HSC gewinnt Turnier beim Nachbarn

von Gregor Menz

 

 

Die HSG Schlaubetal lud bereits zum siebenten Mal zum jährlich stattfindenden Helga-Steinich-Gedenkturnier ein, welches dieses Mal im Zeichen der Mannschaften aus der Region stehen sollte. Dem Aufruf gefolgt waren bei den Männern die Mannschaften der BSG Pneumant Fürstenwalde als Vorjahressieger und der HSC 2000 Frankfurt mit einer aus der ersten zweiten Mannschaft zusammengesetzten Truppe. Die Gastgeber traten mit ihrer zweiten Mannschaft aus der Landesliga sowie ihrer Besetzung für die Brandenburgliga, der HSG I, an.

 

Wie auch in den letzten Jahren war alles für ein kleines Handballfest bereitet und trotz des schlechten Wetters fanden zahlreiche Zuschauer ihren Weg in die Schlaubetalhalle und wurden dafür mit spannenden Spielen belohnt. Gleich in der ersten Partie maßen sich die Frankfurter mit der zweiten Garde der Gastgeber und konnten dieses Duell mit 12:8 für sich entscheiden wobei die Tordifferenz bereits frühzeitig herausgespielt und dann von den Gästen verwaltet wurde.

Im zweiten Spiel des HSC ging es dann gegen die Titelverteidiger aus Fürstenwalde, die sich nach dem Abstieg aus der Landesliga einen versöhnlichen Saisonausklang erspielen wollten. Spielerisch gelang ihnen das auch über weite Phasen, allerdings hatten die Oderstädter in dem umkämpften Spiel das bessere Ende mit 15:12 für sich.

Die letzte Ansetzung lautete dann HSC gegen die HSG I und war gleichzeitig ein echtes Finalspiel, denn es ging für die Mannschaften um den Turniersieg. Dem Derbycharakter angemessen gingen die Spieler beider Teams dann auch hochmotiviert zur Sache und die Schiedsrichter bekamen einiges zu tun. Bereits nach drei Minuten wurde der Kreisläufer der Heimmannschaft Daniel Heine wegen anhaltender Diskussionen mit den Unparteiischen vom Platz gestellt. Diese Schwächung wussten die Frankfurter geschickt zu nutzen indem sie das schnelle Spiel der Schlaubetaler nun weitestgehend unterbinden konnten. Außerdem vergaben die Hausherren in den nur 24 Minuten Spielzeit gleich drei Strafwürfe sowie zahlreiche Großchancen und unterlagen daher gegen diszipliniert spielende HSCler folgerichtig mit 12:9. Neben dem Turniersieg und dem damit verbundenen Wanderpokal konnten die Frankfurter auch noch die Ehrung für den besten Torhüter mit nach Hause nehmen.

 

Zum Turnier meinte HSC-Trainer Joszef Szendrei: „Für uns ein positiver sportlicher Saisonausklang der für gute Laune innerhalb der Mannschaft sorgt. Ich hoffe meine Spieler nehmen das als Motivation für die anstehende Saisonvorbereitung mit. Es ist auch schön zu sehen, dass in der Region einiges an Handball geboten ist.“

 

HSC 2000 Frankfurt: Gregor Menz (T); Christian Wessely, Enrico Axt, Paul Witschorke, Andreas Schutty, Robert Karney, Heiko Wessely, Mirko Lange, Karl-Heinz Scholz, Rico Rohde, Heiko Hillebrand

 

Trainer: Joszef Szendrei, Jochen Pietzsch

Mannschaftsverantwortliche: Karsten Borngräber

 

Spiel verloren, Klasse gehalten

von Gregor Menz

 

Die Männer vom HSC 2000 Frankfurt verlieren beim Tabellenzweiten der Verbandliga Süd, der HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst mit 32:21. Diese Niederlage mag am Ende den Leistungsunterschied der beiden Mannschaften während der Saison reflektieren, fiel nach Betrachtung des Spielverlaufs allerdings deutlich zu hoch aus, denn die Frankfurter zeigten mit einer Notbesetzung eine phasenweise gute Leistung.

 

Vor der Abreise war beim HSC schon zu spüren, dass das Ende der Saison naht. Gleich eine ganze Mannschaft, darunter Leistungsträger wie Christian Wessely, Andreas Schutty oder Alexander Pietzsch, mussten aufgrund von Verletzungssorgen kurzfristig die Partie absagen. Glücklicherweise erklärten sich einige Routiniers der „Zweiten“ bereit die schwere Auswärtsfahrt mitzumachen. Insbesondere Reginal Lorenz sollte dann auch zeigen wie wichtig er immer noch für jede Mannschaft dieser Spielklasse sein kann.

Gänzlich hoffnungslos waren die Frankfurter trotz der Personalsorgen aber nicht, zwar trennen die Mannschaften in der Tabelle Welten. Aber seitdem die Männer der HSG die Chance auf den Aufstieg in die Brandenburgliga vergeben haben, tun sie sich in der Liga schwer. Von den vier letzten Spielen, verloren sie drei und für die Oderstädter ging es ja auch noch um den Klassenerhalt. Entsprechend engagiert ging die Startsieben der Gäste dann auch zu Werke. Bereits nach wenigen Minuten zeigten sie ihre Stärke in der Deckung gegen den Positionsangriff der Ahrensdorfer aber auch ihre Schwäche in der Offensive beim Vergeben zahlreicher Möglichkeiten die hinten erarbeitet wurden. Früh hätte es 3:0 für die Gäste stehen müssen, stattdessen blieb es bis zum 3:4 in der 8 Minute zunächst ausgeglichen. Erst dann konnten die Männer von der Grenze ein erstes Ausrufezeichen setzen. Langsam zogen sie auf ein 5:10 und davon, waren dann aber nicht spielintelligent genug diesen Vorsprung mit in die Pause zu nehmen nachdem einige hochkarätige Chancen liegengelassen wurden. So gingen die Frankfurter zwar mit einem überraschenden aber mit 12:13 zu geringen Vorsprung in die Pause.

 

Unmittelbar nach dem Wiederanpfiff kippte dann die Partie. Es gab direkt eine umstrittene Zweiminutenstrafe für den HSC, die von der Heimmannschaft zum Führungswechsel genutzt werden konnte. Fortan sahen sich die Gäste unter Zugzwang gesetzt, steckten aber zunächst nicht auf. Bis zum Stand von 18:16 schien noch alles möglich und lediglich einige ungünstige Entscheidungen zulasten des HSC verhinderten mehrfach ein noch knapperes Spielgeschehen. Erst nachdem Reginal Lorenz sich in der 43 Minute verletzte und die ohnehin dünne Personaldecke nun endgültig überbelastet wurde, begann die Feierstunde für die Zuschauer der Heimmannschaft, die ja zeitgleich den Saisonabschluss in der eigenen Spielstätte feierten. Nun ging dem HSC langsam die Puste aus und die HSG hatte wenig Mühe in der letzten Viertelstunde einen aus ihrer Sicht angemessenen Vorsprung durch zahlreiche Gegenstoßtore herauszuspielen. Am Ende hieß es dann standesgemäß 32:21 für den Tabellenzweiten.

 

Trotz der Niederlage gab es auch für die Männer des HSC 2000 Frankfurt Grund zur Freude. Denn für sie ist der Verbleib in der Verbandsliga Süd nun auch rechnerisch gesichert. Die direkten Konkurrenten auf den Ligaverbleib aus Senftenberg und Eisenhüttenstadt hätten in den letzten beiden Spielen jeweils doppelt punkten müssen um noch eine Chance zu haben an Frankfurt vorbeizuziehen. Senftenberg kann das nun nicht mehr erreichen und wird damit auf jeden Fall hinter dem HSC bleiben womit der Verbleib der Mannschaft in der Liga gesichert ist. Nun können die Mannschaft und die Handballfreunde der Stadt am nächsten Samstag um 16.00 Uhr in der Sabinushalle beim letzten Saisonspiel zusammen den Ligaverbleib feiern.

 

Der Trainer Joszef Szendrei kommentierte zum Geschehen: „Für uns Trainer ist es ärgerlich wenn in der entscheidenden Phase der Saison so viele Leistungsträger wegbrechen. Wir hätten den Klassenerhalt gerne ohne Schützenhilfe geschafft, sind nun aber natürlich froh uns für eine ordentliche Rückrunde mit dem Verbleib in der Verbandliga belohnt zu haben. “

 

HSC 2000 Frankfurt: Gregor Menz (T), Lars Kleedehn (T); Matthias Stoll (1), Enrico Axt (5), Rico Rohde (4), Reginal Lorenz (3), Robert Karney (4), Heiko Wessely, Uwe Rheinsberg (1), Paul Witschorke (3)

 

Trainer: Joszef Szendrei, Jochen Pietzsch

Mannschaftsverantwortliche: Mirko Lange, Karl-Heinz Scholz

Zeitstrafen: HSC (9); HSG (7)



Spiel auf Messers Schneide

von Gregor Menz

 

Nach einem Spiel auf Augenhöhe musste sich der HSC 2000 Frankfurt aufgrund zu vieler individueller Fehler gegen den SC Trebbin mit 22:25 geschlagen geben und wies dabei trotz der Niederlage seine Ligatauglichkeit nach.

 

Von Beginn an sahen die 120 Zuschauer in der Sabinushalle eine stabile Frankfurter Defensive und gut aufgelegte Torhüter. Die Trebbiner hatten über die gesamte Spielzeit Mühe aus dem Positionsangriff heraus zu treffen. Dennoch verpassten es die Hausherren vielfach die sich daraus ergebenden Möglichkeiten zu einfachen Toren zu nutzen. Trotzdem hieß es nach 5 Minuten 3:1 für den HSC. Bis zur Mitte der ersten Hälfte konnte man dann immer ein Tor vorlegen, bevor die Gäste eine Überzahlsituation zu einem Führungswechsel zum 6:7 nutzen konnten. Die Partie blieb spannend, es wurde auf beiden Seiten robust verteidigt und verbissen um jeden Ball gerungen, so dass sich keine Seite einen entscheidenden Vorteil erarbeiten konnte. Erst zur Pause gingen die Oderstädter wieder leicht in Front und nahmen einem knappen 11:10-Vorsprung mit in die Kabine.

 

Für die zweite Hälfte hatte man sich dann die Überraschung gegen den Tabellenvierten vorgenommen, konnte diese aber letztendlich nicht erzwingen. Obwohl die Deckung weiter hielt, leistete sich die Frankfurter Offensive zu viele Einzelfehler. Verstolperte Bälle im Gegenstoß, oder Anspiele an den Kreis fanden keinen Abnehmer. Minutenlang strahlten beide Mannschaften keinerlei wirkliche Torgefahr aus, wobei die Trebbiner zwischenzeitlich den ein-Tor-Rückstand in einen ein-Tor-Vorsprung umgewandelt hatten. Dieser sollte dann auch auch fast während der gesamten zweiten Spielhälfte halten.

In der Endphase war der Punktgewinn beim Stand von dennoch 22:23 möglich. Mit weniger als einer Minute auf der Uhr waren die Frankfurter in Überzahl nahe am Ausgleich. Vergaben die Möglichkeit dann aber zu hektisch. Der anschließende Versuch, schnell mittels einer teilweisen Manndeckung an den Ball zu gelangen, wurde noch zweimal bestraft, so dass es am Ende 22:25 für die Gastmannschaft hieß. Ein ärgerlicher Punktverlust, der den Abstiegskampf in der Verbandsliga weiter offen hält.

