Frankfurt mit schwacher Auswärtsbilanz

von Gregor Menz

 

 

 

Da zusätzlich zu den verletzungsbedingten Ausfällen für einen Großteil der Frankfurter Handballer ein letztes Saisonspiel ein scheinbar völlig überraschendes Ereignis darstellt, konnte der HSC für die Fahrt zum SV Blau-Weiß Dahlewitz lediglich sieben Mann mobilisieren. Nur dank der Unterstützung des Vereinspräsidenten Mirko Lange, der seine aktive Zeit bereits hinter sich glaubte und Robert Seregin, einem Spieler der Reserve, wurde wenigstens eine volle Mannschaft beim Tabellenfünften vorstellig. Für Sven Adamzent änderte sich zudem der Tätigkeitsbereich. Er rückte aus dem Tor auf die Rechtsaußenposition. Ohne Aussicht auf Erfolg, dafür bester Stimmung machte sich diese kleine Schar auf um dem Gastgeber einen ordentlichen Saisonabschluss zu ermöglichen. Der SV dankte es insoweit, als dass sich das Ergebnis ob dieser Voraussetzungen mit 30:12 noch im Rahmen hielt.

 

Die erste Spielhälfte gestaltete sich noch vergleichsweise ausgeglichen. Die Oderstädter gaben sich kämpferisch, machten das Spiel langsam und konnten so bis zur 22. Minute immerhin den Abstand mit 10:8 in Grenzen halten. Phillipp Köppe agierte, trotz einer Manndeckung gegen ihn, gewohnt torgefährlich und auch aus dem Tor kam die dringend benötigte Unterstützung. Dennoch war die Partie bereits zur Pause mit einem Zwischenstand von 14:9 vorentschieden. Ziel der Mannschaft war daher auch weiterhin Schadensbegrenzung. Mehr als 20 Tore zu erzielen und unter 30 Gegentoren zu bleiben lauteten die bescheidenen Ziele in der Pause.

 

Leider konnte man diese dann in der Folge nicht erreichen, nicht zuletzt, da die zweite Spielhälfte ab der 32. Minute in Unterzahl absolviert werden musste. Bereits vor dem Spiel war mit Blick auf die Schiedsrichter klar, dass die Gäste zusätzlich zu den personellen Problemen, einen schweren Stand haben würden. Die angesetzten „Unparteiischen“ lieferten viele einseitige Entscheidungen und krönten dies, indem sie Phillipp Köppe für die Frage „Was war denn?“ nach einem Freiwurf mit einer doppelten Zweiminutenstrafe und belegten. Dies hatte die rote Karte zur Folge. Fortan setzen sich die Hausherren immer weiter ab und das Ergebnis wurde deutlich. Die Mannschaft vergab zudem noch drei Strafwürfe und daher wurde am Ende auch das Minimalziel Schadensbegrenzung nicht erreicht. Die Endphase absolvierte die Mannschaft mit vier Feldspielern und war letztlich sogar mit dem eigentlich desolaten 30:12-Endstand fast zufrieden. Mit Freibier und gutem Wetter besserte sich auch die Stimmung des Teams.

 

Nun heißt es in die Zukunft zu schauen und bei dem anstehenden personellen Umbruch für die kommende Spielzeit eine Mannschaft aufzustellen, die wenigstens die Klasse halten können wird. Auch dabei wird es wieder auf die Heimstärke der Mannschaft ankommen, denn auswärts gelang der Mannschaft in dieser Saison nur ein Sieg.

 

HSC 2000 Frankfurt (Oder): Gregor Menz (T); Sven Adamzent (1), Mirko Lange, Krysztof Stupinski (3), Matthias Richter (2), Phillipp Köppe (5), Robert Seregin (1)

 

Trainer: Rainer Preuß

 

Zeitstrafen: HSC 9 (2*rot) / SVBW 5 (1*rot) / Siebenmeter: HSC 2/5; SVBW 5/5

 

Torfilm: 1:0; 3:1; 6:3; 8:5; 10:5; 10:8; 14:9 /15:9; 17:10; 21:11; 24:12; 30:12

Souveräner Sieg im letzten Heimspiel

von Gregor Menz

 

 

 

 

Den Frankfurter Handballmännern gelang es im letzten Heimspiel eine durchwachsene Saison versöhnlich in Richtung Zielgrade zu steuern. Gegen den abstiegsbedrohten HV Calau war vor allem dank einer überlegenen zweiten Halbzeit ein deutlicher 37:27-Erfolg möglich. Damit erhalten sich die Frankfurter auch ihre erfreulich positive Heimspielbilanz. Die Mannschaft konnte immerhin acht der elf Spiele in der Sabinushalle für sich entscheiden und somit in eigener Halle den Grundpfeiler für eine weitestgehend ungefährdete Spielzeit setzen.

 

Von Beginn an machten die Oderstädter deutlich, dass sie die Punkte unbedingt in der Heimat behalten wollten. Es gelang ein starker, temporeicher Auftakt in die Partie, belohnt durch eine rasche 7:2-Führung. Allerdings konnte die Mannschaft vor allem bei der Chancenverwertung die Konzentration nicht halten. Insbesondere über die Außenpositionen blieben reihenweise Einwurfgelegenheiten ungenutzt, nicht zuletzt da ein starker Calauer Schlussmann mehrfach gut parierte. Folgerichtig gelang den Südbrandenburgern der Anschluss zum 7:6. Diese Aufholjagd verpuffte allerdings, da die starken Halben der Heimsieben, Filip Kliszczyk (acht Tore) und Phillipp Köppe (neun Tore), für die Spreewälder nicht in den Griff zu bekommen waren. Allerdings zeigte sich die gesamte Mannschaft im vermutlich letzten Heimspiel ihres Spielführers Christian Wessely hochmotiviert. So erzielten auch Chris Junghanns und Matthias Richter einige sehenswerte Treffer. Letztlich ging es mit einem für den Spielverlauf zu knappen 15:13-Vorsprung in die Pause.

 

In der zweiten Spielhälfte konnten die Frankfurter ihre optische Überlegenheit dann auch besser in Tore umsetzen. Der Vorsprung wuchs langsam an und die Mannschaft setzte sogar einige spielerische Ausrufezeichen, darunter ein sehenswerter Dreher und ein erfolgreicher Kempa-Trick. Die Calauer gaben sich zwar nicht auf, konnten aber mit nur einem wirklich überzeugenden Angriffsspieler, dem gewohnt starken Christopher Faatz, auf Dauer die nun zu vielen leichten Treffer der Heimsieben nicht kompensieren. Daher hieß am Ende auch in der Höhe verdient 37:27 für den HSC 2000 Frankfurt.

 

Nach dem Abpfiff gab es für die Mannschaften und die gut 120 Zuschauer Freibier der Stadtmarke und es wurde noch ausgiebig über die Zukunft diskutiert. Vereinspräsident Mirko Lange äußerte sich dabei auch über den weiteren Werdegang der ersten Mannschaft des Klubs: „So wie aussieht werden wohl einige erfahrene Spieler aufhören und andere ihr Engagement berufs- oder studienbedingt zumindest einschränken müssen. Auch einige der polnischen Leistungsträger werden wohl verletzungs- oder altersbedingt mit dem Sport aufhören. Ich hoffe nun, dass sich jetzt erstmalig die gute Jugendarbeit der letzten Jahre auszahlt und wir einige unserer A-Jugendlichen erfolgreich in die Mannschaft bringen können, wie es mit Niklas Klimm ja bereits geklappt hat.“

 

Am Samstag, den 06.05.2017 um 16.00 Uhr bestreitet die Mannschaft dann ihr letztes Auswärtsspiel. Der Gegner wird der SV Blau-Weiß Dahlewitz sein. Die Dahlewitzer sind eines der wenigen Teams, die die Frankfurter auch in deren Heimstätte bezwingen konnten. Natürlich würden die Spieler des HSC diese Scharte gerne mit einem erfolgreichen Saisonschlussspiel auswetzen. Es wäre auch die letzte Möglichkeit, die desaströse Auswärtsbilanz (nur ein Sieg bei bisher zehn Versuchen) etwas aufzubessern. Mit einem Sieg ließe sich der siebente Platz in der Verbandsliga Süd sichern.

 

HSC 2000 Frankfurt (Oder): Gregor Menz (T), Sven Adamzent (T); Chris Junghanns (6), Rico Rohde, Krysztof Stupinski (3), Filip Kliszczyk (8), Matthias Richter (3), Christian Wessely (2), Niklas Klimm (4), Heiko Wessely (1), Phillipp Köppe (9), Pascal Korau (1)

 

Trainer: Rainer Preuß

 

Zeitstrafen: HSC 3 / HVC 2 / Siebenmeter: HSC 0/1; HVC 3/6

 

Torfilm: 1:0; 3:1; 7:2; 7:6; 10:6; 13:9; 15:13 /16:13; 19:14; 23:15; 25:17; 26:20; 30:21; 34:24; 37:27

HSC unterliegt im Derby 

von Gregor Menz

 

Die Mannschaft des HSC 2000 Frankfurt musste sich auch im Rückrundenduell gegen die Lokalrivalen von der HSG Schlaubetal-Odervorland geschlagen geben. Mit dem 29:24-Sieg behielten die favorisierten Müllroser nach einer starken zweiten Halbzeit verdient souverän die Oberhand gegen eine individuell gut besetzte aber spielerisch begrenzte Gästemannschaft.

 

Die Frankfurter hatten für die Partie notgedrungen auf einige Kräfte zurückgreifen müssen, die in letzter Zeit nicht mehr bei der Mannschaft waren. Aufgrund von Verletzungen sagten mit Damian Stasiak, Ryszard Patalas und Pascal Korau gleich drei gesetzte Spieler ab. Dennoch konnten mit Alexander Pietzsch und Sebastian Bähr kurzfristig zwei körperlich beeindruckende Alternativen aufgeboten werden. Die erste Hälfte wurde dann auch unerwartet ausgeglichen gestaltet. Die Kleiststädter hielten gegen den Tabellendritten gut mit und es entwickelte über die Spielstände 6:6 und 9:9 ein spannendes Spiel auf Augenhöhe. Während die Gastgeber einige Gegenstöße erfolgreich abschließen konnten, gelang der Preuß-Sieben immer wieder der Anschluss über die Halbpositionen. Allerdings zeichnete sich bereits in diesen Minuten der wesentliche Unterschied zwischen den Teams ab. Während bei den Frankfurtern immer wieder Einzelaktionen mit der „Brechstange“ zum Erfolg führten, hatten die Männer der Spielgemeinschaft klare technische Mittel und vorbereitende Aktionen zu ihrer Verfügung. Somit war auch die 11:10-Führung zur Pause für die HSG berechtigt.

 

Dennoch blieb es auch in Hälfte zwei lange Zeit ausgeglichen. Mit Beginn der Schlussviertelstunde versagten den Gästen dann aber zunehmend die Nerven vor dem gegnerischen Tor. Die bisher so erfolgreichen Einzelaktionen gingen nun fehl und die Schlaubetaler nutzen eine (Abschluss-)Schwächephase des Gegners zu einem vorentscheidenden 7:1-Lauf zum Zwischenstand von 24:18. Zwar gelang es dem HSC den Trend nochmals umzukehren, an eine Wende war aber nicht mehr zu denken. Mehr als ein 29:24 war an diesem Tag für die Männer von der Oder nicht zu erreichen.

