A - Jugend mit überzeugendem 30:22 Sieg gegen den SSV Rot-Weiß Friedland

Die A-Jugend des HSC 2000 empfing im vorletzten Punktspiel der Saison den SSV Rot-Weiß Friedland, die Gäste rangieren in der Tabelle am Tabellenende. Mit einem gut aufgestellten Kader gingen die Spieler des HSC 2000 in die Partie. Unterstützt wurden sie dabei wieder von Akteuren der B-Jugend.

 

Die Gäste begannen beherzt und erfolgreich, gingen mit 2:0 in Führung und sorgten bei den Frankfurtern für einige Irritationen. Der HSC 2000 fing sich aber schnell und konnte mit drei aufeinanderfolgenden Treffern das Ergebnis drehen und mit 3:2 in Führung gehen. Die Spieler des SSV Rot-Weiß Friedland blieben im Spiel, hielten das Tempo hoch und konnten in den ersten 10 Spielminuten mit sehenswerten Spielzügen die Abwehr der Frankfurter clever ausspielen und so immer mit einem Unentschieden am HSC dran bleiben. Die Frankfurter bauten überlegt auf, vergaben aber im Abschluss mit unplatzierten Würfen aufs Tor oder direkt auf den Torhüter. Julius Karney bewies in dieser Phase Durchsetzungsstärke in Einzelaktionen und sorgte mehrmals für eine knappe Führung der Heimmannschaft.

 

Ab der 13. Spielminute gelang es den Spielern des HSC 2000 immer besser, ein variantenreicheres Spiel unter Einbeziehung aller Positionen aufzubauen. Den Friedländern ging dagegen der Lauf verloren, sowohl im Angriff als auch in der Abwehr agierten sie zu zögerlich und passiv. Dieses Schwächeln nutzten die Frankfurter und setzten sich kontinuierlich ab.Torlose Minuten begleiteten das Spiel der Gäste, während die Gastgeber im Minutentakt erfolgreich zum Torwurf kamen.

Die Halbzeitführung von 20:9 zeigte die spielerische Überlegenheit der Frankfurter und versprach wenig Spannung, aber einen sicheren Sieg für die zweite Halbzeit.

 

Mit Beginn der zweiten Halbzeit bewiesen die Gäste mehr Standhaftigkeit, Angriffe wurden sicherer und schneller ausgespielt. Diesen Torerfolg setzten sie auch in Unterzahl fort. Der HSC 2000 verkomplizierte sein Spiel, spielte lange aus, die abschließenden Einzelaktionen waren aber dann meist unvorbereitet und erfolglos. Mehrfach gab es Phasen, in denen keine Tore geworfen wurden. Auch mehrere Umstellungen in der Aufstellung der Frankfurter brachten nicht den Umbruch und den gewünschten Zuwachs an Qualität im Spiel. Die Gäste blieben somit im Spiel, verringerten die Tordifferenz, konnten aber eine Wende im Spiel auch nicht mehr erreichen.

 

Die Zuschauer sahen einen schwachen Auftritt des Heimteams in der zweiten Halbzeit.Die Spieler bewegten sich kaum ohne Ball, zu viele Spieler agierten teilweise auf einer Seite auf engstem Raum und standen sich somit mehrfach selbst im Weg.Statt konzentriert die gut aufgebauten Angriffe zu beenden, wurde planlos und ziellos aufs Tor geworfen, um dabei mehrfach den Torwart zu treffen. Die Außenpositionen und die Kreisläufer verfielen zu häufig in den Ruhemodus, da das Spiel fast nur über die Mitte erfolgte. Aber die Gäste konnten dieses Agieren der Frankfurter nicht für den eigenen Vorteil nutzen. Konditionell geschwächt, hatte die Mannschaft keine echte Handhabe um der Frankfurter Abwehr und dem frühzeitigen Stören der Angriffe durch den HSC 2000 zu begegnen. Insofern gelang dem SSV Rot-Weiß Friedland zwar ein Reduzierung der Tordifferenz aber keine Änderung im Spielausgang.