 

Enrico Axt zeigte sich nach dem Spiel zwar enttäuscht aber auch zuversichtlich was den Abstiegskampf angeht: „Wir hatten gehofft schon heute die letzten Zweifel am Klassenverbleib beseitigen zu können. Aber noch fehlt etwas Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. Trotzdem gehe ich davon aus, dass wir auch noch zwei Punkte holen können und daher nicht auf andere Mannschaften angewiesen sein werden, um in der Liga zu bleiben.“

 

Nach dem letzten Saisonspiel am Samstag in zwei Wochen, den 04.05.2013 um 16.00 Uhr, gegen die Reserve des LHC Cottbus will die Mannschaft dann auch unbedingt mit ihren Fans den Klassenerhalt feiern und lädt dazu in die Sabinushalle ein.

 

HSC 2000 Frankfurt: Gregor Menz (T), Lars Kleedehn (T); Enrico Axt (3), Paul Witschorke (3), Sebastian Bähr (1), Andreas Schutty (4), Robert Karney (5), Matthias Stoll (1), Alexander Pietzsch (3), Eik Bimberg, Uwe Rheinsberg, Reginal Lorenz (2), Rico Rohde

 

Trainer: Joszef Szendrei, Jochen Pietzsch

Mannschaftsverantwortliche: Mirko Lange, Karsten Borngräber

Zeitstrafen: HSC (6), SCT (3)



HSC lässt Punkte liegen

von Gregor Menz

 

Nach der 18:17 Niederlage des HSC 2000 Frankfurt gegen den HC Spreewald II war die Enttäuschung der Oderstädter groß. In dem engen Spiel vergaben sie unnötigerweise und aufgrund vieler eigener Fehler mögliche Auswärtspunkte gegen einen Gegner der seinerseits große Mühe hatte in sein Spiel zu finden.

 

Schon früh zeichnete sich ab, dass die Partie wohl kein Torfestival werden würde. Nach zehn Minuten hieß es erst 3:3 und beide Mannschaften taten sich schwer zum Torerfolg zu kommen. Danach sollte aber die stärkste Phase der Frankfurter beginnen in der sie sich auf ein 5:8 leicht absetzen konnten. In diesen Minuten fanden die Gastgeber kein Mittel die Deckung der HSCler zu knacken, gleich mehrfach mussten sie nach Zeitspiel unvorbereitet abschließen. Allerdings schlichen sich dann auch mehr und mehr Fehler in die Angriffsbemühungen der Gäste, selbst in Überzahl gelang es ihnen nicht fehlerfreie Pässe an den Nebenmann zu bringen und wurden dafür auch postwendend bestraft. Die Reserve des HCS konnte zum 8:8 ausgleichen und so vor allem auch die Stimmung auf der Platte in ihre Richtung kippen. Von nun an waren es die Frankfurter die hinterherliefen. Beim Stand von 10:9 erklang der Pausenpfiff, aus Sicht des HSC einen Tick zu früh, denn der Ausgleich war mit dem Schlusston erzielt worden, fand dann aber wohl zu Recht keine Anerkennung mehr. Die Szene ist aber symptomatisch dafür wie knapp es zuging und verdeutlicht außerdem das an diesem Tage das Glück mit den Spreewäldern war.

 

Die erste Viertelstunde von Hälfte zwei gehörte dem Ergebnis nach den Hausherren. Diese konnten auf 17:12 davonziehen, hatten dabei aber wieder mehrfach einfach das bessere Ende nach einzelnen Situationen für sich. Während Alexander Pietzsch mit zwei wuchtigen Würfen nur Latte und Pfosten traf, fielen Gehäusetreffer auf der anderen Seite noch ins Tor. Zudem bekamen sie einen Treffer anerkannt, bei dem der Ball nicht die ganze Linie überquert hatte. Dennoch kämpften die Frankfurter sich bis auf ein Herzschlagfinale wieder Tor um Tor heran. Sekunden vor dem Ende hieß es 18:17 und die Möglichkeit des Ausgleichs lag in der Luft. Aber in dieser Situation zeigte man sich nicht spielintelligent genug um am Ende einen Punkt beim Tabellenvierten zu entführen. Nach einem vorschnellen Abschluss blieb nur noch ein direkter Freiwurf um die Punkteteilung zu erzwingen, dieser touchierte zwar noch die Latte allerdings nur von oben.

 

Die Spieler des HSC zeigten sich ob der Niederlage enttäuscht, Andreas Schutty meinte direkt nach dem Spiel: „Das war heute unnötig, nur eine Situation, ein Prozent das bei uns heute mehr klappt und du gehst hier als Sieger vom Platz. Aber auswärts ist es nunmal so.“ Auch Sebastian Bähr sieht es ähnlich: „Unnötig: ja. Unverdient: nein. Wir hatten es in der Hand und es einfach nicht hinbekommen. Zu viele Einzelaktionen und zu wenig spielerische Lösungen gaben heute den Ausschlag für die Niederlage.“

 

HSC 2000 Frankfurt: Gregor Menz (T); Lars Kleedehn (T); Christian Wessesly (4), Enrico Axt (2), Paul Witschorke, Sebastian Bähr (1), Andreas Schutty (3), Robert Karney (2), Uwe Rheinsberg (1), Heiko Wessely, Eik Bimberg, Alexander Pietzsch (4)

 

Trainer: Joszef Szendrei, Jochen Pietzsch

Mannschaftsverantwortliche: Mirko Lange, Karl-Heinz Scholz

Zeitstrafen: HSC 4 / HCS 5



HSC startet Siegesserie

von Gregor Menz

 

 

Die Handballer vom HSC 2000 Frankfurt konnten am Wochenende zum vierten Mal in Folge siegen. Gegen die SV Blau-Weiß Dahlewitz stand am Ende ein ungefährdeter 20:26 Erfolg zu Buche.

 

Direkt nach dem Anwurf der Gäste gab es den ersten Strafwurf des Spiels, den Lars Kleedehn im Tor der Frankfurter allerdings mit einer sehenswerten Parade vereiteln konnte. Damit waren gleich zwei Parameter dieser Partie gesetzt, zum einen eine starke Torhüterleistung des HSC Schlussmannes sowie eine Siebenmeterschwäche, welche allerdings beide Mannschaften an diesem Tage zeigten. Jeweils fünf vergebene Strafwürfe waren es nach dem Schlusspfiff für beide Seiten. Es folgten mehr oder weniger ausgeglichene 20 Minuten mit einer leichten Oberhand für die Hausherren, die es aber unterließen einen Vorsprung herauszuspielen. Einige sehr gute Wurfmöglichkeiten endeten am Gehäuse und so stand es nach einem Drittel der Spielzeit nur 8:8. In den Minuten vor der Pause konnten sich die Frankfurter aber noch einmal steigern. Den Dahlewitzern gelang es nun kaum noch die Deckung des HSC zu überwinden während dieser seinerseits einige sehenswerte Treffer durch Enrico Axt und Uwe Rheinsberg markieren konnte. Zur Pause hieß es dann auch 13:10.

 

In Hälfte 2 wechselten die Frankfurter sehr viel, zudem wurde ständig an der Deckung gefeilt. Verschiedene Möglichkeiten sollten probiert werden. So ein Spezialistenwechsel Richter/Karney und einige Rochaden auf den einzelnen Positionen. Besonders hervorzuheben ist dabei das Zusammenspiel mit dem Kreisläufer. Publikumsliebling Sebastian Bähr konnte auf dieser Position mehrfach hervorragend von seinen Nebenleuten in Szene gesetzt werden und erntete dafür des Öfteren von den 140 Zuschauern großen Beifall. Die Gäste dagegen haderten mit ihrem Spiel und den Unparteiischen und konnten daher die Hausherren nicht mehr gefährden. Das Endergebnis lautete 26:20.

 

Trainer Jochen Pietzsch äußerte sich nach dem Spiel aber eher zurückhaltend: „In der Mannschaft stecken noch Reserven, das hat man heute auch wieder gesehen. Insbesondere bei der Spielintelligenz und den Abschlüssen gibt es noch Luft nach oben. Aber insgesamt arbeiten wir gut und mit Abstrichen kommt vor allem die Deckung dahin, wo wir Trainer sie haben wollen.“ Und auch der Spielführer der Mannschaft Christian Wessely relativiert die zuletzt guten Leistungen der Mannschaft: „Nach der schlechten Hinrunde ist das jetzt alles Schadensbegrenzung aber die Erfolgserlebnisse tun der Mannschaft natürlich gut. Trotzdem gibt es hier keinen Grund abzuheben, erreicht ist nichts, der Abstieg immer noch nicht ganz vom Tisch und in den letzten vier Spielen warten der zweite, dritte und vierte der Tabelle sowie die starke Reserve vom LHC aus Cottbus. Also liegt noch ein schwerer Weg vor uns.“

 

Der HSC wünscht allen Fans und Freunden des Handballsports ein frohes Osterfest.

 

HSC 2000 Frankfurt: Gregor Menz (T); Lars Kleedehn (T); Christian Wessesly (8), Enrico Axt (3), Paul Witschorke, Sebastian Bähr (3), Andreas Schutty (2), Robert Karney (6), Matthias Stoll, Rico Rohde, Matthias Richter (3), Uwe Rheinsberg (1)

 

Trainer: Joszef Szendrei, Jochen Pietzsch

Mannschaftsverantwortliche: Karsten Borngräber

Zeitstrafen: HSC 3 / SV 6 – 1x rot



Frankfurter im Aufwärtstrend

von Gregor Menz

 

 

Der HSC 2000 Frankfurt kann die nächsten zwei Punkte gegen die Konkurrenz vom HV Luckenwalde zu Hause halten und darf sich so nach dem dritten Sieg in Folge langsam Hoffnung auf einen Verbleib in der Verbandliga machen. In einer umkämpften Partie siegte die am Ende willensstärkere Mannschaft mit 31:27.

 

Die 120 Zuschauer in der Sabinushalle bekamen am Sonntagnachmittag zwar keinen Leckerbissenhandball serviert, dafür aber präsentierte sich der HSC mit einer guten Einstellung, die dann auch half schwächere Phasen unbeschadet zu überstehen. Zunächst allerdings dauerte es einen Moment bis die Hausherren auf der Platte ankamen. Nach eineinhalb Minuten lag man bereits mit zwei Toren zurück ehe die ersten erfolgreichen Blocks eine schnelle Wende zum 3:2 ermöglichten. Anschließend ging es bis zum Stand von 9:8 (12. Minute) immer hin und her. Erst dann gelang den Gastgebern ein kurzer Zwischenspurt zu einer drei-Tore-Führung, die aber nur bis zum 16:13 kurz vor der Pause halten sollte. Die Gäste konnten dann wieder auf ein 17:16 bis zum Pfiff verkürzen. Grund dafür, als auch für die zahlreichen Gegentreffer in Hälfte eins, waren einzelne Abstimmungsschwierigkeiten in der Deckung. Mitunter klappte das Übergeben nicht, so dass es den Luckenwaldern immer wieder gelang, relativ unbedrängt zum Kreis durchzuspringen und erfolgreich abzuschließen.

 

Nach dem Seitenwechsel gehörten die ersten erfolgreichen Aktionen wieder den Gästen. Es gelangen ihnen zwei schnelle Tore ehe die Oderstädter nun endlich auch ihre Deckung besser in den Griff bekamen. Es folgten 10 Minuten mit nur sehr wenigen Treffern. Eine Phase in der die Frankfurter viel verschenkten, vor allem da sich die Männer des HV immer wieder unnötige Zeitstrafen einhandelten und man aus den folgenden Überzahlspielen keinen Vorteil zog. Eigentlich hätte man sich hier schon absetzen können, ließ die nun fahrig wirkenden Gäste aber bis zum 24:24 unnütz lange im Spiel. In der Zwischenzeit hatten diese nämlich erhebliche Probleme einzunetzen, da deren starke Halbe vermehrt an Deckung und Torhüter scheiterten und über andere Positionen wenig kam. Zudem hatten die Frankfurter ihre Nerven deutlich besser im Zaum und konnten so vor allem in der Schlussphase konzentriert Handball spielen während sich der Gegner mit sich selbst und den Schiedsrichtern beschäftigte. Folgerichtig setzten sich HSCler im letzten Sechstel der Partie vorentscheidend zum 29:25 ab und konnten diesen Vorsprung dann auch zum Endstand von 31:27 über die Zeit bringen.

