Siegesserie zum Saisonabschluss

von Gregor Menz

 

Mit einem 25:29-Auswärtssieg gegen den SC Trebbin beendete der HSC 2000 Frankfurt eine insgesamt durchwachsene Spielzeit 2013/2014 in der Verbandsliga/Süd auf einem guten 5ten Tabellenrang. Obwohl es für die Gäste von der Oder um nichts mehr ging, zeigten sie über die 60 Minuten mehr Biss als der Gegner, der sich immerhin noch den dritten Tabellenplatz sichern wollte, diesen aber letzten Endes noch für die Ahrensdorfer räumen musste.

 

Mit dem Doppelpunktgewinn gelang den Frankfurtern der vierte Erfolg in Serie, womit auch die Rückrunde einen insgesamt guten Abschluss für sie nahm. Zum Ende der Halbserie befanden sich die Oderstädter nämlich noch auf Vizemeisterschaftskurs, erlitten aber gleich sieben teils sehr knappe Niederlagen in Serie und vergaben sich damit die Aussicht auf eine noch bessere Platzierung. Erst im Endspurt fanden sie wieder zur guten Form der Hinrunde und sicherten sich damit ein positives Abschneiden mit 24:20 Punkten. Belohnt wurde diese kurze Siegesserie auch. Ungewöhnlich viele Zuschauer waren der Mannschaft nach Trebbin gefolgt und bereicherten die Tribüne und die Saisonabschlussfeier der Gastgeber.

 

Leider boten die Mannschaften den vielen Anhängern in der Halle keinen attraktiven Handballsport. Stattdessen häuften sich grade in der Anfangsphase die Fehler auf beiden Seiten. Der HSC stand zwar sicher in der Deckung, warf in der Gegenstoßbewegung dann aber gleich reihenweise Bälle wieder zum Gegner. Aufgrund dieser vielen Geschenke lief die Partie bis dahin zumindest dem Ergebnis nach auf Augenhöhe. Aus dem Positionsangriff gelang den Gastgebern nämlich überraschend wenig, was einigermaßen verblüffte, stellte der SC doch eigentlich eine der torgefährlichsten Angriffsreihen der Liga. Das Spiel schleppte sich daher eher mühsam zum Pausenergebnis von 13:13. Lediglich die vielen kämpferischen Einzelaktionen und die damit verbundenen Zeitstrafen sorgten für Unterhaltung.

 

Nach der Pause blieb die Partie niveauarm aber immerhin konnten die Frankfurter die gröbsten Fehler abstellen und sich daher Tor um Tor absetzen. Unterstützung leistete die Heimmannschaft vor allem auch mit zahlreichen vergebenen Strafwürfen. Erst kurz vor dem Ende kam so etwas wie Spannung auf. Der HSC führte eigentlich souverän mit fünf Toren Vorsprung, ließ die Trebbiner aber nochmals um zwei Zähler verkürzen. Diese sahen nun die Möglichkeit ihren Saisonabschluss doch noch versöhnlich zu gestalten und versuchten mit einer sehr offenen Deckungsvariante das Spiel zu drehen. Letztendlich hieß es aber trotzdem 25:29 für den HSC.

 

Vor dem Spiel gab Christian Wessely das vorläufige Ende seiner Handballlaufbahn bekannt und zeigte mit 9 Toren noch einmal, was für ein wertvoller Spieler er ist. Für die Mannschaft und den Verein ist sein Rückzug sowohl spielerisch als auch menschlich ein herber Verlust. Allerdings schaut der Trainer Jochen Pietzsch weiterhin optimistisch nach vorn: „Ein guter fünfter Rang in der Endabrechnung, dazu haben wir die Mannschaft die an allen ausgetragenen Spielen gemessen, im Schnitt die wenigsten Gegentore erhielt, gestellt. Die Mannschaft wurde verjüngt und ohne die vielen Verletzungen zu Beginn der Rückserie wäre sogar ein besseres Abschneiden drin gewesen. Für den Frankfurter Männerhandball steht es zukünftig sicherlich nicht schlecht und ich sehe uns sehr gefestigt in der Liga. Wenn die Vorbereitung gut läuft, werden wir bestimmt noch einen Schritt nach vorne machen.“

 

HSC 2000 Frankfurt: Gregor Menz (T), Lars Kleedehn (T); Christian Wessesly (9), Enrico Axt (4), Robert Karney (3), Christian Rippin (9), Rico Rohde, Pascal Korau, Heiko Wessely, Jakob Streichert (1), Christian Graf, Paul Witschorke, Heiko Hillebrand (3)

 

Trainer: Jochen Pietzsch

 

Zeitstrafen: HSC 9; SCT 7

Erfolgreicher Heimspielabschluss bei den Frankfurter Handballern

von Gregor Menz

 

Das letzte Heimspiel der aktuellen Saison ist zum vollen Erfolg für die Frankfurter Handballmänner geworden. Nicht nur konnten sie einen souveränen 30:23 Erfolg über den HV Calau bejubeln, sondern auch noch mit gut 200 Zuschauern einen würdigen Wettkampfabschluss auf eigenem Boden feiern. Bei bestem Wetter, Grillwurst und Freibier blieben die Spieler und viele Anhänger auch noch ungewöhnlich lange nach Spielende in und vor der Halle, um gemeinsam einen gemütlichen Ausklang der Spielzeit zu begehen.

 

Dass es zu einem solch gelungenen Erlebnis kommen konnte, ist nicht zuletzt der gegnerischen Mannschaft aus Calau zu verdanken, und damit ist auf keinen Fall gemeint, dass diese die Punkte am Ende deutlich bei den Gastgebern lassen mussten. Dafür war die Partie jedenfalls phasenweise zu umkämpft. Sondern dass der HV, welcher personell in arger Bedrängnis steckt und der ohnehin bereits als Tabellenletzter und Absteiger feststeht, überhaupt angereist war. Unter den gegebenen Umständen haben sich die nur mit 9 Mann angereisten Gäste auch teuer verkauft. Zur Halbzeit stand es zwar 15:11 für die Frankfurter, lange aber wogte das Spiel hin und her. Die Oderstädter zeigten eine Leistung, die spiegelbildlich für die gesamte Saison stehen könnte. Zum Teil sehenswerte Einzelaktionen und gutes Kleingruppenspiel sowie einige sehenswerte Tore und ein harter Einsatz in der Deckung wechselten sich ab mit leichten Fehlern und Unkonzentriertheiten. So gelang es den Calauern den Anschluss zu halten, obwohl eine grundsätzliche Überlegenheit der Heimmannschaft auszumachen war insbesondere weil sie einen überragend aufgelegten Pascal Korau in ihren Reihen hatte. Der Außen zeigte seine beste Saisonleistung und konnte 9 Tore zum Ergebnis beisteuern. Darunter allein 7 Treffer über Gegenstöße, eine Disziplin die sonst nicht zu den großen Stärken der HSC-Mannschaft gehört.

 

Während der Halbzeit wurden unter den Zuschauern einige Preise verlost und die ohnehin gute Stimmung in der Halle nahm noch zu. Leider leisteten sich die Gastgeber, was bisher auch saisontypisch war, ihre schwächsten Minuten. Calau konnte zum 16:16 aufschließen, musste dann aber der Aufholjagd und den wenigen Wechselmöglichkeiten Tribut zollen. Ab der 40. Minute wendete sich das Blatt dann aber wieder. Der HSC konnte sich nach und nach absetzen und es bekamen auch einige Akteure, die in der Saison nicht so viel Spielzeit erhalten hatten, die Möglichkeit sich auszuzeichnen. So auch Karl-Heinz Scholz, der unter großem Jubel in der Halle noch zum „Mr. 100%“ wurde. Mit einem Tor aus dem Feld und einem verwandelten 7m-Strafurf bei jeweils einem Versuch konnte er sich gleich doppelt als Torschütze eintragen. Enrico Axt gelang mit seinen 5 Toren zudem das Überspringen der 100 Tore-Marke für die Spielzeit. Robert Karney (5/97) hat sich dies noch für das letzte Spiel der Saison in Trebbin vorgenommen. Am Ende stand ein verdienter 30:23 Erfolg für den HSC zu Buche und es konnte noch gefeiert werden. Das Freibier wurde geleert und Handballfreunde und Spieler freuen sich schon auf die kommende Spielzeit.

 

Ich bin weitestgehend zufrieden“, brachte Trainer Jochen Pietzsch das Spiel aus seiner Sicht auf den Punkt, „wir waren überlegen, die Zuschauer bekamen unsere Stärken und leider auch unsere Schwächen zu sehen. Eine gut gefüllte Halle, eine Reihe von jungen Spielern sowie ein gewisses Zusammengehörigkeitsgefühl sind zudem das i-Tüpfelchen für den Frankfurter Männerhandball und zeigen, dass dieser lebt. Ein gelungener Heimspielabschluss.“ In der nächsten Woche geht es dann zum letzten Spiel gegen den SC Trebbin, der derzeit auf dem dritten Rang der Verbandsliga steht und nach eigenem Bekunden noch eine Rechnung mit den Frankfurtern hat.

 

HSC 2000 Frankfurt: Gregor Menz (T), Lars Kleedehn (T); Christian Wessesly (4), Enrico Axt (5), Robert Karney (5), Christian Rippin (4), Rico Rohde, Pascal Korau (9), Karl-Heinz Scholz (2), Heiko Wessely, Jakob Streichert (1), Christian Graf, Paul Witschorke

 

Trainer: Jochen Pietzsch

 

Zeitstrafen: HSC 6; HVC 2

HSC zurück in der Spur

von Gregor Menz

 

Im Lokalderby zwischen dem HSC 2000 Frankfurt und dem SSV Rot-Weiß Friedland obsiegten die Gäste aus Frankfurt deutlich und auch in der Höhe verdient mit 26:36. Für die Friedländer stehen damit schwere Wochen der Entscheidung im Abstiegskampf an, während der HSC entspannt in den letzten beiden Spielen noch um den vierten Tabellenrang mitspielen darf.

 

Das heutige Ergebnis hat sich die gesamte Mannschaft geschlossen erarbeitet“, resümierte der Mannschaftskapitän der Oderstädter, Christian Wessely, nach dem Spiel, „die Friedländer hatten eigentlich nur ein erfolgreiches Mittel, ihren guten Kreisläufer, ansonsten hatten wir die Sache im Griff. Normalerweise können wir diesen Spieler ja über unseren Deckungsmittelmann Sebastian Bähr stoppen. Der hat heute gefehlt und daher mussten wir vielleicht zwei bis drei Tore zu viel hinnehmen.“ Dennoch zeigte sich die Abwehrreihe des HSC von Anfang an hellwach. Bis zur 15. Spielminute wurde die Heimmannschaft vor enorme Probleme gestellt, Ballgewinne und leichte Tore vor allem über Pascal Korau waren die Folge. Ein Zwischenstand von 3:9 war der Lohn für den guten Beginn. Die Männer des SSV begannen mit sich und dem Gegner zu hadern und wirkten zum Teil nicht auf das Spiel konzentriert, so gelang es den Frankfurtern den Vorsprung bis zur Pause sogar noch zum 10:18 auszubauen.

