A-Jugend überzeugt trotz Niederlage im Spiel gegen den Tabellenführer SV Jahn Bad Freienwalde

Die A-Jugend des HSC begrüßte in heimischer Kulisse den Tabellenführer aus Bad Freienwalde. Die Gäste reisten mit einem starken Kader von 15 Spielern an, beim HSC waren 9 Spieler vor Ort.

 

Beide Mannschaften testeten sich mit Beginn des Anwurfs ab, das Tempo war übersichtlich. Die Kurstädter leisteten sich mehrere Fehlwürfe, aber auch beim HSC wurden sichere Chancen vergeben. Die spielerische Überlegenheit der Gäste war in den ersten Spielminuten nicht zu spüren, der HSC blieb im Spiel und erzielte in der 9. Spielminute den Ausgleich. Aber die Spieler aus Bad Freienwalde waren in dieser Phase einfach cleverer, bezogen alle Positionen mit ein. Der Torhüter der Gäste erschwerte den Frankfurtern zusätzlich die Torausbeute. Zudem agierten das HSC-Team zu zögerlich. Vom SV Bad Freienwalde frühzeitig in den Angriffen gestört, ließ sich das Team so im Aufbau ihrer Angriffe irritieren und ausbremsen.

 

Die Gäste zogen Mitte der ersten Halbzeit davon, nutzten das statische Spiel der Frankfurter, denen es wieder nicht gelang, ihr Spiel über alle Positionen zu führen und so auch die Außenspieler mit einzubeziehen. Die Angriffe über den Kreis und Würfe aus dem Rückraum waren einfach zu leicht vorhersehbar und häufig durch schlechte Zuspiele bereits im Aufbau zum Scheitern verurteilt. Durch vier schnelle hintereinander erzielte Tore sicherten sich die Gäste in der 26. Minute eine sichere 14:6 Führung, die bis zur Halbzeitpause gehalten wurde.

 

Mit Beginn der zweiten Halbzeit wurde die Partie schneller, der HSC spielte überzeugender, erzielte kontinuierlich Tore, scheiterte aber zu oft am eigenen Unvermögen. Diese Phasen nutzten die Gäste dann um im Gegenzug auch zum Torwurf zu kommen. Bis zur 54. Spielminute sah es so aus, dass dem HSC die Verringerung des Torrückstandes auch weiterhin gelingt, denn die Gäste brachten nun durch häufiges Einwechseln ihren Spielkader zum Einsatz. Dieser kam mit dem Frankfurter Spielverlauf nicht umgehend klar und so konnte der HSC das Spiel wieder spannender machen.

 

Allerdings gelang es den Gästen, in den letzten fünf Minuten sich noch einmal ihrer Überlegenheit zu besinnen und mit drei aufeinanderfolgenden Toren die Entscheidung zu ihren Gunsten zu wenden. Die A-Jugend verlor 22:26, bewies aber über weite Teile der Partie, dass sie mithalten konnte und war besonders in der zweiten Halbzeit spielfreudiger und überzeugender im Angriff und in der Abwehr. Ein gutes Ergebnis trotz der Niederlage.

 

Aufstellung HSC 2000:

Niklas Baudach (TW),

Benito Brückner (5), Benno Buri (3), Felix Haustein (1), Julius Karney (1), Niklas Klimm (8), Philipp Kuß (4), Erik Röseke, Jonas Wilke

 

und die Trainer Rainer Preuß und Robert Karney

 

7-Meter

HSC 2000: 3/3

SV Bad Freienwalde: 4/3

 

2-Minuten-Strafen

HSC 2000: 5

SV Bad Freienwalde: 1

 

Gelbe Karten

HSC 2000: 3

SV Bad Freienwalde: 2

 

Rote Karten

HSC 2000: 1

SV Bad Freienwalde: 0

 

Spielfilm: 1:3 (6.), 3:4 (10.), 5:6 (15.), 5:10 (21.), 6:14 (26.), 9:16 (HZ), 11:19 (37.), 13:20 (40.), 15:21 (45.), 17:23 (47.), 21:23 (54.), 21:26 (58.), 22:26 (Endstand)

 

 

Klarer Sieg der A-Jugend gegen die HSG Schlaubetal-Odervorland mit 31:26

Nach der Niederlage gegen Bad Freienwalde im Pokalspiel war die A-Jugend des HSC 2000 erstmals in dieser Saison mit einem fast vollständigen Kader bei der HSG Schlaubetal-Odervorland in Müllrose zu Gast. Nur ein Feldspieler fehlte und nach langer Verletzungspause verstärkte Björn Zibell wieder das Torwart-Trio.

Das Team begann konzentriert, engagiert und konnte in den ersten 7 Minuten alle Angriffe der Gastgeber abwehren. Dieser zeigte eine schwache Deckungskette, so dass sich die Frankfurter gute Torchancen erspielten. Doch dieser überzeugende Spielbeginn brach nach 10 Minuten ab und es begann eine Phase mit Fehlwürfen, unnötigen und unsinnigen Zuspielen und unplatzierten Torwürfen. Dem HSC gelang 8 Minuten lang kein Tor. Die Müllroser nutzten diese Schwäche, erlangten in der 12. Spielminute den Ausgleich und konnten mit zwei verwandelten Siebenmetern sogar mit 7:5 in der 18. Spielminute davonziehen.