 

 

HSC 2000 Frankfurt: Gregor Menz (T); Lars Kleedehn (T); Christian Wessesly (7), Enrico Axt (7), Paul Witschorke (2), Sebastian Bähr, Andreas Schutty (6), Robert Karney (5), Matthias Stoll (3) Christian Graf, Eik Bimberg (1), Rico Rohde, Heiko Hillebrand

 

Trainer: Joszef Szendrei, Jochen Pietzsch

Mannschaftsverantwortliche: Karsten Borngräber, Heiko Wessely

Zeitstrafen: HSC 4 / HVL 9

 



Handballschlacht im Abstiegskampf

von Gregor Menz

 

 

Im Abstiegskampf der Landesliga Süd trafen am Wochenende die Mannschaften der BSG Stahl Eisenhüttenstadt und die des HSC 2000 Frankfurt aufeinander. Neben der gesunden Rivalität der beiden Mannschaften, der Abstiegsbrisanz und dem Derbycharakter für die Handballfreunde der Region war das Spiel aus einem weiteren Grund an Spannung kaum zu überbieten. Mit Joszef Szendrej und Jochen Pietzsch auf der einen und Wolfgang Pötzsch auf der anderen Seite traf geballte Handballkompetenz auf den jeweiligen Trainerbänken aufeinander. Dementsprechend emotional und euphorisch ging es in der mit über 300 Zuschauern gefüllten Heimhalle der Stählernen zu. Am Ende reichte aber die frenetische Unterstützung der Stahl-Fans nicht aus, um ihre Mannschaft zum Sieg zu treiben. Nach einer harten und spannenden Partie hatten die Frankfurter mit 22:18 die Oberhand behalten und damit zwei weitere wichtige Zähler im Abstiegskampf errungen.

 

Vorab war den HSClern schon klar, was auf sie zukommen würde. Eine der besten Deckungsreihen der Liga wird nämlich trotz des schwachen Tabellenstandes von den Hüttenstädtern gestellt. Das Mittel der Wahl ist dabei eine eisenharte Deckung, die mitunter an der Grenze zum Unfairen agiert. Doch die Gäste waren gewillt dagegenzuhalten und hatten erstmalig mit Alexander Pietzsch auch einen renomierten Deckungsspezialisten mit Bundes- und Zweitligaerfahrung in ihren Reihen. Der Zweimetermann war dann auch einer der Garanten des Erfolges. Von Anfang an standen die Frankfurter unter seiner Anleitung und Vorarbeit im Zentrum sicher und ließen wenig zu. Dennoch fand Stahl zunächst gut in das Spiel, 3:1 hieß es nach wenigen Minuten da die Frankfurter einige Chancen liegenließen. Ein Spiel auf Augenhöhe entwickelte sich dann und die Hausherren mussten Mitte der ersten Hälfte erleben wie es zugunsten der Gäste leicht kippte. 6:7 die erstmalige Führung für den HSC, die dieser nicht mehr hergeben sollte. Profitieren konnten die Frankfurter dabei sicherlich auch von einer frühen Verletzung des Eisenhüttenstädter Spielmachers Sandro Fabian, dessen Fehlen im weiteren Spielverlauf eine deutliche Schwächung für die Hausherren bedeutete. Zur Halbzeit hieß es dann auch 8:11 für den HSC.

 

Nach der Pause nahm das Spiel noch weiter an Intensität und Körperlichkeit zu. Es wurde um jeden Ball gekämpft und es gab Rangeleien und Foulspiele. Grade die Männer von Stahl schadeten sich dabei mehrfach selbst, indem sie doppelt so viele Zeitstrafen hinnehmen mussten wie der Gegner, damit aber noch sehr gut bedient waren. Auch auf den Rängen kochten die Emotionen zum Teil über, als einer der gut leitenden Schiedsrichter mit einem Ball beworfen wurde. Stahl versuchte alles um die Partie noch zu wenden, fand aber kaum Mittel den Abwehrriegel der Frankfurter zu brechen. Beide Mannschaften erlaubten sich zudem den Luxus jeweils drei Siebenmeter zu vergeben. Insgesamt wussten aber die Frankfurter ihre Chancen besser zu nutzen, vor allem Paul Witschorke konnte wieder mit einigen starken Gegenstößen und Eins-gegen-Eins-Situationen überzeugen. Am Ende hieß es deshalb auch verdient 18:22 für den HSC 2000 Frankfurt, die nun in der Rückrunde schon genauso viele Punkte wie in der gesamten Hinrunde gesammelt haben.

 

Zur überzeugenden Vorstellung seiner Mannschaft meinte Trainer Szendrej dann auch: „Was die Männer heute an Kampfgeist gezeigt haben, hätte ich mir schon für die gesamte Saison gewünscht. Wenn wir es schaffen diese Deckung und diese Einstellung auch für die kommenden Spiele, vor allem zu Hause, abzurufen, bin ich verhalten optimistisch was den Klassenerhalt angeht. Außerdem bedanke ich mich bei den vielen Frankfurtern die heute mit hierhergekommen sind, um uns zu unterstützen.“

 

HSC 2000 Frankfurt: Lars Kleedehn (T); Heiko Hillebrand (T); Christian Wessesly (5), Enrico Axt (1), Paul Witschorke (4), Sebastian Bähr (1), Andreas Schutty (5), Robert Karney (3), Matthias Stoll, Heiko Wessely, Matthias Richter, Christian Graf, Alexander Pietzsch(3) , Eik Bimberg

 

Trainer: Joszef Szendrei, Jochen Pietzsch

Mannschaftsverantwortliche: Mirko Lange, Karsten Borngräber

Zeitstrafen: 4

 

BSG Stahl Eisenhüttenstadt: Veit Pschebezin (T); Sven Adamzent,(T); Florian Uhr (2), Sandro Fabian, Sebastian Radzko (1), Stefan Pfaffe (1), Roman Franzen (2), Gerd Stoll, Mike Olszak (1), Frank Ester (3), Ronny Schneider (2), Ronny Strauß (5), Torsten Neupart, Erik Frohs

 

Trainer: Wolfgang Pötzsch

Zeitstrafen: 8



Lebenszeichen im Abstiegskampf

Von Gregor Menz

 

 

Mit einer guten und engagierten Leistung melden sich die Handballmänner des HSC 2000 Frankfurt zurück im Abstiegskampf. Sie siegen in einer umkämpften Partie verdient gegen den Tabellensiebenten der Verbandsliga Süd, den HV Calau mit 34:27.

 

Noch im Hinspiel erwiesen sich die Calauer als eine Nummer zu groß für die Frankfurter. Mit einem wahren Gegenstoßfest hatten sie die Oderstädter mit 12 Toren Unterschied förmlich aus der Halle gefegt. Seitdem hat sich aber einiges in der Einstellung der Heimtruppe verändert. Sie standen über weite Phasen des Spiels sicher und aggressiv in der Defensive und konnten so die Rollenverteilung des Hinspiels umdrehen. Immer wieder gelangen leichte Ballgewinne und besonders Paul Witschorke wusste sich im schnellen Umkehrspiel in Szene zu setzen. Insgesamt 8 Treffer gelangen ihm, allesamt durch Konter nach zum Teil sehenswerten Anspielen. Neben der insgesamt guten Einstellung der Mannschaft an diesem Tage, bleibt außerdem hervorzuheben, dass sich die Hausherren diesmal zu keinem Zeitpunkt der Partie ihre sonst so destruktiven Pausen gönnten. Stattdessen hielt man über die volle Distanz mit aller Kraft dagegen und lag so auch folgerichtig nur ein einziges Mal in Rückstand, beim 0:1. Anschließend rangen die Mannschaften für die nächsten 10 Minuten auf Augenhöhe bevor sich die Gastgeber erstmalig etwas absetzen konnten. Zunächst auf etwa 2 Tore Differenz (8:6 – 13te bis zum 13:11 – 21te) bevor es ihnen im Endspurt der ersten Hälfte noch gelang sich auf 17:11 abzusetzen. In dieser Phase dominierte die Deckung der Gastgeber die Partie und man erlaubte sich kaum Aussetzer. Selbst zwei Unterzahlsituationen in den ersten 30 Spielminuten konnten die Frankfurter unbeschadet oder sogar positiv überstehen.

 

In Halbzeit 2 verlief das Spiel immer im Bereich eines 6 bis 9 Tore Vorsprungs für den HSC 2000. Zu keinem Zeitpunkt kam noch einmal die Gefahr auf, dass das Spiel kippen könnte. Wenn es an diesem Tage ein Manko bei der Heimmannschaft gab, dann, das sie es nicht schafften, einen höheren Sieg herauszuspielen. Allerdings gaben sich die Gäste auch zu keinem Zeitpunkt auf. Dass die Begegnung trotz der deutlichen Führung weiterhin von beiden Seiten ernsthaft geführt wurde, zeigt schon ein Blick auf die Zeitstrafen. 10-mal Zweiminuten verteilten die insgesamt gut leitenden Schiedsrichter allein in der zweiten Spielhälfte, zwei davon in der letzten Spielminute für die Frankfurter, mit denen sich sowohl Sebastian Bähr als auch Matthias Richter noch die rote Karte einhandelten. Am Ergebnis konnte dies freilich nichts ändern. Schon Minuten vor Schluss taute auch das kritische Frankfurter Publikum, ca. 140 Zuschauer, auf und applaudierte bis zum Schlusspfiff. Am Ende hatte der HSC mit 34:27 nach dem bisherigen Saisonverlauf überraschend aber verdient obsiegt.

 

Am nächsten Wochenende geht es dann gegen die ebenfalls Abstiegsbedrohten Männer von Stahl Eisenhüttenstadt. Wohl eines der spannendsten Derbys der Region gewürzt mit der nötigen Prise Abstiegskampf. Anpfiff ist am 02.03.13 um 18.00 Uhr in der Hüttenstädter Schulhalle am Diesterweg 1.

 

HSC 2000 Frankfurt: Gregor Menz (T), Lars Kleedehn (T); Christian Wessesly (11), Enrico Axt (2), Paul Witschorke (8), Sebastian Bähr (1), Rico Rhode, Andreas Schutty (4), Robert Karney (5), Matthias Richter, Matthias Stoll (1), Reginal Lorenz, Eik Bimberg, Christian Graf

 

Trainer: Joszef Szendrei

Mannschaftsverantwortlicher: Heiko Hillebrand, Karsten Borngräber

Zeitstrafen: HSC (8 – 2x rot nach Zeitstrafen); HV (4)



Wichtiges Kellerduell verloren

von Gregor Menz

 

 

Die Frankfurter Handballmänner lassen zwei wichtige Punkte im Abstiegskampf im Duell gegen die ebenfalls abstiegsgefährdete Mannschaft des HSV Senftenberg unnötigerweise liegen. In einem Spieler voller technischer Fehler unterliegen sie am Ende dennoch verdient mit 21:19.