 

Friedland hat versucht Härte in das Spiel zu bringen ohne damit bei meinen Spielern Eindruck zu hinterlassen“, fasste Trainer Jochen Pietzsch die zweiten 30 Minuten zusammen, „wir sind damit souverän umgegangen und haben auch angemessen gegengehalten.“ Trotz der körperlich robusten Gangart auf beiden Seiten, kippte das Spiel nicht ins Unfaire. Weiterhin konnten die HSCler Tor um Tor erzielen, während Friedlands Aktionen über den Kreis liefen, jedenfalls bis sich der Kreisläufer der Gastgeber in der 55. Minute seine dritte Zeitstrafe einhandelte. In dieser Phase war die Entscheidung aber natürlich bereits gefallen. Acht Frankfurter steuerten Tore zum 26:36-Sieg bei. Vor allem Christian Rippin zeigte mit 9 erzielten Treffern eine starke Leistung. Auch lichtet sich so langsam die Personalmisere des HSC, immerhin 13 Spieler standen auf dem Protokoll und auch wenn davon immer noch einige ursprünglich zur „Zweiten“ gehörten, so gab mit Jakob Streichert ein erst Zwanzigjähriger sein gutes Debut für die Gastmannschaft.

 

Am Sonntag, den 27.04.2014 bestreitet der HSC 2000 Frankfurt um 15.00 Uhr sein letztes Heimspiel der Saison gegen den HV Calau in der Sabinushalle. Die Mannschaft die bereits als Absteiger feststeht, hat gewiss den Anspruch sich anständig aus der Verbandsliga zu verabschieden und daher wird es sicherlich ein interessantes Spiel zu sehen geben.

 

HSC 2000 Frankfurt: Gregor Menz (T), Lars Kleedehn (T); Rico Rohde (2), Robert Karney (5), Christian Wessely (5), Heiko Wessely (1), Christian Rippin (9), Uwe Rheinsberg, Pascal Korau (6), Heiko Hillebrand (4), Enrico Axt (4), Karl-Heinz Scholz, Jakob Streichert

 

Trainer: Jochen Pietzsch

Mannschaftsverantwortlicher: Karsten Borngräber, Patrick Rheinsberg

 

Zeitstrafen: HSC 4; SSV 5

Torhüter als Punktegarant

von Gregor Menz

 

In einer nicht immer hochklassigen Partie konnten sich die Handballer des HSC 2000 Frankfurt gegen den HV Luckenwalde mit 23:18 durchsetzen. Damit erspielten sich die Frankfurter nach sieben Niederlagen in Folge endlich die ersten Punkte der Rückrunde und sind damit wieder auf den fünften Tabellenplatz der Verbandsliga-Süd vorgerückt.

 

Garant für den Erfolg war ein bärenstarker Lars Kleedehn im Tor der Heimmannschaft. Vor 120 Zuschauern vereitelte er ein ums andere Mal selbst freieste Einwurfmöglichkeiten der Gäste und trug damit wesentlich zum Erfolg der Mannschaft bei, die sich wieder einmal im Angriff schwertat. Allerdings starteten die Oderstädter zunächst optisch überlegen in das Spiel. Mittels einer stabilen Deckung wurden Ballgewinne erzwungen und im Angriff beste Möglichkeiten erspielt. Die Mannschaft zeigt sich bissig und selbstbewusst. Dennoch hieß es nach fünf gespielten Minuten immer noch nur 1:1, da die Oderstädter es wie so oft versäumten selbst beste Gelegenheiten in Zählbares umzumünzen. Das Spiel blieb dann auch weiterhin knapp. Erst zur Mitte der ersten Hälfte konnten sich die Gäste langsam befreien und gewannen leicht die Oberhand, kamen aber vielfach nicht am Schlussmann vorbei. So hielt Frankfurt den Anschluss und musste zu diesem Zeitpunkt etwas glücklich mit nur einem Zähler Rückstand (8:9) in die Pause gehen.

 

Nach Wiederanpfiff blieb das Spiel zunächst spannend. Die ersten Minuten waren umkämpft, doch die Gastgeber präsentierten sich nun mit dem Willen zum Sieg. Leider versäumte man es jetzt sich frühzeitig abzusetzen. Insbesondere wurden gleich drei Strafwürfe vergeben. Die Entscheidung fiel dann in den letzten Minuten. Die Oderstädter hatten am Ende etwas mehr zuzusetzen und erzielten nun auch die leichten Tore, während sich die Gäste zunehmend schwer taten zum Torerfolg zu gelangen. In dieser Schlussphase funktionierten vor allem auch die Spieler, die im Laufe der Saison aus der „Zweiten“ in die Verbandsligamannschaft wechselten. Heiko Hillebrand konnte sich am Kreis gut in Szene setzen und Heiko Wessely stand verlässlich in der Deckung. Am Ende sorgten eine geschlossene Mannschaftsleistung und ein eindeutiges Plus auf der Torhüterposition für die ersten zwei Punkte in der Rückrunde beim 23:18 Endstand.

 

Diese Punkte waren längst überfällig“, kommentierte Trainer Pietzsch nach Abpfiff, „zwar hatten wir echte Probleme in der Rückrunde aber so schlecht wie auf dem Papier waren wir sicherlich nicht. Ich gehe davon aus, dass die Mannschaft diesen Schwung jetzt mit in die letzten Spiele der Saison nimmt und wir die Rückrundenbilanz noch etwas aufbessern können.“

 

Schon in der nächsten Woche kann die Mannschaft beweisen, dass sie jetzt endlich in Tritt gekommen ist, wenn es am Samstag um 17.00 Uhr im Nachbarschaftsduell gegen den offensivstarken Aufsteiger aus Friedland geht. Für diese geht es auch noch um wichtige Punkte im Abstiegskampf, so dass ein spannendes Spiel zu erwarten ist.

 

HSC 2000 Frankfurt: Gregor Menz (T), Lars Kleedehn (T); Rico Rohde (1), Robert Karney (5), Christian Wessely (1), Heiko Wessely, Christian Rippin (8), Uwe Rheinsberg (1), Pascal Korau (1), Heiko Hillebrand (3), Enrico Axt (3), Karl-Heinz Scholz

 

Trainer: Jochen Pietzsch

Mannschaftsverantwortlicher: Karsten Borngräber

 

Zeitstrafen: HSC 3; HVL 5


 

Knapp an Auswärtspunkten vorbeigeschrammt

von Gregor Menz

 

Gegen Blau-Weiß Dahlewitz lassen die Frankfurter Handballer erneut wichtige Punkte liegen. In einem engen Spiel fiel mit dem Schlusspfiff die Entscheidung gegen den HSC nachdem der letzte Wurf von der Außenposition nicht mehr im Tor des Gegners untergebracht werden konnte. Mit 22:21 schrammte man somit wieder einmal an mindestens einem verdienten Punkt knapp vorbei.

 

Nach dem Spiel gab es in der Gästekabine hängende Köpfe zu sehen. Die 7 Niederlagen in Folge zehren an den Nerven der Spieler. „An irgendetwas mangelte es in der Rückrunde immer“ fasste Trainer Jochen Pietzsch nach dem Spiel die Situation zusammen. „Mal vergeben wir entscheidende Strafwürfe dann verschlafen wir wieder die Anfangsphasen der Halbzeiten. Das Spiel heute wurde erneut aufgrund mangelnder Wurfeffektivität verloren. Erst wenn wir unter dem Druck von drei, vier Toren Rückstand stehen, scheinen wir vernünftige Würfe aufs Tor bringen zu können.“

 

Dennoch zeigte die Mannschaft eine gute kämpferische Leistung und besonders Lars Kleedehn im Tor der Oderstädter spielte stark und sorgte in den Drangphasen der Blau-Weißen dafür, dass der Rückstand nicht zu groß wurde. Allerdings liefen die Frankfurter zunächst wieder einem frühen 4:1-Rückstand hinterher bis sich nach dem Ausgleich zum 4:4 ein ruppiges, enges und spannendes Spiel entwickelte. Im Mittelpunkt standen die stabilen Deckungsreihen, welche in der ersten Halbzeit nur wenige Tore zuließen. Zur Pause hieß es 9:8.

 

In der zweiten Hälfte mussten die Gäste dann gleich einen herben Rückschlag hinnehmen. Der bis dahin gut agierende Heiko Hillebrand konnte verletzungsbedingt nicht weitermachen womit die ohnehin dünne Personaldecke des HSC noch weiter belastet wurde. Dahlewitz nutzte die kurze Neufindungsphase um ein 14:10 vorzulegen. Dieser Vorsprung hielt dann auch mehr oder weniger bis zum 20:16 wobei die Frankfurter immer wieder die Gelegenheit bekamen näher heranzukommen, diese aber allzu häufig verstreichen ließen. Erst ein 3-0-Lauf der Oderstädter zum 21:20-Anschluss kurz vor dem Ende machte den Punktgewinn wieder möglich. Plötzlich war das Spiel wieder offen und die Zuschauer unterstützten ihre Mannschaft lautstark. Wieder legten die Gastgeber vor und die Frankfurter erzielten postwendend das 22:21. Dahlewitz vertändelte den Ball und die Gäste hatten eine gute Minute Zeit um den Ausgleich in Unterzahl spielend zu erzielen. Am Ende verfehlte der entscheidende Wurf allerdings sein Ziel und man musste sich unglücklich geschlagen geben.

 

Ein Unentschieden hätte es schon sein müssen“, erklärte Christian Wessely, der nach dem Anpfiff einige Minuten brauchte, um die Niederlage zu verdauen, „bei solchen Spielen fehlt uns im Moment neben all den Fehlern, die wir machen aber auch das letzte Quäntchen Glück.“ Dieses kann die Mannschaft am kommenden Sonntag wieder erzwingen wenn es um 15.00 Uhr in eigener Halle gegen den HV Luckenwalde 09 geht.

 

HSC 2000 Frankfurt: Gregor Menz (T), Lars Kleedehn (T); Christian Wessesly (3), Enrico Axt (4), Robert Karney (5), Christian Rippin (4), Rico Rohde (1), Pascal Korau (4), Karl-Heinz Scholz, Heiko Wessely, Heiko Hillebrand

 

Trainer: Jochen Pietzsch

 

Erneute Niederlage des HSC

 

von Gregor Menz

 

In einer spannenden Partie versuchten sich die Handballer des HSC 2000 Frankfurt gegen die Reserve des LHC Cottbus für die bisher aus ihrer Sicht sehr bescheidene Rückrunde vor eigenem Publikum zu rehabilitieren. Leider gelang dieses Unterfangen nicht. Zwar überzeugte die Mannschaft kämpferisch, ließ aber erneut zu viele Torgelegenheiten ungenutzt um am Ende als Sieger vom Platz zu gehen. Mit einem 22:24 Auswärtserfolg in der Tasche konnten sich die Lausitzer auf den Heimweg begeben.

 

Gründe für die erneute Niederlage waren, wie schon häufiger in dieser Spielzeit, verschlafene Anfangsminuten in den jeweiligen Halbzeiten und eine zu schwache Wurfeffektivität. Bereits nach fünf Spielminuten stand es 4:0 für die Reserve des LHC. Allerdings ließen sich die Hausherren nicht von diesem Blitzstart der Gäste verunsichern. Nach weiteren fünf Minuten lautete der neue Spielstand nur noch 3:4 und kurz darauf fiel erstmalig der Ausgleich zum 6:6. Anschließend ging es bis zur Pause hin und her wobei beide Mannschaften gute Einwurfmöglichkeiten vergaben. Insbesondere die Frankfurter Halbspieler Robert Karney und Christian Rippin zeigten sich aber dennoch überwiegend in guter Form. Beide Werfer steuerten zusammengenommen 15 Treffer bei. Vor allem nach Freiwürfen könnten diese beiden immer wieder erfolgreich einnetzten. Nachdem die noch jungen Gäste des LHC kurz vor der Pause erneut in Führung gegangen waren, konnte der HSC noch mit dem Pausenpfiff zum 12:12 ausgleichen.