 

Doch dann drehte der HSC das Spiel. Zwei erfolgreiche Konter und sichere Würfe aus dem Rückraum durch Niklas Klimm sorgten dafür, dass das Team endlich wieder ins Spiel zurückkehrte. Das Tempo wurde schneller, die Angriffe aus dem Rückraum und am Kreis sehenswert und torsicher. Lediglich die Außenpositionen blieben im Ruhemodus, wurden selten bedient bzw. agierten reserviert und abwartend. Mit vier hintereinander erzielten Toren drehte der HSC 2000 das Spiel, übernahm mit 9:7 die Führung und gab diese auch während des weiteren Spielverlaufs nicht mehr ab. Die Halbzeitführung von 12:10 spiegelte den Vorteil des Gästeteams wider.

 

Mit Beginn der zweiten Halbzeit bewiesen die Frankfurter Stabilität und Torwurfsicherheit. Die Gastgeber wirkten unsortiert, zeigten im Angriff wenig Einfallsreichtum und hatten es gegen die Frankfurter Abwehr schwer. Der Ausbau der Tordifferenz auf 17:12 bedeutete für die Gäste aus Frankfurt ein sicheres Polster. Doch diese Führung geriet ab der 39. Spielminute in Gefahr, als es Müllrose gelang, mit vier aufeinanderfolgenden Toren auf 16:17 heranzukommen. Die Spieler des HSC reagierten zum Teil mit sinnlosen Frustwürfen und unüberlegten Einzelaktionen. Zum Glück schwächelte auch das Team der HSG Schlaubetal-Odervorland. Lücken in der Abwehr und technische Fehler zeigten Konzentrationsschwächen der Müllroser. Ab der 43. Minute konzentrierte sich das Frankfurter Team wieder, wurde dominanter und setzte sich erneut ab. Müllrose agierte verzweifelt und konnte dieser erneuten Spieldominanz nichts entgegensetzen. Das Spiel war entschieden, die Tordifferenz konnte die letzten 10 Minuten gehalten werden. Der 31:26 Sieg war verdient und überzeugend.

 

Allerdings gab es während der Partie nicht auf allen Positionen gleich starke Spielanteile.Hervorhebenswert waren auf jeden Fall die Leistungen aus dem Rückraum und die gute Torausbeute durch Niklas Klimm und Julius Karney. Alle 3 Torhüter überzeugten innerhalb ihrer Spielzeit, die Kreisakteure nutzten ihre Chancen. Lediglich die Außenpositionen blieben reservierter in ihrem Wirken, als man es sonst gewohnt ist. Für den Spielausgang hatte es dieses Mal keine Relevanz, da die anderen Akteure teilweise ohne Probleme ihre freien Spielräume nutzen konnten. Mit dem Sieg agieren die Frankfurter weiterhin auf Platz 4 der Tabelle. Im nächsten Heimspiel am 11.02.2017 begrüßt der HSC den Tabellenführer aus Bad Freienwalde.

 

Aufstellung HSC 2000:

 

Niklas Baudach, Martin Roßner, Björn Zibell (TW),

Benito Brückner (4), Benno Buri, Felix Haustein (2), Julius Karney (7), Niklas Klimm (10), Philipp Kuß (5), Erik Röseke, Jonas Wilke (3)

 

und die Trainer Rainer Preuß und Robert Karney

 

7-Meter

HSC 2000: 1/1

HSG Schlaubetal-Odervorland: 5/1

 

2-Minuten-Strafen

HSC 2000: 2

HSG Schlaubetal-Odervorland: 0

 

Gelbe Karten

HSC 2000: 2

HSG Schlaubetal-Odervorland: 3

 

Spielfilm: 3:1 (8.), 5:3 (10.), 5:7 (18.), 9:7 (21.), 10:9 (25.), 15:10 (HZ), 14:12 (36.), 17:12 (38.), 17:16 (43.), 22:17 (47.), 25:19 (51.), 29:23 (55.), 31:26 (Endstand)

A - Jugend unterliegt nach tollem Kampf beim Staffelfavoriten Neuenhagener HC mit 33:37

Zum Abschluss der Hinrunde war die A-Jugend zum Nachholespiel beim Neuenhagen HC zu Gast. Dieses Spiel konnte mit fast vollständigem Kader absolviert werden. Neben Robert Karney saß während dieses Spiels auch wieder Trainer Rainer Preuß auf der Auswechselbank. Die Marschroute war klar. Es galt, nach der enttäuschenden Mannschaftsleistung im letzten Spiel gegen die OSG Fredersdorf-Vogelsdorf wieder das wahre Leistungsvermögen zu zeigen.

 

Beide Mannschaften begannen das Spiel sehr konzentriert. Neuenhagen ging schon innerhalb der 1. Minute mit 2:0 in Führung. Die Frankfurter fingen sich aber rasch und konnten nach 8 Spielminuten zum 3:3 ausgleichen. Das Tempo war enorm hoch und so wurde auf beiden Seiten jede sich bietende Chance eiskalt abgeschlossen. Als besonders treffsicher zeigte sich bei den Frankfurtern dabei Niklas Klimm. Nach 10 Spielminuten stand es 7:7. Dann kam der Angriff der Heimmannschaft ins Rollen. Perfekt einstudierte Spielzüge brachte sie mit entsprechenden Torerfolgen in Führung. Zum Glück für den HSC konnte Torhüter Martin Roßner mit mehreren Paraden glänzen, unter anderem einem gehaltenen 7-Meter.

