war somit ein Sieg ein realistisches und vom Trainer gefordertes Ziel, um die Tabellenführung zu verteidigen.

 

Das gelang in den ersten 13 Spielminuten auch souverän. Beide Teams begannen kontrolliert, der HSC war dabei bedeutend durchsetzungsstärker im Abschluss. Die Gastgeber forderten die Frankfurter wenig, sichere Zuspiele und gezielte Torwürfe bedeuteten daher für den HSC eine sichere 10 : 1 Führung. Den Gastgebern dagegen gelang in den ersten Spielminuten wenig, Torwart Benedikt Behlick hielt überragend. Das erlösende erste Tor gelang der OSG Fredersdorf/Vogelsdorf erst in der 11. Minute.

 

In dieser nicht sehr temporeichen Anfangsphase bewies der HSC 2000 eine spielerische Überlegenheit, dem die Gastgeber nichts entgegensetzen konnten.

Aufgrund des Doppeleinsatzes einzelner Spieler am Vormittag in der A-Jugend setzten konditionelle Schwächen ein. Diesen begegnete Trainer Zibell mit einem variantenreichen Wechsel in der Aufstellung. Der daraus resultierende Neuaufbau einzelner Spielzüge klappte allerdings nicht fehlerfrei. Die Gastgeber fingen sich, erspielten sich Freiräume und kamen damit zum erfolgreichen Torwurf. Besonders die Lücken in der Abwehr luden die Kreisspieler der OSG Fredersdorf/Vogelsdorf zu gezielten Anspielen ein, die sie auch sicher verwandelten.

 

Die letzten 6 Minuten der ersten Halbzeit stagnierten die Leistungen des HSC, sie erzielten keinen Torerfolg, waren irritiert vom stärker werdenden Spiel der Gastgeber. Leichtfertig agierten sie und konnten nicht verhindern, dass die OSG Fredersdorf/Vogelsdorf zur Halbzeit auf 7 : 14 verkürzte.

 

Mit Beginn der zweiten Halbzeit erhöhte sich das Tempo. Noch immer bewiesen die Frankfurter spielerische Überlegenheit, verkomplizierten aber das Spielgeschehen und verloren etwas den Lauf. Die OSG Fredersdorf/Vogelsdorf dagegen hielt immer stärker dagegen, fing sich und trumpfte überzeugender auf. Beide Teams agierten nun ausgeglichen, zeigten aber auch durch Konzentrationsfehler mangelhafte Zu- und Abspiele.

 

Der Torvorsprung der ersten Halbzeit war eine sichere Reserve, die aber zusehends abnahm. Im Wechselgeschehen der Spieleraufstellung fehlte einigen Frankfurtern die schnelle Orientierung und das daraus erhoffte schnelle Angriffsspiel. Stattdessen überwogen unüberlegte Abspiele und wenig Druck im Angriff. Lediglich die rechte Seite um Benno Buri und Lukas Becher zeigte ein konstantes Leistungsbild und steuerte mit insgesamt 13 Toren einen erheblichen Anteil zum Sieg bei. Doch auch der Gegner konnte sein Tempo und seine Dynamik nicht erhöhen, somit blieben beide Teams im annähernd gleichen Level. Zeigten sich die Frankfurter in der ersten Halbzeit noch überlegen mit einem 14 : 7 Ergebnis, so verloren sie die zweite Halbzeit mit 13 : 14.

 

Dank des Vorsprungs aus den ersten 25 Minuten beendete das Frankfurter Team das Spiel siegreich. Die Gegenwehr der Gastgeber startete erst in der zweiten Halbzeit. Aber genau in dieser Phase fiel es dem HSC 2000 schwer, das Spiel aktiver zu gestalten. Konzentrationsschwächen mündeten in Abspielfehler und Fehlwürfen. Ein faires Spiel gewann zum Ende hin an Spannung, die den Ausgang aber nicht mehr beeinflusste. Der HSC 2000 gewann verdient 27 : 21 und führt weiterhin die Tabelle an.