 

Auch zu Beginn der zweiten Spielhälfte konnten die Cottbuser zunächst vorlegen. Schnell waren die Gäste wieder mit vier Toren enteilt. Diesmal gelang es dem HSC allerdings nicht den Rückstand umgehend wieder auszugleichen. Stattdessen lief man dieser Gästeführung über den weiteren Spielverlauf hinterher. Dabei bot sich den Hausherren mehr als eine Gelegenheit wieder zurück ins Spiel zu kommen. Die Cottbuser leisteten sich eine Phase von gut 10 Minuten in denen ihnen kaum Treffer gelangen, aber mehr als eine zwei Tore-Annäherung konnten die Frankfurter nicht mehr herstellen. Gleich mehrfach bot sich die Chance auf ein Tor zu verkürzen, ohne das dies gelang. Mit kämpferischen Mitteln versuchten die Männer des HSC das Spiel in den letzten Minuten noch zu wenden, bekamen am Ende aber gegen die nun ablaufende Zeit und die clever herunterspielenden Cottbuser nicht mehr die Gelegenheit zum Ausgleich. Mit 22:24 endete das Spiel zugunsten des LHC Cottbus.

 

Die Frankfurter Spieler zeigten sich nach der Partie sichtlich geschockt. Obwohl sie einen hohen Einsatz gezeigt hatte, war es ihnen nicht gelungen die erhoffte Wende für den Rest der Saison zu erzwingen. Dennoch bleiben einigen positive Faktoren, wie Trainer Jochen Pietzsch nach dem Spiel meinte: „Heute zu verlieren lag mit Sicherheit nicht im Plan. Nach den Leistungen in den letzten Spielen ging es hier schon einen Schritt nach vorne. Die Anspiele zu Sebastian Bähr an den Kreis ließen sich sehen, die Halben haben wieder getroffen und auch der Langzeitverletzte Pascal Korau ist wieder bei der Mannschaft. Nun haben auch einige andere wegen des spielfreien Wochenendes zwei Wochen Zeit sich auszukurieren, so dass wir dann wir gegen Dahlewitz wieder ein Stück besser sein sollten.“

 

HSC 2000 Frankfurt: Gregor Menz (T), Lars Kleedehn; Christian Wessesly, Enrico Axt (2), Robert Karney (8), Christian Rippin (7), Rico Rohde (2), Sebastian Bähr (2), Eik Bimberg, Pascal Korau (1), Karl-Heinz Scholz, Heiko Wessely

 

Trainer: Jochen Pietzsch, Joszef Szendrej

 

Mannschaftsverantwortlicher: Mirko Lange

Zeitstrafen: HSC 2; LHC II keine

 


Kampfspiel verloren

von Gregor Menz

 

Der HSC 2000 Frankfurt schafft auch gegen die BSG Stahl Eisenhüttenstadt nicht seine Niederlagenserie zu durchbrechen. In einem emotionalen und kampfbetonten Spiel mussten sich die Frankfurter nach schwacher zweiter Spielhälfte mit 20:19 geschlagen geben.

 

Von Beginn an schenkten sich beide Mannschaften nichts. Die Deckungsreihen agierten entschlossen und packten ordentlich zu, dementsprechend wenige Tore fielen auch. Frankfurt hatte zunächst leichte Vorteile was das Erzielen von Treffern aus dem Spiel heraus anging. Stahl konnte aber immer wieder mit sicher verwandelten Strafwürfen oder über Freiwurfvarianten antworten. So gelang es keiner der Mannschaften sich in den ersten 20 Minuten abzusetzen. Bis zum Stand von 7:7 blieb die Partie daher weitestgehend ausgeglichen. Das enge Spiel und die Derbyatmosphäre in der sehr lauten Halle befeuerte auch eine handballtypische Aggressivität auf der Platte. Der HSC nutzte die Stimmung um sich in den Minuten vor der Pause leichte Vorteile zu erarbeiten. Die BSG fand nun keinen richtigen Zug zum gegnerischen Tor mehr und leisteten sich Fehler. Die Gäste nutzten diese Schwäche zu Gegenstößen und konnten sich so bis zur Halbzeit auf 9:13 abzusetzen. In einem dieser Gegenstöße in der 26. Minute riss Sandro Fabian Christian Wessely brutal von hinten kurz vor dem Torabschluss um und verdiente sich so seine rote Karte. Die Vorteile lagen zur Pause mithin bei den HSCern.

 

Diese konnten die positive Spannung aus der ersten Hälfte allerdings nicht mit in die zweite Halbzeit nehmen. Obwohl man sich gleich auf 5 Tore absetzen konnte, gelang den Frankfurtern im Angriff immer weniger. Schwache Abschlüsse wechselten sich ab mit insgesamt drei vergebenen Siebenmetern und Pfosten- sowie Lattentreffern und reihenweise abgepfiffenen Toren. Dadurch konnten sich die Gastgeber Tor um Tor heranarbeiten und witterten dann auch wieder ihre Chance auf den Sieg. Kurz vor dem Ende stand es 19:19 und die Männer des HSC schafften es Sekunden vor dem Schluss nicht wenigstens einen Punkt zu retten. Statt den ballführenden Gegenspieler bis zum Schlusspfiff festzumachen ließ man noch den entscheiden Treffer zu und hatte dann selbst nicht mehr die Zeit darauf zu reagieren. Das die letzte Chance der Gäste zudem noch durch ein unsportliches Zeitspiel eines Stahlspielers vereitelt wurde, war dann schon nur noch eine Randnotiz. Dieser sah dann auch noch die rote Karte und das Spiel war vorbei. 20:19 hieß es am Ende unter großem Jubel der Anhänger der Heimmannschaft für Stahl.

 

Trainer Jochen Pietzsch kommentierte das Spiel hinterher allerdings nicht nur negativ: „Im Vergleich zu den letzten Spielen war das schon ein Schritt nach vorne. Zwar stimmte die Angriffsleistung in der zweiten Hälfte überhaupt nicht aber wir hätten hier mit mehr Spielintelligenz auch als Sieger vom Platz gehen können. Ein Langzeitverletzter ist zumindest auch wieder auf der Bank zurück.“

 

Am 09.03.2014 um 15.00 Uhr empfängt der HSC 2000 Frankfurt dann die junge Reserve vom LHC Cottbus.

 

HSC 2000 Frankfurt: Gregor Menz (T); Christian Wessesly (5), Enrico Axt (5), Robert Karney (3), Christian Rippin (2), Rico Rohde (1), Matthias Richter, Heiko Hillebrand (3), Sebastian Bähr, Eik Bimberg

 

Trainer: Jochen Pietzsch

Mannschaftsverantwortlicher: Mirko Lange

Zeitstrafen: HSC 4; Stahl 5 (2x rot)


 

Verletzungspech führt zu Niederlagenserie

von Gregor Menz

 

Der HSC 2000 ist nach der vierten Niederlage in Folge auf dem Weg seine gute Tabellenposition nach erfolgreicher Hinrunde in der Verbandsliga Süd zu verspielen. Am zurückliegenden Spieltag mussten die Frankfurter eine zu hohe aber letztendlich verdiente 21:27 Heimspielniederlage gegen die HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst hinnehmen.

Spielführer Christian Wessely erklärte nach dem Spiel: „Es ist sehr Schade, dass wir den 180 Zuschauern hier heute keinen Sieg schenken konnten. Allerdings fehlen gegen starke Gegner im Moment die Alternativen auf der Bank. Vier Langzeitverletzte wie Pascal Korau und Paul Witschorke sowie weitere Angeschlagene und Kranke wie Rico Rhode und Robert Karney, die der Mannschaft trotzdem helfen müssen, statt sich auskurieren zu können, sind für uns einfach nicht zu ersetzen. Da fehlt dann am Ende einfach die Kraft. Zusätzlich belastet diese Situation natürlich auch das Training. Wir werden uns aber trotzdem weiter voll engagieren.“ Tatsächlich mussten die Oderstädter auf zwei Mann aus der Reserve zurückgreifen. Holger Klaue und Karsten Borngräber konnten dann punktuell auch wirklich für etwas Entlastung sorgen, insgesamt taten sich die 10 Mann des HSC aber vor allem im Angriff sehr schwer.

Von Anfang an dominierten die Abwehrreihen die Partie. Allerdings schafften es die Gäste zunächst zwei schnelle Tore vorzulegen. Dieser Differenz liefen die Hausherren dann auch fast in der gesamten ersten Hälfte hinterher. Zur Pause hieß es dann auch folgerichtig 10:12 für Mannschaft der Spielgemeinschaft.

Die Minuten unmittelbar nach der Pause nutzte die HSG um zwei weitere Tore vorzulegen. Die Frankfurter gaben nun aber alles um dennoch zurück in das Spiel zu finden. Vor allem Sebastian Bähr und Enrico Axt zeigten jeweils ein gutes Spiel und hatte erheblichen Anteil daran, dass der HSC noch einmal zum 16:16 ausgleichen konnte. Bis zum 20:21 in der 51. Spielminute blieb es ein ausgeglichenes Match. Erst in den letzten Minuten hatten die Gäste dann den längeren Atem. 6 Tore in Folge für die Ahrensdorfer sorgten für die Entscheidung und brachte ihnen einen letztendlich verdienten 21:27 Auswärtserfolg ein.

In der nächsten Woche geht es dann zum schweren Lokalderby nach Eisenhüttenstadt. Stahl wartet am Samstag um 18.00 Uhr auf den HSC 2000.

 

HSC 2000 Frankfurt: Gregor Menz (T), Holger Klaue (T); Enrico Axt (7), Rico Rohde (1), Robert Karney (2), Christian Rippin (6), Sebastian Bähr (2), Christian Wessely (3), Heiko Wessely, Karsten Borngräber

Trainer: Joszef Szendrei, Jochen Pietzsch

Mannschaftsverantwortlicher: Karsten Borngräber

Zeitstrafen: HSC 5; HSG AS 3

 

 

 

 

 

Frankfurt kann sich nicht befreien

von Gregor Menz

 

Auch das dritte Auswärtsspiel der Rückrunde in Folge brachte der Mannschaft des HSC 2000 Frankfurt keine Punkte, die damit bisher in der gesamten zweiten Saisonhälfte noch ohne Erfolg blieb. Auch gegen den Tabellenvorletzten konnten die Männer von der Oder nicht an die Leistungen aus der Hinserie anknüpfen und mussten eine bittere und verdiente 27:24-Niederlage einstecken.