 

Die Führung der Gastgeber unterstützten allerdings auch die Frankfurter, die sich mehrfach nicht, an im Vorfeld einstudierte Spielzüge hielten. Schlampige Anspiele sorgten für mehrere leichtfertige Ballverluste. Angriffe wurden unnötig abgebrochen, Fehlabspiele häuften sich im Spielaufbau. Zum Ende der ersten Halbzeit fingen sich die Gäste aber wieder und mit enormem Kampfgeist hielten sie den Rückstand in Grenzen und wahrten sich somit die Chance auf eine Überraschung.

 

Mit vollem Elan kam der HSC aus der Pause und konnte den Rückstand innerhalb von 3 Minuten auf ein Tor verkürzen. Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung heraus wurden immer wieder die Außenspieler Benno Buri und Erik Kuschke ins Spiel eingebunden und am Kreis konnte sich einmal mehr Benito Brückner überzeugend in Szene setzen. Philipp Kuß zeigte sich in der 2. Halbzeit am Siebenmeterpunkt nervenstark und wurde auch im Rückraum immer aktiver. Trotz einiger strittiger Entscheidungen der Schiedsrichterinnen zu Gunsten der Heimmannschaft gaben sich die Spieler des HSC 2000 nicht auf. Am Ende gab es allerdings keinen Zweifel am verdienten Sieg der Gastgeber.

 

Als Fazit bleibt festzuhalten, dass die A-Jugend anscheinend einen starken Gegner benötigen, um sich so stark wie in diesem Spiel zu präsentieren. Anders ist die schwache, verloren gegangene Partie in der letzten Woche beim Tabellenletzten Fredersdorf-Vogelsdorf nicht zu erklären. Eine überzeugende Mannschaftsleistung, mit konstanten Spielanteilen der Leistungsträger dieses Teams bildeten den Abschluss der Hinrunde, den die A-Jugend mit Platz 4 beendet.

 

 

Aufstellung HSC 2000:

Niklas Baudach, Martin Roßner (TW),

Benito Brückner (4), Benno Buri (4), Felix Haustein (1), Julius Karney (3), Niklas Klimm (12), Philipp Kuß (6), Erik Kuschke (1), Erik Röseke (2)

 

und die Trainer Rainer Preuß und Robert Karney

 

7-Meter

HSC 2000: 6/3

Neuenhagener HC: 6/4

 

2-Minuten-Strafen

HSC 2000: 3

Neuenhagener HC: 3

 

Gelbe Karten

HSC 2000: 4

Neuenhagener HC: 1

 

Rote Karten

HSC 2000: 0

Neuenhagener HC: 1

 

Spielfilm: 0:2 (1.), 4:4 (6.), 7:6 (9.), 7:9 (11.), 8:13 (17.), 14:15 (25.), 15:18 (HZ), 19:20 (34.), 21:24 (38.), 24:26 (41.), 26:31 (50.), 30:35 (55.), 32:36 (57.), 33:37 (Endstand)

Unnötige Niederlage der A-Jugend im Spiel gegen die OSG Fredersdorf-Vogelsdorf

Die A-Jugend des HSC 2000 war zu Gast bei der OSG Fredersdorf-Vogelsdorf. Das Gastgeberteam platzierte sich zu diesem Zeitpunkt mit 0:12 Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Die Frankfurter konnten daher nach dem überzeugenden Heimsieg im letzten Spiel mit hohen Erwartungen in diese Partie gehen. Etwas unkonzentriert begannen sie, gingen aber mit zwei erfolgreichen Würfen aus dem Rückraum in Führung. Die Abwehr stand zu Beginn sehr gut, die Gäste mussten daher einfallsreich im Angriff agieren und kamen so auch zum verdienten Torerfolg.

 

Bereits in den ersten Minuten des Spiels zog beim Team des HSC wieder eine unnötige Laxheit in den Spielverlauf ein, die Zuspiele waren unpräzise, das führte zu Ballverlusten, Nachlässigkeiten in der Deckungsarbeit gestatten den Fredersdorfern Kontertore. Trainer Robert Karney forderte mehr Bewegung, um sein statisch und langsam agierendes Team zu mehr Tempo zu bringen. Die Forderung blieb ungehört. Die Schwäche des Gegners half den Frankfurtern in der ersten Halbzeit den Torvorsprung langsam auszubauen. Trotzdem überzeugte der HSC nicht wirklich, nicht alle Positionen griffen ins Spielgeschehen ein, Angriffe wurden durch unüberlegtes Raufballern aus ungünstigen Postionen meist frühzeitig beendet und damit verschenkt. Die Außenpositionen verschliefen ihre Einsätze und die Kreisspieler wirkten äußerst passiv. Kein Spieler wirkte überzeugend und hoch motiviert.

 

Den Beginn der zweiten Halbzeit verschliefen die Frankfurter. Die Gastgeber wirkten konzentrierter und motivierter und kämpften sich energisch heran. In der 37. Spielminute trennten beide Teams nur noch ein Tor. Der HSC kam durch diese Situation voll aus dem Gleichgewicht, zumal die Spieler der OSG Fredersdorf-Vogelsdorf das Tempo erhöhten und ein erster Punktgewinn für sie nun in greifbare Nähe rückte. Die Spieler des HSC standen sich selbst im Weg, sichere Chancen wurden nicht verwertet. Der Ausgleich in der 45. Minute war somit nicht mehr abzuwenden. Die Brechstangenmethode einzelner Spieler wirkte dabei mehr hinderlich und zeigte kaum Erfolg.