 

 

Aufstellung HSC 2000:

Niklas Baudach (TW), Benedikt Behlick (TW)

Lukas Becher (3), Eric Bilz (4), Benno Brandl (1),Benito Brückner (1), Tim Burde (1), Benno Buri (10), Felix Haustein (1), Lukas Hindenburg Marc Knispel (1), Finn Kolax (1), Philipp Kuß (4), Erik Röseke

 

und Trainer Marko Zibell

 

2-Minuten-Strafen

HSC 2000: 0

OSG Fredersdorf/Vogelsdorf: 1

 

Gelbe Karten

HSC 2000: 0

OSG Fredersdorf/Vogelsdorf: 1

 

7-Meter

HSC 2000: 4/4

OSG Fredersdorf/Vogelsdorf: 2/2

 

 

 

 

B - Jugend verteidigt mit einem überzeugenden Heimsieg gegen den HSV Müncheberg / Buckow die Tabellenspitze 

Im ersten Spiel dieser Saison verlor der HSC 2000 beim heutigen Gegner, dem HSV Müncheberg/Buckow im September mit 22:27.

Die Steigerung des Teams in den vergangenen Spielen und die daraus resultierende Führung in der Tabelle war für Trainer Marko Zibell aber ein willkommener Anlass, von seinem Team einen Sieg zu fordern.

 

Beide Mannschaften begangen temporeich, der HSC 2000 erfolgreicher. Bei den ersten drei Angriffen erzielten die Frankfurter auch gleich drei Tore. Dann wurden die Gäste stärker und nutzen die Lücken in der Abwehr des Gastgebers. Der HSC 2000 begegnete dem zögerlich, variierte im eigenen Angriff, allerdings zu zaghaft und vergab mehrmals im Torwurf. So drehte Müncheberg/Buckow das Spiel innerhalb von 5 Minuten und ging in der 8.Spielminute mit 5:3 in Führung. Besonders aus dem 9-Meter-Raum boten die Gäste eine starke Angriffsleistung. Dann fanden die Frankfurter wieder zurück ins Spiel und begegneten dieser Phase der Hektik resoluter. Die Abwehr stand mannstark und der Mut zum Torwurf aus ungünstigen Positionen wurde belohnt. Die Frankfurter trumpften auf und führten in der 14. Spielminute mit 8:6. Zwei umstrittene Zeitstrafen für die Gastgeber und das Spiel mit nur vier Feldspielern gab den Gästen die Möglichkeit, das Spiel zu ihren Gunsten zu drehen. Müncheberg/Buckow führte in der 19. Spielminute mit 11:8. Diese Phase ging nicht spurlos an den Frankfurtern vorbei, fünf Minuten gelang ihnen kein Tor. Die Gäste waren effektiver im Angriff und stark mit erfolgreichen Würfen aus dem 9-Meter-Raum. Doch in den letzten 5 Spielminuten der 1. Halbzeit bewiesen die Gastgeber noch einmal Durchsetzungsstärke, besonders im Spiel 1 gegen 1 erzielte Benno Brandl zwei wichtige Tore vor dem Halbzeitpfiff. Beide Teams blieben eng beieinander, Müncheberg/Buckow führte knapp mit 13:12. Der Spielausgang war zu diesem Zeitpunkt noch völlig offen.

 

Entsprechend motiviert startete der HSC 2000 in die 2. Halbzeit und bewies mit drei Torerfolgen hintereinander gleich seinen Anspruch auf den Sieg. Die Spieler aus Müncheberg/Buckow gerieten zu diesem Zeitpunkt aus dem Rhythmus, es gelang ihnen auch nicht mehr, ihren Spielfluss aus der 1. Halbzeit zu finden. Die Frankfurter agierten gefasster und mit stärkeren Nerven. Torhüter Benedikt Behlick ließ die Gäste verzweifeln, der HSC dagegen brachte seine Angriffe fast alle im Tor unter. Mit dieser Spielentwicklung und der zum Teil daraus resultierenden Hektik konnten die Spieler des HSC 2000 besser umgehen. Nicht einmal zwei vom Schiedsrichter ungültig gegebene 7-Meter-Würfe brachte die Frankfurter aus dem Konzept. Kontinuierlich erhöhten sie ihren Torvorsprung. Tim Burde setzte sich temporeich durch, die Spieler auf den Außenpositionen (Eric Bilz und Lukas Becher) nutzen ihre Freiräume und verwandelten sicher.