 

Das Team des HSC 2000 legte mit einer guten ersten Halbzeit einen Grundstein, um das Spiel über eine schwache zweite Halbzeit als Sieg zum Abpfiff nach Hause zu bringen. Der Sieg 30:22 war somit gerechtfertigt. Der SSV Rot-Weiß Friedland bleibt weiterhin am Tabellenende, die Frankfurter stabilisierten ihre Postion im Mittelfeld mit Rang 5.

 

Aufstellung HSC 2000:

Niklas Baudach (TW), Martin Roßner (TW), Benito Brückner, Benno Buri, Paul Gebhardt (1), Felix Haustein, Julius Karney (8), Niklas Klimm (8), Markus Koop, Philipp Kuß (5), Erik Kuschke (1), Vico Müller (4), Erik Röseke, Jonas Wilke (3)

 

und die Trainerin Doreen Brückner sowie die Co-Trainer Björn Zibell und Marko Zibell

 

7-Meter

HSC 2000: 2/2

SSV Rot-Weiß Friedland : 4/3

 

2-Minuten-Strafen

HSC 2000: 0

SSV Rot-Weiß Friedland: 3

 

Gelbe Karten

HSC 2000: 2

SSV Rot-Weiß Friedland: 1

 

Spielfilm: 0:2 (2.), 3:2 (5.), 5:4 (9.), 9:6 (16.), 14:8 (21.), 20:9 (HZ), 21:12 (34.), 24:12 (38.), 24:17 (48.), 26:18 (52.), 27:20 (54.), 30:22 (Endstand)

A - Jugend verschenkt Sieg und verliert mit 22 : 25 gegen den SV Rot-Weiß Werneuchen

Die A-Jugend des HSC 2000 empfing den SV Rot-Weiß Werneuchen, die Gäste rangierten in der Tabelle vor den Frankfurtern auf Rang 4. Die Mannschaft der Frankfurter war erneut sehr übersichtlich, nur 3 Spieler des A-Kaders waren einsatzbereit, somit griffen die Trainer wieder auf die Unterstützung der B-Jugend zurück.

 

Temporeich begannen die Gäste und setzten sich durch zwei schnell gespielte Angriffe in kurzer Zeit mit 2:0 in Führung. Der HSC benötigte wieder einige Minuten, um auf dem Spielfeld anzukommen, sich zu sortieren und aufzustellen. Erst in der 6. Spielminute gelang so der Ausgleich. Die Gäste bewiesen von Beginn an, dass sie dieses Spiel gewinnen wollten, sie gingen weiterhin spritzig in ihren Angriffen auf die Frankfurter Abwehr zu und konnten durch starke Einzelaktionen auch immer wieder zum Torwurf kommen. Dem hielt der HSC stand. Julius Karney kam endliche wieder mit seiner gewohnten Rückraumstärke mehrfach ins Spiel und zum erfolgreichen Torwurf.

 

Ab der 10. Spielminute stand die Abwehr des HSC besser, die Angriffe der Gäste aus Werneuchen kamen nicht mehr so zielstrebig an. Die Frankfurter bauten ihre Angriffe überlegt auf, erspielten nach gut durchdachten Spielzügen auch gute Chancen zum Torwurf, zeigten aber im Abschluss Nerven und warfen zum Teil unplatziert und unpräzise am Tor vorbei oder direkt den gegnerischen Torwart an. Die Außenpositionen kamen dabei sehr schwer ins Spiel, die Angriffe über die Mitte und aus dem Rückraum wurden abgefangen. Diese Spielweise bedeutete für den HSC acht torlose Minuten. Die Gäste dagegen erzielten drei aufeinanderfolgende Tore und machten aus einem 4:6 Rückstand eine 7:6 Führung.

 

Der HSC war in dieser Spielphase zu passiv und langsam. Durch das zu lange Ausspielen der Angriffe ging das Tempo verloren. Die Werneuchener spielten den Ball schnell und die so entstandenen Lücken in der Frankfurter Abwehr wurden umgehend für einen Torwurf genutzt. Mühsam kämpften sich die Frankfurter heran, vergaben aber zu viele Chancen. In den letzten Spielminuten hielt sich die Fehlerquote beider Teams allerdings die Waage, insofern gelang es keiner Mannschaft, sich abzusetzen. Die Spritzigkeit des Gegners vermisste man beim HSC 2000, nur wenige Spieler wagten den Torwurf oder eine durchsetzungsstarke Einzelaktion. Zwei plumpe Fouls des HSC kurz hintereinander brachten auch noch den Werneuchener dank Überzahlspiel einen Vorteil. Mit einem Unentschieden 12:12 gingen beide Teams in die Halbzeitpause.