 

Dies sah auch Gäste-Spielführer Christian Wessely so: „Im Moment fehlt in den wichtigen Momenten einfach das, was eine Mannschaft ausmacht. Spielverständnis und Abstimmung müssen erarbeitet werden. Dafür reicht unser Trainingspensum einfach nicht aus. Die Wahrheit ist, die meisten von uns sehen sich einmal die Woche zum Spiel. Da kann es nicht für eine der besseren Mannschaften der Verbandsliga reichen. Da hilft auch eine besondere Motivation aufgrund des Derbycharakters nicht.“

 

Die Saison neigt sich nun dem Ende zu und für den HSC fehlen noch zwei Partien. Das letzte Heimspiel und damit der Saisonabschluss findet am Samstag, 29.04.2017 um 17:30 Uhr in der Sabinushalle statt. Zu Gast ist der HV Calau, gegen den unbedingt noch die letzten Heimpunkte der Spielzeit geholt werden sollen.

 

HSC 2000 Frankfurt (Oder): Gregor Menz (T), Sven Adamzent (T); Chris Junghanns, Rico Rohde, Krysztof Stupinski (1), Filip Kliszczyk (5), Matthias Richter (1), Christian Graf, Alexander Pietsch (4), Phillipp Köppe (9), Sebastian Bähr (1), Heiko Wessely, Christian Wessely, Niklas Klimm (3)

 

Trainer: Rainer Preuß Mannschaftsbetreuer: Pascal Korau, Ulf Foltin, Hans Wessely

 

Zeitstrafen: HSC 4 / HSG 5 / Siebenmeter: HSC 2000 2/2; HSG 1/2

 

Torfilm: 1:0; 1:2; 4:3; 6:6; 7:9; 9:9; 11:9; 11:10 / 12:10; 13:13; 13:15; 16:15; 17:17; 24:18; 24:20; 28:21; 29:24

HSC verlangt Tabellenführer alles ab

von Gregor Menz

 

 

Das nüchterne Ergebnis zwischen dem HSC 2000 Frankfurt, derzeit auf Platz 8 der Verbandsliga und dem punktverlustfreien Ligaprimus HC Bad Liebenwerda fiel am Ende mit 31:25 standesgemäß deutlich aus. Ungeachtet dessen war der Spielverlauf lange eng und die Südbrandenburger mussten für ihre Punkte hart arbeiten. Letztlich präsentierten sich die Gäste aber mit souveränen Rückraumschützen und einem breit besetzten Kader als zu gefestigt um die vorgezogene Aufstiegsfeier verschieben zu müssen.

 

Das Duell war auch ein Spiel jung gegen alt. Während die Frankfurter einen Kader mit einem Altersdurchschnitt von 32 auf die Platte schickten, waren die Spieler der Kurstädter im Schnitt acht Jahre jünger. Vor allen Dingen in der ersten Spielhälfte merkte man davon aber wenig. Die Hausherren zeigten sich gewillt, dem nunmehr feststehenden Aufsteiger noch ein Bein zu stellen. Deckung und Torhüter waren gut aufgelegt und auch die Fehlerquote blieb ungewohnt niedrig. Die Lausitzer kamen nicht in ihr Gegenstoßspiel und die Oderstädter ließen sich auch von Rückständen nicht beeindrucken. So konnten die Gäste zwar schnell mit 4:1 enteilen, lagen aber dann Mitte der ersten Hälfte sogar 6:5 zurück. Zur Pause hieß es dann 11:12 für den Favoriten, eine Vorentscheidung war damit aber noch nicht gefallen. Allerdings mussten die Frankfurter kurz vor der Pause noch einen schweren Rückschlag hinnehmen. Kurz vor dem Pausenpfiff verletzte sich der Zwei-Meter-Mann und Deckungsspezialist Ryszard Patalas so schwer, dass er anschließend nicht mehr ins Spielgeschehen eingreifen konnte – ein Schock und herber Rückschlag für die Mannschaft.

 

Die infolge der Verletzung notwendige Deckungsumstellung bei den Kleiststädtern verursachte zu Beginn von Hälfte zwei einige Anpassungsschwierigkeiten. Vor allem über die halbrechte Aufbauposition konnten die Männer von der Schwarzen Elster gute 10 Minuten lang nun schalten und walten wie es ihnen gefiel. Dazu kam, dass die Gäste nun dauerhaft über die eine konsequent gespielte erste Welle Druck machten und die Heimmannschaft so nicht mehr schnell genug eine geschlossene Deckungsformation aufbauen konnte. Den Männern aus Liebenwerda gelang es, sich in dieser Phase vorentscheidend auf 14:19 abzusetzen bevor die Preuß-Sieben wieder in die Spur fand.

 

Beim Stand von 24:28 waren die Frankfurter noch einmal nahe dran eine spannende Schlussphase zu erzwingen, vergaben aber mehrfach die Chance (darunter auch ein Strafwurf) auf drei Tore heranzurücken. Letztendlich erzielte der Tabellenerste seine Tore etwas müheloser als die Frankfurter, deren größtes Manko grade in der entscheidenden Phase mal wieder die Chancenverwertung war. Nicht zum ersten Mal in dieser Saison entstand der Eindruck, dass einige Spieler die komplizierten Würfe treffen, dann aber zu häufig die sogenannten Hundertprozentigen vergeben. Der 31:25-Endstand war daher für die stärkste Mannschaft der Liga absolut verdient, wenn der Erfolg auch etwas zu hoch ausfiel. Ansonsten können die Frankfurter aber versöhnlich auf das Spiel schauen. Sie lieferten eine gute Partie und vor allen Dingen konnte mit Niklas Klimm ein weiterer A-Jungendlicher seinen Einstand feiern. Mit seinen drei Treffern zeigte das hochaufgeschossene Talent, dass es zukünftig die Mannschaft weiter unterstützen können wird.

 

Am Samstag, den 08.04.2017 erwartet dann um 18.00 Uhr die nächste Spitzenmannschaft der Liga den HSC. Es steht das Derby gegen den Lokalrivalen aus Müllrose auf dem Plan, wenn die HSG Schlaubetal-Odervorland zum Duell lädt.

 

HSC 2000 Frankfurt (Oder): Gregor Menz (T), Sven Adamzent (T), Lars Möbus (T); Chris Junghanns (1), Rico Rohde (3), Krysztof Stupinski (3), Filip Kliszczyk (4), Matthias Richter (2), Damian Stasiak (3), Ryszard Patalas (3), Christian Wessely (3), Niklas Klimm (3)

 

Trainer: Rainer Preuß

 

Zeitstrafen: HSC 3 / Bad L 4 / Siebenmeter: HSC 2000 2/3; Bad L 2/2

 

Torfilm: 0:2; 1:2; 1:4; 5:5; 6:5; 6:9; 8:9; 10:10; 11:12 /11:13; 12:15; 14:19; 17:25; 20:25; 22:27; 24:28; 25:31

HSC lässt Punkte

von Gregor Menz

 

 

Mit einer schwachen Schlussphase vergibt der HSC 2000 Frankfurt die Chance endlich etwas für das Auswärtspunktekonto zu tun. In einem Spiel, welches lange Zeit auf Augenhöhe verlief, ließen die Gäste gegen den SV Chemie Guben zu viele klare Torchancen ungenutzt und müssen sich daher mit einer am Ende verdienten 30:26- Niederlage begnügen.

 

Die Frankfurter traten mit der vagen Hoffnung zum Oder-Neiße-Duell an endlich den zweiten Sieg in der Saison in fremder Halle einfahren zu können. Der HSC fuhr ausnahmsweise mit einer ordentlichen Auswärtsbesetzung als Tabellensechster zum Siebten der Verbandsliga Süd und hatte das Hinspiel mit 29:24 ausreichend deutlich für sich entschieden. Entsprechend gut gelang auch der Start, schnell lag die Mannschaft von Trainer Preuß mit 4:1 in Front und schien auf dem richtigen Weg das Vorhaben Auswärtssieg auch umzusetzen. Mit den ersten guten Aktionen im Rücken, stieg aber postwendend die Fehlerquote und die gute Ausgangslage wurde leichtfertig vertan. Zwar behielt die Mannschaft aufgrund einiger starker Einzelakteure zunächst bis zum 9:6 die Oberhand, musste aber aufgrund vieler Fehler und unzureichender Deckungsarbeit immer wieder leichte Gegentreffer hinnehmen. Zur Pause lagen die Oderstädter somit bereits 12:11 zurück. Ausschlagegebend dafür waren vor allem zahlreiche leichte, unnötige Fehler.

 

Vor allem Frankfurts Bester, Filip Kliszczyk, stemmte sich in Hälfte zwei mit aller Macht gegen die drohende Niederlage. Dennoch reichten seine 15 erzielten Tore, darunter sieben sicher verwandelte Strafwürfe, am Ende nicht für den erhofften Erfolg. Die Chemiker konnten sich, nachdem es zur 40. Minute nach 17:17-Unentschieden gestanden hatte, erstmalig auf 21:18 etwas absetzen. Den Gästen gelang noch einmal der Anschluss zum 23:22, mussten dann aber abreißen lassen. Mit ablaufender Zeit gelang zunehmend weniger und einige Spieler vergaben sichere Chancen kläglich. Daher war der Sieg der Gubener auch in der Höhe mit 30:26 absolut verdient.

 

Am Samstag, den 01.04.2017 um 18:00 Uhr kommt der verlustpunktfreie Tabellenführer vom HC Bad Liebenwerda zu Gast in Sabinushalle. Trotz einer guten Heimbilanz eine fast unmögliche Hürde für die Frankfurter. Dennoch sollte mit vollem Kader, in den hoffentlich auch Philipp Köppe zurückkehren wird, ein spannendes Handballspiel machbar sein und vielleicht erwartet die Kurstädter ja ein Aprilscherz der unerwarteten Art. Zuvor spielen um 14.00 und um 16.00 Uhr bereits die HSC-Reserve und die erfolgreiche Frauenmannschaft.

 

HSC 2000 Frankfurt (Oder): Gregor Menz (T), Lars Kleedehn (T); Chris Junghanns (3), Rico Rohde (2), Pascal Korau (1), Krysztof Stupinski, Filip Kliszczyk (15), Matthias Richter (1), Damian Stasiak (2), Ryszard Patalas (2), Christian Graf

 

Trainer: Rainer Preuß Mannschaftsbetreuer: Nico Schädel

 

Zeitstrafen: HSC 4 / Chemie 5 / Siebenmeter: HSC 2000 7/7; Chemie 3/4

 

Torfilm: 1:0; 1:4; 4:5; 6:9; 9:9; 11:11; 12:11 / 12:12; 15:15; 17:17; 19:17; 21:18; 23:22; 27:23; 29:25; 30:26

HSC 2000 unterliegt beim Tabellenletzten

von Gregor Menz

 

Nach dem Abpfiff dauerte es eine Weile bis die Handballer des HSC 2000 Frankfurt (Oder) die 31:30-Niederlage gegen das Tabellenschlusslicht, den TSV Germania Massen verdaut hatten. Nicht so sehr schmerzte der unnötige Verlust der Punkte gegen die aufopferungsvoll gegen den Abstieg kämpfenden Germanen. Verärgert und ungläubig betrachtete man vielmehr die einseitige Linie der Müncheberger Schiedsrichter, welche vor allem in den letzten zehn Minuten den Spielverlauf stark beeinflussten und es den Gastgebern so erst ermöglichten einen eigentlich vorentscheidenden Vier-Tore-Rückstand noch in den zweiten Saisonerfolg zu verwandeln.