 

Dabei kamen die Gäste zunächst gut in das Spiel. Der Wille zum Sieg war erkennbar und wurde in den ersten zehn Minuten auch belohnt. Nach einem 3:3 Zwischenstand gelang den Frankfurtern der erste kurze Lauf zum 6:3. Parallelen zum Hinspiel wurden deutlich, es schien so als könne man die Senftenberger in der eigenen Deckung stellen und dann im Gegenstoß oder der ersten Welle zu leichten Toren kommen. Ohne ersichtlichen Grund konnte diese Linie aber nicht gehalten werden. Von einem Angriff auf den anderen trafen die HSCler nicht mehr oder fanden erst gar nicht den Weg in Richtung des gegnerischen Gehäuses. Sicherlich lag das auch einer Steigerung der Heimmannschaft, ist aber nicht allein damit erklärlich. Denn auch diese erlaubte sich reihenweise Fehler und schwache Abschlüsse. Die Frankfurter trafen aber sogar noch häufiger die falschen Entscheidungen und sahen sich nach 25 Minuten einem 11:7 Rückstand gegenüber. Kurz vor der Pause zeigte die Mannschaft dann aber ein Lebenszeichen und verkürzte zum 12:10 Pausenstand. Die Partie wurde aber trotz vieler Fehler auf beiden Seiten sehr emotional geführt, es gab Nicklichkeiten und es wurde lamentiert. Gleich mehrer Zeitstrafen und gelbe Karten für die Gäste folgten aufgrund von Unmutsbekundungen einzelner Spieler. Zudem wurde mehr als ein Viertel aller Tore am Ende nach Siebenmeter erzielt.

 

In die zweite Spielhälfte gingen die Oderstädter in Unterzahl, überstanden diese aber schadlos und konnten sogar schnell zum Ausgleich kommen (12:12). Aber auch dieser positive Anfangsverlauf konnte nicht als Initialzündung wirken. Bald stand es wieder 16:13 für den HSV. Dieser 3-Torevorsprung hielt dann auch mehr oder weniger bis zum Spielende wobei Andreas Schutty schon in der 42. Minute aufgrund seiner dritten persönlichen Strafe nicht mehr mitwirken durfte. Auch als es in der Endphase mehrfach die Möglichkeit gab eine Wende zu erzwingen, konnten die Frankfurter ihre Abschlussschwäche nicht überwinden. Als Lars Kleedehn kurz vor Spielende nacheinander gleich zwei Siebenmeterwürfe abwehren konnte, vergab man leichtfertig beste Gelegenheiten. Was die Mannschaft häufig schon auszeichnete, in entscheidenden Situationen abgezockter zu sein als der Gegner, fehlte an diesem Tage komplett. Daher verlor man am Ende verdient mit 21:19 und befindet sich nunmehr auf dem vorletzten Tabellenplatz der Verbandsliga Süd. Am nächsten Sonntag um 15.00 Uhr muss gegen den HV Calau nun die Überraschung in der Sabinusstraße erzwungen werden.

 

 

HSC 2000 Frankfurt: Gregor Menz (T), Lars Kleedehn (T); Christian Wessesly (5), Enrico Axt (4), Paul Witschorke (2), Sebastian Bähr (1), Rico Rhode (3), Andreas Schutty (2), Robert Karney (2), Karl-Heinz Scholz, Michael Janowski, Matthias Stoll

 

Trainer: Joszef Szendrei

Mannschaftsverantwortlicher: Mirko Lange

Zeitstrafen: HSC (7); HSV (4)

 



Heimniederlage gegen Aufstiegsaspiranten

von Gregor Menz

 

Nach den ersten Auswärtspunkten der Saison in der letzten Woche gingen die Handballer des HSC 2000 Frankfurt hochmotiviert in die Partie gegen die potentielle Brandenburgligatruppe des HSV Wildau, mussten sich am Ende aber dennoch mit 19:26 geschlagen geben. Bemerkbar machte sich in den entscheidenden Situationen vor allem das krankheitsbedingte Fehlen eines Christian Wessely, der an dem Tag nicht zu ersetzen war. Die von den Schiedsrichtern gut geleitete Begegnung vor rund 140 Zuschauern, darunter zahlreiche trommelaffine Wildauer, bot auf jeden Fall einen höheren Unterhaltungswert als das später am Tag ausgetragene WM-Finale und hätte auch ein besseres Ergebnis für die Frankfurter verdient gehabt..

 

Der Spielplan mit dem die Überraschung geschafft werden sollte, war einfach. Der Ball sollte im Angriff sicher und lange gehalten werden, um möglichst wenige Fehler zu machen. So wollte man die Wildauer abgehalten in ihr Gegenstoßspiel hineinzufinden, mit dem sie den Frankfurtern im Hinspiel den Zahn ziehen konnten. Zunächst gelang dies allerdings nicht, schnell konnten die Gäste mit 2:6 Toren enteilen und dabei genau wie beschrieben agieren ohne viel im Positionsangriff gefordert gewesen zu sein. Zudem spielten die Oderstädter zunächst wie gehemmt, ungewohnt schwache Abschlüsse kamen einher mit einigen leichten Ballverlusten ehe man nach 10 Minuten endlich selber beim Stand von 4:10 in das Spiel fand und mit nun guter kämpferischer Einstellung zum 8:10 aufschloss. Bis zur Pause hieß es dann aber dennoch 10:14, wobei der Vorsprung auch knapper hätte ausfallen können.

 

Nach der Pause waren die Frankfurter sowohl in Ballbesitz als auch in Überzahl, da ein Wildauer noch mit dem Pausenpfiff mit einer Zweiminutenstrafe belegt worden war. Statt aber den Abstand zu verkürzen, ließ man erneut in den ersten Spielminuten die nötige Sicherheit vermissen. Anstelle einer möglichen Verringerung des Rückstands, waren es plötzlich 7 Tore Differenz in der 34ten Minute (10:17). Ein zu hoher Vorsprung um ihn gegen eine Mannschaft wie Wildau aufzuholen. Dennoch versucht die Heimmannschaft nun alles und kämpfte sich zurück in die Partie. Belohnt wurde der Einsatz mit einer zwischenzeitlichen Ergebniskorrektur auf ein 18:22. Außerdem gab es mehrfach die Gelegenheit noch näher heranzukommen, dies lag insbesondere daran, dass auch die Wildauer nun selber einige Fehler machten und das Spiel phasenweise etwas zerfahren wirkte. Im Prinzip genau die Situation die sich eine schlechter platzierte Mannschaft gegen eine von der Papierform stärkere wünscht, das „Herunterziehen“ auf das eigene Niveau und dann schauen was so geht. Leider nutzten die Frankfurter ihre Gelegenheiten dann nicht konsequenter um ein besseres Ergebnis zu erzielen. Am Ende hieß es 19:26 für die Gastmannschaft. Vor allem Enrico Axt konnte wieder bei den Frankfurtern mit 8 Treffern überzeugen, aber eine positiv Entwicklung ist auch bei dem noch jungen Paul Witschorke auszumachen, der auf der Rechtsaußenposition immer besser in die Mannschaft findet.

 

HSC 2000 Frankfurt: Gregor Menz (T), Lars Kleedehn (T); Matthias Stoll, Enrico Axt (8), Eik Bimberg, Paul Witschorke (2), Sebastian Bähr (2), Karsten Borngräber, Rico Rhode, Andreas Schutty (2), Robert Karney (5), Karl-Heinz Scholz, Heiko Wessely

 

Trainer: Joszef Szendrei

Mannschaftsverantwortlicher: Mirko Lange, Andrej Buchin

Zeitstrafen: HSC (4); HSV (7)

 



Frankfurter erkämpfen die ersten Auswärtspunkte

von Gregor Menz

 

Der HSC 2000 Frankfurt startet erfolgreich in die Rückrunde. Mit einem knappen 27:28 Auswärtssieg gegen den Elterwerdaer SV 94 konnten zudem die ersten Punkte aus fremder Halle in dieser Saison entführt werden. Dabei ging es in einer Art Abstiegsendspiel des Letzten gegen den Vorletzten der Verbandsliga Süd für die beiden Aufsteiger vor allem darum Selbstvertrauen für die schwere zweite Saisonhälfte zu tanken.

 

Die Frankfurter traten die lange Fahrt nach Elsterwerda endlich wieder mit voller Besetzung an. Zwei wichtige Stützen der Mannschaft, Andreas Schutty und Robert Karney, konnten nach längeren Verletzungspausen wieder mit ins Spielgeschehen eingreifen. Dennoch fanden die Männer des HSC zunächst nur schleppend in die Partie. Schnell lag man mit 4:1 zurück, was vor allem an einer unzureichenden Chancenverwertung lag. Außerdem bekamen die Außenspieler des ESV 94 zu viele gute Gelegenheiten die sie souverän nutzten. Nach einer Viertelstunde hatte lagen die Hausherren dann erstmalig 9:5 und dann 10:6 vorne. Erst in dieser Phase gelang es den Gästen zu ihrem Spiel zu finden und zumindest eine bessere Chancenverwertung an den Tag zu legen. Bis zur Pause gelang es ihnen dann auch den Rückstand auf 16:14 zu verkürzen und vor allem selber zur spielbestimmenden Mannschaft zu werden.

 

Dennoch blieb es zunächst auch in der zweiten Hälfte ein zähes Ringen. Zwar konnten die Oderstädter früh zum 18:18 ausgleichen, verpassten dann aber zahlreiche Gelegenheiten um sich abzusetzen. Allerdings sah man nun bei den Gästen den Willen das Spiel für sich entscheiden zu wollen, insbesondere in der Deckung wurde nun aggressiv zugefasst. 5 der 6 Zeitstrafen für die Frankfurter gab es in dieser zweiten Hälfte und auch Lars Kledehn konnte einen guten Einstand als Torhüter geben, vor allem die bis dato sicheren Außen der Heimmannschaft fanden kaum noch einen Weg an ihm vorbei. Beim Zwischenstand von 23:25 hätten die Frankfurter dass Spiel dann eigentlich auch schon entscheiden müssen, ließen aber noch mehrere Gegenstöße und zwei Siebenmeter ungenutzt. Die Südbrandenburger konnten die Partie aber dennoch nicht mehr zu ihren Gunsten wenden. Kurzzeitig schlossen sie noch einmal zum 25:25 auf, die folgende zwei Tore Führung durch den HSC bedeutete dann allerdings die Vorentscheidung. Am Ende siegte der HSC 2000 verdient mit 27:28.

 

Mit diesem Ergebnis kann sich die Mannschaft zunächst um zwei Positionen in der Liga nach vorne schieben und die Abstiegsplätze verlassen. Allerdings wird der Abstiegskampf weiterhin spannend bleiben, die Punktabstände im hinteren Drittel der Verbandsliga Süd sind so gering, dass ein einziger Spieltag alles wieder verändern kann. Am nächsten Sonntag kommt dann der Tabellenzweite und Aufstiegsanwärter aus Wildau in die Sporthalle an der Sabinusstraße.

 

HSC 2000 Frankfurt: Gregor Menz (T), Heiko Hillebrand (T), Lars Kledehn (T); Matthias Stoll (4), Enrico Axt (4), Eik Bimberg (3), Paul Witschorke, Sebastian Bähr (1), Christian Wessely (5), Uwe Rheinsberg (2), Karsten Borngräber, Rico Rhode, Andreas Schutty (3), Robert Karney (6)

 

Trainer: Joszef Szendrei

Mannschaftsverantwortlicher: Mirko Lange

Zeitstrafen: HSC (6); ESV 94 (2)

 



Als Tabellenvorletzter in die Weihnachtspause

von Gregor Menz

 

Der HSC 2000 Frankfurt startet erfolgreich in die Rückrunde. Mit einem knappen 27:28 Auswärtssieg gegen den Elsterwerdaer SV 94 konnten zudem die ersten Punkte aus fremder Halle in dieser Saison entführt werden. Dabei ging es in einer Art Abstiegsendspiel des Letzten gegen den Vorletzten der Verbandsliga Süd für die beiden Aufsteiger vor allem darum Selbstvertrauen für die schwere zweite Saisonhälfte zu tanken.