 

Konzentrierter startete der Gastgeber mit Beginn der zweiten Halbzeit und konnte sich durch erfolgreiche Spielzüge auch weiterhin im Spiel beweisen. Im Gegenzug griffen die Gäste weiterhin schnell an, verwandelten ohne größere und zusätzliche Abspiele ihre Angriffe und konnten erneut aus einem 13:15 Rückstand mit drei aufeinanderfolgenden Treffern eine 16:15 Führung machen. Der HSC 2000 verstand es nicht, sich auf immer wiederkehrende und wiederholende Spielzüge des Gegners, incl. Torwurf durch den selben Spieler, mit einer entsprechenden Abwehrstrategie einzustellen. Statt diese leichtfüßige und einfache Spielweise zu kopieren, agierten die Frankfurter zu umständlich und dehnten ihr Spiel zeitlich unnötig aus. Daher blieb das Spiel umkämpft, für Variantenreichtum fehlte auf beiden Seiten in den letzten Minuten die Kraft. Sich bietende Konterchancen wurden durch die Frankfurter durch unpräzise Zuspiele mehrfach verschenkt. Das war in dieser Phase spielentscheidend. Die Mannschaft mit der geringeren Fehlerzahl siegte am Ende. Auch in massiver Unterzahl - die Gäste waren durch umstrittene Schiedsrichterentscheidungen in den letzten 5 Spielminuten mitunter nur zu dritt auf dem Spielfeld – überzeugte der SV Rot-Weiß Werneuchen mehr als der Gastgeber.

 

Insofern war der Sieg der Gäste mit 25:22 gerechtfertigt, spiegelte aber nicht das Leistungsvermögen des HSC 2000 wider. Wem spritzigen und temporeichen Spiel der Gäste begegneten die Frankfurter mit einem konzentrierten und überlegten Aufbau. Dieser führte aber nicht automatisch zum Erfolg, da im Torabschluss zu viele Chancen an diesem Tag liegen gelassen wurden. Wie auch beim Gegner gab es zwei durchsetzungsstarke Spieler, die entscheidenden Einfluss auf das Ergebnis hatten. Aber Philipp Kuß und Julius Karney konnten das reservierte und zögerliche Spiel ihrer Mitspieler durch starke Einzelaktionen nicht kompensieren.

 

Das Glück hatten die Frankfurter bei diesem Spiel auch nicht auf ihrer Seite. Gingen Torchancen durch unpräzise Zuspiele verloren, so setzen die Spieler auch mehrere Würfe an den Pfosten oder an die Latte. Mit weniger Fehlern und einer der Mannschaft sonst eigenen Kampfstärke wäre ein Sieg durchaus verdient möglich gewesen. Die Gäste bewiesen an diesem Spieltag einfach mehr Cleverness, produzierten weniger Fehler und hatten allerdings auch das berühmte Quäntchen mehr Glück.

 

Aufstellung HSC 2000:

Niklas Baudach (TW), Björn Zibell (TW),

Lukas Becher (1), Benno Buri (2), Felix Haustein, Julius Karney (6), Philipp Kuß (8), Vico Müller (3), Jonas Wilke (2)

 

und die Trainer Roland Janowski und Marko Zibell und Co-Trainerin Doreen Brückner

 

7-Meter

HSC 2000: 4/4

SV Rot-Weiß Werneuchen: 5/4

 

2-Minuten-Strafen

HSC 2000: 4

SV Rot-Weiß Werneuchen: 4

 

Gelbe Karten

HSC 2000: 2

SV Rot-Weiß Werneuchen: 4

 

Spielfilm: 0:2 (2.), 3:3 (7.), 6:4 (10.), 6:7 (16.), 9:9 (22.), 12:12 (HZ), 15:13 (36.), 15:16 (37.), 17:16 (39.), 18:18 (43.), 18:20 (47.), 20:23 (56.), 22:25 (Endstand)