 

Vereinspräsident des HSC, Mirko Lange kommentierte dazu enttäuscht aber diplomatisch: „Die meisten Unparteiischen leisten Wochenende für Wochenende Unersetzliches für unseren Sport. Bei manchen Ansetzungen wissen wir aber bereits im Voraus, dass man mindestens fünf Tore besser sein müsste als der Gegner, um überhaupt eine Chance auf den Sieg zu haben. Heute war so ein Spiel. Unsere Mannschaft hatte eigentlich alles im Griff, ließ sich dann aber leider durch einseitige Entscheidungen verunsichern. Dies zusammen mit dem Umstand der fehlenden Leistungsträger, einem angeschlagenem Christian Wessely und weniger Wechselmöglichkeiten führten zum Verlust der eigentlich sicher geglaubten Punkte.“

 

In Hälfte eins lief das Spiel lange Zeit weitestgehend ausgeglichen. Die Gäste zeigten sich ungewohnt angriffslustig und treffsicher. Leider machte sich im Gegenzug das Fehlen des Zwei-Meter-Hünen Ryszard Patalas in der Deckung bemerkbar. Die Massener konnten ein ums andere Mal fast unbedrängt zum Kreis durchlaufen und abschließen. Für die Zuschauer entwickelte sich daher aber eine recht ansehnliche Partie mit vielen Toren. Die handballtypische Härte in den Abwehrreihen fehlte zwar, dafür war das Tempo ansehnlich hoch. Insgesamt gab es leichte Vorteile auf Seiten der Oderstädter, die aber wieder einige Großchancen zu viel vergaben und es so dem TSV ermöglichten in Schlagdistanz zu bleiben. Der Zwischenstand zur Pause betrug folglich auch nur 17:16 zugunsten der Gastmannschaft.

 

Ich dachte zur Pause, wir könnten noch den ganzen Tag spielen und würden dennoch gewinnen.“ beurteilte der Spielführer des HSC Christian Wessely die Lage zur Halbzeit, „Jedenfalls hatte ich erwartet, dass wir etwas gefestigter wären aber einige haben sich hier von seltsamen Entscheidungen dann wohl verunsichern lassen. Eigentlich muss man das Spiel nach 20 überlegenen Minuten in Hälfte zwei locker runterspielen. Stattdessen wurden dann Bälle leichtfertig weggeworfen. Da fehlte dann auch ein Stück Spielintelligenz.“

 

Tatsächlich hatten die Frankfurter lange Zeit Oberwasser. Die Torhüter steigerten sich und es gelangen einige ansehnliche Gegenstöße und zweite Wellen. Eine zwischenzeitliche Führung von vier Toren war die Folge, sollte dann aber dennoch nicht ausreichen. In hektischen und umkämpften Schlussminuten kamen die Hausherren zur Freude des nun lautstarken Publikums Tor um Tor heran und konnten 15 Sekunden vor Schluss sogar in Führung gehen. Der letzte Angriff brachte den Frankfurtern dann auch nicht mehr den Ausgleich und das Spiel endete mit 31:30 für die Südbrandenburger, die nun im Abstiegskampf wieder etwas Morgenluft wittern dürfen.

 

Bis zum nächsten Samstag, den 25.03.2017 um 16:00 Uhr müssen die Handballer des HSC die bittere Pleite allerdings verdaut haben, wenn der SV Chemie Guben 1990 zum Wettstreit lädt. Beide Mannschaften ringen als Tabellennachbarn noch um die Plätze im Mittelfeld der Liga. Ein spannendes Spiel ist daher zu erwarten.

 

HSC 2000 Frankfurt (Oder): Gregor Menz (T), Sven Adamzent (T); Chris Junghanns, Rico Rohde, Pascal Korau, Krysztof Stupinski, Christian Wessely, Filip Kliszczyk, Heiko Wessely, Matthias Richter

 

Trainer: Rainer Preuß

Mannschaftsbetreuer: Hans Wessely und Nico

 

Protokoll lag nicht vor. 

 

HSC-Handballer bleiben heimspielstark    

Bericht aus der MOZ / Red. Frankfurt (Oder)

Kerstin Bechly 9.3.2017

Tabellenzweiter verliert beim HSC

vom Gregor Menz

 

Den Frankfurter Handballern gelang mit einem 28:23-Erfolg gegen den Tabellenzweiten vom BSV Grün-Weiß Finsterwalde auch in dieser Saison wieder ein kleiner Coup. Nachdem man bereits im letzten Jahr als einzige Mannschaft den späteren Aufsteiger aus Freienwalde schlagen konnte, folgte nun die nächste Überraschung. Obwohl mit dem Abwehrspezialisten Matthias Richter und dem bisherigen Top-Torschützern Phillipp Köppe gleich zwei Leistungsträger der Mannschaft fehlten, gelang ein am Ende hochverdienter und deutlicher Sieg gegen eine Mannschaft, die bisher nur zwei ihrer bis dahin 13 Partien abgegeben hatte. Damit haben sich die Oderstädter angemessen für die empfindliche 40:25-Pleite aus der Hinrunde revanchieren können.

 

In dem zunächst sehr torarmem Spiel begannen beide Formationen mit einer erheblichen Abschlussschwäche. Der Positionsangriff konnte ein ums andere Mal von den Deckungsreihen gestoppt werden, der Rückraum blieb weitestgehend wirkungslos. Die Gäste zeigten sich dann aber variantenreicher und konnten mit verschiedenen Spielzügen ihre Außen gut in Stellung bringen und so mit zwei Toren in Front gehen. Diesen Vorsprung hielten sie dann auch über weite Strecken der ersten Hälfte, wobei es die Heimsieben versäumte das Ergebnis zu drehen. Spätestens nach dem ersten Viertel dominierten die Frankfurter, schafften es aber wieder einmal nicht ihre zahlreichen Chancen auch angemessen auf das Zählbrett zu bekommen. Nachdem sich dann aber Sven Adamzent im Tor steigerte und vor allem auch die Würfe von den Flügeln zunehmend sicher abwehrte, konnte zumindest der knappe Vorsprung der Gäste bis zur Pause egalisiert werden. Mit einem 10:10-Zwischenstand ging es in die Kabinen.

 

Das Team von Trainer Preuß kam hochmotiviert zurück auf die Platte. Man startete direkt mit der ersten Führung des Spiels und wollte nun unbedingt frühzeitig eine Entscheidung. Die Niederlausitzer zeigten allerdings, dass sie im Laufe der Saison in vielen knappen Begegnungen mit solchen Situationen umzugehen gelernt hatten. Mit Ruhe bestraften sie die nun hektischen Aktionen der Gastgeber und konnten sich den bekannten Zwei-Tore-Vorsprung zum 15:17 zurückholen. In dieser Phase vergaben die Kleiststädter einfach zu viele Gelegenheiten, darunter zwei Strafwürfe, und alles deutete auf den erwarteten Sieg für den favorisierten Tabellenzweiten hin. Den Hausherren gelang es aber erneut im Tor einen entscheidenden Impuls zu setzen. In den finalen 18 Minuten war der Frankfurter Schlussmann kaum zu bezwingen und gab seiner Mannschaft damit den notwendigen Rückhalt, um die Partie zu drehen. Unter Leitung der starken Spielmacher Christian Wessely und Filip Kliszczyk wurde die Fehlerquote reduziert und die Aktionen des HSC wurden zunehmend sicherer. Vor allem die Anspiele an den Kreis klappten jetzt und so setzte man sich Tor um Tor ab. Der Vorsprung betrug zwischenzeitlich sechs Tore. Die Grün-Weißen fanden zwar nach einigen für sie betrüblichen Minuten zurück in die Spur, zu diesem Zeitpunkt war das Spiel aber bereits entschieden. Mit dem Schlusspfiff stand ein verdienter 28:23-Überraschungserfolg für die Heimsieben zu Buche.

 

Vereinspräsident Mirko Lange zeigte sich hocherfreut über den Sieg der Mannschaft: „Das war ein tolles Handballspiel mit einem verdienten Sieger. Wir wissen natürlich, dass wir zu Hause mit einem vollen Kader jeder Mannschaft gefährlich werden können aber, wenn man dann wirklich mal eine Truppe aus dem oberen Drittel ärgern kann, ist das eine schöne Überraschung.“

Nun gilt es dem positiven Gesamteindruck aus der bisherigen Rückrunde mit drei Siegen aus drei Partien weiter zu bestätigen. Zunächst geht es am nächsten Samstag zur Reserve der TSG Lübbenau 63, welche derzeit den 9. Tabellenrang belegt. Im nächsten Heimspiel am Sonntag, den 05.03.2017 um 15.00 Uhr kommt dann die Zweite des Grünheider SV (derzeit 5.) in die Sabinushalle. Beide Mannschaften sind direkte Konkurrenten um die umkämpften Mittelfeldlätze in der Verbandsliga Süd.

 

HSC 2000 Frankfurt (Oder): Gregor Menz (T), Sven Adamzent (T); Chris Junghanns (4), Rico Rohde (1), Pascal Korau (4), Krysztof Stupinski, Ryszard Patalas (4), Damian Stasiek (4), Julius Karney (1), Christian Wessely (4), Filip Kliszczyk (5), Christian Graf (1), Heiko Wessely

 

Trainer: Rainer Preuß

 

Zeitstrafen: HSC 3 / BSV 4 / Siebenmeter: HSC 2000 4/5; BSV 4/7

 

Torfilm: 0:1; 1:3; 3:5; 5:7; 8:10; 10:10 / 11:10; 14:14; 15:17; 18:18; 20:18; 21:19; 25:19; 25:21; 28:23

Kämpferischer HSC holt fünften Heimsieg

von Gregor Menz

 

Der HSC 2000 Frankfurt konnte sich im ersten Rückrundenduell gegen die Reserve des HC Spreewald mit 24:23 durchsetzen. Damit gelang der Mannschaft nach einer durchwachsenen Hinrunde, in der sie hinter den eigenen Erwartungen zurückgeblieben war, vor 120 Zuschauern ein erster Schritt ins gesicherte Mittelfeld der Tabelle. Nach nunmehr fünf Heimsiegen aus insgesamt zwölf absolvierten Partien belegen die Kleiststädter den 8. Rang in der Verbandsliga Süd. Der Abstand zum fünften beträgt indes nur vier Punkte, woran sich zeigt, wie umkämpft die Verbandsliga auch in diesem Jahr ist.