 

Die Frankfurter traten die lange Fahrt nach Elsterwerda endlich wieder mit voller Besetzung an. Zwei wichtige Stützen der Mannschaft, Andreas Schutty und Robert Karney, konnten nach längeren Verletzungspausen wieder mit ins Spielgeschehen eingreifen. Dennoch fanden die Männer des HSC zunächst nur schleppend in die Partie. Schnell lag man mit 4:1 zurück, was vor allem an einer unzureichenden Chancenverwertung lag. Außerdem bekamen die Außenspieler des ESV 94 zu viele gute Gelegenheiten die sie souverän nutzten. Nach einer Viertelstunde lagen die Hausherren dann erstmalig 9:5 und dann 10:6 vorne. Erst in dieser Phase gelang es den Gästen zu ihrem Spiel zu finden und zumindest eine bessere Chancenverwertung an den Tag zu legen. Bis zur Pause gelang es ihnen dann auch den Rückstand auf 16:14 zu verkürzen und vor allem selber zur spielbestimmenden Mannschaft zu werden.

 

Dennoch blieb es zunächst auch in der zweiten Hälfte ein zähes Ringen. Zwar konnten die Oderstädter früh zum 18:18 ausgleichen, verpassten dann aber zahlreiche Gelegenheiten um sich abzusetzen. Allerdings sah man nun bei den Gästen den Willen das Spiel für sich entscheiden zu wollen, insbesondere in der Deckung wurde nun aggressiv zugefasst. 5 der 6 Zeitstrafen für die Frankfurter gab es in dieser zweiten Hälfte und auch Lars Kledehn konnte einen guten Einstand als Torhüter geben, vor allem die bis dato sicheren Außen der Heimmannschaft fanden kaum noch einen Weg an ihm vorbei. Beim Zwischenstand von 23:25 hätten die Frankfurter dass Spiel dann eigentlich auch schon entscheiden müssen, ließen aber noch mehrere Gegenstöße und zwei Siebenmeter ungenutzt. Die Südbrandenburger konnten die Partie aber dennoch nicht mehr zu ihren Gunsten wenden. Kurzzeitig schlossen sie noch einmal zum 25:25 auf, die folgende zwei Tore Führung durch den HSC bedeutete dann allerdings die Vorentscheidung. Am Ende siegte der HSC 2000 verdient mit 27:28.

 

Mit diesem Ergebnis kann sich die Mannschaft zunächst um zwei Positionen in der Liga nach vorne schieben und die Abstiegsplätze verlassen. Allerdings wird der Abstiegskampf weiterhin spannend bleiben, die Punktabstände im hinteren Drittel der Verbandsliga Süd sind so gering, dass ein einziger Spieltag alles wieder verändern kann. Am nächsten Sonntag kommt dann der Tabellenzweite und Aufstiegsanwärter aus Wildau in die Sporthalle an der Sabinusstraße.

 

HSC 2000 Frankfurt: Gregor Menz (T), Heiko Hillebrand (T), Lars Kledehn (T); Matthias Stoll (4), Enrico Axt (4), Eik Bimberg (3), Paul Witschorke, Sebastian Bähr (1), Christian Wessely (5), Uwe Rheinsberg (2), Karsten Borngräber, Rico Rhode, Andreas Schutty (3), Robert Karney (6)

 

Trainer: Joszef Szendrei

Mannschaftsverantwortlicher: Mirko Lange

Zeitstrafen: HSC (6); ESV 94 (2)



Als Tabellenvorletzter in die Weihnachtspause

von Gregor Menz

 

Nach der deutlichen Niederlage gegen den Tabellenführer am Spieltag zuvor, gelang dem HSC 2000 Frankfurt gegen die Reserve aus Cottbus so etwas wie ein versöhnlicher Jahresabschluss... so oder so ähnlich hätte dieser Artikel beginnen sollen, stattdessen stehen sich die Frankfurter Handballer mal wieder selber im Weg und unterliegen gegen den LHC Cottbus II auswärts mit 29:25. Damit ist die Mannschaft nunmehr seid sechs Spielen ohne Punktgewinn und muss auf dem vorletzten Tabellenplatz ins neue Jahr starten.

 

Obwohl die Verletzungsmisere beim HSC nicht abreißen will, fuhr man dennoch fast voll besetzt in die Lausitz. So begleitete Uwe Rheinsberg die Mannschaft und konnte auch für einigen Wirbel sorgen. Leider konnten die Gäste aber wieder einmal nicht über die gesamte Spielzeit ihr volles Leistungspotential abrufen. Obwohl die Partie bis zum 5:4 (7te) ausgeglichen begann, erlaubte man sich anschließend eine gut zehnminütige Auszeit, die die Hausherren, die vornehmlich aus sehr jungen Akteuren bestanden, zu einem Zwischenspurt zum 10:4 nutzten. Das Gros der Führung entstand dabei durch leichtfertige Fehler im Angriff oder eben schwache Torabschlüsse durch die die schnellen und technisch gut ausgebildeten Spieler des LHC leichte Gegenstoßtore erzielen konnten. Gegen den Positionsangriff der Gastgeber stand man dagegen vielfach gut. Zwar kämpften sich die HSCler wieder auf ein 13:10 heran, in die Pause ging man dennoch mit einem unnötigen Fünf-Tore Rückstand (16:11).

 

In zweiten Spielabschnitt stimmte aber wenigstens die kämpferische Einstellung, so dass immerhin diesbezüglich bei den Auswärtsbegegnungen ein Aufwärtstrend zu verzeichnen ist. Auch zeigten die Spieler Eik Bimberg und Sebastian Bähr mit je vier Toren ihre besten Saisonleistungen. Tor um Tor kam man auf ein 21:20 heran. In dieser Phase gelang es Torhüter Heiko Hillebrand auch zwei Strafwürfe zu parieren. Allerdings vergab man aber auch zwei Siebenmeter in entscheidenden Situationen. Genau wie es auch nicht gelang bei fünf gespielten Angriffen den Ausgleich zu erzwingen. Da diese Hürde nicht genommen werden konnte, musste man anschließend zusehen wie sich die Cottbuser wieder vom Druck der Gäste befreiten und weitere Fehler zu einer nun vorentscheidenden 24:20-Führung nutzten. Die Aufholjagd war damit verpufft und die Niederlage besiegelt. Am Ende hieß es 29:25.

 

Trainer Szendrei zeigte sich einigermaßen enttäuscht, sieht aber auch Licht am Ende des Tunnels: „Sicherlich war heute mehr drin und die Rückrunde wird auch nicht einfach aber uns fehlen einige Leistungsträger die nach Weihnachten zurückkehren werden und auch die Einstellung stimmte heute insgesamt. Wenn man sich die Spielstärke der Mannschaften in der Liga ansieht, so ist der Klassenerhalt absolut möglich. Zur Vorbereitung werden wir auch einige Trainingsspiele mit befreundeten Mannschaften durchführen und damit bereit für die Rückrunde sein.“

 

HSC 2000 Frankfurt: Gregor Menz (T); Heiko Hillebrand, Matthias Stoll (2), Enrico Axt (6), Eik Bimberg (4), Paul Witschorke, Heiko Wessely, Sebastian Bähr (4), Christian Wessely (6), Uwe Rheinsberg (1), Karsten Borngräber, Christian Graf (1), Matthias Richter (1)

 

Trainer: Joszef Szendrei

Mannschaftsverantwortlicher: Mirko Lange

Zeitstrafen: HSC (4); LHC II (2)



Gut verkauft, trotzdem keine Punkte

 

von Gregor Menz

 

 

Die Männer des HSC 2000 Frankfurt können das erste Mal seid drei Partien wieder überzeugen, schaffen es aber letztendlich nicht sich auswärts beim Tabellendritten, dem SC Trebbin, mit Punkten zu belohnen. Nach einem umkämpften Spiel müssen sie sich mit 22:27 geschlagen geben.

 

Die Verletztenliste der Frankfurter ist im Moment lang. Noch am Donnerstag hatten sich ganze sechs Mann für die Auswärtsfahrt gemeldet. Am Ende fuhr man mit freundlicher Unterstützung der zweiten Mannschaft zu neunt. Dieser Umstand und die schwachen letzten Auftritte ließen vorab nichts Gutes für das Duell Aufstiegskampf gegen Abstiegsangst vermuten. Statt aber die Köpfe hängen zu lassen, warf diese Rumpftruppe eine gute Portion Disziplin und den Willen sich nicht vorführen zu lassen in die Wagschale und konnte die Gastgeber zumindest etwas ärgern. Mit einem langsamen Spielaufbau gelang es die Heimmannschaft einzulullen. Man machte wenige Fehler und ließ so kaum Gegenstöße zu um dann in der Deckung konsequent zuzupacken. Was dennoch durchkam konnte vielfach vom gutaufgelegten Frankfurter Schlussmann entschärft werden. So war die Partie dann zwar torarm aber intensiv. Nach 7 Minuten waren erst 4 Tore, auf beiden Seiten gleich verteilt, gefallen. Danach gelang den Hausherren ein kleiner Lauf und sie setzten sich zum 5:2 ab. Dieser konnte aber bis zum Ende des ersten Viertels schon wieder egalisiert werden. Nun konnten ihrerseits die Gäste vorlegen, 5:7. Auch das hielt nicht lange und zur Pause hieß es 9:9. Wobei die Oderstädter zu diesem Zeitpunkt sogar eine Führung verdient hatten. Beim Stand von 8:9 versagten die Schiedsrichter dem Treffer zum 8:10 die Anerkennung wodurch der Ausgleich noch möglich wurde.

 

Die zweite Hälfte lief lange Zeit ohne klare Vorteile für die eine oder andere Mannschaft. Bis zum 17:17 legten die Gäste vor und die Trebbiner glichen wieder aus. Danach drehte sich das Bild leicht und nun waren es die Gastgeber die immer knapp vorlegten. Bis zum 23:21 hielt dann auch dieser Ablauf, dann vergaben die Frankfurter einen Strafwurf und mussten so den Favoriten kurz vor dem Ende gewähren lassen. Diese nutzen nun die nachlassenden Kräfte der HSCler um sich vorentscheident abzusetzen und am Ende hieß es dann 27:22.

 

Insgesamt betrachtet wäre die Überraschung sogar möglich gewesen. Es fehlte in der einen oder anderen Situation aber das Glück beim Abschluss und/oder der notwendige Pfiff um bei einem solch engen Spiel auswärts zu Punkten. Spielführer Christian Wessely zeigte sich dann auch zufrieden mit seiner Mannschaft: „Als Feldspieler haben wir heute einen Torhüter und einen Judoka dabeigehabt. Trotzdem konnten wir das Spiel knapp gestalten und sogar an den Punkten schnuppern. Ich hoffe einfach, dass uns diese Erfahrung in den nächsten Partien hilft um zumindest noch einen Zweier aus der ersten Halbserie mitzunehmen.“

 

HSC 2000 Frankfurt: Gregor Menz (T); Heiko Hillebrand, Matthias Stoll (3), Enrico Axt (7), Eik Bimberg, Paul Witschorke (2), Heiko Wessely, Sebastian Bähr (1), Christian Wessely (9)

 

Mannschaftsverantwortlicher: Mirko Lange

Zeitstrafen: HSC (3); SC (4)



HSC im Abstiegskampf angekommen

 

von Gregor Menz

 

 

Nachdem die Frankfurter als Aufsteiger in die Verbandsliga mit der bisherigen Punkteausbeute der Saison zufrieden sein konnten, wenn auch nicht immer mit der Spielweise, sind sie nunmehr, nach der ersten Heimniederlage in einem Ligaspiel seit zwei Jahren, mitten im Abstiegskampf angekommen. Am Sonntag unterlagen sie der Reserve des HC Spreewald mit 26:34 und ließen dabei vor allem die ihnen sonst zueigne gute kämpferische Einstellung vermissen.