 

Dafür war die Partie spannend, denn beide Mannschaften kämpften nun um diesen Sieg. Doch dafür hätten die Frankfurter ihr Spiel ändern müssen. Zwar intensivierte der HSC 2000 seine Deckungsarbeit, brachte aber im Angriff keine sehenswerten Wechsel und Tore zu Stande. Bei den Gastgebern wirkten diese Fehler motivierend, in der 55. Spielminute zogen sie mit 2 Toren davon. Der Übergang zur Manndeckung durch die Frankfurter konnte den Verlauf des Spiels in der verbliebenen Spielzeit nicht mehr ändern. Knapp verlor das Team des HSC 2000 mit 27:28.

 

Der Tabellenletzte kam somit erstmalig zum Punkterfolg. Das Frankfurter Team hat für einen Sieg zu wenig gekämpft, zu statisch und variantenarm gespielt und unpräzise im Abschluss geworfen. Mit dieser hohen Fehlerquote und mangelnder Bewegung über den gesamten Spielzeitraum war auch gegen den Tabellenletzten aus Fredersdorf-Vogelsdorf kein besseres Ergebnis möglich.

Die Auswärtsschwäche hat sich somit auch in dieser Partie erneut deutlich gezeigt.

 

Aufstellung HSC 2000:

Niklas Baudach (TW),

Benito Brückner (2), Benno Buri (2), Felix Haustein (2), Julius Karney (5), Niklas Klimm (7), Philipp Kuß (6), Erik Kuschke (1), Erik Röseke (2)

 

und Trainer Robert Karney

 

7-Meter

HSC 2000: 2/2

OSG Fredersdorf-Vogelsdorf: 1/1

 

2-Minuten-Strafen

HSC 2000: 1

OSG Fredersdorf-Vogelsdorf: 1

 

Gelbe Karten

HSC 2000: 2

OSG Fredersdorf-Vogelsdorf: 4

 

Spielfilm: 1:1 (2.), 4:1 (8.), 7:3 (14.), 10:6 (20.), 13:9 (26.), 14:11 (HZ), 16:13 (35.), 18:16 (40.), 19:19 (45.), 22:22 (52.), 22:24 (55.), 25:27 (60.), 27:28 (Endstand)

A - Jugend überzeugt mit einem 28:21 Sieg gegen den SSV Rot-Weiß Friedland und positioniert sich auf Tabellenplatz 4 

Nach der schwachen Mannschaftsleistung im letzten Spiel gegen den HSV Müncheberg/Buckow wollte die A-Jugend des HSC 2000 im Heimspiel gegen den SSV Rot-Weiß Friedland wieder durch spielerische Akzente überzeugen. Robert Karney, Spieler der Männermannschaft, übernahm das Training, da Trainer Rainer Preuß krankheitsbedingt für einige Zeit ausfällt. Ihm stand ein übersichtlicher Kader für dieses Spiel mit 9 Akteuren zur Verfügung. Die größte Herausforderung stand dabei vor Niklas Baudach, der als 3. Torwart hinter Björn Zibell (verletzt) und Martin Roßner (gesperrt) sonst nur wenig Spielzeit im Turnierbetrieb erhält und in dieser Partie die gesamten 60 Spielminuten bestreiten musste.

 

 

Die Gäste hatten Anwurf, dieser Angriff wurde abgefangen und brachte im schnellen Gegenzug den Frankfurtern das ersten Tor. Der HSC war von Beginn an sehr konzentriert, versuchte die Angriffe der Gäste frühzeitig zu unterbrechen und abzuwehren. Das gelang recht gut. Engagiert forderten die Gastgeber die Friedländer. Die Partie war ausgeglichen, Fehler im Angriff ergaben sich selten, die Deckung stand sicher und die Spieler des HSC testeten unterschiedliche Spielzüge im Angriff aus, die auch fast immer mit einem Tor abgeschlossen wurden. Das hohe Tempo sorgte für viel Bewegung in den Angriffen auf beiden Seiten.

 

Die Friedländer hatten mehrfach die Chance, durch Siebenmeter oder Überzahlspiel die Tordifferenz zu erhöhen, aber Niklas Baudach hielt 2 von 3 Strafwürfen und vereitelte mehrfach sichere Torchancen in den ersten 15 Spielminuten. Da sich keine Mannschaft absetzen konnte, verstärkten beide Teams ihren Einsatz, das Spiel wurde körperintensiver. Ein kurzzeitiger 2-Tore-Rückstand brachte die Frankfurter nicht aus der Fassung. Überzeugte der HSC in dieser Phase durch eine geschlossene Mannschaftsleistung, dominieren bei den Gästen aus Friedland nur zwei Spieler, die allerdings mit starken Einzelaktionen Tore für ihr Team erzielen.

Das 13:13 Unentschieden zur Halbzeitpause ließ den Ausgang noch offen: Viel Kampf auf beiden Seiten, eine überzeugende Abwehrleistung und eine motivierte Grundeinstellung bei den Frankfurtern.