 

Das war für unsere Moral wichtig, dieses hitzige Spiel noch zu drehen“, erklärte der routinierte Trainer des HSC Rainer Preuß nach dem Schlusspfiff „Am Anfang haben wir noch zu viele technische Fehler gemacht, dann aber die Zahl der Aussetzer drastisch reduzieren können. Mit der Leistungssteigerung ab der 15. Spielminute bin ich zufrieden und hoffe, dass wir daran in Zukunft anknüpfen können.“ Vereinspräsident Mirko Lange zeigte sich ebenfalls erfreut: „Erst ein Sieg der Frauen, dann einer der Männer, dazu zahlreiche Zuschauer und hervorragende Handballstimmung. Besser kann so ein Heimspieltag für uns nicht laufen. Vor allem wenn das Spiel nach so einem Herzschlagfinale gut für uns ausgeht. Der Sieg geht auch in Ordnung, letztlich haben unsere Männer das Spiel zu 2/3 der Spielzeit bestimmt.“

 

Bevor es allerdings so weit war, starteten die Oderstädter mal wieder mit vielen Nachlässigkeiten in die Begegnung. Nach nur zehn Minuten hatten sich die Spreewälder bereits einen Vorsprung von vier Toren erarbeitet. Ausschlaggebend dafür waren unvorbereitete Abschlüsse und eine Reihe von unnötigen Ballverlusten, die der Gegner mit einfachen Gegenstoßtoren zu bestrafen wusste. Dennoch stimmte von Anfang an die Deckungsarbeit. Mit einiger Härte machten es beide Seiten dem Positionsangriff des Gegners sehr schwer. Es ging teilweise ruppig zu, zahlreiche Zeitstrafen und Strafwürfe waren die Folge. Vorteile konnte die Heimsieben auf der Torhüterposition für sich verbuchen. Beide Frankfurter Schlussmänner leisteten einen erheblichen Beitrag zum knappen Erfolg ihrer Mannschaft. Besonders in der Schlussphase der ersten Hälfte gelang es ihnen das Tor regelrecht zu vernageln. Damit war die Initialzündung für eine Aufholjagd gesetzt deren Wirkung bis zum Spielende anhielt. Bis zum Pausenpfiff gelang es den Frankfurtern sich wieder auf 11:13 anzunähern und mit viel Elan in die entscheidenden 30 Minuten zu gehen.

 

Nach der Rückkehr aufs Parkett war es vor allem Matthias Richter, der mit einer vorbildlichen kämpferischen Einstellung seine Mitspieler mitzureißen vermochte. Die Moral stimmte nun und die Mannschaft wollte die zwei Punkte mit aller Macht. Da auch die Südbrandenburger nicht bereit waren aufzustecken, spitzte sich das Geschehen auch emotional immer weiter zu. Dabei zeigte sich Philipp Köppe (11) erneut als bester Schütze seines Teams und bewies auch Nerven indem er sämtliche Siebenmeterwürfe sicher verwandelte. Darunter auch den, der zum entscheidender Treffer nach dem eigentlichen Schlusspfiff werden sollte. Die Frankfurter kämpften sich peu à peu heran, schafften es aber lange nicht selbst die Führung zu übernehmen. So wurde das Spiel erst in der letzten Minute entschieden. Matthias Richter ging in einen Gegenstoß, wurde aber Sekunden vor Schluss hart am gegnerischen Kreis attackiert und so beim Abschluss gehindert. Folgerichtig entschieden die sicheren Schiedsrichter auf Strafwurf. Nachdem sich die nunmehr erhitzten Gemüter beruhigt hatten, landete der letzte Wurf des Spiels sicher im Netz und bescherte den Oderstädtern die Punkte neun und zehn der laufenden Spielzeit. Letztendlich konnten sich die Anhänger über einen knappen aber verdienten 24:23-Erfolg freuen.

 

Das nächste Spiel folgt am Samstag, den 11.02.2017 um 18.00 Uhr. Es geht zum Regionalderby nach Beeskow, wo die auf Platz 10 stehenden Männer des SSV Rot-Weiß Friedland zum Duell bitten und sicherlich alles daransetzen werden, ihren dritten Saisonsieg einzufahren. Allerdings möchte auch der HSC endlich seine ersten Auswärtspunkte entführen. Die Voraussetzungen für ein spannendes Aufeinandertreffen sind also gegeben.

 

HSC 2000 Frankfurt (Oder): Gregor Menz (T), Sven Adamzent (T); Chris Junghanns (1), Heiko Wessely, Rico Rohde, Pascal Korau (4), Krysztof Stupinski (1), Ryszard Patalas (2), Damian Stasiek (3), Julius Karney (1), Heiko Hillebrand (1), Matthias Richter, Philipp Köppe (11)

 

Trainer: Rainer Preuß

 

Mannschaftsverantwortliche:

Christian Wessely, Karsten Borngräber

 

Zeitstrafen: HSC 2000 4 (1* direkt rot) / HCS 6 / Siebenmeter: HSC 2000: 4/4; HCS 7/9

 

Torfilm: 0:2; 1:5; 4:7; 5:9; 9:9; 11:11; 11:13 / 11:14; 13:14; 17:18; 19:19; 21:20; 22:22; 24:23

Frankfurter wachen zu spät auf

von Gregor Menz

 

Im ersten Spiel 2017 müssen sich die Männer des HSC 2000 Frankfurt gegen den SV Blau-Weiß Dahlewitz mit 28:26 geschlagen geben. Eine starke Schlussviertelstunde reichte der Mannschaft nicht aus, um nach einem bis dahin verkorksten Spiel die Punkte in der heimischen Sabinushalle zu halten. Nach schwachen ersten 45 Minuten hatte das Team, welches nun wieder von Rainer Preuß trainiert wir, bereits mit sechs Toren zurückgelegen. Diese Differenz ließ sich gegen geschickt den Vorsprung verwaltende Gäste in einer spannenden Endphase nicht mehr egalisieren.

 

Zunächst kamen die Frankfurter mit viel Elan in die Partie. Nach acht Minuten lag die Heimsieben mit 4:2 in Front und hatte anschließend sogar mehrfach die Möglichkeit sich bereits früh einen größeren Vorsprung zu erspielen. Ab diesem Zeitpunkt zeigte sich aber wieder ein bekanntes Manko: die Chancenverwertung. Statt nun das Spiel zu kontrollieren, erlaubte man sich zahlreiche überhastete Aktionen und verlor über diese leichten Fehler den Spielfaden. Der Gegner nahm die wachsende Unsicherheit der Oderstädter dankend an und startete seinerseits einen 5:0-Lauf. Zur Pause lautete der Zwischenstand dann 11:15, dies insbesondere auch deshalb, da die Ostbrandenburger sich zu sehr mit sich selbst beschäftigten. Trotz vor allem in der Offensive starken Einzelleistungen von Chris Junghanns und Phillipp Köppe, fehlte vor allem in der Deckung die notwendige mannschaftliche Geschlossenheit und spielerische Sicherheit.

 

Auch nach dem Seitenwechsel ließ ein Aufbäumen der Preuß-Truppe lange auf sich warten. Bevor die Mannschaft sich ab der 45. Spielminute gegen die drohende Niederlage zu stemmen begann, war der Vorsprung der Randberliner bereits auf sieben Tore angewachsen. Zwar gelang der Heimmannschaft in den letzten Minuten eine deutliche Leistungssteigerung und ein 7:3-Endspurt, für einen Sieg fehlte aber auch das letzte Quäntchen Glück. Beim Stand von 25:26 wollte der Ausgleichstreffer einfach nicht fallen und wieder einmal fand ein wichtiger Strafwurf nicht den Weg ins Tor. Immerhin wurde die diesmal nicht so zahlreich wie gewohnt erschienene Frankfurter Anhängerschaft, mit einer kämpferischen Schlussviertelstunde ihrer Mannschaft ein wenig versöhnt. Dennoch galt es bereits nach dem ersten Spiel des Jahres, die erste Enttäuschung zu verdauen. Mit 26:28 mussten sich die Kleiststädter letztlich aufgrund einer zu lange blutleeren Spielweise verdient geschlagen geben.

 

Rainer Preuß, der unter der Woche die erste Trainingseinheit mit der Mannschaft leitete, bewertete das Spiel wie folgt: „Der Mannschaft steckt eine zu lange Weihnachtspause in den Knochen und wirkte daher phasenweise unkonzentriert. Ich sehe aber Potential zur Steigerung. Sicherlich hat auch Christian Wessely gefehlt. In naher Zukunft hoffe ich zudem einige junge Leute aus der A-Jugend des Vereins an die Männermannschaften heranführen zu können und so auch noch einige neue Akzente zu setzen.“

 

Neue Impulse kann das Team sicherlich gebrauchen. Mit der Niederlage ist es endgültig im letzten Drittel der Tabelle angekommen und muss sich in den kommenden Spielen steigern. Der nächste schwere Brocken schaut bereits in der nächsten Woche am Sonntag, den 22.01.2017 um 16.00 Uhr in der Sabinushalle vorbei. Es gibt sich die Reserve des HC Spreewald die Ehre.

HSC 2000 Frankfurt (Oder): Gregor Menz (T), Sven Adamzent (T); Chris Junghanns (7), Heiko Wessely, Rico Rohde (2), Pascal Korau (1), Krysztof Stupinski (2), Ryszard Patalas (4), Damian Stasiek, Christian Graf, Phillipp Köppe (10), Matthias Richter

 

Trainer: Rainer Preuß Mannschaftsverantwortlicher: Karsten Borngräber

 

Zeitstrafen: HSC 2000 4 / SVBW 1 / Siebenmeter: HSC 2000: 3/5; SVBW 3/4

 

Torfilm: 2:2; 4:2; 4:7; 7:8; 7:10; 9:14; 11:15 / 11:17; 13:19; 15:20; 16:23; 19:25; 24:25; 26:28

 

HSC auswärts weiter schwach

von Gregor Menz

 

Die Handballer des HSC 2000 Frankfurt schaffen es nicht ihre Auswärtsschwäche abzulegen. Auch gegen den Tabellenvorletzten HV Calau mussten sich die Oderstädter mit 34:30 geschlagen geben. In einer umkämpften aber spielerisch niveauarmen Partie versuchten die mit nur neun Spielern angereisten Gäste zwar alles um die Punkte mitzunehmen, aber spätestens nach der zweiten roten Karte in der 52. Spielminute kippte das Spiel endgültig zugunsten der Heimmannschaft.

 

Von Anfang an entwickelte sich ein sehr ausgeglichenes Spiel. Calau gelang es zwar immer wieder sich um zwei Tore abzusetzen. Frankfurt blieb aber stets in Schlagdistanz und glich regelmäßig wieder aus. Teilweise ging es zügig hin und her und die Zuschauer bekamen immerhin viele Tore zu sehen. Die Torausbeute hätte dabei sogar noch deutlich höher ausfallen können, da beide Mannschaften teilweise fahrlässig mit ihren vielen Einwurfgelegenheiten umgingen. Mitunter hatte man den Eindruck, die Teams verzichteten bewusst auf Körperkontakt in der Deckung. Umso unverständlicher sind erneut die vielen Zeitstrafen, die vor allen Dingen den HSC trafen. Dennoch blieb das Spiel eng und man ging mit einem 17:16 für die Hausherren in die Halbzeit.

 

Auch in Hälfte zwei blieb es zunächst bis zum 24:24 bei dem geschilderten Ablauf. Problematisch war aber, dass die beiden polnischen Spieler in den Frankfurter Reihen, Krysztof Stupinski und Ryszard Patalas, jeweils schon zweifach mit Zeitstrafen belastet waren. Entsprechend zurückhaltend gestaltete sich die Deckungsarbeit. In der 46. Minute musste dann aber dennoch zunächst Krysztof Stupinski das Spielfeld dauerhaft verlassen. Die Gastgeber konnten die anschließende Unruhe bei der Gästesieben nutzen um auf fünf Tore davonzuziehen, ehe auch noch Ryszard Patalas folgte. Nun saß beim HSC, die auch ohne Betreuer angereist waren, niemand mehr auf der Bank und Torhüter Sven Adamzent durfte auf der Platte mitspielen. Dem HSC gelang zwar nochmal eine Verringerung der Tordifferenz und auch der Torhüter konnte sich noch in die Torschützenliste eintragen aber eine Wende war unter diesen Bedingungen natürlich nicht mehr möglich. Somit hatten sich die Calauer ihren erst zweiten Sieg mit 34:30 gesichert.