 

Die Männer des HSC hatten einige Ausfälle zu verkraften, so dass Reginal Lorenz reaktiviert werden mussste und auch Michael Janowski statt im Tor als Ersatzmann für den Kreis vorgesehen war. Aber auch die Gäste schienen personelle Probleme zu haben, reisten sie doch mit nur acht Spielern an die Oder. Dennoch waren sie von Beginn an gedanklich schneller als die HSCler. Während die Oderstädter nämlich schwer für ihre Treffer arbeiten mussten, hatten die Gäste wenig Mühe die Heimabwehr zu überwinden. In den ersten 10 Minuten verlief die Partie dann dennoch ausgeglichen über ein 3:3 bis zum 5:5. Dann kam es zum ersten Bruch. Wieder einmal so eine Phase in der die Oderstädter den Ball nicht mehr im gegnerischen Tor unterbringen konnten. Harmlose Abschlüsse und Unkonzentriertheiten ermöglichten es den Gästen sich auf 5:9 abzusetzen. Zwar fingen sich die Gastgeber wieder, konnten den Abstand bis zur Pause dann aber nicht mehr verringern. Kurz vor Pausenpfiff kugelte sich dann noch Andreas Schutty den Daumen aus und fehlte der Mannschaft in der zweiten Hälfte auch spürbar.

 

Auch in der zweiten Spielhälfte konnten die Frankfurter ihre Fehler nicht abstellen, so dass der vier Tore Vorsprung der Gäste schon bald auf sechs angewachsen war (13:19). Fast die gesamte Halbzeit hielt dann dieser Abstand bis die Gäste in den letzten Minuten noch das Endergebnis von 26:34 herstellten. In dieser Phase hätte die Differenz sogar noch höher ausfallen können da die Spreewälder einige gute Möglichkeiten noch liegenließen.

 

Für die Männer des HSC gilt es nun wieder die richtige Einstellung zum Spiel zu finden. In den nächsten beiden Partien sind mit Trebbin und Ahrensdorf/Schenkenhorst die Spitzenmannschaften der Liga die Gegner.

 

 

HSC 2000 Frankfurt: Gregor Menz (T), Heiko Hillebrand (T); Matthias Stoll (3), Andreas Schutty (1), Christian Wessely (7), Enrico Axt (11), Eik Bimberg (1), Karl-Heinz Scholz, Christian Graf (1), Sebastian Bähr, Michael Janowski, Rico Rohde, Reginal Lorenz (2)

 

Mannschaftsverantwortliche: Mirko Lange, Karsten Borngräber, Andre Buchin

Zeitstrafen: HSC (6); HCS II (6)

 



Frankfurter ohne Chance

von Gregor Menz

 

Der HSC 2000 Frankfurt verliert auswärts gegen die SV Blau-Weiß Dahlewitz mit einer zum Teil sehr uninspirierten Leistung verdient deutlich mit 33:24 und zeigt damit in fremder Halle zum wiederholten Male seine schwache Seite.

 

Erklärungen lassen sich für schlechte sportliche Vorstellungen immer finden, so spielten eine Reihe von Akteuren angeschlagen oder konnten in den Wochen zuvor nicht trainieren auch fehlte mit Christian Wessely einer der besten Frankfurter krankheitsbedingt, eine Entschuldigung für die Leistungsunterschiede zwischen den Heim- und Auswärtspartien kann das allerdings nicht sein. Denn erst im letzten Viertel des Spiels schienen die HSCler überhaupt gewinnen zu wollen. Zuvor sollte nur sehr wenig klappen, schon die Körpersprache strahlte keine wirkliche Kampfbereitschaft aus. Es wirkte eher so als freuten sich einige schon auf den Abpfiff, entsprechend gering war das Engagement in der Deckung, wo zeitweise gleich zwei Gegenspieler frei auf Anspiele warten konnten und diese Chancen auch nutzten. Hinzu kamen Unvermögen und Pech im Angriff, so dass sich die Blau-Weißen schon nach 15 Minuten einen 9:5 Vorsprung herausgespielt hatten. Fünf Holztreffer in der ersten Hälfte, keine eigene Zeitstrafe und kein herausgeholter Siebenmeter geben Zeugnis von der inneren Lähmung die sich in der Mannschaft festgesetzt hatte – eine Art Auswärtskomplex, den es schnellstmöglich abzustellen gilt. Zur Pause hieß es dann auch folgerichtig 15:9 für die Hausherren nachdem die Oderstädter in 34 vorgetragenen Angriffen lediglich neun Mal erfolgreich sein konnten. Einziger Lichtblick bis dahin war der Torhüter Heiko Hillebrand, der mit zahlreichen guten Reaktionen noch einen höheren Rückstand verhinderte.

 

Die zweite Halbzeit sollte nach einer deutlichen Ansprache der Verantwortlichen in der Pause zumindest von einer verbesserten Einstellung zeugen. Die Gäste versuchten nun aggressiver zu sein und mehr für ihr Spiel zu tun. Aber dennoch brauchte man gute 15 Minuten um die Lethargie der ersten Hälfte abzuschütteln und der Gegner nutzte die erweiterte Selbstfindungsphase um den Vorsprung auf 24:12 zu erhöhen. Erst dann konnte die Mannschaft zeigen, dass sie in der Spielklasse mitzuhalten vermag. Insbesondere Enrico Axt steigerte sich nun (insgesamt 9 Treffer) und half maßgeblich bei der Ergebniskorrektur. Die Dahlewitzer, die mit der Gewissheit des Sieges auch anfingen die Partie zu verwalten, mussten einen Zwischenspurt der Frankfurter zum 28:23 zulassen. Zwei doppelte Unterzahlspiele machten aber eine weitere Verkürzung unmöglich und so entstand dann auch das Endergebnis von 33:24.

 

HSC 2000 Frankfurt: Gregor Menz (T), Heiko Hillebrand (T); Robert Karney (5), Matthias Stoll (1), Andreas Schutty (1), Enrico Axt (9), Eik Bimberg, Paul Witschorke (2), Karl-Heinz Scholz (1), Christian Graf (1), Karsten Borngräber, Marten Arnold (2), Heiko Wessely (2)

 

Mannschaftsverantwortlicher: Mirko Lange

Zeitstrafen: HSC (5); SV BWD (3)

 



Die ersten Auswärtspunkte lassen weiter aus sich warten

von Gregor Menz

 

 

Die Handballer vom HSC 2000 Frankfurt lassen gegen die HV Luckenwalde 09 die möglichen ersten Auswärtspunkte liegen. Sie verlieren in einer umkämpften Partie am Ende mit 24:28 zu deutlich.

 

Der HSC hoffte insgeheim 2 Punkte aus der Fläminghalle entführen zu können. Hatten die Hausherren doch bis dahin nicht einen Punkt erkämpft. Das es dennoch nicht leicht werden würde, war allen Beteiligten durchaus bewusst, denn der bisherige Spielplan der 09er wies zu diesem frühen Zeitpunkt mit Trebbin, Calau und Wildau drei Mannschaften unter den Top 4 der Liga auf. Warum es allerdings trotz guter Einstellung zum Spiel nicht klappte, fasste Trainer Jozsef Szendrei wie folgt zusammen: „Die Mannschaft ist häufig zu unkonzentriert, lässt in entscheidenden Phasen zu viele Chancen liegen und jeder einzelne erlaubt sich immer den einen Fehler zu viel. Dann reicht es auswärts bei engen Spielen eben nicht aber wir arbeiten daran.“ Dabei kamen die Oderstädter zunächst gut in die Begegnung, innerhalb von zwei Minuten führten sie mit ebenso vielen Toren, legten dann aber vielfach zu häufig eine seltsame Abschlussschwäche an den Tag und wirkten mitunter zu zögerlich und umständlich vor dem gegnerischen Gehäuse. Aber auch die Gästen hatten ihre liebe Müh den Weg ins Frankfurter Tor zu finden, so dass sich ein knappes Spiel mit Defensivfokus und mitunter ruppigen Abwehraktionen entwickelte. Nach 30 Minuten hatte die Männer vom HV das bessere Ende für sich und konnten mit 11:10 in die Kabine gehen.

 

Anschließend ging das Spiel zunächst für sieben Minuten weiter wie in Hälfte eins. Keine der Mannschaften erspielte sich einen zwingenden Vorteil. Ab dann allerdings wurde die Chancenverwertung der HSCler noch schwächer und Luckenwalde bestrafte dies prompt indem sie sich bis zur 46. Minute auf 19:14 absetzten. Davon konnte sich die Gastmannschaft nicht mehr erholen, obwohl sie alles versuchte den Rückstand zu verringern. Mehr als ein 22:19 Zwischenstand war nicht mehr drin. Die Luckenwalder spielten clever genug um nichts mehr anbrennen zu lassen und die Frankfurter erlaubten sich einige zum Teil kuriose Aussetzer. So spielte der Gästetorhüter gleich zweimal hintereinander den Ball zu einem Gegenspieler und sorgte damit zumindest beim Publikum für Erheiterung.

 

Wieder einmal haben es die Spieler des HSC 2000 nicht geschafft, das abzurufen was einige von ihnen schon über Jahre gezeigt haben. Darum kann sich Luckenwalde am Ende verdient über einen 28:24 Sieg freuen.

 

HSC 2000 Frankfurt: Gregor Menz (T), Michael Janowski (T); Heiko Hillebrand, Christian Wessely (4), Heiko Wessely, Robert Karney (4), Christian Graf, Matthias Stoll (5), Andreas Schutty (3), Enrico Axt (7), Sebastian Bähr, Rico Rohde (1)

 

Trainer: Jozef Szendrei

Zeitstrafen: HSC (6); HVL 09 (6)



Dritter Heimsieg für den HSC

von Gregor Menz

 

 

In einem umkämpften aber über weite Strecken glanzlos geführten Spiel, besiegt der HSC 2000 Frankfurt die Männer von der BSG Stahl Eisenhüttenstadt denkbar knapp mit 22:21. Dabei bekommen die 300 Zuschauer in der Sabinushalle zwar kein hochklassiges Derby zu sehen aber dafür einen bis zuletzt spannenden Sieg der Moral.

 

Die Partie begann trotz des treibenden Rhythmus’ der Trommeln der zahlreich mitgereisten Fans aus Eisenhüttenstadt langsam. Der HSC konnte in der zweiten Spielminute mit einem Siebenmeter in Führung gehen und traf dann schnell ein weiteres Mal während die Stählernen ihren ersten Strafwurf im Gegenzug vergaben. Die Partie wogte dann ein wenig hin und her wobei die Deckungsreihen das Geschehen bestimmten. An Kampf mangelte es nicht und phasenweise wurde sogar überhart agiert. Dynamik kam so nicht ins Spiel, keine der Mannschaften wollte sich zu viele Fehler erlauben, zuviel Prestige stand auf dem Spiel. Dennoch schienen die Frankfurter bis zur 15 Minute langsam die Kontrolle erlangen zu können. Sie hatten insgesamt die gefälligeren Aktionen, ließen allerdings die Möglichkeiten zu einem deutlichen Führungsausbau leichtfertig liegen, stattdessen musste man sich mit einem knappen 5:5 zufrieden geben. Stahl konnte ab dann diese leichte Abschlussschwäche der Gastgeber nutzen und sich zwischenzeitlich sogar einen 3 Tore-Vorsprung über die Stationen 6:9; 7:10 und 8:11 herausarbeiten. Die Frankfurter waren in dieser Phase zu unorganisiert, boten vielfach nur noch Standhandball. Trotzdem gelang mit dem Pausenpfiff noch der wichtige Anschlusstreffer zum 9:11. Von den 9 erzielten Treffern wurden allerdings 5 per Strafwurf erzielt, so dass die Frankfurter ob ihrer Angriffschwäche Glück hatten, dass sie diese mit den Gästen teilte. Die Hüttenstädter wiederum waren mit ihren bis dahin nur 2 Zeitstrafen mehr als gut bedient.