 

Auch mit Beginn der zweiten Halbzeit zog es den HSC 2000 wurfstark in den Angriff. Aber so sicher Tore erzielt wurden, um so nachlässiger standen die Frankfurter in der Abwehr. Somit blieb der SSV Rot-Weiß Friedland dran. In dieser Phase verfielen die Frankfurter wieder in stümperhaftes Angriffsspiel, unüberlegt wurden die Pässe ausschließlich über die Mitte gespielt. Ab der 40. Spielminute verlangsamte sich das Tempo. Jonas Wilke erhielt in der 43. Minute die rote Karte, doch das Überzahlspiel konnten die Gäste nicht für sich nutzen. Stattdessen ließen sich die Frankfurter Spieler nicht aus dem Rhythmus bringen, bauten ihre Angriffe überlegt auf und bemerkten schnell, dass die Friedländer konditionell und spielerisch abbauten. 14 Minuten lang sollte den Gästen kein Tor gelingen, der HSC dagegen nutzte seinen Lauf, konzentrierte sich im Angriff, brachte alle Positionen ins Spiel und zog mit 5 Toren davon. Die Friedländer Moral war am Bröckeln, die Spieler diskutierten, Unstimmigkeiten sorgten für Fehlpässe und Frust machte sich breit.

 

Die Stimmung war gereizt, unschöne Aktionen begleiteten den Spielfluss, die Schiedsrichter reagierten mit 2-Minuten-Strafen und Strafwürfen. In den letzten 15 Spielminuten dominierten die Frankfurter nun unstrittig. Ihnen gelangen sehenswerte Zuspiele und erfolgreiche Torwürfe, sowohl am Kreis durch Benito Brückner als auch die Außenpositionen mit Erik Kuschke und Benno Buri versenkten ihre Würfe im Tor.

Die Friedländer hatten aufgegeben und fuhren mit einer 21:28 Niederlage nach Hause.

 

Der Sieg des HSC 2000 war verdient. Grundlage war eine stabile Mannschaftsleistung, angefangen mit einer sehr guten Torwartleistung bis hin zu einem abwechslungsreichen Spiel auf allen Positionen. Die Deckungsarbeit verfolgte die gesamte Spielzeit über das Ziel, die Angriffe der beiden stärksten Spieler der Friedländer frühzeitig zu stoppen und am Wurf zu hindern. Dieses Vorgehen war kräftezehrend, aber auch erfolgreich. In kritischen Situationen bewies die Mannschaft Nervenstärke und verlor nicht die Übersicht.

 

Für Trainer Rainer Preuß doppelte Freude. Nach erfolgreicher Operation erholt er sich momentan bei einer Reha-Kur. Dieses Spiel verfolgte er daher aus ungewohnter Position von der Zuschauerseite aus. Er sah ein spannendes und hochwertiges Spiel der A-Jugend und bedankte sich im Anschluss für die erbrachte Leistung bei seinen Spielern. Das Team klettert damit auf Platz 4 der Tabelle.

 

Aufstellung HSC 2000:

Niklas Baudach (TW),

Benito Brückner (4), Benno Buri (6), Felix Haustein (2), Julius Karney (3), Philipp Kuß (3), Erik Kuschke (5), Erik Röseke (1), Jonas Wilke (4)

 

und Trainer Robert Karney

 

7-Meter

HSC 2000: 2/1

SSV Rot-Weiß Friedland: 4/1

 

2-Minuten-Strafen

HSC 2000: 5

SSV Rot-Weiß Friedland: 6

 

Gelbe Karten

HSC 2000: 4

SSV Rot-Weiß Friedland: 0

 

Rote Karten

HSC 2000: 1

SSV Rot-Weiß Friedland: 0

 

Spielfilm: 1:1 (4.), 3:3 (8.), 5:5 (14.), 7:7 (19.), 11:11 (26.), 13:13 (HZ), 15:15 (33.), 17:16 (40.), 21:16 (49.), 24:17 (52.), 26:20 (57.), 28:20 (59.), 28:21 (Endstand)

 

(Bettina Buri)

Niederlage für die A-Jugend nach schwacher Leistung im Spiel gegen die HSV Müncheberg/Buckow

Rainer Rainer Preuß gab vor Spielbeginn die klare Linie an sein Team vor: Ein Sieg musste her, das Team sollte ruhig spielen und das momentane negative Torverhältnis aufbessern. Von der spielerischen Überlegenheit, die der Trainer vor Spielbeginn für sein Team sah, war während der folgenden zwei Halbzeiten leider nichts zu bemerken.

 

Der HSC begann mit Anwurf und startete mit einem Fehlwurf in die Partie, erst nach dem 7. Wurf konnte das Team einen Torerfolg erzielen. Zwar war der Spielaufbau überlegt, aber die Angriffe wurden nur über die Mitte gestaltet, immer wieder und immer wieder erfolglos. Die Außenpositionen verhungerten regelrecht. Die Gastgeber fanden ebenfalls nicht optimal ins Spiel, wurden im Angriff zu Beginn von den Frankfurtern frühzeitig rausgedrängt. Trotzdem gelangen Torwürfe, die auch zum Torerfolg führten. Der HSC zeigte da leider weit aus weniger Effektivität. Fehlpässe und unplatzierte Torwürfe kennzeichneten in den ersten Minuten sein Spiel.

 

Torwart Björn Zibell stand sicher zwischen den Pfosten und lässt keine große Tordifferenz zwischen den Teams zu. Dennoch war die Partie in den ersten 20 Spielminuten ausgeglichen, die Frankfurter hatten einen leichten Vorteil und konnten sich kurzzeitig mit 2 Toren absetzen. Müncheberg/Buckow hielt dagegen, vergab aber zwei 7-Meter, die einen schnellen Anschluss bedeutet hätten. Aber dem Team des HSC 2000 gelang nichts Überzeugendes, technische Fehler und die Zuspiele bewiesen unzureichende Konzentration und teilweise Überheblichkeit. Mit gelangweiltem Rücklaufen bei Ballverlust oder Fehlwurf demonstrierten einige Spieler ihre mangelnde Grundhaltung.