 

 

A - Jugend verliert knapp mit 18 : 19 gegen die SV Jahn Bad Freienwalde 

Die Vorzeichen auf diese Partie waren wenig ermutigend. Vom Stammsechser waren nur vier Spieler spielbereit, aus der B-Jugend unterstützten daher 8 Mannschaftskameraden das Team. Das Hinspiel in Bad Freienwalde verloren die Frankfurter mit einer demütigenden 24 : 43 Niederlage. Insofern ging es um eine Wiedergutmachung.

 

Von Beginn an starteten die Gäste aus Bad Freienwalde mit einer starken, zweikampfintensiven Abwehr. Die Angriffe der Frankfurter wurden so frühzeitig gebremst. Der HSC 2000 tat sich in den ersten Minuten sehr schwer mit diesem dynamischen Beginn. Ein hartes Foul stoppte Philipp Kuß bereits in der 5. Minute, sein Einsatz war erst nach längerer Behandlung mit Beginn der zweiter Halbzeit wieder möglich.

 

Doch die Frankfurter hielten dagegen, konnten mit zwei Toren durch Vico Müller den Anschluss halten. Bad Freienwalde hielt das Tempo hoch, intensivierte seine Abwehr. Am Frankfurter Kreis versuchten sie, mit Torwürfen aus dem Rückraum erfolgreich zu sein. Das gelang nur bedingt, denn Björn Zibell im Tor zeigte wie auch der Torwart des Gegners eine sehr gute Leistung. Der HSC 2000 blieb zögerlicher in seinem Angriff, setzte kaum auf Würfe aus dem Rückraum, obwohl das eine Stärke des Teams ist. Nach 7 Spielminuten stand es erst 2:2, ein Abbild der starken Deckungsarbeit beider Mannschaften und der guten Torwartleistungen.

 

Der HSC erwachte nach ca. 10 Minuten endlich aus der zögerlichen Startstimmung und setzte besonders auf der rechten Seite mit den beiden Linkshändern Benno Buri und Vico Müller ein starkes Doppel ein, das eine Belebung des Angriffsspiel zur Folge hatte. Das Spiel der Frankfurter lief nun über die gesamte Spielbreite und das machte es den Gästen schwerer, die offensive Deckung kontinuierlich durchzuhalten. Aber die Angriffe blieben im Abschluss zu unpräzise. Sollte sich doch eine Lücke und eine gute Wurfposition ergeben, hielt der überragende Torwart der Bad Freienwalder.Bei den Gästen war nach 15 Minuten aus dem starken aggressive Angriffsmodus ein Normalmass geworden.

 

Den Frankfurtern gelang es nun besser, den Spielaufbau der Bad Freienwalder zu unterbrechen und sie in den Rückraum zu drängen. Von dort wurden ihre Würfe häufig von Torwart Björn Zibell abgeblockt. Sieben Minuten gelang keinem Team mit dieser intensiven Deckungsarbeit ein Treffer. Die knappe Halbzeitführung der Gäste von 8:7 ließ die Partie noch vollkommen offen.

 

Den Spielern der SV Jahn Bad Freienwalde gelang ein besserer Start in die zweite Halbzeit. Sie verringerten weder Tempo noch Dynamik, machten Druck und verwandelten ihre Chancen. Die Frankfurter konterten nicht clever genug, bauten ihre Spielzüge überlegt auf, brauchten dafür Zeit und Kraft und mussten sich jeden Torwurf hart erkämpfen. In den ersten 6 Minuten der zweiten Halbzeit zeigten die Gäste erstmals spielerische Überlegenheit, waren leichtfüßiger und abgebrühter und zogen mit 4 Toren davon. Dem HSC 2000 gelang erst in der 36. Spielminute der Anschlusstreffer zum 8:11. Das Team der Gastgeber gab allerdings nicht auf, sondern intensivierte seine Laufarbeit. Freiräume kamen so zustande, die auch zum Torwurf genutzt, aber mehrmals vom gegnerischen Torwart gestoppt wurden.

