Sieg in letzter Sekunde

von Matthias Stoll

 

Am letzten Samstag empfing die HSC- Reserve den Tabellendritten aus Fredersdorf. Trotz der Ausfälle mehrerer Stammspieler wollten die Frankfurter ein gutes Spiel abliefern, um nicht wieder ein Debakel wie bei der 32:19 Niederlage im Hinspiel zu erleben.

 

Aus einer sicheren Abwehr heraus wollten die Frankfurter das Spiel für sich entscheiden. Das Konzept ging von Anfang an auf. Der Gegner, auch nur mit 9 Spielern angereist, zeigte sich von der aggressiven Abwehr der Frankfurter beeindruckt und konnte anfangs keinen Ball im Tor der Gastgeber unterbringen. Schnell lagen die Frankfurter mit 4:0 in Führung. Durch einfache Fehler und eine schlechte Chancenverwertung ließen die Frankfurter die Gäste auf 7:6 herankommen. Besonders der sonst treffsichere Matthias Stoll erlebte eine rabenschwarze 1. Halbzeit und traf alleine schon dreimal Aluminium und vergab obendrein noch einen 7m.

 

Die Frankfurter gaben sich wie über die gesamte Spielzeit hinweg nicht auf und gingen über die Station 11:7 dann mit einem 2- Tore Vorsprung in Halbzeit. Einen großen Anteil an der Pausenführung hatte auch Torhüter Thomas Heinemann, der u.a. drei 7-Meter halten konnte.

 

In der 2. Hälfte versuchten die Frankfurter immer wieder sich abzusetzen. Jedoch ließen die Frankfurter den Gegner wie schon in der 1. Halbzeit durch vergebene 100-prozentige Torchancen und durch technische Fehler wieder zurück in Spiel kommen. Beim Stand von 17:16 zeigten die Frankfurter dann nochmals eine kaum noch zu erwartende Energieleistung und setzten sich 10 min vor Schluss bis auf 25:19 ab. Nun nahmen die Fredersdorfer den in der 2.Hälfte wieder treffsicheren Matthias Stoll in Manndeckung. Das Frankfurter Spiel verlor nun deutlich an Fahrt und die Gäste verkürzten Tor um Tor und konnten beim Stand von 26:26 erstmals in dieser Partie ausgleichen. Wie schon gegen Hennickendorf schienen die Frankfurter wieder ein 6 Tore- Führung zu verspielen.

 

Jetzt überschlugen sich die Ereignisse in der Halle. Die Frankfurter bekamen einen Freiwurf auf halblinker Position zugesprochen. Die Fredersdorfer stellten nicht sofort eine Mauer und Matthias Stoll wollte die Situation ausnutzen und führte den Freiwurf direkt aus. Ein Fredersdorfer sprang, ohne den Dreimeterabstand einzuhalten, dazwischen und blockte den Ball. Regelkonform bekam er hierfür eine 2-Minutenstrafe. Durch eine „Meckerei“ des gegnerischen Trainers dezimierten sich die Gäste selbst auf 4 Feldspieler. Die HSC Reserve spielte die Überzahl endlich einmal hervorragend aus und Marco Kossatz verwandelte freistehend sicher zur 27:26 Führung. Statt nun sicher in der Abwehr zu agieren leisteten sich die Frankfurter ebenfalls zwei 2-Minutenstrafen und die Gäste konnten 12 Sekunden vor Schluss ausgleichen.

 

Nun folgte der beherzte Auftritt von Matthias Stoll, der sich allein bis zum Strafraum durchsetzte und nur durch ein brutales Foul am Wurf gehindert werden konnte. Den fälligen 7-Meter verwandelte er dann selber sicher zum viel umjubelten 28:27 Erfolg.

 

Bedanken möchten sich die Gastgeber bei den treuen Fans, die die Mannschaft wieder einmal lautstark unterstützten.

 

HSC 2000 Frankfurt (Oder) II: Thomas Heinemann; Matthias Stoll (8/1), Thomas Müller, Eik Bimberg (3), Max Görsdorf (3), Jens Eschricht (2), Uwe Rheinsberg (4), Marco Kossatz (8/2), Nico Schädel

HSC 2000 Reserve im Pokalhalbfinale

von Matthias Stoll

 

Am letzten Sonntag trafen in Frankfurt im Viertelfinale des Kreispokals der HSC 2000 II und die dritte Mannschaft des MTV Altlandsberg aufeinander. Vom Papier her eine klare Angelegenheit für den Tabellenzweiten aus Altlandsberg, haben doch die Gastgeber als Tabellenvorletzter erst 2 Siege in dieser Saison verbuchen können.