 

Die Gastgeber nutzten diese Schwächen aus, konterten erfolgreich, zeigten schnelle Zuspiele am Kreis und gingen in der 23. Spielminute erstmals in Führung. Bis zum Halbzeitpfiff bauten sie die Führung auf 15:12 aus. Die Bilanz des HSC war ernüchternd: Mehr Fehlwürfe als Tore, kein Feldspieler überzeugte, von Geschlossenheit war wenig zu erkennen.

 

Diese Spieleinstellung durchzog auch die zweite Halbzeit. Mit Wechsel auf den Positionen versuchte Trainer Rainer Preuß, den Spielverlauf positiv zu beeinflussen, aber die Spieler taten sich schwer damit. Kurzzeitig fing sich das Team des HSC, erzielte drei Treffer hintereinander und war mit 16:17 wieder an der Mannschaft der HSV Müncheberg/Buckow dran. Aber dieser Weg war sehr mühsam, denn weiterhin begleiteten Abspielfehler und fehlendes spielerisches Geschick das Spiel der Frankfurter. Zu diesem Zeitpunkt war es für die Gäste-Zuschauer bereits ein mehr als unansehnliches Spiel, bei dem wenig zusammenlief. Das Spielgeschehen wurde von Fehlern dominiert und den Spielern war keinerlei Spielfreude anzumerken. Die Frankfurter scheiterten mehr und mehr am eigenen Unvermögen.

 

Eine Wechselfehler und eine damit einhergehende Zwei-Minuten-Strafe für den HSC in der 44. Spielminute sorgte dann endgültig dafür, dass dem HSC 2000 an diesem Tag nichts gelingen sollte. Statt besonnen und überlegt das Unterzahlspiel zu überbrücken, wurde durch zwei weitere Fouls die Mannschaft des HSC auf drei Feldspieler reduziert, wobei in dieser Situation die Frankfurter mit der ersten roten Karte im Spiel bestraft wurden. In der 47. Minute sorgte ein weiteres, unnötiges und unfaires Foul der Frankfurter für die zweite rote Karte im Spiel. Demotivation beherrschte nun endgültig das Geschehen beim HSC 2000.

 

Die Gastgeber dagegen mussten nur reagieren, spielten überzeugt ihre Angriffe, meist in Überzahl, aus, erzielten Tore und hielten die Frankfurter auf Distanz. In den letzten fünf Minuten erwachte der Kampfgeist der Spieler des HSC 2000, sie versuchten es noch einmal mit schnellem Spiel und Kontern, die Tordifferenz zu minimieren. Sie erreichten aber nur eine kosmetische Beeinflussung des Ergebnisses. Müncheberg/Buckow spielte seine Überlegenheit aus dem Rückraum aus und traf bei fast jedem Wurf. Diese Stärke bringt endlich auch der HSC zum Tragen, erzielte so fünf wichtige Tore in den letzten drei Spielminuten. Aber dieses energische Durchgehen durch Niklas Klimm und Julius Karney bedeutete für das Gesamtergebnis allerdings keine Korrektur mehr.

 

Die A-Jugend des HSC 2000 lieferte in diesem Spiel die bis dahin schlechteste Saisonleistung ab, unpräzises Werfen, einseitiger und teilweise stümperhafter Aufbau nur über die Mitte sind der Hauptgrund für 33 Fehlwürfe auf Seiten der Frankfurter. Die Forderung, die Trainer Rainer Preuß vor Spielbeginn eindringlich formulierte, kam beim Team nicht an. Somit ging der dritte Tabellenplatz verloren. Mit 4:4 Punkten liegen die Frankfurter nun im Mittelfeld.

 

Aufstellung HSC 2000:

Niklas Baudach (TW), Björn Zibell (TW),

Benito Brückner (2), Benno Buri, Felix Haustein (1), Julius Karney (10), Niklas Klimm (13), Erik Röseke (2), Martin Rößner, Jonas Wilke (1)

 

und Trainer Rainer Preuß

 

7-Meter

HSC 2000: 3/3

HSV Müncheberg/Buckow: 7/3

 

2-Minuten-Strafen

HSC 2000: 4

HSV Müncheberg/Buckow: 5

 

Gelbe Karten

HSC 2000: 1

HSV Müncheberg/Buckow: 0

 

Rote Karten

HSC 2000: 2

HSV Müncheberg/Buckow: 0

 

Spielfilm: 1:1 (4.), 3:3 (8.), 8:6 (20.), 10:102 (23.), 12:15 (HZ), 13:17 (39.), 17:19 (43.), 18:21 (47.), 18:24 (48.), 19:26 (51.), 22:27 (53.), 24:29 (56.), 28:31 (59.), 29:32 (Endstand)

 

(Bettina Buri)

A-Jugend erringt mit einem 27:26 Sieg in einem spannenden Spiel Platz 3 in der Tabelle

Nach einer langen Spielpause, bedingt durch Ferien und Spielabsagen, begrüßte die A-Jugend die Spieler des MTV 1860 Altlandsberg. Die Gäste reisten mit einem kleinen Team an. Nur ein Torhüter, aber keine weiteren Feldspieler saßen neben dem Trainer auf der Spielerbank.