 

Trotzdem agierte das Team der Gäste in der mannschaftlichen Aufstellung und in der Einbindung aller Positionen geschlossener. Schnelle Zuspiele, die bei den Frankfurtern leider größtenteils fehlten, rissen die Abwehrkette des HSC 2000 auseinander. Der dann entstandene Freiraum führte fast immer zum Torwurf und -erfolg. Die Gastgeber bewiesen aber auch Spielstärke und kamen Dank sehenswerter Spielzüge zu Torerfolgen. Der von Bad Freienwalde herausgespielte 18:12 Vorsprung schmolz so zunehmend ab der 46. Spielminute dahin. Besonders Philipp Kuß setzte dabei starke Akzente und konnte mit vier aufeinanderfolgenden Treffern den Anschluss für seine Mannschaft halten. Der HSC kam ran, die SV Jahn Bad Freienwalde klammerte enorm. Ab der 50. Minute gelang den Gästen kein Tor mehr, Torwart Björn Zibell lief in den letzten Minuten zu Höchstform auf und sein Team erzielte ein Tor nach dem anderen.

 

Die Spannung mobilisierte nun noch einmal die letzten Reserven.

In der letzten Spielminute und dem letztmöglichen Angriff erspielten sich die Gastgeber eine optimale Chance zum Ausgleich, aber auch diese vereitelte der Torwart der Bad Freienwalder, der somit seinem Team den Sieg sicherte.

 

Trainer Marko Zibell zeigte sich sehr zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: „Besonders die kämpferische Einstellung und die Leistung der Spieler überzeugten. Alle gingen an ihre Grenzen. Ein Unentschieden wäre ein leistungsgerechter Lohn gewesen.“

 

Mit einer guten Mannschaftsleistung, die sich besonders in einer kontinuierlichen Abwehrarbeit widerspiegelte, konnten die Frankfurter dem angriffsintensiven und dynamischen Spiel der Spieler aus Bad Freienwalde bis zum Schluss standhalten. Lediglich die reservierte Spielweise in den ersten Minuten der zweiten Halbzeit ließ die Gäste auf mehrere Tore wegziehen. Diesen Vorsprung aufzuholen, kostete viel Kraft und spielerischen Einsatz. Die Überlegenheit der Bad Freienwalder war da, trotzdem konnte auch der HSC 2000 spielbestimmende Anteile an der Partie beisteuern. Hervorhebenswert waren die Leistungen beider Torhüter, die mit sehenswerten Paraden die Spannung im Spiel hielten.

 

Aufstellung HSC 2000:

Niklas Baudach (TW), Björn Zibell (TW),

Lukas Becher, Benito Brückner (1), Tim Burde (2), Benno Buri (1), Paul Gebhardt (2), Julius Karney, Marko Koop, Philipp Kuß (7), Vicco Müller (3), Jonas Wilke (2)

 

und die Trainer Roland Janowski und Marko Zibell und Co-Trainerin Doreen Brückner

 

7-Meter

HSC 2000: 3/3

SV Jahn Bad Freienwalde: 4/3

 

2-Minuten-Strafen

HSC 2000: 4

SV Jahn Bad Freienwalde: 5

 

Gelbe Karten

HSC 2000: 0

SV Jahn Bad Freienwalde: 1

 

Spielfilm: 1:2 (5.), 3:3 (13.), 5:5 (19.), 6:6 (20.), 7:8 (HZ), 7:11 (36.), 8:12 (37.), 9:14 (41.), 10:15 (43.), 12:18 (46.), 14:19 (50.), 18:19 (Endstand)

A - Jugend erkämpft 26 : 26 Unentschieden im Heimspiel gegen die SG Rot-Weiß Neuenhagen

Im ersten Punktspiel der A-Jugend in diesem Jahr trafen die Frankfurter auf heimischem Parkett auf die SG Rot-Weiß Neuenhagen.

 

Der sehr schmale Kader musste dabei auf die Unterstützung einiger Akteure aus der B-Jugend zurückgreifen. Die mangelnde Spielpraxis der letzten Wochen und auch die fehlende Trainingsbeteiligung einzelner Spieler der A-Jugend sollten sich dabei in dieser Partie als nachteilig erweisen.