Dabei erwischten die Gäste sogar den etwas besseren Start. Sie konnten zunächst bis zum 4:4 immer vorlegen und sich anschließend sogar zum 4:7 etwas absetzen. Vor eigenem stimmungsvollem Publikum konnten sich die Senftenberger allerdings wieder bis zum 10:10 herankämpfen. In dieser Phase ging es Schlag auf Schlag und dann wurde es in den Minuten vor der Pause sogar noch hektisch. Zunächst kam es zu einem Gerangel auf der Außenbahn. Paul Witschorke konnte sein Gegenüber nur mittel eines Zweiminutenstrafe-würdigen Fouls stoppen. Eine Aktion wie sie in einem Handballspiel des Öfteren zu sehen ist. Der Mann des HSV fühlte sich aber derart provoziert, dass er dem Frankfurter Spieler im Anschluss, mit dem Ball in der Hand, ins Gesicht schlug und dafür berechtigterweise die rote Karte sah. Damit aber noch nicht genug, unmittelbar vor der Pause kam es auf der anderen Seite gegen Uwe Rheinsberg zu einem Foul, welches nicht geahndet wurde, was dieser wiederum mit einem „Scheibenwischer“ quittierte und dann seinerseits mit rot bestraft wurde. Die Mannschaften nahmen die Szenen dennoch gelassen hin und gingen mit einem 12:12 Zwischenstand in die Kabinen.

Für die Oderstädter sollte sich der Verlust eines Spielers an diesem Tage allerdings rächen. Nur 10 Mann fanden aus Gästesicht den Weg in die Niederlausitzhalle und so waren die begrenzten Wechselmöglichkeiten in dem intensiv geführten Spiel am Ende sicherlich auch für die Niederlage ausschlaggebend. Bis dahin versuchten die Frankfurter aber alles um die Punkte doch noch mitzunehmen. Leider nicht immer erfolgreich. In vielen Aktionen fehlte die zwingende Torgefahr, auch wenn die Halben im Vergleich zu den letzten Spielen langsam wieder in die Spur fanden und insgesamt 17 Treffer erzielen konnten. Die Niederlausitzer konnten aber einen vorentscheidenden Zwischenspurt zum 20:16 vorlegen, der nie wieder gänzlich egalisiert werden konnte. Zwar kämpfte sich der HSC zwischenzeitlich auf zwei Tore heran, vergab dann aber mehrfach beste Gelegenheiten, darunter auch zwei Strafwürfe, um die Partie noch enger zu gestalten. Bis kurz vor dem Ende blieb es daher wenigstens spannend bis der Gastgeber das aus seiner Sicht erlösende 27:23 erzielte. Mit 27:24 endete dann das Spiel.

Für Trainer Jochen Pietzsch war das Ergebnis zwingende Konsequenz der Trainingsbeteiligung: „Wir haben im Moment zwei Langzeitverletzte, dann ein paar Leute, die aus familiären oder anderen Gründen nicht dabei sind und entsprechend sieht es auch beim Training aus. Da fehlen natürlich die Körner um einen Sieg in so einem umkämpften Spiel auswärts zu erzwingen. Nach den beiden Niederlagen aus den Vorwochen fehlte dann auch noch das absolute Selbstvertrauen. Das werden wir uns aber demnächst in einigen Trainingsspielen holen und dann zu Hause wieder besser aussehen.“

 

HSC 2000 Frankfurt: Gregor Menz (T), Lars Kleedehn (T); Paul Witschorke (3), Rico Rohde, Robert Karney (7), Christian Wessely (3), Heiko Wessely, Christian Rippin (10), Uwe Rheinsberg, Sebastian Bähr (1)

Trainer: Jochen Pietzsch

Zeitstrafen: HSC 3 – 1 direkt rot; HSV 2 – direkt rot

Schlechter Start in die Rückrunde beim HSC

von Gregor Menz

 

 

Bisher gab die Rückrunde in der Verbandsliga nicht viel Anlass zur Freude beim HSC 2000 Frankfurt. Pünktlich zur zweiten Saisonhälfte kehrte die schon für überwunden gehaltene Auswärtsschwäche zurück. Auch die zweite Partie in der Fremde wurde gegen die Reserve des HC Spreewald verloren. Mit 23:19 unterlag man nach sehr mäßigem Spiel dem bisherigen Drittplatzierten und rutschte dadurch selber vom zweiten auf den vierten Platz in der Tabelle.

 

Beide Mannschaften verfügen über gute Abwehrreihen und stellten dies auch von Beginn an unter Beweis. Nach fünf Minuten hieß es immer noch 1:1 und erst danach konnten die Gastgeber auf ein 4:1 bis zur 11ten Minute vorlegen. Schon zu diesem Zeitpunkt wurde sehr deutlich, dass die Oderstädter wieder einmal zu viele Chancen brauchten, um Tore zu erzielen. Dieses Defizit sollten sie auch über die ganze Partie nicht abstellen können. Dennoch entwickelte sich ein spannendes, wenn auch nicht hochklassiges Spiel. In den nächsten 10 Minuten kämpften sich die Gäste auf ein 6:6 heran und zur Pause hieß es 11:9 für die Zweite des HCS.

 

Nach Wiederanpfiff dauerte es wieder einen Moment bis die ersten Treffer erzielt werden konnten. Allerdings waren es die Gastgeber, die sich einen Tick geschickter beim ummünzen der Chancen in Zählbares anstellten. Schon relativ früh in der zweiten Spielhälfte konnten sich die Spreewälder vorentscheidend erst zum 16:11 und später zum 19:13 absetzen. Dazu trug sicherlich auch bei, dass die Angriffsbemühungen der Heimmannschaft regelmäßig mit einem Strafwurf belohnt wurden, während die Frankfurter mehr als ein halbes Dutzend Tore abgepfiffen bekamen. Dies soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass unabhängig davon auch zig beste Gelegenheiten zum Teil kläglich vergeben wurden. Zum Ende der Begegnung lag zumindest noch einmal der Hauch einer Chance für die Frankfurter in der Luft. Nachdem Uwe Rheinsberg ab der 50ten Minute drei Tore in schneller Folge erzielte, waren die Gäste wieder auf 21:18 herangekommen und hatte kurz einmal gemerkt, wie eine solche kompakte Deckung wie die des HCS zu überwinden ist. Letztendlich fand der HSC 2000 aber zu spät die dafür nötigen Mittel und musste sich daher am Ende etwas zu deutlich aber verdient mit 23:19 geschlagen geben.

 

Trainer Jochen Pietzsch analysierte die Partie nach dem Abpfiff ernüchtert: „Dass das neue Jahr mit drei schweren Spielen beginnen würde war uns schon klar. Wir hatten trotzdem die Hoffnung vier Punkte insgesamt mitzunehmen. Nun hatten wir zwei Wochen lang so gut wie keine Trainingsbeteiligung und mussten zudem auswärts ran, da sind die zwei Punkte in Ordnung. Jetzt heißt es sich gegen Senftenberg wieder etwas Selbstbewusstsein zu holen und dann in eigener Halle wieder konstant zu punkten.“

 

HSC 2000 Frankfurt: Gregor Menz (T), Lars Kleedehn (T); Enrico Axt (7), Paul Witschorke (1), Rico Rohde (1), Robert Karney, Christian Wessely (3), Sebastian Bähr, Christian Rippin (4), Uwe Rheinsberg (3)

Trainer: Jochen Pietzsch

Zeitstrafen: HSC 3; HCS II 2

 

Klatsche beim Tabellenführer

von Gregor Menz

 

Trotz eines sehr gut aufgelegten Lars Kleedehn im Tor mussten sich die Verbandsliga-Handballer des HSC 2000 Frankfurt im Spitzenspiel gegen den Tabellenführer HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf mit 28:18 geschlagen geben. Der Tabellenzweite aus Frankfurt verdankte es dabei allein seinem Schlussmann, dass das Spiel nicht noch deutlicher verlorenging.

Das war ein schwaches Spiel von meiner Mannschaft“, nahm Jochen Pietzsch, der Trainer der Oderstädter nach der Partie kein Blatt vor den Mund. „Hier hat ja heute fast gar nichts geklappt. Wir waren total gehemmt und hatten das Spiel wohl schon vorher abgeschrieben, nur so kann ich mir den willenlosen Auftritt hier erklären.“ Tatsächlich ließen die Frankfurter von Beginn an die Einstellung vermissen, die nötig gewesen wäre um den Kampf um die Tabellenspitze in der Liga noch einmal spannend zu machen. Schnell lag die Mannschaft mit 6:1 zurück ohne das die Männer vom Rande Berlins viel dafür tun mussten. Erst nachdem das Spiel nach einer Viertelstunde beim Stand von 8:2 schon entschieden schien, begann ein leichtes Aufbäumen, immerhin schaffte man den Anschluss zum 11:9 und konnte mit einem überschaubaren Rückstand von 13:10 in die Pause gehen. Dies lag aber vor allem daran, dass auch die Hausherren keinen wirklich guten Tag erwischt hatten. Auch sie leisteten sich viele Fehler und wirkten nicht immer souverän.

Dennoch spricht einiges dafür, dass der Tabellenführer noch einige Zeit der Aufstiegskandidat Nummer eins bleiben wird. Denn obwohl der Heimmannschaft bei weitem nicht alles gelang, konnten alle Spieler einzelne Akzente setzen und sich immerhin 10 Mann als Torschützen auszeichnen. Damit ist auch schon der große Unterschied zu den Gästen erklärt, diese ließen eine wirkliche Torgefahr vermissen und vergaben grade in der zweiten Spielhälfte Chancen wie am Fließband. Insgesamt betrug die Wurfeffektivität der HSCler an diesem Tag nur etwa 40%, weiterhin wurden auch noch drei Strafwürfe vergeben. Nur noch 8 eigene erzielte Treffer nach der Halbzeit sprechen dabei für sich. Am Ende hieß es dann auch in der Höhe verdient 28:18 für die HSG.

Auch der zweite Frankfurter Trainer, Joszef Szendrej äußerte sich nach dem Spiel enttäuscht: „Natürlich kann man auch mal verlieren, aber dabei muss sich anders präsentiert werden. Ärgerlich ist, dass unser Gegner heute nicht mal einen Kampf geliefert bekommen hat. Mit einem vernünftigen Auftritt wäre hier mehr drin gewesen.“

Am Sonntag, den 26.01.2014 geht es dann zum nächsten Top-Spiel der Liga. Der HSC fährt weiterhin als Zweiter zum Drittplatzierten HC Spreewald II.

 

HSC 2000 Frankfurt: Gregor Menz (T), Lars Kleedehn (T); Enrico Axt (6), Paul Witschorke (1), Rico Rohde (4), Robert Karney (1), Christian Graf, Andreas Schutty (1), Christian Wessely (5), Matthias Richter (1), Heiko Wessely

Trainer: Joszef Szendrei, Jochen Pietzsch

Mannschaftsverantwortlicher: Karsten Borngräber

Zeitstrafen: HSC 6; HSG RSV 4

Keine Weihnachtsträgheit des HSC im Spitzenspiel

von Gregor Menz

 

Das erste Punktspiel im neuen Jahr sollte für den HSC 2000 Frankfurt zumindest der Papierform nach gleich ein echter Härtetest sein. Spielte im letzten Hinrundenspiel doch der Tabellenzweite gegen den punktgleichen Dritten der Verbandliga Süd, den SC Trebbin. Es kam aber anders als gedacht und die Gastgeber konnten sich mit einer souveränen Vorstellung vor rund 220 handballhungrigen Zuschauern unerwartet deutlich mit 38:29 durchsetzen.