 

Das Heimteam des HSC 2000 konnte auf einen etwas größeren Kader mit insgesamt 10 Spielern zurückgreifen. Torwart Björn Zibell stand nach langer Verletzungspause wieder im Tor und überzeugte in beiden Halbzeiten mit überdurchschnittlichen Leistungen. Das Spiel begann für beide Teams fehlerreich, sicher herausgespielte Wurfpositionen und ein Siebenmeter ergaben keine Torerfolge bei den Frankfurtern, aber auch die Gäste zeigten Abspielfehler oder Fehlpässe. Somit verliefen die ersten fünf Spielminuten torlos.

 

Der HSC 2000 tat sich zu Beginn sehr schwer, die Frankfurter spielten zu langsam und zögerlich, bei 7 Angriffen gab es nur einen erfolgreichen Torwurf, da immer nur über die Mitte der Weg zum Tor gesucht wurde und die Außenpositionen so nicht ins Spiel kamen. Die Gäste waren dagegen nach der behäbigen Anfangsphase flinker unterwegs, nutzten diese Beweglichkeit besonders bei Kontern erfolgreich aus. Eine Vorarbeit dafür leisteten die Frankfurter durch unpräzise Zuspiele und fehlende Motivation, bei eigenem Ballverlust schnell zurückzulaufen.

 

Altlandsberg zog nach 10 Spielminuten verdient mit einer 5:3 Führung davon.

Spielerisch hätten die Frankfurter da noch folgen können, wäre ihr Spiel aggressiver und dynamischer gewesen. Stattdessen war der Aufbau der Spielzüge zu langsam und wenig variantenreich, die Angriffslinie beschränkte sich weiterhin auf die Mitte und die Spielzüge wurden teilweise einfallslos abgeschlossen. Ab der 19. Spielminute schlichen sich zudem noch Unlust und Hilflosigkeit ins Heimteam ein, landeten doch eine Vielzahl von Torwürfen am Pfosten oder scheiterten am ebenfalls gut aufgestellten Altlandsberger Torwart. Trainer Rainer Preuß forderte in dieser Phase des Spiels mehr Aggressivität und nicht frühzeitig zu resignieren. Doch die Gäste zogen davon und bauten den Vorsprung auf 12:8 aus.

 

In den letzten fünf Spielminuten der ersten Halbzeit erwachten die Frankfurter aus ihrer Passivität, erhöhten endlich das Tempo, konnten mit drei aufeinanderfolgenden Toren den Rückstand zum Halbzeitstand auf 11:12 reduzieren und ließen zu diesem Zeitpunkt den Ausgang des Spiels wieder offen werden.

 

Trainer Preuß schwor sein Team in der Pause noch einmal ein, die Chancen besser zu nutzen. Eine spielerische Überlegenheit der Gäste war aus seiner Sicht nicht vorhanden, weniger Fehler waren momentan der Grund für die Führung der Altlandsberger.Doch seine Spieler überzeugten auch zu Beginn der 2. Halbzeit weder mit Power noch mit Siegeswille. Die Spieler aus Altlandsberg wurden einfach nicht gefordert. Das Spiel kam selten über das gesamte Feld, die Außenpositionen kamen zu wenig zum Zug.

 

Ein rüdes Foul an Philipp Kuß in der 37. Spielminute sollte die Konstellation auf dem Spielfeld verändern. Aufgrund der roten Karte spielten die Gäste nach Ablauf der 2-Minuten-Strafe bis zum Ende des Spiels nur noch mit fünf Feldspielern, da die Altlandsberger den zweiten Torwart nicht als Feldspieler brachten. Doch auch dieser Vorteil brachte in der Folge keine Wende im Spiel des HSC. Unruhe und unfaire Aktionen auf beiden Seiten ließen in dem bis dahin recht fairen Spiel kaum noch ansehnliche und geübte Spielzüge zu.

 

Den Gästen aus Altlandsberg gelang es, den Torvorsprung trotz Unterzahl noch 17 weitere Spielminuten zu halten. Dann endlich wachten die Frankfurter auf, erhöhten nicht nur ihren persönlichen Einsatz, sondern brachten endlich die Konter erfolgreich über das gesamte Feld und kamen zu verdienten Torerfolgen. Auch das bis dahin fehlende Glück sollte nun auf Seiten der Gastgeber sein. Bei den Altlandsberger setzten konditionelle Schwächen und Resignation ein. Der Spielverlauf brachte durch diese Wende in der 54. Spielminute Spannung und Stimmung in die Sporthalle in der Sabinusstraße. Besonders Niklas Klimm überzeugte in dieser Phase und bewies Durchsetzungsstärke und Präzision beim Torwurf, auch aus ungünstigen Positionen heraus. Jonas Wilke, der in diesem Spiel bis dahin mehrmals den Pfosten oder die Latte traf, konnte in der letzten Spielminute mit einem Doppelinnenpfostentreffer das spielentscheidende Tor erzielen und den knappen Sieg mit 27:26 festmachen.

 

Bis zur 54. Spielminute sah es nicht so aus, dass das Heimteam des HSC 2000 das Spiel noch drehen und den Sieg nach Hause bringen könnte. Die Altlandsberger waren bis dato trotz Unterzahl durch eine überzeugende Torwartleistung, durch starke und präzise Torwürfe aus dem Rückraum einfach das bessere Team. Aber es gelang ihnen nicht, den fehlenden Feldspieler bis zum Abpfiff zu ersetzen. Konditionell geschwächt und in den letzten fünf Minuten von der Gegenwehr der Frankfurter überrannt, blieb den Gästen nur das Nachsehen.