 

Nach Wiederanpfiff wurde es zunächst nicht besser. Die Frankfurter hatten sich die Partie wohl eindeutiger zu ihren Gunsten ausgemalt und schienen nun wie blockiert, da es nicht so lief wie vorher vorgestellt. Es folgte eine sehr torarme Viertelstunde. In der 43. Minute hatten die Männer von Stahl ihre Führung auf ein 10:15 ausgebaut. Was folgte, entschädigte allerdings für das bis dahin dürftige Spiel. Innerhalb weniger Minuten drehten die HSCler die Partie, gingen sogar mit 18:16 in Führung, vergaben dann aber den vorentscheidenden Siebenmeter. Bei Aufholjagd profitierten die Frankfurter auch von der weiterhin harten Gangart der Gastmannschaft, welche nun aber von den Schiedsrichtern konsequenter geahndet wurde und somit zahlreiche Überzahlsituationen entstanden. Aber auch die Gäste steckten nicht auf und kamen wieder heran. 21:21 stand es kurz vor dem Ende wobei die Hüttenstädter noch zwei gute Einwurfmöglichkeiten vergaben. Pfosten und Torhüter retteten am Ende die zwei Punkte für die Frankfurter, die als glückliche 22:21-Sieger vom Parkett gingen.

 

HSC 2000 Frankfurt: Gregor Menz (T), Heiko Hillebrand (T); Christian Wessely (5), Robert Karney (3), Matthias Stoll (4), Andreas Schutty (2), Enrico Axt (5), Eik Bimberg (2), Paul Witschorke, Sebastian Bähr, Rico Rohde, Karl-Heinz Scholz, Christian Graf (1)

 

Trainer: Jozef Szendrei

Zeitstrafen: HSC (4); BSG (8)

 

 



Auswärts läuft es nicht für den HSC

von Gregor Menz

 

 

Mit dem guten Heimspiel der letzten Woche im Rücken, fuhren die Frankfurter Handballer zuversichtlich zum HV Calau. Eine Mannschaft mit hohen Ambitionen, die aber auch aufgrund schwerer Gegner mit nur zwei Punkten aus drei Spielen in die Saison gestartet war. Dort zeigte sich allerdings, dass Auswärtsspiele und Heimspiele nicht miteinander zu vergleichen sind. Unerklärlich deutlich ließ sich der HSC 2000 Frankfurt mit 41:29 (19:14) aus der Halle schießen.

 

Was sich den Zuschauern bot, war dabei trotz der vielen Tore alles andere als guter Handball. Ballverluste, geblockte oder kläglich vergebene Würfe bestimmten über weite Strecken das Spielgeschehen. Insgesamt kamen die Gäste aber trotzdem ordentlich in die Partie. Nur leider war man dabei nicht in der Lage früh eine anfänglich verdiente Führung herauszuwerfen. Mehre Möglichkeiten zu Gegenstoßtoren ließ man schlicht aus, wobei ein Versuch sogar vom gegnerischen Torhüter gefangen werden konnte, so gab es dann nach fünf Minuten auch kein Plus auf dem Torekonto des HSC, stattdessen musste man mit einem 3:3 vorlieb nehmen. In der nächsten Viertelstunde zeigten die Oderstädter dann ihre beste Phase, ohne dabei voll zu überzeugen. Es gab weiterhin viele kleine Fehler, man war aber dennoch im Rennen und konnte sogar zweimal zu den Zwischenständen 7:8 und 8:9 in Führung gehen. Allerdings verletzte sich Andreas Schutty in dieser Zeit so schwer, dass er fortan nicht mehr eingreifen könnte. Eine Schwächung die die Mannschaft in der Folge auch spürte. Denn die letzten zehn Minuten vor der Pause konnten sich die Hausherren ein leichtes Übergewicht erkämpfen und es stand bald 15:14 (27.). In der 28 Minute dann aber eine Zweiminutenstrafe für Enrico Axt welche vom HV zu vier schnellen Toren vor der Pause genutzt werden konnte und so ging man ohne Not mit einem zu deutlichen Abstand von 5 Toren in die Halbzeit.

 

Dort schienen aber alle Motivationsversuche fehlgegangen zu sein, denn was folgte war leider eine der schwächsten Spielhälften, die die Mannschaft in den letzten Jahren gezeigt hat. Zwar hatte man früh den Anschlusstreffer erzielt und mit einer doppelten Überzahl sogar beste Bedingungen um weiter heranzukommen, ließ diesen Schub aber ungenutzt verpuffen. Stattdessen ging nun vollends der Faden verloren, Ballverluste und technische Fehler häuften sich, die Körperspannung ließ nach und Calau musste nichts weiter tun als die verloren Bälle aufzuheben und im Gegenstoß im gegnerischen Tor unterzubringen. So geschehen geschätzte fünfzehn Mal in der zweiten Hälfte der Partie. Dabei wurden die Defizite mit jedem weiteren Tor Differenz größer. So ist dann auch das Ergebnis von 41:29 zu erklären aber eigentlich nicht zu verstehen gegen eine Mannschaft die zu Hause mit nur 10 Spielern antrat und sicherlich gut aber nicht unschlagbar ist.

 

Insgesamt hat die Niederlage freilich viele Väter, zum Abschlusspech kam auch einiges an Unvermögen hinzu, zudem zeigte sich, dass Defizite, die auch schon in den letzten Jahren vorhanden waren, in dieser neuen Liga bestraft werden. Weiterhin müssen Auswärtserscheinungen wie akute Lustlosigkeit, Spannungsabfall sowie eine zögerliche Abwehrarbeit schnell abgestellt werden, will man auch in fremder Halle mal punkten. In Erinnerung bleiben wird sicherlich neben der zumindest in der Höhe vermeidbaren Niederlage am Ende, dass man es in Calau offensichtlich bevorzugt mit einem Ball ohne Luft zu spielen.

 

Wiedergutmachung hat sich die Mannschaft dann für das nächste Heimspiel im Derby gegen Stahl Eisenhüttenstadt vorgenommen, welches am 28.10.2012 um 15.00 Uhr in der Sabinushalle ausgetragen wird.

 

HSC 2000 Frankfurt: Gregor Menz (T), Heiko Hillebrand (T), Michael Janowski (T); Christian Wessely (10), Robert Karney (5), Matthias Stoll (1), Andreas Schutty (3), Enrico Axt (5), Eik Bimberg (3), Marten Arnold (2), Paul Witschorke, Sebastian Bähr

 

Trainer: Jozef Szendrei

Zeitstrafen: HSC (5); HVC (3)



HSC lässt beim Heimspiel nichts anbrennen

von Gregor Menz

 

 

Der HSC 2000 Frankfurt hat auch sein zweites Heimspiel souverän gewonnen und findet damit zurück in die Erfolgsspur nach der hohen Niederlage gegen den HSV Wildau. Der Aufsteiger der vergangenen Spielzeit gewann am Sonntagnachmittag in der Halle an der Sabinusstraße vor 100 Zuschauern deutlich mit 33:22 (19:12) gegen den HSV Senftenberg.

 

Zumindest in eigener Halle zeigt damit die Formkurve der Frankfurter nach oben. Über weite Strecken der Partie boten sie gefälligen Handball und konnten den Gegner damit klar beherrschen. Nur in den ersten 13 Minuten gelang es den Gästen auf Augenhöhe mitzuspielen. Bis zu diesem Zeitpunkt stand 9:7 als Torhüter Heiko Hillebrand zu großer Form auflief und gleich reihenweise guter Einwurfmöglichkeiten vereitelte. Dies war dann auch der Knackpunkt im Spiel, denn von dem folgenden 8:1 Lauf der Heimmannschaft konnten sich die Männer des HSV nicht mehr erholen. In die Pause ging es dann mit 19:12.

 

Nach dem Seitenwechsel bekamen alle Akteure der Hausherren Spielzeit, ohne das es zu einem Bruch im Aufbau kam. Die Gäste dagegen zeigten weiterhin Konzentrationsschwächen und versuchten fortan die Begegnung ohne größeren Schaden über die Zeit zu bringen. Lediglich der wurfgewaltige Senftenberger Henrik Wahnschaffe hielt mit seinen insgesamt 8 Treffern von der halbrechten Position weiterhin dagegen. Wenn die Gäste aber doch einmal etwas versuchten, reagierten die Oderstädter sofort mit konsequenter und harter Deckungsarbeit. Insgesamt gab es daher auch sieben Zweiminutenstrafen für die Gastgeber, davon allein drei für Matthias Richter, der dann auch das Spielfeld vorzeitig verlassen musste. In den letzten 10 Minuten „plätscherte“ das Spiel dann vor sich hin während die Frankfurter noch eine Vielzahl von Chancen ausließen. Am Ende hieß es dann auch in der Höhe verdient 33:22 für den HSC.

 

Trainer Jozef Szendrei, der nach seiner Trainingsverletzung wieder die Bank besetzen konnte, gelang es der Mannschaft ein klares Konzept mitzugeben. Im Vergleich zur Niederlage in der letzten Woche standen nun wieder gemeinschaftliche Aktionen im Vordergrund, welche durch die individuellen Stärken einzelner Spieler ergänzt wurden. Dennoch kommentierte der Trainer durchaus kritisch: „Mit dem Ergebnis muss man zufrieden sein, wir machen aber zu viele kleine Fehler. Insbesondere beim Abschluss müssen wir viel abgezockter werden. Es gibt noch viel zu tun.“

 

Für beide Teams geht es dann am Wochenende in der Verbandsliga Süd weiter. Der HSC 2000 Frankfurt macht am Sonnabend um 18.15 dem HV Calau seine Aufwartung.

 

 

HSC 2000 Frankfurt: Gregor Menz (T), Heiko Hillebrand (T); Christian Wessely (11), Robert Karney (4), Matthias Stoll (5), Andreas Schutty (5), Enrico Axt (4), Eik Bimberg (2), Marten Arnold, Rico Rohde, Sebastian Bähr, Matthias Richter (2)

 

Trainer: Jozef Szendrei

Zeitstrafen: HSC (7 – 1x rot); Senftenberg (3)



Eine deutliche Packung für den HSC 2000 Frankfurt

von Gregor Menz

 

 

Die Oderstädter mussten am Wochenende beim Brandenburgligaabsteiger HSV Wildau zum Vergleich antreten. Für viele Frankfurter eigentlich endlich die Art Spiel, die sie sich seit nunmehr zwei Jahren, seit dem Beginn des Projekts Männerhandball in Frankfurt an der Oder, wünschen. Dennoch scheiterten sie deutlich, nicht nur an den eigenen Nerven, bei einem, auch in der Höhe nicht gänzlich unverdienten, Ergebnis von 32:23.