Von Beginn an merkte man, welche Mannschaft die lange Weihnachts- und Silvesterpause besser überstanden hatte. Nach nur 10 gespielten Minuten hieß es 7:1 für die Oderstädter, wobei gerade die beiden langen Halben Robert Karney und Christian Rippin dieser Spielphase ihren Stempel aufzudrücken vermochten. Ein uns andere Mal ließen sie den Gästetorhütern keine

Abwehrmöglichkeit. Die SC-Sieben dagegen tat sich zunächst sehr schwer Treffer zu erzielen und ließ selbst beste Einwurfgelegenheiten, wie Siebenmeter und Gegenstöße, ungenutzt. Nach dem fulminanten Start für die Oderstädter entwickelte sich dann ab der Mitte der ersten Hälfte so etwas wie ein Spiel. Der Trebbiner Angriff erwachte langsam aus dem Winterschlaf und konnte zunächst zum 8:5 aufschließen. Hinten blieben die Gäste allerdings weiterhin sehr verwundbar. Die Frankfurter hatten insgesamt sehr wenig Mühe sich durchzusetzen und konnten so schnell den alten Abstand wieder herstellen und sogar zum 19:11 zur Halbzeitpause ausbauen.

Euphorisiert durch den guten Zwischenstand taten sich die Hausherren nach Wiederanpfiff zunächst etwas schwerer. Der SC konnte schnell zwei Tore herankommen, fand aber dennoch nicht die Mittel, um die Partie noch einmal spannend zu machen. Insbesondere in der Deckung blieben die Gäste sehr nachlässig. Gleich mehrfach konnte sich Paul Witschorke im Eins-gegen-Eins durchsetzen. Dies nahm Trainer Joszef Szendrej auch sofort zum Anlass für ein Lob: „Heute hat Paul richtig gut gespielt, da er vielfach selber agiert hat. Es ist wichtig für die Jungen zu erkennen, dass sie selber Verantwortung übernehmen müssen und nicht immer alle Entscheidungen für Aktionen wegdelegieren können.“ Auch Spieler wie Christian Wessely oder Enrico Axt erzwangen durch konsequenten Einsatz immer wieder Strafwürfe. Am Ende stand ein verdienter und niemals gefährdeter 38:29 Erfolg.


Auch der andere Trainer der Frankfurter, Jochen Pietzsch, zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis und dem Spiel: „Heute gibt es wenig zu meckern. Wir haben dafür gesorgt, dass das Publikum hier mit einem guten Eindruck nach Hause geht und dies ist mir immer wichtig. Fast vierzig Tore gegen den Tabellendritten zu werfen, geht mehr als in Ordnung und die Weihnachtsträgheit ist auch nicht ganz so schlimm, wie ich es befürchtet hatte. Wenn man ein Haar in der Suppe finden will, dann müssen die vielen Gegentore genannt werden. Unter 25 zu bleiben, wäre heute sicherlich auch möglich gewesen.“


In der nächsten Woche folgt dann gleich das nächste Spitzenspiel. Der HSC „darf“ zum Tabellenführer nach Teltow/Ruhlsdorf fahren, der bisher lediglich zwei Minuspunkte hat hinnehmen müssen. Das erste Punktspiel zu Saisonbeginn hatten die Frankfurter krankheitsbedingt absagen müssen und die Punkte am grünen Tisch abgegeben. Zudem wurde ihnen auch das Heimrecht aberkannt. Im Pokal schied man gegen eben jene Ruhlsdorfer aus. Nun ist die Mannschaft entschlossen eine Überraschung in der Fremde zu schaffen.

 

HSC 2000 Frankfurt: Gregor Menz (T), Lars Kleedehn (T); Enrico Axt (8), Paul Witschorke (4), Rico Rohde, Robert Karney (9), Christian Rippin (7), Christian Graf (1), Sebastian Bähr (1), Andreas Schutty (2), Christian Wessely (6), Heiko Wessely, Matthias Richter

 

Trainer: Joszef Szendrei, Jochen Pietzsch

Mannschaftsverantwortlicher: Karsten Borngräber

Zeitstrafen: HSC 4; SCT 5

Keine Blöße beim Tabellenletzten

von Gregor Menz

 

In einem nicht unbedingt schönen und etwas zerfahrenen Handballspiel, in dem alle Beteiligten nicht immer optimal agierten, gewannen die Männer des HSC 2000 Frankfurt gegen den HV Calau verdient mit 23:30.

 

Die wenigen Zuschauer die den Weg in die Heimstätte der im Tabellenkeller stehenden Calauer gefunden hatten, bekamen von Anfang kein Spiel auf technisch gutem Niveau zu sehen. Was es der Partie aber an Spielwitz mangelte, machte sie an Ereignisreichtum wieder wett. So gab es von Beginn an viele Fehler und vergebene Chancen auf beiden Seiten zu sehen, aber es wurde auch jede Menge Einsatz, Kampf und Willen geboten. Der Heimmannschaft merkte man an, dass sie die wichtigen zwei Zähler gegen den Abstieg unbedingt in der eigenen Halle behalten wollte, während es die Frankfurter zunächst an der notwendigen Konzentration fehlen ließen. In den ersten Minuten verlief die Partie daher auf Augenhöhe. Allerdings zeichnete sich schon früh eine wahre Strafenflut ab, die auch während des gesamten Spiels nicht abklingen sollte. Obwohl keine für den Handball unübliche Härte oder Aggression zwischen den Kontrahenten herrschte, ahndeten die jungen Schiedsrichter jede Kleinigkeit rigoros und belasteten den Spielfluss damit über Gebühr. Der erste Leidtragende dieser harten Regelauslegung war Andreas Schutty, der bereits in der 17. Minute direkt vom Feld verwiesen wurde. In einer Gegenstoßsituation versuchte er gleichzeitig mit einem Angreifer das Spielgerät aus der Luft zu angeln und sah für einen minimalen Kontakt die rote Karte. In den Minuten nach der Hinausstellung zeigten sich die Gäste zunächst beeindruckt und mussten dem SV eine 8:5 Zwischenführung gestatten. Lars Kleedehn entschärfte in dieser heißen Phase zwei Strafwürfe und der HSC fand wieder in die Spur. Bis zur Halbzeit erkämpften sich die Gäste dann einen knappen 13:14-Vorsprung.

 

Auch nach dem Wiederanpfiff blieben die Unparteiischen ihrer kleinlichen Linie treu und sorgten damit für Aufregung auf beiden Seiten und für eine mitunter hitzige Atmosphäre in der Halle. Einige Calauer versuchten die Straffreudigkeit noch zusätzlich auszunutzen, indem sie ein ums andere Mal schauspielerisches Können bei handballüblichen Kontakten zur Schau stellten. Enrico Axt ließ sich davon hinreißen und kommentierte eine dieser Situationen zu viel. Im Ergebnis durfte auch er fortan nur noch zuschauen. Ob dieser weiteren Schwächung musste nun Christian Wessely auf die Zähne beißen und mitmachen. Eigentlich sollte dieser nämlich geschont werden, zeigte aber trotz einer Oberschenkelverletzung sein ganzes Können. Mitte der zweiten Hälfte hatten die Oderstädter dann eine 18:22 Führung herausgespielt, als sich Christian Rippin verletzte und plötzlich nur noch ein Torhüter neben Trainer Pietzsch auf der Bank saß. Trotz der jetzt fehlenden Wechselmöglichkeiten kamen die Auswärtspunkte nicht mehr in ernsthafte Gefahr. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, einem starken Lars Kleedehn und hervorragenden Einzelleistung von Rico Rohde und Pascal Korau, der dann über die für ihn ungewohnte halbrechte Position kam, brachte der HSC 2000 Frankfurt den Sieg verdient mit 23:30 nach Hause.

 

HSC 2000 Frankfurt: Gregor Menz (T), Lars Kleedehn (T); Enrico Axt (6), Paul Witschorke (3), Pascal Korau (6), Christian Rippin (6), Rico Rohde (4), Sebastian Bähr (1), Andreas Schutty, Christian Wessely (4), Heiko Wessely

Trainer: Jochen Pietzsch

Zeitstrafen: HSC 7 (2x rot, 1x davon direkt); HVC 10 (1x rot)

Eine überlegene Hälfte reicht zum Sieg

von Gregor Menz

 

Dem HSC 2000 Frankfurt reicht gegen den Aufsteiger SSV Rot-Weiß Friedland eine gute erste Spielhälfte um einen insgesamt ungefährdeten 28:19 Heimerfolg vor 150 Zuschauern einzufahren.

Nach dem wenig überzeugenden Auswärtsauftritt gegen Luckenwalde am Vorspieltag hatten sich die Frankfurter für das Derby gegen Friedland eine deutliche Steigerung vorgenommen und konnten zunächst auch an die zuletzt guten Heimspiele anknüpfen. Aus einer stabilen Deckung heraus wurden Ballgewinne erzielt oder aber Ballverluste des Gegner durch Zeitspiel erzwungen. Im Gegenzug kam man über die stabilen Halben Robert Karney und Christian Rippin grade in der Anfangsphase zu schnellen Toren. Die Friedländer taten sich insgesamt schwer zu Treffern zu kommen, obwohl sie eigentlich, insbesondere über ihren guten Kreisläufer Nico Lehmann, viel Torgefahr ausstrahlen können. Diese „Waffe“ der Gäste wurde aber im Verlaufe des Spiels gut kontrolliert und blieb neben einigen guten Aktionen über die linke Halbposition, deren einziges konstantes Mittel. Mit nur sieben Gegentreffern in Hälfte eins zeigten die Gastgeber, was sie starkmachen kann, eine kompromisslose aber faire Deckung. Belohnt wurde die starke Defensivarbeit mit einer 15:07 Halbzeitführung.

Mit dem Wiederanpfiff begann dann die stärkste Phase der Spreestädter. Für eine Viertelstunde lang standen sich die HSCler selber im Wege und hatten vor allem Probleme mit der Chancenverwertung. Der SSV nutzte diese Zeit um sich auf 19:15 heranzukämpfen. Angeführt von Enrico Axt und Andreas Schutty konnte die Mannschaft diese kritische Phase allerdings gut überstehen und die aufkeimende Hoffnung der Gäste wieder ersticken. Der alte Abstand wurde über erfolgreiche Gegenstöße wiederhergestellt und auch die Deckung fand zur Einstellung der ersten Hälfte zurück. Friedlands letztes Tor fiel bereits in der 52. Minute und am Ende stand ein überwiegend souveräner 28:19 Erfolg.

Trainer Jochen Pietsch meinte nach dem Spiel nüchtern zusammenfassend: „Im Vergleich zum Spiel in Luckenwalde war die Einstellung wieder stark verbessert. Der Sieg in der Höhe verdient und hätte auch deutlicher sein dürfen. Insbesondere die nicht immer optimale Chancenverwertung und das langsame Umschaltspiel zeigen aber wie viel besser man das hier machen könnte, wenn einfachste Dinge, die im Training klappen auch auf die Platte gebracht werden würden.“


HSC 2000 Frankfurt:

Gregor Menz (T), Lars Kleedehn (T); Enrico Axt (5), Paul Witschorke, Robert Karney (3), Pascal Korau (5), Christian Rippin (8), Rico Rohde (1), Christian Graf, Sebastian Bähr, Andreas Schutty (5), Christian Wessely, Heiko Wessely (1)

Trainer: Joszef Szendrei, Jochen Pietzsch

Mannschaftsverantwortlicher: Karsten Borngräber

Zeitstrafen: HSC 5; SSV 6


Auswärtsfahrt ohne Punkte

von Gregor Menz

 

Die Handballmänner des HSC 2000 Frankfurt kassierten einen empfindlichen Dämpfer gegen den HV Luckenwalde 09. Nachdem man mit guten Ergebnissen in den letzten Partien im Rücken eigentlich mit breiter Brust an die Nuthe reisen konnte, gab es nach einer insgesamt schwachen Mannschaftsleistung eine verdient deutliche 33:28 Niederlage.