 

Ein absolut enttäuschendes Ergebnis,“ kommentierte Rico Rohde das Spiel. „Selbst mit dieser dünnen Besetzung kann man in Calau Punkte mitnehmen. Dann muss aber natürlich alles stimmen und hier haben wir uns zu sehr nach unten angepasst. Verloren haben wir das Spiel aber schon vor der Abfahrt. Immer stehen dieselben Spieler für die Auswärtsfahrten zur Verfügung und müssen sich vermöbeln lassen, während bei den Heimspielen wieder mehr Leute antanzen als aufs Protokoll passen. Das passt nicht und muss sich dringend ändern.“

 

Damit gehen die Frankfurter als Tabellenachter in die Weihnachtspause. In der Hinrunde steht das letzte Spiel erst am Samstag, den 14.01.2017 um 15:00 Uhr gegen den SV Blau-Weiß Dahlewitz in der gewohnten Sabinushalle an. Dort muss sich die Mannschaft gegen den Sechsten der Verbandsliga Süd wenigstens wieder auf ihre Heimstärke besinnen. Zwischenzeitlich können sich die Handballfreunde der Region aber auf das alljährliche (Nach-)Weihnachtsturnier mit vielen altbekannten Spielern aus Frankfurt am Dienstag, den 27.12.2016 freuen.

 

HSC 2000 Frankfurt (Oder): Gregor Menz (T), Sven Adamzent (T) (1); Chris Junghanns (6), Heiko Wessely, Rico Rohde (4), Christian Wessely (8), Pascal Korau (6), Krysztof Stupinski (5), Ryszard Patalas

 

Zeitstrafen: HSC 2000 10 (2*rot) / HVC 4 / Siebenmeter: HSC 2000: 6/8; HVC 6/10

 

Torfilm: 3:1; 4:4; 6:4; 6:6; 9:9; 12:10; 12:13; 16:14; 17:16 / 18:16; 18:18; 21:18; 23:22; 24:24; 28:25; 30:26; 32:27; 34:30

Frankfurter stehen sich selbst im Weg 

von Gregor Menz

 

Das von vielen Handballfans der Region mit Spannung erwartete Derby zwischen dem HSC 2000 Frankfurt und der HSG Schlaubetal-Odervorland war von vielen technischen Unzulänglichkeiten geprägt. Dieses Manko wurde allerdings durch zwei aufopferungsvoll kämpfende Mannschaften, einem engen Spielverlauf und einem fulminanten Finale mehr als wettgemacht. Am Ende hatten die Gäste aus Müllrose mit 24:23 auch aufgrund besserer Nerven die Nase leicht vorn.

 

Dabei war die Chance gegen die in der Tabelle deutlich besser platzierten Nachbarn die Punkte in der eigenen Halle zu behalten, für den HSC wohl nie größer als an diesem Tag. Die Männer aus dem Schlaubetal mussten auf zwei Schlüsselspieler verzichten während die Gastgeber fast mit optimaler Besetzung ins Spiel gingen. Entsprechend verlief auch der Beginn der Partie. 3:0 legte der HSC vor und schien gut ins Spiel zu finden. Postwendend musste die Mannschaft aber die Antwort in Form eine 5:0-Laufs des Gegners hinnehmen. Ausschlaggebend waren viele auffällig schwache Torwürfe, die zum Teil ohne Vorbereitung erfolgten. Auch die Anspiele an den Kreis brachten nicht den gewohnten Erfolg. Dennoch konnten sich beide Mannschaften in das Spiel emotional hineinsteigern. Es ging hin und her und für die 220 Zuschauer gab es einen hohen Unterhaltungswert. Zum Pausenpfiff hieß es 12:11 für die HSG.

 

Wir haben das Spiel heute auf jeden Fall in der ersten Halbzeit verloren,“ konstatierte Christian Wessely „wir hatten vielfach alles im Griff und haben uns dann mit schwachen Abschlüssen um den Lohn gebracht. Eigentlich müssen wir mit einer Führung in die Halbzeit gehen. Auch am Ende läuft es zu unseren Gunsten. Wir kommen in einen guten Lauf, holen vier Tore auf und schaffen es dann aber nicht, den Sack zuzumachen. Wir haben uns selbst geschlagen.“

 

Tatsächlich blieb das Spiel weiterhin spannend. Die Gäste konnten sich zwar zunächst bis zur Mitte der zweiten Spielhälfte einen Vorsprung von vier Toren erarbeiten, diesen egalisierten die Oderstädter aber innerhalb weniger Minuten und hatten dann alle Möglichkeiten das Spiel zu entscheiden. Ausgerechnet von der Siebenmeterlinie blieben aber die entscheidenden Torgelegenheiten ungenutzt. Gleich viermal vergab die Heimmannschaft in einer ihrer Paradedisziplinen. Zwar ließ auch die HSG zwei Siebenmeter ungenutzt, verwandelte aber jeweils den Nachwurf. Auch in den furiosen finalen Minuten der Partie standen Strafwürfe im Zentrum des Geschehens. Beim Stand von 23:23 mit nur 40. Sekunden auf der Uhr bekam die Sieben von Trainer Michael Stalla einen fragwürdigen Strafwurf zugesprochen. Dieser konnte zwar vom Frankfurter Schlussmann abgewehrt werden, allerdings fand der Abpraller den freistehenden Daniel Heine, welcher sicher zur Führung traf. Im Gegenzug verhinderte ein Gästespieler den schnellen Anwurf des HSC regelwidrig. In der Folge gab es rot für den Spieler und Strafwurf und somit eine letzte Gelegenheit für die Kleiststädter wenigstens einen Punkt mitzunehmen. Der anschließende Wurf fand sein Ziel nicht und daher endete das Spiel mit 24:23 zugunsten des Favoriten.

 

Nachdem die Mannschaft nun die erste Heimpleite hat hinnehmen müssen, folgt in der nächsten Woche das letzte Punktspiel in diesem Jahr. Gegen den HV Calau will die Mannschaft dann wenigsten auch die ersten Auswärtspunkte einfahren. Wie erfolgreich dieses Unterfangen sein wird, hängt dabei sicherlich auch davon ab, mit welcher Zusammenstellung an Spieler man dem Tabellenvorletzten entgegentritt.

 

HSC 2000 Frankfurt (Oder): Gregor Menz (T), Sven Adamzent (T); Chris Junghanns (1), Rico Rohde (1), Heiko Wessely, Christian Wessely (3), Pascal Korau (4), Matthias Richter (1), Krysztof Stupinski (2), Philipp Köppe (9), Ryszard Patalas (1), Damian Stasiek (1), Julius Karney, Christian Graf

 

Trainer: Reginal Lorenz, Mirko Lange

 

Zeitstrafen: HSC 2000 4 / HSG 5 (1* direkt rot) / Siebenmeter: HSC 2000: 4/8; HSG 3/5

 

Torfilm: 3:0; 3:5; 6:6; 8:6; 8:8; 8:10; 9:12; 11:12 / 12:12; 15:16; 15:19; 17:21; 21:21; 21:23; 23:23; 23:24

Keine Überraschung beim Tabellenführer 

von Gregor Menz

 

Trotz einer am Ende deutlichen 39:29-Niederlage gegen den HC Bad Liebenwerda, haben die mit nur neun Spielern angereisten Handballer des HSC 2000 Frankfurt dem Tabellenführer lange Zeit ein gutes Spiel geliefert und teilweise ansehnlich Paroli geboten. Vor allen Dingen die kleinliche und einseitige Linie der Schiedsrichter sorgte letztendlich für den erheblichen Torabstand zwischen den Gegnern. Schließlich war der Sieg der Heimmannschaft aber aufgrund der besseren und im Zusammenspiel überzeugenderen Angriffsleistung absolut verdient.

 

Das Spiel begann ausgeglichen. Bis zum 6:6-Ziwschenstand fanden die Frankfurter vor allem über Kreisanspiele Antworten auf die schnellen Attacken der Gastgeber. Erst eine doppelte Unterzahl in der 12. Minute versursachte einen Bruch im Spiel der Oderstädter. Die Überzahl nutzend setzten sich die Kurstädter zunächst mit drei Toren und anschließend auf eine Tordifferenz von sechs ab. Bei bester Handballstimmung zeigten beide Teams ordentlichen Verbandsligahandball, wobei sich die Gäste im Spielaufbau erneut zu viele leichte Fehler erlaubten und so zahlreiche Gegenstöße ermöglichten. Auf dem Weg in die Pause stabilisierten sich die Gäste-Sieben wieder und konnte den Rückstand mit 18:13 immerhin im Rahmen halten.

 

Unser altes Manko trat wieder einmal deutlich hervor,“ beurteilte Mirko Lange die Leistung des HSC, „trotz einiger starker Einzelspieler im Kader, gelingt es uns nicht immer im Angriff als Mannschaft zu agieren. Daher verlieren wir immer wieder an Tempo, welches wir nicht jedes Mal durch Einzelaktionen ausgleichen können. Im Moment fehlt aber leider das Personal und auch die Trainingszeit und -beteiligung um dieses Defizit konsequent angehen zu können. Dennoch wäre ein besseres Ergebnis ohne die überzogene rote Karte in der 42. Minute wohl möglich gewesen. Unsere Stärken können wir vor allem zu Hause abrufen. Auswärtspunkte gegen die besten Mannschaften der Liga mitzunehmen, wäre für uns vor diesem Hintergrund ohnehin nur ein Bonus.“

 

Den Beginn der zweiten Spielhälfte verschliefen die Männer aus der Kleiststadt komplett. Freienwalde traf dreimal in Folge und hatte sich damit endgültig eine vorentscheidende Tordifferenz erspielt. Die Gäste versuchten aber dennoch weiterhin ein gutes Ergebnis zu erzielen und wurden zumindest kurzzeitig dafür belohnt. Mit einem 5:1- Lauf bis zur 42. Minute kämpfte sich die Mannschaft wieder auf 22:18 heran. Nun sah Ryszard Patalas bei einer Abwehraktion seine dritte Zweiminutenstrafe und die erneute Unterzahl und die anschließende Lücke im ohnehin dünnen Kader konnten nicht mehr ausgeglichen werden. Insgesamt spricht aber auch die 8:1-Zeitstrafenstatistik eine deutliche Sprache. In den letzten zwei Minuten bekamen die Zuschauer dann noch eine Kuriosität geboten. Die Gastgeber erlaubten sich das Auslassen von drei aufeinanderfolgenden Gegenstößen und konnten daher die Grenze von 40-Toren nicht erreichen, während in der letzten Sekunde der finale Treffer für den HSC zum 39:29-Endstand fiel.

 

Am Samstag, den 26.11.2016 kommt es um 17:30 Uhr zum von vielen mit Spannung erwarteten Nachbarschaftsduell zwischen dem HSC 2000 Frankfurt(Oder) und der HSG Schlaubetal-Odervorland. Die HSG reist als Tabellendritter in die Sabinushalle und geht damit, wie eigentlich immer in den letzten Jahren, als Favorit in diese Partie. Trotz dieser eindeutigen Rollenverteilung waren die Spiele zuletzt immer eng und spannend, zumal die Gastgeber sicherlich in besserer Besetzung antreten werden als zu den Auswärtsspielen. Vor diesem regionalen Handballkracher finden bereits den ganzen Tag über Spiele in der Halle statt. Um 15:30 Uhr spielen die Frauen des HSC im Stadtderby gegen den BSV ISKRA Frankfurt (Oder) und um 13:30 Uhr empfängt die Reserve den TSV Altreetz. Davor können bereits Spiele der Jugendmannschaften angeschaut werden.