 

Konditionell geschwächt ließ der HSV Müncheberg/Buckow die Gastgeber ziehen.

Eine temporeiche von Hektik und einigen Unsportlichkeiten auf beiden Seiten begleitete 2. Halbzeit verlangte von beiden Teams einen hohen physischen Einsatz mit Nervenstärke, aus dem der HSC 2000 dominanter hervorging und dieses Spiel verdient mit 30:21 gewann.

 

Die B-Jugend des HSC 2000 bleibt mit dieser überzeugenden Mannschaftsleistung verdient an der Tabellenspitze. Eine starke Abwehrleistung während des gesamten Spielverlaufs und Torerfolge von allen Positionen bewiesen einen starken Zusammenhalt des Teams.

 

Erfreulich ist dabei, dass endlich auch die jüngeren Spieler aus dem Kader der C-Jugend, die das Team der B-Jugend unterstützen, in der Mannschaft angekommen sind. Sie konnten kontinuierlich dem starken Angriffstempo und der härteren Spielweise trotzen und ihre erspielten Freiräume für einen Torerfolg nutzen.

 

Unakzeptabel sind allerdings die vielen unplatziert oder unnötig gespielten Pässe im Zuge eines schnellen Konters, nicht ein langer Ball erreichte in diesem Spiel sein Ziel. Das war für den Spielausgang in dieser Partie nicht entscheidend, schmälerte aber das Gesamtbild der Mannschaft und verringerte die Torausbeute.

 

 

Aufstellung HSC 2000:

Niklas Baudach (TW), Benedikt Behlick (TW)

Benno Brandl (4), Lukas Becher (6), Eric Bilz (3), Benito Brückner, Tim Burde (9), Benno Buri (5), Felix Haustein, Lukas Hindenburg (1), Finn Kolax (2), Erik Röseke

 

und Trainer Marko Zibell und Co-Trainerin Doreen Brückner

 

2-Minuten-Strafen

HSC 2000: 3

HSV Müncheberg/Buckow: 3

 

Gelbe Karten

HSC 2000: 1

HSV Müncheberg/Buckow: 1

 

7-Meter

HSC 2000: 3/1

HSV Müncheberg/Buckow: 4/2

B - Jugend erobert mit einem Heimsieg gegen die SV Jahn Bad Freienwalde die Tabellenspitze 

Bis auf zwei verletzungsbedingte Ausfälle startete die B-Jugend des HSC 2000 mit einem vollzähligen Kader. Die Gäste von der SV Jahn Bad Freienwalde kamen mit dem gleichen Punktestand von 6:2 nach Frankfurt (Oder).

 

Beide Teams begannen bedächtig und mit standardisierten, aber gut ausgespielten Angriffen. Die Abwehr des HSC 2000 stand von Beginn an stabil und bot wenig Chancen auf einen erfolgreichen Torwurf für die Gäste. Bad Freienwalde kam damit schwer zurecht. Die Gastgeber nutzen auf der anderen Seite ihre Möglichkeiten und gingen bereits in der 8. Spielminute und überzeugend mit 5:1 in Führung. Zeitweilig wurde die Partie von Hektik, bedingt durch Fehlpässe und technischen Fehlern bei beiden Teams, begleitet. Dies hatte aber keine Auswirkungen auf den Spielverlauf. Die SV Jahn Bad Freienwalde agierte ungewohnt zögerlich, die Spieler des HSC 2000 begegneten dem allerdings mit wenig Tempo und Druck, nutzten aber ihre Torchancen und zogen kontinuierlich davon. Die 14:8 Halbzeitführung war verdient, der HSC 2000 war die spielerisch überzeugendere Mannschaft. Eine solide Abwehr und eine stabile Torwartleistung bereitete den Gästen Probleme, denen sie taktisch nicht zu begegnen in der Lage waren.