Dabei begann das Spiel ganz im Sinne der Frankfurter. Sie stellten zunächst eine solide Deckung und verwandelten ihre ersten Würfe relativ problemlos. 1:3 hieß es nach wenigen Angriffen und in der 13. Minute stand es weiterhin komfortabel 4:7. Eigentlich sah alles so aus, als könne die Mannschaft den Gegner kontrollieren und ein gutes Ergebnis mit nach Hause bringen. Mit dieser Erkenntnis ließ allerdings die Konzentration nach, während sich die Spieler des HV zu steigern wussten. Ohne erkennbaren Grund schlichen sich viele technische Fehler bei den Oderstädtern ein, welche fortan durch leichte Gegentore im Schnellangriff bestraft wurden. Bis zur Halbzeitpause konnte der berühmte Schalter dann auch nicht mehr umgelegt werden. Der HSC beschäftigte sich nun zu sehr mit sich selbst und vermisste in dieser Phase die ordnende Hand des fehlenden Spielführers Christian Wessely, der die Auswärtsfahrt nicht mitmachen konnte. Bis zur Halbzeit konnten die Gastgeber, sehr zur Freude der zahlreichen Heimzuschauer, sogar noch einen bequemen Vorsprung von 15:11 herausspielen.

Nach einer deutlichen Pausenansprache durch die Frankfurter Trainer wollten sich die Spieler des HSC noch einmal in die Partie zurückkämpfen, brauchten aber eine Weile bis sich die ersten Erfolgserlebnisse wieder einstellen sollten. Zunächst waren es weiterhin die Luckenwalder die sich bis auf ein 20:14 absetzen konnten. Die HSCer hatten bis dahin allerdings schon eine Vielzahl bester Einwurfgelegenheiten vergeben. Mehr als einmal fand der Ball seinen Weg nur an den Pfosten oder neben das Tor des Gegners, aber auch dieser vergab freie Chancen. Ab der 43. Minute wurde es noch einmal kurz spannend in der Halle. Frankfurt kam wieder auf und konnte auf 23:21 verkürzen. Eine Auszeit des Luckenwalder Trainers ließ den grade neu gefundenen Faden aber schnell wieder reißen und bei den Gästen klappte nun wieder immer weniger. Die 09er setzten sich auf 30:22 ab und hatten damit eine Vorentscheidung erreicht. Am Ende siegte die Mannschaft, welche insgesamt weniger Fehler gemacht und eine bessere Einstellung gezeigt hatte mit 33:28 verdient.

Trainer Joszef Szendrei kommentierte die Partie im Anschluss etwas enttäuscht: „Das hatten wir uns heute sicherlich anders vorgestellt. Zuletzt sah das schon um einiges besser aus. Weder im Angriff noch in der Deckung konnten wir das abrufen, was wir uns im Training erarbeitet haben. Der Bruch nach einer Viertelstunde war total unnötig und auch das wir in der zweiten Hälfte das Moment nach dem Herankämpfen wieder so verschenken, ist schon sehr ärgerlich. Nächste Woche zuhause gegen Friedland muss sich da wieder einiges bessern, wenn wir die Punkte behalten wollen.“

 

HSC 2000 Frankfurt: Gregor Menz (T), Lars Kleedehn (T); Enrico Axt (7), Paul Witschorke, Robert Karney (5), Pascal Korau (3), Christian Rippin (6), Rico Rohde, Christian Graf (2), Sebastian Bähr (2), Andreas Schutty (3)

Trainer: Joszef Szendrei, Jochen Pietzsch

Zeitstrafen: HSC 3; HV 09 4

Überraschender Platz 2 in der Verbandsliga

von Grogor Menz

 

Nach dem Spiel war die Stimmung unter den rund 170 Zuschauern in der Sabinushalle einhellig positiv. Die vorherigen 60 Minuten ihrer Mannschaft waren streckenweise die besten, die sie seit geraumer Zeit bei Heimspielen zu sehen bekamen. Der HSC 2000 Frankfurt hatte zuvor den SV Blau-Weiß Dahlewitz klar und über weite Phasen der Partie dominant mit 32:21 bezwungen. Anfangs war dies so nicht zu erwarten gewesen, reisten die Blau-Weißen doch mit dem Selbstvertrauen aus ihrem letztwöchigen Sieg gegen den Ligaprimus Teltow/Ruhlsdorf im Gepäck an die Oder.

Während die ersten Minuten noch umkämpft waren, kristallisierte sich danach zunehmend ein Übergewicht der Hausherren heraus. Insbesondere die Frankfurter Deckung stellte die Gäste zunehmend vor Probleme. Immer wieder liefen sie sich fest und fanden auch so nur schwer zu ihrer spielerischen Linie. Zunächst wurde diese Überlegenheit aber nicht in Zählbares umgesetzt. Mehrere gute Gelegenheiten blieben ungenutzt, insbesondere weil zwar Ballgewinne erzielt werden konnten, diese aber nicht fehlerfrei in den Gegenstoß gebracht werden konnten. Erst Minuten vor der Pause konnte dann auch langsam der Grundstein für den Sieg herausgearbeitet werden. Mit 13:10 ging es in die Kabinen.

Die Pausenansprache hatte dann einen vorsichtig optimistischen Unterton. Die Devise war es, die kleinen Fehler abzustellen und in der Deckung weiter ordentlich zu schieben und dem Gegner so den Schneid abzukaufen. Diese Vorgaben konnten anschließend auch sehr erfolgreich umgesetzt werden. Die gesamte Mannschaft präsentierte weiterhin eine überzeugende Leistung und wurde nun auch deutlich torgefährlicher. Insbesondere Pascal Korau zeigte seine Qualitäten und erzielte alle seine fünf Treffer in der zweiten Spielhälfte. Bei einem besonders sehenswerten Tor tankte er sich im Alleingang vom Frankfurter Kreis bis zum erfolgreichen Abschluss gleich an mehreren Mitspielern vorbei. Auch der Rückraum strahlte wieder viel Torgefahr aus. Insgesamt 14 Treffer wurden von jenseits der 9-Meter erzielt. Am Ende hieß es dann auch in der Höhe verdient 32:21, was dem HSC einen überraschend guten zweiten Tabellenplatz in der Verbandsliga Süd beschert. Nach jetzt 7 Spielen konnten die Oderstädter insgesamt fünf Partien für sich entscheiden.

Auch der Trainer Jochen Pietzsch zeigte sich nach dem Spiel gut gelaunt: „Unser Gegner ist heute zwar ohne einen wichtigen Rückraumspieler angereist, die Leistung der Mannschaft war aber überzeugend. Insbesondere die Deckung kommt langsam dahin, wo ich sie haben will. Mit im Schnitt 24 Gegentreffern stellen wir im Moment die stabilste Abwehr der Liga und wir haben sogar noch Luft nach oben.“

Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle auch noch an Doreen Brückner von der REHA links der Oder, die vor dem Spiel nicht weniger als fünf angeschlagene Frankfurter mit ihrer physiotherapeutischen Unterstützung erst einsatzfähig machte und so auch zum guten Ergebnis beitrug.

 

HSC 2000 Frankfurt:

Gregor Menz (T), Lars Kleedehn (T); Christian Wessely (9), Enrico Axt (4), Paul Witschorke, Robert Karney (5), Pascal Korau (5), Christian Rippin (8), Rico Rohde, Christian Graf, Sebastian Bähr (1), Uwe Rheinsberg

 

Trainer: Joszef Szendrei, Jochen Pietzsch

Zeitstrafen: HSC 3; SV 2

HSC überzeugt auswärts gegen LHC-Reserve

von Gregor Menz

 

Gegen die junge und handballerisch gut ausgebildete Mannschaft des LHC II lieferte der HSC 2000 Frankfurt eine über weite Strecken der Partie überzeugende Leistung ab und wurde dafür mit den beiden nächsten Auswärtszählern belohnt. Da die Mannschaft von Beginn an immer vorlegen konnte und auch zwischenzeitlich deutlichere Führungen herausspielte, stand am Ende ein verdienter 31:34 Erfolg zu Buche.

 

Nachdem die Männer des HSC 2000 Frankfurt zunächst eine Weile brauchten, die Spielstätte zu finden und damit nur knapp vor Spielbeginn erschienen, gelang ihnen trotz nur kurzer Aufwärmphase ein guter Einstand in die Partie. Von Anfang an wurde Druck gemacht und man hatte häufig leichtes Spiel zu Toren zu kommen. Zunächst konnten die Cottbuser Jungspunde noch bis zum 3:4 antworten, mussten dann aber beim Zwischenstand von 6:12 in der 16. Minute den ersten größeren Rückstand hinnehmen. Entscheidend dafür war vor allem die körperliche Überlegenheit der Gäste in der Aufbaureihe. Zwar sind die Spieler der LHC-Reserve fit und auch zum Teil körperlich großgewachsen, bringen aber vielfach noch nicht das nötige Kampfgewicht mit, um deutlich schwerere Spieler wirksam anzuhalten. Aus diesem Grund erzielten sie auch nur wenige Ballgewinne in der Deckung, die Grundlage eines erfolgreichen Gegenstoßspiels ist. Dennoch wurde die Partie vor der Pause wieder spannend, da die bessere Fitness sicherlich auf Seiten der Hausherren zu finden war. Mit der Halbzeit vor Augen, ließ der HSC etwas nach und so die Cottbuser wieder ins Spiel finden. Mit 16:17 retteten die Gäste eine knappe Führung in die Pause.

 

Gut erholt starteten wiederum die Oderstädter mit Vorteilen in den zweiten Spielabschnitt. Nach 10 Minuten hieß es 19:26 und eine Vorentscheidung schien gefallen zu sein. Es Begann eine Zeit des Verwaltens für die Angereisten vom HSC. Die Cottbusser versuchten die Tordifferenz zu verkürzen, mussten aber weiterhin viele leichte Gegentreffer hinnehmen, so dass der Abstand ungefähr gleich blieb. Insbesondere der gut aufgelegte Christian Rippin konnte mit 12 Toren aus dem Rückraum immer wieder gut einnetzen. Viele seiner Treffer erzielte er dabei über einfache Freiwürfe. Ab der 51. Minute war es dann aber wieder die Reserve des LHC, die über den besseren Endspurt verfügte. Etwas langsamer in den Aktionen werdend, „verschenkten“ die Gäste nun in den verbleibenden 9 Minuten 5 Überzahlspiele. Tor um Tor kämpften sich die Lausitzer heran und versuchten am Ende noch mit einer Manndeckung gegen vier Frankfurter doch noch die Wende zu erzwingen. Am Ende sollte es aber nicht mehr dafür reichen und es stand ein über das ganze Spiel gesehen, verdienter 31:34 Auswärtserfolg für den HSC auf dem Protokoll.