 

HSC 2000 Frankfurt (Oder): Gregor Menz (T), Sven Adamzent (T); Chris Junghanns (3), Rico Rohde (4), Pascal Korau (2), Krysztof Stupinski (5), Philipp Köppe (8), Ryszard Patalas (2), Damian Stasiek (5)

Mannschaftsbetreuer: Mirko Lange und Karsten Borngräber

 

Zeitstrafen: HSC 2000 8 (1*rot) / HCBL 1 / Siebenmeter: HSC: 6/6; HCBL 4/5

 

Torfilm: 2:0; 4:2; 6:6; 12:6; 12:9; 15:10; 18:13 /21:13; 21:15; 22:18; 24:20; 27:20; 30:22; 32:26; 36:28; 39:29

Vierter Heimsieg in der Sabinushalle 

von Gregor Menz

 

Die 1. Herrenmannschaft des HSC 2000 Frankfurt konnte ein für den Verein äußerst erfolgreiches Wochenende würdig abrunden. Nachdem bereits zuvor die Teams der Frauen, der Zweiten und der B- und C-Jugend ihre Spiele für sich entscheiden konnten, gewann auch die Verbandsligavertretung der Männer ihre Begegnung mit dem SV Chemie Guben souverän mit 29:24. Damit blieben, sehr zur Freude der 200 Zuschauer, bereits zum vierten Mal in dieser Spielzeit die Punkte in der Sabinushalle.

 

Die Chemiker hatten sich als Aufsteiger in dieser Saison bisher gut verkauft und gingen als Tabellennachbar der Hausherren in die Partie. Allerdings stand den Gästen nur ein ausgedünnter Kader zur Verfügung, da sich die Mannschaft am Spieltag zuvor mit zahlreichen blauen Karten selbst geschwächt hatte. Die Frankfurter konnten dagegen aus dem Vollen schöpfen und sowohl Damian Stasiek als auch Sebastian Bähr wieder in ihren Reihen begrüßen. Damit stand den Männern von Übergangstrainer Reginal Lorenz ein körperlich sehr beachtlicher Mittelblock zur Verfügung, der den Niederlausitzern von Anfang an Kopfzerbrechen bereitete. Die Angreifer des SV mussten gehörig arbeiten, um sich gegen dieses Deckungsbollwerk einmal durchzusetzen. Immer wieder wurden sie gezwungen schwache Abschlüsse zu nehmen, die teilweise weit am gegnerischen Tor vorbeigingen. Schnell konnte sich die Heimtruppe auf dieser Basis zum 6:2 absetzen und behauptete diesen Vorsprung dann weitgehend in der ersten Hälfte. Vor der Pause wuchs der Vorsprung dann sogar noch auf ein 17:11 an, hätte aber deutlicher ausfallen müssen. Neben vielen guten Angriffen, blieben auch auf Seiten des HSC zu viele Chancen ungenutzt. Vor dem Hintergrund der Überlegenheit gab es einige voreilige Abschlüsse oder vergebliche Schönspielversuche, die der Gegner bestrafen konnte.

 

In der zweiten Halbzeit versuchten die Südbrandenburger alles, um den Rückstand zu verkürzen und das Spiel zu drehen. In einem harten aber nicht unfairen Spiel ging es dann teilweise spannend hin und her. Niveau und Tempo waren für eine Verbandsliga sehr ansprechend. Belohnt wurden die Gäste für ihr Engagement mit einer vorübergehenden Annäherung auf drei Tore (22:19; 24:21 – 40. – 45. Spielminute). In der kritischen Phase konnte sich aber Sven Adamzent im Tor des HSC entscheidend steigern und mit einigen Paraden seiner Mannschaft im richtigen Moment den Rücken stärken. Zudem leistete sich der SV den Luxus insgesamt drei Strafwürfe zu vergeben und konnte auch seine leichte Abschlussschwäche nicht abschütteln. Daher stand am Ende ein verdienter 29:24-Erfolg des HSC 2000 Frankfurt.

 

Reginal Lorenz sah trotz eines etwas zu knappen Resultats bereits viel Gutes: „Positiv ist, dass wir mit Philipp Köppe und Chris Junghanns sehr viel Gefahr aus dem Rückraum ausstrahlen und der Gegner auch darauf reagieren muss. Christian Wessely kann dann mit seiner Spielintelligenz immer wieder die dadurch entstehenden Räume am Kreis für Anspiele an die Einläufer oder unsere Kreisläufer nutzen, teilweise aber auch einfach selbst durchlaufen und den Abschluss suchen. So variabel waren wir lange nicht. Wenn sich das Ganze jetzt noch etwas festigt, werden wir sicher auch bald auswärts die ersten Punkte einfahren können.“

 

In zwei Wochen kann die Mannschaft dann versuchen gegen den Tabellenersten aus Bad Liebenwerda eine Überraschung zu erzwingen. Am Samstag, den 19.11.2016 gilt es sich dem bisher verlustpunktfreien Tabellenführer zu stellen. Immerhin hat die Mannschaft auch in der letzten Saison in einer Kurstadt den Aufstiegsaspiranten Nr. 1 ärgern können. Vielleicht gelingt dies ja wieder.

 

HSC 2000 Frankfurt (Oder): Gregor Menz (T), Sven Adamzent (T); Chris Junghanns (2), Rico Rohde (2), Heiko Wessely (1), Christian Wessely (8), Justin Korau, Pascal Korau (1), Matthias Richter (4), Krysztof Stupinski (1), Philipp Köppe (6), Ryszard Patalas (4), Sebastian Bähr, Damian Stasiek

 

Trainer: Reginal Lorenz, Karl-Heinz Scholz

 

Zeitstrafen: HSC 2000 5 (1*rot) / Chemie 4 / Siebenmeter: HSC: 1/1; Chemie 0/3

 

Torfilm: 0:1; 2:2; 6:2; 8:4; 10:6; 12:7; 15:10; 17:11 / 18:11; 19:13; 21:16; 22:19; 24:21; 27:21; 29:22; 29:24

Starker Heimauftritt des HSC

von Gregor Menz

 

Nach einem durchwachsenen Saisonstart mit teilweise schwachen Auswärtsleistungen gelang dem HSC 2000 Frankfurt gegen den TSV Germania Massen ein in jeder Phase des Spiels ungefährdeter 31:21-Erfolg. Angeführt von einem wieder genesenen Christian Wessely konnten Spieler auf allen Positionen überzeugen. Vor allem Philipp Köppe zeigte den 100 Zuschauern in der Sabinushalle, dass er eine starke Ergänzung für die Frankfurter ist.

 

Übergangstrainer Reginal Lorenz war dennoch nicht allzu euphorisch: „Zum Glück treten wir zu Hause engagierter auf als auswärts. Wir haben vergleichsweise wenige Fehler gemacht und selbst überwiegend sicher in der Abwehr gestanden. Was die Punkte angeht sieht es jetzt in der Tabelle auch mit 6:6 etwas besser aus. Ein Gradmesser für die kommenden Spiele war das aber nicht. Der Gegner hat es uns heute viel zu leichtgemacht und steckt derzeit scheinbar nicht nur zufällig im Keller der Verbandsliga fest. Dies war in eigener Halle ein Pflichtsieg und hätte mit etwas mehr Konzentration am Ende auch deutlich höher ausfallen müssen.“

 

Nur bis zum 4:4 konnten die Germanen die Partie ausgeglichen gestalten. Anschließend hatte sich die Deckung der Oderstädter auf die gefährlichste Waffe der Gäste, Anspiele an den Kreis, weitestgehend eingestellt. Im weiteren Verlauf taten sich die Massener zusehends schwer zu Toren zu kommen. Vor allem aus dem Rückraum blieben sie ungefährlich und liefen sich daher ein ums andere Mal fest. Würfe die dennoch einmal an der Defensive der Gastgeber vorbeikamen, konnte ein gut aufgelegter Lars Möbus im Tor dann zumeist entschärfen. Auf der anderen Seite bekamen die Südbrandenburger den Zwei-Meter-Mann Ryszard Patalas am Kreis nie in den Griff. Ihm gelangen mit neun Toren die meisten Treffer für den HSC. Endlich gelang es den Frankfurtern einmal eine gute Balance aus glaubwürdigen Rückraumaktionen, Anspielen zum Kreis und erfolgreichen Gegenstößen vorzutragen. Eine insgesamt runde Leistung wurde mit einer 15:10-Pausenführung belohnt.

 

Auch nach der Halbzeiterholung dominierten die Gastgeber das Spiel nach Belieben. Zwischenzeitlich wuchs der Vorsprung auf 13 Zähler an und die Gäste erzielten teilweise minutenlange kein Tor mehr. Erst als die Partie frühzeitig entschieden schien, strafften sich die Gäste nochmal und verhinderten immerhin ein Debakel. Die Frankfurter nahmen da allerdings bereits zahlreiche Wechsel vor und versuchten allen Akteuren Spielzeiten zu gewähren. Am Ende siegten die Männer des HSC nach einer über weite Strecken überlegen geführten Partie hochverdient mit 31:21.

 

Torhüter Lars Kleedehn fasste den Sieg dann aus Mannschaftssicht zusammen: „Das Team hat eine stark verbesserte Einstellung im Vergleich zur Vorwoche gezeigt. Dennoch haben wir noch viel zu viel liegenlassen, aber auf solchen Leistungen können wir aufbauen. Bis Weihnachten kommen aber noch einige schwere Brocken auf uns zu und da müssen wir uns weiter steigern.“

 

Bereits am kommenden Wochenende steht das nächste Heimspiel in der Sabinushalle an. Am Sonntag, den 06.11.2016 um 16.00 Uhr empfängt der HSC 2000 Frankfurt den starken Aufsteiger SV Chemie Guben 1990. Die Mannschaft ist gut in der Verbandsliga angekommen und hat mit einigen knappen Ergebnissen gegen Liebenwerda und Spreewald, sowie einem Punktgewinn gegen die starke Reserve aus Grünheide bereits einige Ausrufezeichen gesetzt. Die Mannschaften sind zudem derzeit Tabellennachbarn. Alle Zutaten für ein spannendes Spiel sind also gegeben.

 

HSC 2000 Frankfurt (Oder): Lars Kleedehn (T), Lars Möbus (T); Chris Junghanns (2), Rico Rohde (2), Heiko Wessely, Christian Wessely (6), Justin Korau, Pascal Korau (5), Matthias Richter (2), Robert Seregin, Krysztof Stupinski, Philipp Köppe (5), Ryszard Patalas (9)

 

Trainer: Reginal Lorenz, Karl-Heinz Scholz

 

Zeitstrafen: HSC 2000 3 / Germania 3 / Siebenmeter: HSC: 1/1; Germania 0/1

 

Torfilm: 1:0; 2:2; 4:2; 4:4; 8:4; 11:6; 12:9; 15:10 / 17:10; 24:11; 26:15; 28:15; 29:19; 31:21

HSC mit desolatem Auftritt

von Gregor Menz

 

Im Auswärtsspiel gegen die zweite Mannschaft des Grünheider SV hinterließen die Handballer des HSC 2000 Frankfurt einen teilweise katastrophalen Eindruck. Hochverdient und deutlich unterlagen die Oderstädter daher mit 34:16 und konnten in der zweiten Spielhälfte lediglich sechs Treffer erzielen. Durch die schwachen Auswärtsauftritte steht die Mannschaft nunmehr mit 4:6 Punkten auf dem drittletzten Tabellenplatz und entwickelt sich allmählich zur Auswärts-Schießbude der Liga. Bereits 152 Gegentore musste das Team hinnehmen, konnte diesen aber nur 114 eigene Zähler entgegensetzen.