Trotzdem wollten sich die Frankfurter von der schweren Aufgabe nicht entmutigen lassen.

Wieder mit Kapitän Matthias Stoll an Bord, wollten die Gastgeber mit einer aggressiven Deckung die Gäste zu Fehlern und unvorbereiteten Abschlüssen zwingen. Das erste Tor erzielten jedoch die Altlandsberger. Danach übernahm der HSC das Kommando. Beflügelt durch die Zuschauer in einer gut besuchten Halle gingen die Frankfurter schnell mit 3:1 in Führung. Nun entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Dominik Spahn wächst immer mehr in seine neue Rolle als Mittelmann hinein. In der Abwehr steht er sicher und im Angriff gelingt es ihm mehr das Spiel zu führen und selbst Torgefahr auszustrahlen.

 

Die Gastgeber konnten sich in der ersten Halbzeit immer wieder auf drei Tore absetzten, woran der stark haltende Torhüter Thomas Heinemann einen großen Anteil hatte. Individuelle Fehler zum Ende des ersten Durchgangs ließen die Gäste wieder auf ein Tor, zum 15:14 Halbzeitstand, herankommen.

In der zweiten Halbzeit wollten sich die Frankfurter schnell ein Torepolster aufbauen, da sie nicht wussten wie lange die Kräfte reichen würden. Dominik Spahn ist krank in die Partie gegangen, Karsten „Bommel“ Borngräber hatte am Tag zuvor schon 60 Minuten bei den alten Herren gespielt und Matthias Stoll musste in den letzten Monaten gänzlich ohne Training auskommen.

 

Was die Frankfurter nun boten brachte die Halle zum kochen. Die Abwehr stand sicher und die Frankfurter erzielten mehrere einfache Tore durch Tempogegenstöße. Im Angriff konnte sich hier vor allem der im gesamten Spiel zu den Aktivposten gehörende Ringo Pflaum auszeichnen. Immer wieder bereitete er Tore für Rückraumshooter Matthias Stoll mustergültig vor, holte mehrere 7-m heraus und konnte sich obendrein noch 4 Mal in die Torschützenliste eintragen.

Im Tor konnte sich in dieser Situation auch der zweite Torhüter Michael Janowski mit mehreren gehaltenen Siebenmetern auszeichnen. Bis zum Stand von 25:16 konnten sich die Gastgeber absetzen. Da waren jedoch noch 12, 13 Minuten zu spielen. Die Kräfte ließen bei den Frankfurtern nun deutlich nach. Auch bedingt durch zwei unnötige Zeitstrafen ermöglichte die HSC Reserve den Gästen aus Altlandsberg Tor um Tor aufzuholen. Beim Stand von 26:22 drohte die Partie noch zu kippen. Bei den Frankfurtern lief im Angriff nichts mehr zusammen. Immer wieder hatten die Altlandsberger die Chance weiter zu verkürzen, scheiterten jedoch an den guten Torhütern oder an den eigenen Nerven. Erst das Tor zum 27:22 von Matthias Stoll beendete die Aufholjagd der Gäste. Die Frankfurter siegten am Ende verdient mit 28:24 und stehen im Kreispokalhalbfinale.

 

Einen Wehrmutstropfen gibt es leider auch. Kurz vor Schluss verletzte sich Michael Janowski schwer am Knie und wird wohl in dieser Saison kein Spiel mehr bestreiten können. Auf diesem Wege wünschen wir ihm alle gute Besserung.

 

HSC 2000 Frankfurt (Oder) II: Thomas Heinemann, Michael Janowski (beide Tor); Patryk Post (1), Matthias Stoll (12/1), Karsten Borngräber (2), Thomas Müller (1), Eik Bimberg (2), Dominik Spahn (6/4), Ringo Pflaum (4), Max Gersdorf  

Verdiente Niederlage für die HSC Reserve

von Matthias Stoll

 

Am vergangenen Samstag musste die Zweite Mannschaft des HSC bei Reserve vom SSV Friedland antreten. Gegen die im Altersdurchschnitt fast 20 Jahre jüngeren Gastgeber wollten die Frankfurter im Angriff ruhig agieren und Fehler vermeiden. Das klappte jedoch im gesamten Spiel überhaupt nicht und die Gäste konnten durch Tempogegenstöße viele einfache Tore erzielen.