 

Somit begann das Spiel beim HSC 2000 mit Findungsproblemen auf einigen Positionen. Die Neuenhagener dagegen starteten überzeugender, wenn auch reserviert und suchten in einem geordneten Spielaufbau den Start in dieses Spiel. Beiden Torhüter gelangen dabei sehenswerte Paraden, die für Spannung und wenig Tore innerhalb der ersten 7 Spielminuten sorgten. Von Beginn begleiteten energische Zweikämpfe den Spielverlauf, wobei es den Gästen besser gelang, sich einzeln durchzusetzen. Die Angriffe des HSC waren sorgsam aufgebaut, die Torwürfe konzentrierten sich dabei allerdings fast ausschließlich über die Mitte. Und dort setzte die harte Abwehr der Gäste dann auch energisch an. Statt das Spiel über die Außenpositionen breiter zu gestalten, blieben die Frankfurter bei ihrem Aufbau und dem Abschluss über die Mitte. Die Neuenhagener dagegen waren dynamischer und auch mit Würfen aus dem Rückraum erfolgreicher. Das 5:5 nach 15 Spielminuten bewies das spielerische Level beider Teams.

 

Doch die Neuenhagener drängten ungehindert weiter und hielten das Tempo hoch, die Abwehr trat zeitig nach draußen und störte frühzeitig den Angriff der Gastgeber. Dieser hatte Probleme, dieser Taktik spielerisch zu begegnen. Lediglich in seiner Abwehr zeigte der HSC eine ähnlich engagierte Leistung wie die Gäste aus Neuenhagen. Aber mit einem zu diesem Zeitpunkt sehr zögerlichen Angriff konnten kaum Freiräume erspielt werden. Hinzu kam, dass das Spiel der Frankfurter von zu vielen Fehlern im Ab- und Zuspiel begleitet wurden. In der 25. Spielminute hatte der HSC 2000 dennoch eine leichte Überlegenheit erreicht, führte mit 3 Toren (11:8) und bewies endlich auch in Einzelaktionen Erfolg. Den Neuenhagenern gelang es aber dranzubleiben. Sie nutzten die Fehler des Gastgebers, nahmen ihnen die Bälle ab und beendeten erfolgreich ihre Konter, der Stärke der Rückraumspieler konnte der HSC nicht begegnen. Die Außenpositionen kamen selten ins Spiel und somit verringerten die Gäste den Torvorsprung zur Halbzeit. Der HSC 2000 ging knapp mit 13:12 in die Pause.

 

Die Fehler der ersten Halbzeit dominierten das Spiel der Frankfurter auch mit Beginn der zweiten. Unkonzentrierte Zuspiele bedeuteten Ballverluste, enge Umklammerungen im Angriff ließ das Spiel des HSC erstarren und stagnieren.

Das Tempo blieb hoch, die Fehlerquote auf beiden Seiten aber auch, wobei den Gastgebern in den ersten 10 Minuten dieser Halbzeit eine bessere Chancenverwertung gelang. Das Spiel war zu diesem Zeitpunkt bereits deutlich härter geworden, was sich auch in zahlreichen 7-Metern und Zeitstrafen widerspiegelte. Mit vier Treffern innerhalb von 4 Minuten konnten sich die Spieler des HSC aber erneut absetzen und hatten mit der Führung von 17:13 ein kleines Maß an Sicherheit, das es erst einmal zu halten galt. Dies gelang nicht. Die Gäste erhöhten den Druck, drängten immer wieder nach vorn, erhielten Strafwürfe und erkämpften mit dieser sehr grenzwertigen aggressiven Angriffsweise den 17:17 Ausgleich. Das Spiel drohte nur noch von körperintensiven Zweikämpfen dominiert zu werden. Mit zunehmender Spieldauer in der zweiten Halbzeit wurde das Spiel durch die Spieler aus Neuenhagen immer härter, was sich zum Teil sogar am Rand des Unfairen befand. Geschuldet der schlechten Schiedsrichterleistung, die zeitweise mit dem Geschehen überfordert waren und fragwürdige einseitige Entscheidungen gegen den HSC 2000 entschieden, wurde die Atmosphäre weiter angeheizt. Es war zu diesem Zeitpunkt kein sehenswertes Handballspiel.