 

Tragisch ist dabei, dass diese Auswärtsfahrt unter fast optimalen personellen Bedingungen angetreten worden war. Lediglich Christian Wessely konnte krankheitsbedingt nicht eingesetzt werden. Dafür ist mit Philip Köppe ein vielseitig einzusetzender Mann neu zur Mannschaft gestoßen, der mit sechs Toren auch gleich bester Werfer der Gäste wurde. Dem Frankfurter Spiel taten die vielen personellen Veränderungen der letzten Wochen aber insgesamt nicht gut. Die Uhr zeigte sechs gespielte Minuten an und der HSC lag bereit 6:1 zurück. Mit dieser Hypothek fanden die Gäste dann aber allmählich ins Spiel und lieferten bis zum Pausenpfiff ihre beste Phase ab. Die Partie verlief nun auf Augenhöhe und die Frankfurter tasteten sich langsam bis zum 14:10-Halbzeitstand wieder heran. Dabei hätte das Zwischenergebnis bereits noch enger sein müssen aber eine defizitäre Angriffsleistung verhinderte dies. Es blieben, wie auswärts bereits des Öfteren geschehen, einfach zu viele hochkarätige Chancen ohne Torerfolg. Dennoch konnte man eigentlich vorsichtig optimistisch in die zweite Hälfte starten.

 

Was dann aber tatsächlich folgte, hatte von Seiten des HSC nichts mit Verbandsligahandball zu tun. Wieder gelang den Hausherren ein überfallartiger Start. Aus vier Toren Abstand wurden direkt sechs und die HSC-Sieben hatte nur noch mit sich zu tun. Im Angriff wurde ein Ball nach dem anderen vertändelt und die Männer von der Löcknitz nahmen diese Einladungen zum Gegenstoßlaufen dankend an. Diese dominierten das Spiel nun nach Belieben und waren in allen Belangen überlegen. Auch in der Deckungsarbeit zeigten sie eindrucksvoll, wie Handball auszusehen hat. Mit konsequentem Verschieben, gegenseitigem Helfen und der notwendigen Härte wurde dem HSC der Zahn gezogen. Insgesamt konnten die Gäste nur noch sechs Tore erzielen, mussten dagegen aber 20-mal den Ball aus dem eigenen Netz holen. Wie schwach die Offensivleistung war, zeigt auch der Umstand, dass von den 16 erzielten Toren nur 11 aus dem Spiel heraus erzielt wurden, die anderen verwandelte Philip Köppe wenigstens sicher von der Linie. Mit 34:16 endete die Partie mit einem auch der Höhe nach gerechten Sieg der Grünheider Reserve.

 

Mirko Lange, Präsident des HSC, beurteilte die Partie dann so: „Sicherlich gibt es Gründe dafür, dass es heute nicht so lief. Nicht zuletzt kann bei den vielen Umstellungen noch nicht alles klappen. Dennoch kann man hier nicht so ein Ergebnis erzielen. In der zweiten Hälfte lief nichts mehr zusammen und wir haben uns dann unserem Schicksal etwas zu schnell ergeben. Jetzt haben wir ja etwas Zeit um uns auf die nächsten Aufgaben vorzubereiten und in den nächsten Heimspielen weiter zu punkten.“

 

Am Samstag, den 29.10.2016 um 15.00 Uhr empfangen die Frankfurter den TSV Germania Massen in der heimischen Sabinushalle. Die Massener konnten bisher noch nicht punkten, demgemäß müssen diese Punkte in der eigenen Halle gehalten werden.

 

HSC 2000 Frankfurt (Oder): Gregor Menz (T); Sven Adamzent (T); Lars Möbus (T); Pascal Korau (1), Ryszard Patalas (2), Chris Junghanns (3), Rico Rohde (1), Justin Korau (1), Matthias Richter (2); Heiko Wessely; Robert Seregin, Philip Köppe (6)

 

Mannschaftsverantwortliche: Christian Wessely, Karl-Heinz Scholz, Mirko Lange

 

Zeitstrafen: HSC 4 / GSV II 5 / Siebenmeter: HSC: 5/5; GSV II 1/2

 

Torfilm: 1:0; 6:1; 7:3; 9:5; 10:7; 13:7; 14:10 / 16:10; 17:12; 23:12; 26:14; 27:16; 34:16

Eine gute Halbzeit mit zwei Punkten belohnt

von Gregor Menz

 

Den Männern des HSC 2000 Frankfurt gelingt ein wechselhafter Saisonstart. Auch im zweiten Heimspiel konnten die Punkte in der eigenen Halle gehalten werden, während die bisherigen beiden Auswärtspartien jeweils deutlich verloren wurden. Nach einem durchwachsenen und wenig ansehnlichen Handballspiel setzten sich die Gastgeber mit 23:19 gegen die Reserve der TSG Lübbenau 63 durch.

 

In der ersten Hälfte taten sich die Mannschaften sehr schwer offensive Akzente zu setzen. Positiv zu bewerten waren dabei die gut arbeitenden Deckungsreihen. Auf der anderen Seite gelang es aber auch keinem der Teams konstant auf hohem Niveau im Angriff zu agieren. So stand es nach zehn gespielten Minuten immer noch 2:2. Während den Frankfurtern aber wenigstens das Bemühen anzumerken war zum Torerfolg kommen zu wollen, so wirkten die Spreewälder zunächst doch sehr einfallslos und harmlos. Mit 10:5 fiel das Halbzeitergebnis dann auch entsprechend niedrig aus. Die Oderstädter hatten zu diesem Zeitpunkt bereits zahlreiche Gegenstöße vergeben und die Heimmannschaft musste sich den Vorwurf gefallen lassen, sich nicht schon deutlicher abgesetzt zu haben.

 

Entgegen dem bisherigen Spielverlauf stabilisierten sich beide Mannschaften in Hälfte zwei. Die Torerfolge wurden zahlreicher und es entwickelte sich ein weitestgehend ausgeglichenes Spiel, in dem die Frankfurter immer um die fünf Tore Vorsprung verwalteten. Bester Werfer wurde Pascal Korau mit acht Treffern, welche überwiegend durch Gegenstöße erzielt wurden. Lars Möbus, der seinen Einstand im heimischen Tor gab, legte dabei einige Treffer mit guten Pässen auf. Wie gewohnt konnte sich das Heimteam auf seine Torhüter verlassen, die beide jeweils auch zwei Siebenmeter abwehren konnten. Am Ende siegte der HSC, der in der zweiten Hälfte zeitweise schon mit sieben Treffern führte, mit 23:19. Lediglich eine schwache Wurfausbeute verhinderte dabei einen höheren Sieg. Beachtlich ist an dem Ergebnis, dass wieder zahlreiche Leistungsträger verletzungs- und krankheitsbedingt fehlten und dennoch im Laufe der Partie zu keinem Zeitpunkt der Eindruck entstand, die Mannschaft könnte die Punkte aus der Hand geben. Insbesondere Heiko Wessely präsentierte sich im Angriff variabel und in der Abwehr zuverlässig und wurde so zu einem Garanten des Erfolgs.

 

Ich freue mich über die zwei Punkte und den verdienten Heimsieg. Ich ärgere mich aber auch, wie leichtfertig wir wieder viele Chancen vergeben haben. In Anbetracht unserer immer noch angespannten Personalsituation, insbesondere auf den wichtigen Aufbaupositionen, bin ich aber zufrieden“, zog Übergangstrainer Reginal Lorenz ein durchwachsenes Fazit.

 

Am nächsten Samstag fahren die HSC-Männer dann an die Löcknitz. Gegner ist der Grünheider SV II, eine Truppe, die man aus der Vorsaison bereits gut kennt. Die Mannschaften konnten in der letzten Spielzeit jeweils ihre Auswärtsspiele beim anderen gewinnen und auch aktuell stehen beide Teams mit je 4:4 da. Es kündigt sich somit eine spannende und ausgeglichene Partie an.

 

HSC 2000 Frankfurt (Oder): Sven Adamzent (T); Lars Möbus (T); Pascal Korau (8), Ryszard Patalas (3), Chris Junghanns (5), Rico Rohde (2), Justin Korau (1), Matthias Richter (2); Heiko Wessely (2); Robert Seregin

 

Mannschaftsverantwortliche: Reginal Lorenz, Christian Wessely, Karl-Heinz Scholz

 

Zeitstrafen: HSC 6 (1*rot) / TSG 3 / Siebenmeter: HSC: 2/2; TSG 3/7

 

Torfilm: 0:1; 2:2; 4:4; 10:4; 10:5 / 10:7; 14:7; 16:9; 16:11; 17:14; 20:15; 22:15; 22:17; 23:19

HSC auswärts weiter mit Problemen 

von Gregor Menz

 

Der HSC 2000 Frankfurt musste auch im zweiten Auswärtsspiel der Saison eine deftige und verdiente Niederlage einstecken. Angesichts der 40:25-Schlappe gegen den bisher punktverlustfreien BSV Grün-Weiß Finsterwalde drängt sich zunächst der Eindruck eines Klassenunterschiedes auf. Analysiert man indes die Gründe, so relativiert sich dieses Bild. Erneut traten zum Auswärtsspiel nur sechs nicht eingespielte Feldspieler an. Am Vorwochenende hatten sich einfach zu viele Leistungsträger verletzt, um eine schlagkräftigere Truppe aufzustellen. Mit Matze Richter, Christian Wessely, Damian Stasiek und weiteren, fehlte mehr als eine komplette Aufbaureihe.

 

Daher war das Spiel zu einem nicht unerheblichen Teil bereits vor Anpfiff im Kopf verloren gewesen. Etwas zu locker ging es in die Partie und nach der ersten Viertelstunde war bereits ein vorentscheidender 14:3-Rückstand aufgelaufen. Erneut konnte der Gegner zahlreiche einfache Tore durch Gegenstöße erzielen. Erst nach und nach besannen sich die Akteure aus der Oderstadt auf ihre Stärken und boten mehr Gegenwehr. Immerhin konnte bis zur Pause der Schaden begrenzt werden. Das 21:8-Zwischenergebnis spricht dennoch eine eindeutige Sprache.

 

Gänzlich vorführen lassen wollte man sich dann aber nicht und konnte auf allen Positionen, angefangen bei den Torhütern, eine Leistungssteigerung anbieten. Im Angesicht der Niederlage befreite sich die Mannschaft immerhin soweit, dass alle zeigen konnten, dass ein Handballer mit ausreichendem Niveau in jedem einzelnen steckt. Nun gelangen Spielzüge, Anspiele zum Kreis, einige wuchtige Rückraumwürfe und sogar ein Kempa-Trick. Freilich änderte dies nichts an der insgesamt spieltaktischen Überlegenheit des Gegners, der natürlich nun auch etwas entspannter aufspielen konnte und fleißig wechselte. Am Ende stand eine 40:25 auf der Anzeigetafel.

 

Selbst mit dieser knappen Besetzung muss man sich hier nicht so abschießen lassen. Bis wir gemerkt haben, dass der zahlenmäßig überlegene Gegner auch nur mit Wasser kocht, war es aber bereits zu spät. Mit zwei vernünftigen Halbzeiten hätte wir hier ein ordentliches Ergebnis erzielen können. Vielleicht eine knappere Niederlage mit 4-5 Toren Differenz. Im Moment müssen wir aber zusehen, dass wir zu Hause dann eine schlagkräftige Truppe stellen und dort die Punkte holen,“ kommentierte Mirko Lange, Präsident des HSC und an diesem Tag Mannschaftsverantwortlicher.