 

Die Frankfurter versuchten trotzdem dagegen zu halten und konnten das Spiel bis zum Stand von 9:8 für die Friedländer offen halten. Doch aufgrund vieler technischer Fehler und durch eine schlechte Chancenverwertung gelang es den Gastgebern mit einer 14:10 Führung in die Halbzeit zu gehen.

In der Zweiten Halbzeit wollten die Frankfurter nochmals angreifen, wurden jedoch für ihre lasche Spieleinstellung bitter bestraft und die Friedländer konnten sich schnell auf 19:12 absetzen.

 

Zu diesem Zeitpunkt war das Spiel für die Frankfurter gelaufen. Man merkte den Gästen deutlich an, dass sie dem schnellen Spiel der jungen Friedländer kräftemäßig nichts mehr entgegen setzen konnten. Die Friedländer brauchten den Vorsprung nur noch verwalten und siegten verdient mit 30:22.

Trotzdem sollte sich die Mannschaft nicht hängen lassen, musste sie doch auf wichtige Spieler verzichten und teilweise mit angeschlagenen Spielern zum Auswärtsspiel antreten (u.a. spielte Eik Bimberg trotz kürzlich erlittenem Kreuzbandriss).

Positiv zu bewerten ist der Auftritt von Patryk Post, der sich über die Außenposition und im Kontergegenstoß mehrfach in die Torschützenliste eintragen konnte.

 

 

 

HSC 2000 Frankfurt (Oder) II: Holger Klaue (Tor); Mirko Lange, Eik Bimberg, Matthias Stoll (9/1), Ringo Pflaum (2), Karl-Heinz Scholz (1), Thomas Müller, Patryk Post (7/1), Marco Kossatz (3)

 

Trainer: Detlef Meyer

 

Zeitstrafen: HSC 3, SSV 4

7m: HSC 6/2, SSV 3/2)

Heimniederlage für den HSC 2000 II

von Matthias Stoll

 

Zu seinem zweiten Heimspiel empfing der HSC 2000 II die Gäste aus Hennickendorf. Gegenüber der Niederlage im letzten Auswärtsspiel stießen Kapitän Matthias Stoll und nach über einem Jahr Verletzungspause Marco Kossatz wieder zum Team. Trotz der Ausfälle von mehreren Stammspielern und mit nur einem etatmäßigen Rückraumspieler angetreten, wollte der HSC das Spiel für sich entscheiden.

Die Frankfurter begannen nervös und leisteten sich schon am Anfang viele technische Fehler und so lagen die Gastgeber schnell mit 3:6 hinten. Nun entwickelte sich ein abwechslungsreiches, jedoch niveauarmes Spiel mit vielen Fehlern auf beiden Seiten. Die Frankfurter bewiesen gegenüber den im Altersdurchschnitt deutlich jüngeren Gästen Kampfgeist und konnten beim Stand von 8:8 das erste und leider auch letzte Mal in diesem Spiel ausgleichen.

Statt selber in Führung zu gehen lud man den Gegner über schlechte Torwürfe und technische Fehler zu Kontern ein und so konnten die Gäste schnell wieder mit 3 Toren in Führung gehen. Mit 13:16 ging es dann in die Pause.

 

In der 2. Halbzeit wollten die Frankfurter eine doppelte Überzahl nutzen um schnell den Anschluss zu erzielen. Trotz sehr gut freigespielten Chancen konnten die Frankfurter den Ball nicht im gegnerischen Tor unterbringen und die Gäste erzielten zwei Tore in Folge zum 13:18. Viele in der Halle hatten die Frankfurter nun aufgegeben, doch diese mobilisierten nochmals alle Kräfte und konnten beim Stand von 22:23 den Anschlusstreffer erzielen. Doch wieder wurden sehr gut herausgespielte 100 prozentige Torwürfe vergeben. Besonders Linksaußen Ringo Pflaum erwischte nicht seinen besten Tag und hätte den HSC allein zum Sieg werfen können.

Am Ende ließen bei den Frankfurtern die Kräfte deutlich nach und die Gäste konnten einen 29:25 Auswärtssieg erzielen.