 

 

HSC 2000 Frankfurt: Gregor Menz (T), Michael Janowski (T); Christian Wessely (6), Enrico Axt (4), Paul Witschorke (2), Robert Karney (5), Pascal Korau (2), Christian Rippin (12), Rico Rohde, Christian Graf (1), Sebastian Bähr (2)

 

Trainer: Joszef Szendrei, Jochen Pietzsch

 

Zeitstrafen: HSC 7; LHC II keine

 

HSC siegt im Derby gegen Stahl

von Grogor Menz

 

 

In einer wahren Abwehrschlacht, welche durch robuste Deckungsreihen und gut aufgelegte Torhüter geprägt war, siegt der HSC 2000 Frankfurt im Derby gegen die BSG Stahl Eisenhüttenstadt mit 20:18. Die 230 Zuschauer in der Sabinushalle sahen dabei eine intensive und schwer umkämpfte Begegnung in der am Ende die Mannschaft mit der besseren Bank gewann.

 

Für die Frankfurter gab es vor dem Spiel erst einmal gute Nachrichten. Mit Christian Graf und Sebastian Bähr meldeten sich gleich zwei Spieler wieder zurück in die Verbandsligatruppe. Mit frischem Schwung ging es daher auch in die Partie. Ungewohnt gut aufgelegt zeigte sich die Heimmannschaft in den ersten Minuten und konnte zunächst eine 3:1 Führung vorlegen. Allerdings ließen sich die Männer aus der Nachbarstadt nicht beeindrucken, beim 5:5 erzielten sie den Ausgleich und konnten sogar mit 7:9 in Front gehen. Das Spiel war ruppig, ohne ins Unfaire abzukippen. Auf beiden Seiten blieben Chancen aus besten Positionen ungenutzt. Vor der Pause zeigten dann wiederum die Gastgeber den etwas längeren Atem und konnten noch zum Stand von 10:10 ausgleichen.

 

Nach der Pause war es dann das Stahlteam, welches zunächst aufdrehte. Schnell hieß es 10:13. Die Frankfurter erzielten bis zur 42. Minute lediglich einen Treffer, 11:14 hieß es da. Aufgrund der wenigen Tore, hätte nun schon jeder Treffer für die Hüttenstädter vorentscheidend sein können. Sie vergaben dann aber bei diesem Zwischenstand einen Siebenmeter. Trainer Pietzsch wechselte zudem mit Christian Graf die Wende ein. Dieser fasste sich ein Herz und konnte in mehreren erfolgreichen Aktionen zwei Treffer erzielen und einen Siebenmeter herausholen. Er stieß dabei mutig auf die sehr kleinen Lücken der Stahl-Deckung und zeigte so wie diese zu knacken war. Der HSC kämpfte sich zurück ins Spiel und glich zum 16:16 aus. Beim 19:16 drei Minuten vor dem Ende schien die Entscheidung gefallen zu sein aber die Gäste kamen nochmal auf ein Tor heran, um dann nur Sekunden vor dem Schlusspfiff doch noch den 20. Gegentreffer hinnehmen zu müssen. So hieß am Ende aufgrund der besseren Wechselmöglichkeiten 20:18 für die Heimmannschaft.

 

Nach dem umkämpften Vergleich zeigten sich die HSCer erleichtert. Spielführer Christian Wessely meinte nach dem Spiel: „Eigentlich muss man das hier heute souveräner herunterspielen und gewinnen. Aber bei so einem Derby kann eben alles passieren. Wir waren zwar sehr motiviert aber im Angriff manchmal auch etwas zu ängstlich und zögerlich. Wichtig ist, dass wir den über 200 Leuten einen spannenden Nachmittag mit einem guten Ende geboten haben.“

 

 

HSC 2000 Frankfurt: Gregor Menz (T), Holger Klaue (T); Christian Wessesly (1), Enrico Axt (3), Paul Witschorke (1), Robert Karney (6), Pascal Korau, Christian Rippin (4), Rico Rohde, Uwe Rheinsberg (2), Christian Graf (2)

 

Trainer: Joszef Szendrei, Jochen Pietzsch

 

Zeitstrafen: HSC 2; Stahl 4

HSC ohne Punkte in Herzschlagspiel

von Gregor Menz

 

In einem spannenden und ausgeglichenen Spiel unterlagen die Handballmänner des HSC 2000 Frankfurt der HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst mit 30:28. Da sich die Verbandsliga Süd aber ausgewogen wie selten präsentiert und sich die Mannschaften gegenseitig die Punkte abjagen, verbleiben die Oderstädter mit einem Punktekonto von 4:4 weiterhin im oberen Viertel der Tabelle.

 

Aufgrund großen Verletzungspechs in der Mannschaft wurde die Personaldecke des HSC vor dem Spiel immer dünner. Glücklicherweise halfen beim schweren Auswärtsspiel gegen den Tabellenzweiten der Vorsaison aber gleich drei Spieler der „Zweiten“ aus. Uwe Rheinsberg, Karsten Borngräber und Holger Klaue hatten dann auch einen guten Anteil daran, dass der HSG vor stimmungsvoller Kulisse ein harter Kampf geboten wurde. Bevor es aber dazu kam, erlaubten sich die Gäste wieder einmal ihre altbekannte Schwäche: das späte Ankommen in der Partie. Bevor die Frankfurter nämlich ihren ersten Treffer markieren konnten, lagen sie schon 3:0 zurück. Bis zum 9:6 sollte sich dieser Abstand dann auch halten. Allerdings kämpften sich die Männer um den guten Mannschaftskapitän Christian Wessely mit großem Willen und Aufwand heran und erzwangen das 9:9 und ein 13:13 Pausenergebnis.

 

Leider begann aber die zweite Hälfte wie die erste. Schnell stand es 16:13 bevor der HSC sich wieder fing. Die Intensität auf dem Spielfeld nahm dann weiter zu, beim 19:19 war für beide Mannschaften alles möglich. Insbesondere in der Deckung wurde ordentlich zugepackt und jedes Team wollte diese Punkte unbedingt für sich verbuchen. Als Höhepunkt folgten dramatische Schlussminuten in denen die Frankfurter das schlechtere Ende für sich hatten. Beim Stand von 29:28 vergaben sie gleich zwei gute Gelegenheiten zum Ausgleich und mussten sich am Ende etwas unglücklich mit 30:28 geschlagen geben. Ein Punktgewinn wäre wohl verdient gewesen, allerdings dominierten die Gastgeber einen Teilbereich des Spiels souverän, in der Disziplin des Siebenmeterwerfens verwandelten sie 14 von 14 Versuchen während Frankfurt nur 6 von 6 gelangen.

 

„Heute war hier mehr drin!“ So das Fazit von Trainer Joszef Szendrei, und weiter: „Es ist zwar schwer, wenn die erste Reihe nur sporadisch entlastet werden kann und erst Recht wenn so viele 50-zu-50 Entscheidungen nur in ein Richtung fallen, dennoch haben wir hier heute Punkte liegenlassen. Der gute kämpferische Einsatz und der Kraftaufwand zum Herankommen sind sicher löblich, nur müssen wir endlich mal aufhören dem Gegner jeweils 10 Minuten pro Halbzeit des Spiels zu schenken. Dennoch war dies insgesamt ein ordentlicher Testlauf vor dem schweren Nachbarschaftsduell gegen Eisenhüttenstadt am nächsten Sonntag in unserer Halle.“

 

HSC 2000 Frankfurt: Lars Kleedehn (T), Holger Klaue (T); Christian Wessesly (6), Enrico Axt (7), Paul Witschorke (3), Robert Karney (2), Pascal Korau (2), Christian Rippin (8), Rico Rohde, Uwe Rheinsberg, Karsten Borngräber

 

Trainer: Joszef Szendrei, Jochen Pietzsch

 

Zeitstrafen: HSC 5; HSG 4

 

Pokalaus für den HSC

von Gregor Menz

 

Nach den zuletzt überzeugenden Spielen des HSC 2000 Frankfurt, folgte eine über weite Strecken unkonzentrierte Partie gegen die Mannschaft der HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf. Mit einer verdienten 26:33-Niederlage verabschieden sich die Frankfurter damit gegen den Aufstiegsaspiranten Nr. 1 aus ihrer Liga aus dem Pokal.

 

Die rund 100 Zuschauer in der Sabinushalle sahen von Beginn an wie sich die Oderstädter in das Spiel zu kämpfen suchten. Allerdings sollte es den Hausherren über die gesamte Spielzeit hinweg nicht gelingen auch in diesem anzukommen. Insbesondere in der Deckung, die sich in den letzten Spielen stark verbessert gezeigt hatte, lief mitunter zu wenig zusammen. Vielfach gelang es den Gästen sehr schnell die heimische Abwehr mit einfachen Aktionen zu überwinden. Auf der anderen Seite taten sich die Frankfurter dagegen schwer, den Deckungsverbund der HSG zu knacken. Dennoch gab es immer wieder gute Aktionen, die kurzzeitig Hoffnung auf ein enges Match machten. Diesen folgte aber zumeist irgendeine Unkonzentriertheit. So kämpften sich die HSCler nach einem 12:6 Rückstand kurz vor der Pause noch auf 12:8 heran, vergeben dann aber freistehend den weiteren Anschluss um im Gegenzug noch den 13ten Gegentreffer hinnehmen zu müssen. Mithin ging es dann auch mit 8:13 in die Kabinen.

 

Auch die zweite Hälfte war vom Bemühen der Heimmannschaft geprägt das Spiel noch zu drehen. Aber viele Handlungen wirkten unfertig. Zu häufig wurde ein schwacher letzter Pass gespielt, der freie Mitspieler auf der Außenposition nicht gesehen oder gegen den Block der Randberliner geworfen. Auch in den zahlreichen Überzahlspielen gelang keine Ergebnisverbesserung. Dazu kam, dass sich Andreas Schutty noch verletzte und in Hälfte zwei nicht mehr mitwirken konnte. Einzig Lars Kleedehn im Tor der Frankfurter konnte gänzlich überzeugen und bot eine starke Leistung an. Letztlich reichten aber ein guter Torhüter und eine gute kämpferische Einstellung nicht aus, um eine gefestigte und robuste Gästemannschaft bis ins Letzte zu fordern. So hieß es am Ende verdient 33:26 für die Teltow-Ruhlsdorfer.

 

Trainer Jochen Pietzsch zeigte sich nach dem Spiel gelassen „Die waren heute besser und wir haben unter unseren Möglichkeiten gespielt. In den letzten Spielen hatten wir ein paar Schritte nach vorne gemacht, jetzt ging es wieder einen zurück. Wir arbeiten weiter und reden nicht alles schlecht, nur weil man gegen eine der besten Truppen der Liga verloren hat. Grade in der Abwehr erwarte ich aber ein härteres Zupacken, fair zwar aber mit der zum Handball gehörenden Handfestigkeit. Das hat uns der Gegner heute vorgemacht und deshalb verdient gewonnen.“

 

HSC 2000 Frankfurt: Gregor Menz (T); Lars Kleedehn (T); Christian Wessesly (5), Enrico Axt (4), Paul Witschorke, Andreas Schutty, Robert Karney (5), Pascal Korau (5), Christian Rippin (4), Rico Rohde (3)

 

Trainer: Joszef Szendrei, Jochen Pietzsch

Mannschaftsverantwortliche: Karsten Borngräber

 

Zeitstrafen: HSC 2; HSG 6

 

Guter Saisonstart beim HSC

von Gregor Menz

 

Die Frankfurter Handballmänner sind gut in die neue Saison gestartet. Auch gegen den letztjährigen Fastabsteiger der Verbandsliga, den HSV Senftenberg ließen sie nichts anbrennen und konnten nach einem überzeugendem Spiel mit 33:19 als Sieger vom Platz gehen.