 

Nach sieben torlosen Minuten erwachten die Frankfurter aus ihrer Starre und erzielten in der 45. Spielminute endlich wieder ein Tor. In dieser Phase gab es die einzige rote Karte in diesem Spiel für einen Spieler der SG Rot-Weiß Neuenhagen. Die Wirkung war ein harter Schlagabtausch auf beiden Seiten, der wechselseitig zum Torerfolg führte. Keine Mannschaft konnte sich absetzen, stattdessen gab es häufige Spielunterbrechungen. Ein für die Frankfurter mehrfach daraus resultierendes Überzahlspiel führte leider nicht zum Torerfolg. Stattdessen blieben die Gäste trotz Unterzahl dran und forderten die Gastgeber auf allen Positionen. Wenigstens nutzten die Spieler des HSC jetzt auch ihre Außenpositionen, wenn auch nur die rechte Seite dabei überzeugen konnte.

 

In den letzten 10 Spielminuten betrug die Tordifferenz beider Teams maximal ein Tor. Ein Unentschiedenheit wäre daher gerechtfertigt gewesen, aber kein Team wollte sich damit zufrieden geben. Stattdessen blieb bei einem weiterhin hohen Tempo die Torausbeute gleich. Nur ein Fünkchen Glück hätte einem Team kurz vor Schluss mit einem entscheidenden Treffer den Sieg gebracht. Diese Chance vergaben die Frankfurter 30 Sekunden vor Spielende, aber der starke Neuenhagener Torhüter vereitelte diese letzte Möglichkeit der Frankfurter, das Spiel für sich zu entscheiden. Schade. Insofern ist das 26:26 Unentschieden gerecht, denn beide Teams waren gleichwertig, sie bewiesen eine starke Abwehr, die kräftezehrend und mit einem hohen körperlichen Einsatz gespielt wurde.

 

Die Spieler des HSC 2000 ließen wichtige Chancen ungenutzt liegen, zeigten Konzentrationsschwächen, die mit Ballverlust und Gegentor umgehend bestraft wurden. Mehrmals spielten die Frankfurter in Überzahl, konnten diesen Vorteil aber nie für einen höheren Torabstand nutzen. Die Außenpositionen kamen erst in der 2. Halbzeit aktiver ins Spiel und brachten dabei auch wichtige Tore, da die Abwehrkette der Gäste die Angriffe über die Mitte energisch stoppte. Den Würfen aus dem Rückraum fehlte es an Präzision und Schärfe, da zeigten die Neuenhagener mehr Klasse. Für Spannung und Beifall sorgten die Torwartleistungen auf beiden Seiten, die mehrmals Spieler schier verzweifeln ließen und den Frankfurtern in der letzten Spielminute auch die letzte Siegchance nahm.

 

Spielzüge, wollen sie erfolgreich abgeschlossen werden, müssen im Training erprobt werden. Dafür ist eine Teilnahme am Training unabdingbar. Nur Spielpraxis im Ligabetrieb kann nicht zu einem erfolgreichen Spielverlauf führen.

 

Aufstellung HSC 2000:

Niklas Baudach (TW), Björn Zibell (TW),

Benito Brückner (3), Benno Buri (4), Paul Gebhardt (3), Felix Haustein (1), Julius Karney (5), Marko Koop, Erik Kuschke, Philipp Kuß (4), Vicco Müller, Erik Röseke, Jonas Wilke (6)

 

und die Trainer Marko Zibell, Roland Janowski und Co-Trainerin Doreen Brückner

 

7-Meter

HSC 2000: 3/2

SG Rot-Weiß Neuenhagen: 8/7

 

2-Minuten-Strafen

HSC 2000: 3

SG Rot-Weiß Neuenhagen: 4

A - Jugend vom HSC 2000 mit gelungenem Saisonstart 

Der HSC 2000 konnte auf Grund seiner soliden Jugendarbeit erstmals in seiner Vereinsgeschichte eine männliche A-Jugend zum Spielbetrieb in der Kreisliga melden. Neben einigen bekannten Mannschaften wie dem SSV Rot-Weiß Friedland oder MTV Altlandsberg werden neue unbekannte Mannschaften wie der SV Eberswalde oder der SV Rot-Weiß Werneuchen empfangen.