Die Niederlage kann man jedoch nicht an einer Person festmachen, leistete sich doch die ganze Mannschaft zu viele technische Fehler und war aufgrund des deutlich höheren Altersdurchschnitts zu langsam in der Rückwärtsbewegung. Positiv ist die Rückkehr von Marko Kossatz zu sehen, der sich in seinem 1. Spiel sofort wieder gut ins Frankfurter Spiel einbringen konnte und eine wichtige Alternative darstellt. Besonders nach der schweren Verletzung von Uli Jobst. Diesem wünscht die gesamte Mannschaft auf diesem Wege gute Besserung.

 

HSC 2000 Frankfurt (Oder) II: Holger Klaue (Tor); Jens Eschricht (1), Eik Bimberg (5), Matthias Stoll (10/3), Ringo Pflaum (5), Karsten Borngräber, Thomas Müller, René Schneider, Marco Kossatz (4/2)

 

Trainer: Detlef Meyer

 

Zeitstrafen: HSC 2, Hennickendorf 2

7m: HSC 7/5, Hennickendorf 1/0

HSC2000 II startet mit Sieg in die Saison

von Matthias Stoll

 

Nach dem Sieg der B-Jugend wollte nun auch die Zweite Mannschaft des HSC mit einem Sieg in die Saison starten. Gegner in heimischer Halle waren die Handballer aus Fürstenwalde. Gegen den Vorjahresdritten hatte man in der Vorsaison noch zwei Mal verloren. Dementsprechend selbstbewusst reisten die Gäste an.

 

Reginal Lorenz hat seine Kreuzbandverletzung auskuriert, wird den Frankfurtern jedoch als Spieler nicht mehr zur Verfügung stehen. Stattdessen unterstützt er den Mannschaftsverantwortlichen Detlef Meyer als Trainer auf der Bank.

 

Mit einer kompakten 6:0 Deckung wollte man die spielfreudigen Fürstenwalder nicht zur Entfaltung kommen lassen. Das erste Tor erzielten jedoch die Fürstenwalder. Die HSC- Reserve ließ davon nicht beindrucken und ging selbst mit 4:1 in Führung. Nun entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Bernd Ast führte auf der Mitte klug Regie und konnte seine Mitspieler immer wieder in Szene setzten. Besonders der ehemalige Fürstenwalder Ringo Pflaum war „heiß“ auf das Spiel und zeigte sowohl im Angriff als auch in der Deckung eine Spitzenleistung.

 

Durch individuelle Fehler im Angriff lud man die Gäste zum Ende der 1. Halbzeit über Konter zum Tore werfen ein und der hart erkämpfte Vorsprung schmolz beim Stand vom 10:9 bis auf ein Tor dahin. Nun mobilisierten die Frankfurter nochmals alle Kräfte und gingen mit einer 13:9 Führung in die Halbzeit.

 

Nun hatte Reginal Lorenz einen besonderen Schachzug parat. Durch die offensive Deckung gegen den Linksaußen Ringo Pflaum boten sich auf der Halblinken Position große Räume. Diese sollte nun Uwe Rheinsberg mit dem wohl besten 1:1 der Liga nutzen. Der Plan ging auf und der HSC zog auf 16:9 davon. Die Abwehr stand weiterhin sicher und der HSC kam nun auch über Konter zum Torerfolg. Die Gäste stellten ihre Abwehr nun noch einmal auf 6:0 um. Auch diese Variante zeigte nur eine kurze Wirkung, als die Gäste nochmals auf 4 Tore zum 24:20 verkürzen konnten. Viel zu passiv agierten die Fürstenwalder in der Deckung, so dass sich besonders, der auf die Halbrechte Position gewechselte Matthias Stoll, mehrmals durch Fernwürfe in die Torschützenliste eintragen konnte.

 

Der HSC baute seine Führung nun kontinuierlich bis zum 33:24 Endstand aus und feierte einen verdienten Heimsieg.

Auch sollten die an diesem Tag nicht einsetzten Spieler nicht traurig sein. Die Saison ist lang und jeder wird noch zu Einsatzzeiten kommen.

 

 

HSC 2000 Frankfurt (Oder) II: Holger Klaue (Tor); Bernd Ast (4/1) ,Heiko Hillbrand (6/1) , Jens Eschricht, Eik Bimberg (2), Matthias Stoll (12/3), Ringo Pflaum (7), Karl-Heinz Scholz , Wolfgang Behrens, Dominik Spahn, Karsten Borngräber, Uwe Rheinsberg (3), Patrick Post, Thomas Müller

 

Mannschaftsbetreuer: Detlef Meyer

Trainer: Reginal Lorenz

 

Zeitstrafen: HSC 1, Pneumant 5