 

Zum schlechten Ergebnis und den vielen angeschlagenen Spielern kam dann auch noch Pech hinzu. Auf der Rückfahrt blieb der Mannschaftsbus mitten im nirgendwo liegen und das Team musste den Heimweg mit Taxis antreten. Ein leidiger Abschluss, der sich nahtlos in den Ablauf des Tages einfügte. Die Auswärtsfahrer ließen sich dennoch die Stimmung nicht verderben und feierten ausgiebig nachträglich mit dem Geburtstagskind Sven Adamzent.

 

Am Samstag (nicht wie sonst üblich am Sonntag), den 08.10.2016 erwarten die Frankfurter die TSG Lübbenau 63 II. Anpfiff ist um 15.00 Uhr in der Sabinushalle. Auch die Reserve der Spreewälder musste sich in zwei der ersten drei Spiele geschlagen geben, so dass der 9te gegen den 10ten (HSC) spielt. Eine Begegnung, in der die Männer des HSC bereits gehörig unter Druck stehen und die Punkte unbedingt in der heimischen Halle behalten müssen, um nicht frühzeitig im Abstiegskampf zu versinken.

 

HSC 2000 Frankfurt (Oder): Gregor Menz (T); Sven Adamzent (T); Pascal Korau (6), Ryszard Patalas (5), Chris Junghanns (6), Rico Rohde (4), Justin Korau (1), Krysztof Stupinski (3), Mirko Lange

 

Mannschaftsverantwortlicher: Mirko Lange

 

Zeitstrafen: HSC 3 / BSV 0 / Siebenmeter: HSC: 1/1; BSV 2/3

 

Torfilm: 3:0; 4:2; 6:2; 14:3; 14:5; 17:5; 19:7; 21:8/ 21:10; 25:11; 26:14; 30:16; 33:20; 39:23; 40:25

Neue Gesichter und hartes Spiel beim HSC 

25.09.2016

von Gregor Menz

 

Das erste Heimspiel der Saison brachte für die Mannschaft des HSC 2000 Frankfurt gleich eine Vielzahl von Veränderungen. Zunächst war unter der Woche deutlich geworden, dass Jochen Pietzsch nicht mehr als Trainer zur Verfügung stehen wird. Daneben gibt es aber auch erfreuliches zu berichten. So konnten einige neue Spieler gewonnen werden. Mit Damian Stasiek und Krysztof Stupinski werden zwei spielstarke Polen den Kader ergänzen. Zusammen mit den Neuzugängen Lars Möbus (Tor – Mörser Sportclub), Justin Korau (RR – Stahl Eisenhüttenstadt) und Julius Karney (RM, RL – eigene Jugend) entsteht daher langsam ein Bild der ersten Mannschaft des Vereins. Zur Überbrückung hatte sich HSC-Urgestein Reginal Lorenz bereiterklärt, die Verantwortung auf der Bank zu übernehmen. Eine Maßnahme die sogleich von Erfolg gekrönt war. Vor 150 Zuschauern konnte das erste Heimspiel überwiegend souverän mit 25:22 gegen den SV Rot-Weiß Friedland gewonnen werden. Der Sieg hätte dabei eigentlich höher ausfallen müssen, machte aber auch mal wieder das größte Manko der Oderstädter deutlich: die effiziente Chancenverwertung.

 

Von Beginn an zeigten die Gastgeber, dass es an diesem Tag sehr schwer werden würde, die Punkte aus der Sabinushalle zu entführen. Mit einer robusten Deckung wurden die Gäste stark unter Druck gesetzt. Den Frankfurter gelang infolgedessen eine schnelle 4:0-Führung. Die Rot-Weißen mussten zudem bereits nach wenigen Minuten den ersten Ausfall verkraften. Ihr Halbrechter fiel nach einer harten Abwehraktion eines Frankfurters auf das Kinn und konnte aufgrund einer Platzwunde nicht mehr eingesetzt werden. Trotz der Schwächung gelang es den Gästen aber sich besser in das Spiel hineinzuarbeiten. Bis zur Pause entwickelte sich ein hartes Spiel in welchem die Deckungsreihen dominierten. Auch bei den Oderstädtern waren gleich mehrere Verletzungen zu beklagen, so konnte der neue Spielmacher Damian Stasiek nach einem Sturz nicht weiter am Spiel teilnehmen. Mit 10:8 ging es in die Pause.

 

Auch in Hälfte zwei legte der HSC einen 4:0-Lauf vor und brachte sich damit auf die Siegerstraße. Nach und nach konnte die Führung dann sogar auf eine neun Tore Differenz ausgebaut werden. Doch im Bewusstsein des scheinbar sicheren Sieges vertändelte die Mannschaft in der letzten Viertelstunde zu viele Chancen. Trotz weiterhin bestehender optischer Überlegenheit der Heimmannschaft gelang es den Friedländer noch etwas Ergebniskorrektur zu betreiben und sich auf ein 25:22-Endresultat heranzukämpfen. Den Frankfurtern merkte man an, dass Ihnen in der neuen Zusammensetzung immer noch die Automatismen fehlten und es viel im Training aufzuholen gilt. Größtes Manko war sicherlich die teilweise schlechte Chancenverwertung, die ein höheres Ergebnis verhinderte. Dennoch kann die Mannschaft nach einem harten Spiel zufrieden sein vor allem, da sie trotz einiger klar rotwürdiger Aktionen eines Friedländer-Spielers die Ruhe bewahrte.

 

Der Übergangsverantwortliche Reginal Lorenz äußerte sich auch zufrieden mit der Partie: „Schön ist es, dass wir inzwischen doch auf eine recht große Zahl an Spielern zurückgreifen können. Wenn man personell die volle Auswahl hat, dann kann man auch gute Ergebnisse erzielen. Wir werden aber leider grade auswärts immer wieder auf wichtige Kräfte verzichten müssen. Hier in der Sabinushalle werden wir aber sicherlich jedem Gegner ein schweres Spiel liefern können. Wir wollen auf jeden Fall unterhaltsame Partien zeigen, so dass unser Publikum gerne in die Halle kommt.“

 

HSC 2000 Frankfurt (Oder): Gregor Menz (T); Lars Kleedehn (T); Sven Adamzent (T); Pascal Korau (5), Ryszard Patalas (2), Chris Junghanns (4), Rico Rohde (2), Christian Wessely (6), Justin Korau (1), Heiko Wessely; Matthias Richter (2); Damian Stasiek (1); Krysztof Stupinski (2), Julius Karney

 

Mannschaftsverantwortliche: Reginal Lorenz; Karl-Heinz Scholz

 

Zeitstrafen: HSC 2000 6 (1*rot) / RWF 6 / Siebenmeter: HSC: 6/7; RWF 1/1

 

Torfilm: 4:0; 4:3; 7:3; 7:5; 8:7; 10:8 / 14:8; 15:10; 17:11; 22:13; 23:17; 24:22; 25:22

HSC startet schwach in die Saison                                 

17.09.2016

von Gregor Menz

 

Gegen den Vorjahresdritten der Verbandsliga Süd, die Reserve des HC Spreewald, fanden die Männer des HSC 2000 Frankfurt keine Mittel. Gegen eine geschlossene und mit der richtigen Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern aufgestellte Mannschaft unterliefen den Frankfurtern in der Summe zu viele leichte Fehler um gegenhalten zu können. Am Ende stand daher eine auch in der Höhe verdiente 37:25-Niederlage zum Saisonauftakt.

 

Nur in den ersten sieben Spielminuten sah es so aus, als könnten die Oderstädter ein Spiel auf Augenhöhe liefern. Bis zum Stand von 2:2 brauchte der Gegner um sich auf die Gäste einzustellen. Die erste Zeitstrafe brachte dann die Spreewälder endgültig auf die Siegerstraße. Allerdings waren es die HSCler die in Überzahl spielend gleich drei Gegentreffer in Folge hinnehmen mussten. Anschließend wuchs die Tordifferenz stetig zugunsten der Heimmannschaft an. Dabei bemühten sich die Frankfurter redlich, leisteten sich aber zu viele Unzulänglichkeiten im Aufbau und luden so den Gegner immer wieder zu leichten Gegenstoßtoren ein. Zum Ende der ersten Hälfte musste dann auch noch Ryszard Patalas aufgrund seiner dritten Zeitstrafe das Feld verlassen, womit die ohnehin angespannte Personalsituation sich noch verschlechterte. So stand man bereits zur Halbzeit beim Stand von 18:11 mit dem Rücken zur Wand.

 

Dennoch zeigte die Mannschaft des HSC nach dem Wiederanpfiff zunächst Moral. Bis zur 40. Minute kämpfte man sich wieder auf Schlagdistanz heran (19:15 und 20:16) musste sich dann aber nach und nach endgültig einem besseren Gegner mit den größeren Reserven und Möglichkeiten geschlagen geben. Vor allen Dingen Chris Junghans stach bei den Ostbrandenburgern noch positiv heraus und konnte mit seinen acht Treffern immerhin einige offensive Ausrufezeichen setzen. Mit 37:25 endete das Spiel. Ein Ergebnis das den derzeitigen Leistungsunterschied zwischen den zwei Mannschaften, mit derzeit sehr unterschiedlichen Voraussetzungen, korrekt wiedergibt.

 

Christian Wessely, der als Spielertrainer agierte, fasste die Situation nach dem Spiel zusammen: „Unsere Mannschaft muss sich erst noch finden. Nach den Abgängen von vielen wichtigen Spielern wie Björn Bischof, Kai Herrmann und Paul Witschorke waren auch andere Leistungsträger heute nicht dabei. Das können wir derzeit nicht kompensieren. Insbesondere wenn wir ohne Rückraum und mit nur zehn Mann zu einem so schweren Auswärtsspiel anreisen müssen. Dennoch war heute nicht alles schlecht. Mit Julius Karney hat der HSC 2000 sein erstes Eigengewächs aus einer der Jugendmannschaften in die Männermannschaft übernommen. Dazu hat mit Justin Korau ein weiterer junger Frankfurter sein erstes Spiel für uns absolviert. Ich finde beide haben das heute ordentlich gemacht.“

 

Tatsächlich gibt es beim HSC noch viel Raum für Entwicklung. Bereits in der nächsten Woche sollten dafür die ersten Schritte unternommen werden. Dann kommt es am Sonntag, den 25.09.2016 um 15:00 Uhr in der Sabinushalle zum ersten Heimspiel und Nachbarschaftsduell der Saison. Die Ehre geben wird sich der SSV Rot-Weiß Friedland, der sein erstes Spiel souverän gewinnen konnte.

 

HSC 2000 Frankfurt (Oder): Gregor Menz (T); Pascal Korau (2), Ryszard Patalas (2), Chris Junghanns (8), Rico Rohde (2), Christian Wessely (3), Heiko Hillebrand (6), Julius Karney (1), Justin Korau (1), Heiko Wessely

 

Mannschaftsverantwortlicher: Christian Wessely

 

Zeitstrafen: HC II 6 (1* rot) / HSC 2000 4 (1*rot) / Siebenmeter: HC II: 1/2; HSC 2000 4/5

 

Torfilm: 0:1; 2:2; 5:2; 9:5; 13:7; 16:9; 18:11 / 19:13; 20:16; 22:18; 24:19; 28:20; 33:23; 37:25