 

Nur in den ersten sechs Minuten, bis zum Stand von 3:3, sahen die knapp 80 Zuschauer in der Sabinushalle eine ausgeglichen Partie. Ab dann machten vor allem die Hausherren das Spiel. Immer wieder gelangen leichte Ballgewinne die postwendend in einfache Treffer umgesetzt werden konnten. Lediglich die Außenspieler der Gäste wussten weitestgehend zu überzeugen und sorgten dafür, dass die Frankfurter nicht vollends enteilen konnten. Langsam aber sicher wuchs der Vorsprung über die Stationen 6:3, 11:7 und 15:8. Zum Halbzeitpfiff zeigte die Anzeigetafel dann dazu ein leistungsgerechtes 17:10 an.

 

Auch in der zweiten Spielhälfte gelang den Männern vom HSV insgesamt zu wenig aus dem Spielaufbau heraus. Vielfach wurden die Bälle der aufmerksamen Deckungsreihe des Gastgebers förmlich geschenkt. Über die Stationen Andreas Schutty, aber auch dem jungen Paul Witschorke ging es dann umgehend in die andere Richtung. Daneben zeigten die Neuzugänge Christian Rippin und Pascal Korau, dass sie schon nach relativ kurzer Zeit gut in der Mannschaft angekommen sind, beide konnten je drei Tore zum Sieg des HSC beitragen. In der fünfzigsten Spielminute hieß es dann 30:17. Die Gäste reagierten mit einer Auszeit und in der Schlussphase verpassten die die Frankfurter dann einen noch höheren Erfolg herauszuwerfen. Am Ende ging ein verdienter Sieger mit einem deutlichen 33:19-Erfolg vom Platz. Nun gilt es diesen positiven Trend der ersten drei siegreichen Partien (vor den Ligaspielen, konnte man bereits ein Pokalspiel gewinnen) weiterhin in der Liga zu bestätigen. Am 26.10.2013 folgt auswärts die schwere Begegnung mit der HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst.

 

Trainer Joszef Szendrej kommentierte das Spiel seiner Mannschaft positiv: „Mit nur 10 Mann hier ein solch dominantes Spiel zu zeigen, stimmt mich schon sehr zufrieden. Heute kann ich kaum jemanden herausheben, jeder hat bei seinen Einsätzen alles aus sich herausgeholt und für die Mannschaft gekämpft. Sicher wird es noch engere Partien geben und dann muss die Truppe zeigen, ob sie auch unter Druck zu überzeugen weiß.“

 

 

HSC 2000 Frankfurt: Gregor Menz (T); Lars Kleedehn (T); Christian Wessesly (6), Enrico Axt (6), Paul Witschorke (5), Andreas Schutty (5), Robert Karney (5), Pascal Korau (3), Christian Rippin (3), Rico Rohde

 

Trainer: Joszef Szendrei, Jochen Pietzsch

Mannschaftsverantwortliche: Karsten Borngräber

 

Zeitstrafen: HSC 2; HSV 2

HSC souverän im ersten Saisonspiel

von Gregor Menz

 

Die Frankfurter hatten ihr erstes Saisonspiel auswärts in der letzten Woche aufgrund zahlreicher Krankmeldungen und Verletzungen absagen müssen. Nicht zuletzt deshalb trat die Mannschaft bei der ersten Heimligapartie hochmotiviert auf. Mit einer engagierten Leistung konnte man die zweite Vertretung des HC Spreewald mit 30:26 mehr als verdient besiegen.

 

Das Heimteam zeigte sich auf allen Positionen von Beginn an konzentriert. Vor allem die Abwehr präsentierte sich gefestigter und konnte den Gegner schon früh im Spiel beeindrucken. Schnell gelang es dem HSC auf ein 4:0 durch leichte Ballgewinne davonzuziehen. Allerdings vergab man dabei auch schon zahlreiche Chancen um ein größeres Polster zu schaffen. Durch diese vergebenen Möglichkeiten konnten auch die Gäste in die Partie finden. Es entwickelte sich eine umkämpfte erste Halbzeit, in der beim Stand von 11:11 und 12:12 alles möglich schien. Vor allem dem Einsatzwillen Christian Wesselys und dem Spielwitz eines Enrico Axts war es dann zu verdanken, dass die Oderstädter mit einer knappen 16:14 Führung in die Pause gehen konnten. Dabei erhielt die Reserve des HC sogar noch ein Geschenk der Frankfurter, ein direkt verwandelter Freiwurf fand mit dem Halbzeitpfiff kurioserweise noch seinen Weg ins Tor.

 

Auch die zweite Spielhälfte blieb umkämpft. Allerdings hielten die Oderstädter während der gesamten Zeit ihren knappen 2- 4 Tore-Vorsprung und es kam auch nie wirklich der Eindruck auf, die Spreewälder könnten tatsächlich die Punkte aus der Sabinushalle vor ca. 85 Zuschauern entführen. Immer wenn die Gastmannschaft wieder etwas näher herankam, fand insbesondere Robert Karney eine Antwort. Mit insgesamt sechs Treffern in vielen spielentscheiden Situationen trug der starke Linkshänder vor allem in Hälfte zwei ganz erheblich zum guten Ergebnis seiner Mannschaft bei. Am Ende wurde es dann noch einmal turbulent. Gleich drei Spieler des HSC erhielten fast zeitgleich ab der 56. Minute Zweiminutenstrafen. Dies bedeutete zwei Mann weniger auf dem Feld, da auch ein Spieler des Gegners herausgestellt worden war. Wirklich zu nutzen wussten dies die Spreewälder aber nicht. Daher blieb es beim verdienten Spielausgang, mit einem 30:26 scheinen die Frankfurter sich endlich als Verbandsligamannschaft zu etablieren. Noch im letzten Jahr hatte man sich demselben Gegner zwei Mal geschlagen geben müssen.

 

Dennoch zeigte sich Spielführer Christian Wessely nach dem Spiel sehr kritisch: „Heute hat ein wenig was geklappt aber noch mehr läuft immer noch nicht zusammen. Wir müssen das hier heute deutlicher gewinnen, wir lassen einfach zu viele Chancen liegen. Wenn alle wieder voll trainieren können, ist sicher auch noch ein schöneres Spiel möglich. Trotzdem war es wieder ein kleiner Schritt nach vorne.“

 

Schon in der nächsten Woche spielen die HSCler wieder zu Hause. Am Sonntag den 29.09.13 um 15.00 Uhr heißt der Gegner HSV Senftenberg.

 

 

HSC 2000 Frankfurt: Gregor Menz (T); Lars Kleedehn (T); Christian Wessesly (6), Enrico Axt (6), Paul Witschorke (2), Andreas Schutty (3), Robert Karney (6), Pascal Korau (4), Christian Rippin (3), Rico Rohde

 

Trainer: Joszef Szendrei, Jochen Pietzsch

Mannschaftsverantwortliche: Karsten Borngräber

 

Zeitstrafen: HSC 3; Spreewald 5

HSC startet mit Pokalerfolg in die neue Saison

von Gregor Menz

 

Nach einer harten Vorbereitung stand an diesem Wochenende für alle Handballmannschaften der Region das erste Pflichtspiel im Pokal als Wegweiser für die neue Saison auf dem Programm. Die Männer des HSC 2000 Frankfurt bekamen ein Heimspiel gegen den SV Motor Hennigsdorf zugelost. Eine Mannschaft aus der Parallelspielklasse der unsrigen, der Verbandsliga Nord, die dort in der abgelaufenen Spielzeit den sechsten Platz belegte. Nach einer von beiden Seiten engagiert geführten, aber von Fehlern durchzogenen Partie, setzten sich die Hausherren am Ende verdient vor 70 Zuschauern relativ souverän mit 27:22 durch.

 

Beide Teams liefen nicht mit voller Spielerzahl auf. Während die Oderstädter auf den Verletzten Kreisläufer Sebastian Bähr verzichten mussten, reisten die Gäste mit nur neun Mann an. Zudem merkte man den Frankfurtern auch an, dass zwei Neue in ihren Reihen standen. Neben Christian Rippin, einem wurfgewaltigen Halblinken, der aus Fürstenwalde zur Mannschaft stieß, galt es auch den neuen Außen Pascal Korau, den es aus Müllrose wieder an die Oder zog (Jugend ESV), erstmalig unter Wettkampfbedingungen in die Mannschaft zu integrieren. Über weite Strecken gelang dies auch, allerdings zeigten sich auch noch Unsicherheiten. Insbesondere in der Deckung sollte noch nicht alles ineinandergreifen. Besonders beim Verschieben und Übergeben kam man mitunter zu spät und ermöglichte damit immer wieder leichte Tore für die Hennigsdorfer. Die dadurch insbesondere in der ersten Spielhälfte die Partie enger gestalten konnten, als es aus Sicht der Heimmannschaft notwendig gewesen wäre. Der Zwischenstand nach 30 Minuten Spielzeit lautete 11:8 für die HSCler.

 

Auch die zweite Halbzeit stellte sich als ein auf und ab dar. Die Hennigsdorfer kamen deutlich motivierter aus der Kabine und konnten schnell zum 12:12 ausgleichen. Aber von dieser schwächeren Anfangsphase ließ sich die Heimmannschaft nicht schocken und erholte sich schnell. Einigen sehenswert vorgetragene Angriffen, die zum Teil gut von den Außenpositionen abgeschlossen wurden, aber vor allem auch dem sicheren Rückhalt Lars Kleedehn, war es dieser Phase zu verdanken, dass man den alten Abstand von zwei Toren Vorsprung schnell wieder über die Stationen 14:12, 16:14 bis hin zum 21:19 herausspielte und hielt. Probleme zeigten sich aber vor allem beim Umschaltspiel, mehrfach gewährte man dem Gegner nach Ballverlusten oder Gegentoren über Gegenstöße oder eine zügig vorgetragene erste Welle zu leichte Tore. Erst als sich zum Ende der Begegnung dann auch die größeren Kräftereserven aufgrund der besseren Wechselmöglichkeiten bei den Frankfurtern auszahlten, gelang dann auch das endgültige Absetzen auf einen 5-Torevorsprung zum 24:19. Die Partie endete mit einem Ergebnis von 27:22.

 

Trainer Joszef Szendrei zeigte sich nach dem Spiel erleichtert aber auch kritisch: „Wir haben eine gute aber für uns unbekannte Truppe geschlagen, soweit so gut. Dennoch hatten wir aus dem Training den Eindruck schon etwas weiter zu sein. Vor allen Dingen gab es Phasen, da waren wir wieder zu statisch. Dennoch bin ich optimistisch was die Saison angeht. Ich gehe positiv davon aus, dass wir uns in diesem Jahr auch mit den Verstärkungen deutlicher im Mittelfeld der Liga platzieren können.“ Wer sich selber überzeugen möchte, ist herzlich zum ersten Heimspiel in der Liga am Sonntag, den 22.09.2013 um 15.00 Uhr in die Sabinushalle eigeladen, der Gegner heißt HC Spreewald II.

 

HSC 2000 Frankfurt: Gregor Menz (T); Lars Kleedehn (T); Christian Wessesly (5), Enrico Axt (4), Paul Witschorke (3), Andreas Schutty (5), Robert Karney (5), Heiko Wessely, Matthias Richter, Pascal Korau, Christian Rippin (4), Rico Rohde (1)

Trainer: Joszef Szendrei, Jochen Pietzsch

Mannschaftsverantwortliche: Karsten Borngräber

Zeitstrafen: HSC 7; Motor 7