 

Der HSC 2000 wäre spielerisch in der Lage gewesen, diese Wende viel eher einzuleiten, scheiterte aber mit seinem zögerlichen und variantenarmen Spiel in weiten Phasen der Partie daran. Umso glücklicher muss man den Ausgang für die Gastgeber bewerten, der aber durch das Foul an Philipp Kuß und die damit verbundene rote Karte für die Gastmannschaft selbst durch diese hervorgerufen wurde.

 

Die A-Jugend findet sich mit diesem Sieg nun auf Platz 3 der Tabelle wieder.

 

Aufstellung HSC 2000:

Niklas Baudach (TW), Björn Zibell (TW),

Benito Brückner (2), Benno Buri (1), Felix Haustein, Julius Karney (3), Niklas Klimm (13), Philipp Kuß (3), Erik Röseke, Jonas Wilke (5)

 

und die Trainer Rainer Preuß und Marko Zibell

 

7-Meter

HSC 2000: 6/4

MTV 1860 Altlandsberg: 4/4

 

2-Minuten-Strafen

HSC 2000: 4

MTV 1860 Altlandsberg: 2

 

Gelbe Karten

HSC 2000: 1

MTV 1860 Altlandsberg: 2

 

Rote Karten

HSC 2000: 0

MTV 1860 Altlandsberg: 1

 

Spielfilm: 1:1 (6.), 3:4 (10.), 6:10 (22.), 8:12 (28.), 11:12 (HZ), 11:14 (33.), 13:17 (37.), 14:20 (41.), 17:21 (47.), 18:23 (49.), 20:24 (51.), 22:25 (54.), 25:25 (57.), 27:26 (Endstand)

 

(Bettina Buri)

Erfolgreicher Auftakt der A-Jugend in die Saison 2016 / 2017 

Zum 1. Punktspiel der neuen Saison begrüßte die A-Jugend des HSC 2000 Frankfurt (Oder) die HSG Schlaubetal/Odervorland. Mit einem neuen Trainergespann an der Außenlinie – Rainer Preuß trainiert die Spieler seit einigen Wochen - und einem neu zusammengestellten Team ging man erwartungsfroh in das Spiel.

 

Nach einem zähen Beginn und anfänglichen Abtimmungsproblemen fingen sich die Frankfurter und konnten aus einem 1 : 2 Rückstand in der 5. Minute mit 4 : 2 nach 8 Minuten in Führung gehen. Kleinliche Schiedsrichterentscheidungen gegen das Heimteam und ein daraus resultierendes Unterzahlspiel mit 4 gegen 6 Feldspielern, unvorbereitete Torwürfe und eine durchschnittliche Torhüterleistung ließen den HSC erneut mit 4 : 6 nach 11 Minuten in Rückstand geraten. Eine vom Frankfurter Trainer genommene Auszeit rüttelte die Mannschaft offensichtlich wach. Mit 4 aufeinanderfolgenden Toren gingen die Frankfurter nach 15 Minuten mit 8 : 6 in Front. Vor allem die Angriffe aus dem Rückraum, Niklas Klimm setzte sich hier überzeugend in Szene, waren erfolgreich. Auch die Akteure auf den Außenpositionen, Erik Kuschke und Benno Buri, waren sehr effektiv mit ihren Torwürfen. Bis zum Pausenpfiff konnte der HSC sich allerdings nicht vorentscheidend absetzen. Die Müllroser blieben hartnäckig dran und konnten ihr Überzahlspiel mehr als einmal gekonnt durchsetzen. So ging es mit einem Pausenstand von 16 : 15 für die Heimmannschaft in die Kabine.

 

Aus der Pause kamen die Frankfurter hellwach zurück. Spielführer Julius Karney initiierte geschickt einzelne Spielzüge und die Frankfurter zogen mit 4 Toren in Folge nach 37 Minuten mit 20 : 15 davon. Besonders stark konnte sich Benito Brückner am Kreis durchsetzen. Nach einem zwischenzeitlichen Vorsprung von 6 Toren ließen es die Frankfurter etwas ruhiger angehen. Der Sieg geriet allerdings nie in Frage, auch wenn die Gäste sich bis zum Schlußpfiff hartnäckig wehrten. Der HSC 2000 gewann überzeugend mit 29 : 26. Erfreulich hervorzuheben sind dabei die geschlossene Mannschaftsleistung und die konditionellen Verbesserungen des Teams. Hier haben offensichtlich die Trainer in der Saisonvorbereitung gute Arbeit geleistet.

 

Aufstellung HSC 2000: Niklas Baudach (TW),Martin Roßner(TW) Benito Brückner (2), Benno Buri (5), Felix Haustein, Julius Karney (4), Niklas Klimm (9), Erik Kuschke (4), Philipp Kuß (3), Erik Röseke (1), Jonas Wilke (1)

und Trainer Rainer Preuß und Co-Trainer Marco Zibell

 

7-Meter: HSC 2000: 3/3 HSG Schlaubetal : 3/3

 

2-Minuten-Strafen: HSC 2000: 5 HSG Schlaubetal: 1

 

Gelbe Karten: HSC 2000: 2 HSG Schlaubetal: 3

 

Spielfilm: 0:1 (2.), 4:2 (8.), 4:6 (11.), 8:6 (15.), 14:12 (27.), 16:13 (29.), 16:15 (HZ), 20:15 (37.), 22:17 (42.), 26:20 (47.), 27:25 (53.), 29:25 (57.), 29:26 (Endstand)