 

Sicherlich wurde die hohe Niederlage durch den Ausfall des Trainers Jozef Szendrei, der sich beim Training unter der Woche so schwer verletzte, dass er die Mannschaft nicht begleiten konnte, bedingt. Zudem konnten wieder einige Akteure aus Berufs- und Verletzungsgründen nicht helfen. Nichtsdestotrotz gibt es keine wirkliche Erklärung für die insbesondere schwache erste Viertelstunde der Partie, nach der die Gäste bereits aussichtslos mit 12:2 Toren zurücklagen. Eigentlich herrschte nämlich zunächst eine positive Grundstimmung. „Spielführer“ Christian Wessely beschwor die Mannschaft sich ihrer Stärken zu besinnen und alles zu geben um dann mal zu schauen was auswärts so gehen würde. Nach 15 Minuten wusste man es dann aber schon sehr früh, was heißen soll, dass dies zunächst nicht viel war. Gleich in der ersten Minute wurden die HSCler auf 5 Feldspieler für 2 Minuten reduziert, was in der Folge die frühe 3:0 Hypothek (2 Minute) begünstigte. Bei der ersten Auszeit war das Spiel dann schon gelaufen, da man den Weg ins gegnerische Tor schlicht nicht fand. Der HSV musste dabei gar nicht viel investieren, die Männer von der Oder trafen 4mal das Torgehäuse und warfen noch weitere 3mal deutlich vorbei, dazu kamen leichte Ballverluste und die Wildauer konnten von diesen ersten 12 Toren 8 leichte im direkten oder erweiterten Gegenstoß erzielen. Weitere 4 fielen über ihre wurfgewaltigen Halben. Die zwingend gebotene Auszeit weckte dann endlich die nötige Konzentration bei den Spielern und ermöglichte so etwas wie ein Handballspiel. Nun erzielten die Frankfurter drei schnelle Tore in Folge und konnten dann sogar zum 16:11 herankommen, mussten aber letztendlich mit einem 19:12 den Weg die Kabine antreten.

 

Über weite Strecken der zweiten Hälfte rangen die beiden Mannschaften im Bereich einer 6 Tore Differenz miteinander, die wohl auch am Ende angemessen gewesen wäre. Sie schenkten sich dabei nichts und es gab zum Teil sehr ruppige Aktionen auf beiden Seiten, welche nicht immer mit der angemessenen Härte geahndet wurden. Erst in den letzten Minuten, als die Frankfurter die Hoffnung auf eine weitere Ergebniskorrektur begraben hatten, setzten sich die Hausherren zum Endstand von 32:23 ab.

 

Auch wenn es sicherlich vom Aufsteiger nicht zu erwarten gewesen ist, diese starke Wildauer Mannschaft auswärts zu bezwingen, so bleibt es dennoch ärgerlich derart früh eine spannende Partie verschenkt zu haben. Im letzten Jahr gab es ein ähnliches Spiel gegen den Aufstiegsrivalen von Lok Rangsdorf II, nach dem die Mannschaft eine positive Reaktion zeigte. Bleibt zu hoffen, dass auch diesmal Ähnliches folgt und schon das nächste Heimspiel am Sonntag (15.00 Uhr) gegen den HSV Senftenberg besser gestaltet werden kann. Hoffnung macht, dass nach dem schwachen Beginn nicht alles schlecht war, die Mannschaft versuchte alles um das Ergebnis zu korrigieren und steigerte sich durch die Partie hindurch. Zudem war es für die jüngeren Spieler wie Rico Rohde und Eik Bimberg eine echte Feuertaufe an der sie wachsen können.

 

HSC 2000 Frankfurt: Gregor Menz (T), Michael Janowski (T); Christian Wessely (3), Robert Karney (3), Matthias Stoll (3), Andreas Schutty (5), Enrico Axt (7), Eik Bimberg (1), Marco Kossatz (1), Rico Rohde, Karl- Heinz Scholz

 

Trainer: nicht dabei / Verantwortlicher Spieler: Christian Wessely
Zeitstrafen: HSC (7); Wildau (4)  



HSC 2000 Frankfurt siegt im Duell der Aufsteiger

von Gregor Menz

 

Die Heimpremiere in der Verbandsliga Süd ist dem HSC 2000 Frankfurt vor 75 Zuschauern gelungen. Mit einem über weite Strecken überzeugendem Auftritt besiegten sie den Elsterwerdaer SV 94 mit 35:25 und hätten dabei sogar noch deutlicher siegen müssen.

 

Noch in der Vorsaison wäre dieses Match ein wahres Spitzenspiel gewesen, denn sowohl die Frankfurter als auch die Männer aus Elsterwerder standen am Ende überzeugend an der Spitze ihres jeweiligen Klassements. Insoweit hatten vorab nicht nur die Mannschaften sondern auch die Zuschauer eine spannende Partie erwartet. Diese Erwartung konnte allerdings nicht erfüllt werden. Zu einseitig lief das Spiel in dem die Gäste gerade im Angriff Probleme hatten. Dies lag wohl zum einen daran, dass sie sich von einer dominanten Anfangsphase der Heimmannschaft schocken ließen und zum anderen an einer schwachen Chancenverwertung und einem harmlosen Rückraum.

 

Bereits nach 6 Minuten stand es 5:1 für den HSC womit früh geklärt war, in welche Richtung die Begegnung laufen würde. In der ersten Hälfte variierte die Führung der Oderstädter dann immer zwischen 4 und 6 Toren ohne das die Partie je hätte kippen können, im Gegenteil dazu hätte sie sogar höher ausfallen müssen. Die SVler blieben harmlos, versuchten über Anspiele zum Kreis oder ihre Außen Treffer zu erzielen, erlaubten sich dann aber viele Fehler und hatten gegen die körperliche Überlegenheit der Frankfurter Deckung häufig das Nachsehen. Wenn sie dann zum Abschluss kamen, hatten sie mitunter auch noch das Pech wenn sie nur den Pfosten trafen. Auch die Hausherren ließen aber Chancen liegen, zeigten sich aber insgesamt gut vorbereitet und motiviert. Vor der Pause legten sie sogar noch einen fulminanten Endspurt hin, indem sie mit 4 Gegenstoßtreffern auf 8 Tore zum 18:10 Halbzeitstand davonzogen.

 

In der zweiten Hälfte verwalteten die Oderstädter ihren Vorsprung. Es gab viele Wechsel, einige leichte Fehler, ein paar gute Aktionen. Zeit zum Einspielen, während der Gegner sich noch gut verkaufen wollte und einige Tore über Gegenstöße erzielte. Insgesamt merkte man aber, dass die Gäste mit nur elf Spielern angereist waren und die Kräfte irgendwann nachließen. Der Endstand von 35:25 ist aber für beide Mannschaften noch kein Gradmesser für die anstehenden Aufgaben. Erst wenn man gegen die Etablierten der Liga gespielt hat, wird man wissen wer wie gut jede von ihnen in der Liga angekommen ist.

 

Der Frankfurter Auftritt gibt aber Grund zur Hoffnung, obwohl mit Christian Graf und Georg Würffel wichtige Außen verletzungsbedingt fehlten und sowohl Enrico Axt als auch Christian Wessely angeschlagen ins Spiel gingen, wirkte die Mannschaft geschlossen. Schön war es auch zu sehen, wie sich alte Bekannte wie Marten Arnold und Matthias Richter einbanden und auch die gewohnten Leistungsträger Robert Karney und Andreas Schutty wussten zu überzeugen. Der Trainer Jozef Szendrei zeigte sich daher auch zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft, warnte aber auch vor zu viel Euphorie: „Ein Sieg mit 10 Toren Vorsprung ist zum Auftakt sehr schön und Mannschaft hat über weite Strecken gut gespielt aber die echten Prüfsteine kommen erst noch. Insgesamt bin ich heute aber zufrieden.“

 

HSC 2000 Frankfurt: Gregor Menz (T), Michael Janowski (T); Christian Wessely (6), Robert Karney (6), Matthias Stoll (7), Andreas Schutty (8), Enrico Axt (3), Marten Arnold (1), Heiko Hillebrand, Eik Bimberg (1), Marco Kossatz, Rico Rohde, Matthias Richter (2), Sebastian Bähr (1)

Trainer: Jozef Szendrei

Zeitstrafen: HSC (2); Elsterwerder (2)



Pokalaus für den HSC 2000 Frankfurt

von Gregor Menz

 

Die Frankfurter vermasseln ihren Saisonauftakt mit einer knappen 22:21 Niederlage im Pokal gegen den SV Berolina Lychen. Dabei ließen es sich die Männer des HSC über weite Strecken des Spiels nicht anzumerken, dass sie der Spielklasse der Lychner in der Vorsaison enteilt waren. Zu wenig boten sie in der ersten Hälfte grade in der Offensive an. Zudem fehlte auch in der Deckung zu häufig die, sie sonst auszeichnende, notwendige Aggressivität.

 

Phasenweise mutete es so an, als spielte der Pokal in den Köpfen der Frankfurter keine Rolle. Vielmehr sahen viele Aktionen nach einem Trainingsspiel aus oder zumindest so, als hätte die lange Anfahrt die Beine der Spieler müde werden lassen. Im Gegensatz dazu gingen die Gastgeber sehr motiviert zu Werke und schienen es der höherklassigeren und deutlich älteren Mannschaft unbedingt zeigen zu wollen. Die Zeichen dafür standen dafür auch von Anfang an nicht schlecht, die im Schnitt fast 10 Jahre Altersunterschied sowie der Umstand, dass der HSC eher knapp besetzt war, während die Heimmannschaft auf eine voll Bank zurückgreifen konnten, ließen schon vermuten, dass es hier keinen Favoriten geben konnte. Und so stellte sich der Spielverlauf dann auch dar.

 

Die Nordbrandenburger legten schnell 2 Tore vor und konnten diesen Vorsprung dann auch in einer an Toren armen ersten Hälfte, zum 11:9 Zwischenstand, in die Pause bringen. Der Vorsprung hätte dabei durchaus auch höher ausfallen können, wenn die SV’ler ihre zahlreichen Chancen konsequenter verwertet hätten. Die Pausenansprache in der Gästekabine war dann auch dementsprechend laut, fruchtete aber zunächst nicht. Bis zur 40 Minute sahen sich die Frankfurter das Spiel weiterhin hauptsächlich an und mussten nun sogar aufpassen nicht noch deutlich zu verlieren. Zu diesem Zeitpunkt stand es nämlich nicht unverdient 17:12 für die Berolina. Erst in diesem letzten Drittel der Partie fanden die Frankfurter endlich die richtige Einstellung zum Spiel. Nun wurde die Verteidigungsarbeit angenommen und auch die eigenen Chancen verwertet. Innerhalb von nur 10 Minuten gelang der Anschluss zum 17:17 und 18:18 um dann sogar mit 2 Toren (18:20) in Front zu gehen. Nun verdiente die Partie auch den Titel Pokalspiel denn auch die Hausherren steckten nicht auf. Sie kamen noch einmal auf 21:21 heran und hatten wenige Sekunden vor Schluss auch das notwendige Quäntchen Glück, als zunächst die Frankfurter Sekunden vor dem Schlusspfiff ihre letzte Chance nicht nutzten. Das Glück hielt dann auch als sich die Mannschaften schon auf die wohl gerechte Verlängerung eingestellt hatten und der in letzter Sekunde durchgeführte Freiwurf des SV seinen Weg, an Mauer und Torhüter vorbei, ins Tor fand.

 

HSC 2000 Frankfurt: Gregor Menz (T), Heiko Hillebrand (T); Christian Wessely (4), Heiko Wessely (1), Robert Karney (7), Christian Graf (1), Matthias Stoll (3), Andreas Schutty (4), Paul Witschorke (1), Karl-Heinz Scholz

Trainer: Jozef Szendrei

Zeitstrafen: HSC (3); Berolina (1)