 

Am ersten Spieltag musste der HSC 2000 nach Beeskow und gegen SSV Rot-Weiß Friedland sein Einstand in dieser Altersklasse geben. Beide Mannschaften kennen sich seit Jahren und die letzten Begegnungen waren immer hart umkämpft.

 

An diesem Tag kam alles anders. Die Jungs vom HSC 2000 erwischten einen Traumstart und führten schnell 6:1, es wurden die taktischen Vorgaben der Trainer umgesetzt und in einer aggressiven Deckung agiert. Der Trainer von Friedland sah sich so in der 13.Minute gezwungen eine Auszeit zu nehmen. Der HSC 2000 verlor kurz seinen Spielfluss und der Gegner kam auf 5:7 heran. Das war die einzige Schwäche in diesem Spiel. Durch kraftvollen Druck auf allen Positionen wurde eine Halbzeitführung von 13:6 herausgespielt. Die Pausenansprache verlief sehr ruhig und man verwies nur noch einmal auf die eigenen Stärken. Durch einen 6:0 Lauf nach der Halbzeit wurde der Vorsprung auf 19:6 ausgebaut. Der Gegner ließ moralisch nach und die Spieler des HSC bauten sich mit Freude am Spiel weiter auf. So hieß es zum Spielende 11:34 für den HSC 2000.

 

Mit diesem positiven Erlebnis wurde zwei Wochen später der Meister des letzten Jahres der SV Eberswalde in der Konrad Wachsmann Halle erwartet. Für das Trainergespann Janowski/Zibell ein mit Spannung erwartetes Spiel, um den vorigen Erfolg richtig einordnen zu können. Zu dieser Begegnung wurden weitere Spieler der B-Jugend rekrutiert. Das Spiel entwickelte sich von Beginn an auf Augenhöhe. Keine der Mannschaften konnte sich absetzten, wobei die Abwehrreihen die Akzente setzten. Über die Stationen 4:4, 9:9 ging es mit einem 13:13 in die Halbzeitpause. Die Trainer und Spieler waren zufrieden so gut mitgehalten zu haben, stellten aber auch fest, dass heute mehr drin ist als ein Unentschieden.

 

Es wurden nochmals die eigenen Stärken angesprochen und die Möglichkeit den Spielführer der SV Eberswalde zu neutralisieren. Eine Umstellung in der Abwehr und das Anwenden von im Training erlernten Spielzügen brachte den entscheidenden kleinen Vorteil in diesem Spiel. Auch durch die konsequente 2 min Vergabe der Schiedsrichter ließen sich die Jungs vom HSC 2000 nicht von ihrem Siegeswillen abbringen. Der SV Eberswalde kam bis zum Spielstand von 20:19 gut mit. Ein gut aufgelegter Niklas Klimm und Philipp Kuß zogen Mitte der zweiten Halbzeit die Fäden auf dem Weg zum Erfolg. In der 47. Minute, beim Stand von 24:20 für den HSC 2000, nahm der Trainer der Gäste eine Auszeit. Diese brachte keine Rhythmusstörung und so wurde der erste Heimsieg mit 28:25 eingefahren. Alle Fans und Spieler des HSC sahen ein spannendes Spiel mit einem in dieser Höhe verdienten Sieger.

 

SSV Rot-Weiß Friedland – HSC 2000 11:34

HSC 2000: Björn Zibell(TW), Vico Müller (7), Niklas Klimm (10), Julius Karney(6) Paul Gebhardt, Philipp Kuß (4), Erik Kuschke (6), Jonas Wilke (1)

 

HSC 2000 – SV Eberwalde 28:25

2min Strafen: HSC 4 / SV Eberswalde 5

HSC 2000: Björn Zibell(TW), Philipp Kuß (7), Vico Müller (4), Niklas Klimm (8), Julius Karney (3), Paul Gebhardt (1), Lukas Becher (1), Jonas Wilke, Felix Haustein (1), Erik Kuschke (3)