 

Auf Grund der sicheren Führung entschied Trainer Marko Zibell, andere Spielsysteme auszutesten. Dadurch geriet der Spielfluss zeitweilig ins Stocken und so kamen die Gäste zu mehreren Torerfolgen, indem sie die Lücken in der Abwehr des HSC nutzten. Somit veränderte sich die Tordifferenz trotz spielerischer Überlegenheit nicht. Ab der 35. Spielminute war die Dominanz der Frankfurter nicht mehr zu stoppen. Der HSC bewies sichere Spielzüge mit Torgarantie. Die Gäste trafen mehrmals den Pfosten oder verwarfen, Ärger und Demotivation machten sich breit. Beim HSC 2000 überwog Spielfreude und Vorfreude auf den Sieg. Die letzten 5 Minuten liefen mit Temporeduzierung ab.

 

Der 25:18 Sieg gab das Leistungsbild beider Mannschaften an diesem Tag wieder. Die Gäste forderten das Team des HSC 2000 nicht wirklich. Der Erfolg basierte auf einer stabilen Abwehrarbeit, boten sich allerdings Lücken, nutzte diese der Gegner umgehend für einen Torerfolg. Alle Positionen wurden bei den Frankfurtern einbezogen, wenn auch einige Spieler noch zu zögerlich und nicht dynamisch genug nach vorn drängen oder den alleinigen Weg zum Tor scheuen.

Eine geschlossene Mannschaftsleistung und eine erkennbare Steigerung zu den Leistungen der letzten Spiele sorgten für den verdienten Arbeitssieg und setzte den HSC 2000 nun an die Tabellenspitze.

 

 

Aufstellung HSC 2000:

Niklas Baudach (TW), Benedikt Behlick (TW)

Lukas Becher (2), Eric Bilz, Benito Brückner (1), Tim Burde (1), Benno Buri (6), Felix Haustein, Lukas Hindenburg (1), Marc Knispel (2), Finn Kolax (1), Philipp Kuß (11), Erik Röseke

 

und Trainer Marko Zibell

 

2-Minuten-Strafen

HSC 2000: 0

SV Jahn Bad Freienwalde: 2

 

Gelbe Karten

HSC 2000: 2

SV Jahn Bad Freienwalde: 3

 

7-Meter

HSC 2000: 4/2

SV Jahn Bad Freienwalde: 2/1

Fehlstart der B - Jugend 

Am Samstag den 12.09.2015 begann für die neu formierte B-Jugend des HSC 2000 die neue Spielsaison 2015/2016. Durch den Aufstieg von sechs Spielern in die A- Jugend wurde der Ältere Jahrgang der C-Jugend übernommen. Die kurze Vorbereitungszeit von vier Trainingseinheiten sollte sich beim Eröffnungsspiel als Nachteil erweisen.

 

Die Mannschaft musste beim HSV Buckow/Müncheberg antreten. Vom Anpfiff an lief der Ball beim HSC 2000 sehr zäh. Zwar ging der HSC 2000 mit 0:1 in Führung und hielt diese bis zum 2:3, dann aber lief nichts mehr zusammen. Die Spieler ließen den Gegner gewähren und liefen permanent einem ein bis zwei Tore Vorsprung des Gegners hinterher. So ging es mit 12:11 für den Gastgeber in die Pause. Auch eine handfeste Ansprache in der Kabine brachte nicht den Siegeswillen zum Vorschein. Das Spiel plätscherte aus Sicht des HSC vor sich hin. Ein kampfloses Spiel, ohne Verteidigung und eine schlechte Chancenverwertung bescherte dem Gastgeber den verdienten Sieg.

 

Am Ende trennten sich beide Mannschaften Leistungsgerecht 27:22. „Wir haben viel Arbeit vor uns, vor allem in der Verteidigung und im Zusammenspiel der einzelnen Positionen, aber ich bin voller Optimismus, dass wir es schaffen, uns im nächsten Spiel besser zu präsentieren“, so das Fazit von Trainer Marko Zibell.

 

Mannschaft: Benedikt Behlick, Benno Buri (1), Philipp Kuß (12), Eric Bilz(1), Finn Kolax(1), Erik Röseke(1), Lucas Hindenburg(1), Björn Zibell(1), Tim Burde(2), Benno Brandl(2), Niklas Baudach