Nachwuchs des HSC 2000 beenden Rasenturnier erneut mit grandiosem Doppel-Hattrick

Überzeugte der HSC 2000 Nachwuchs in der letzten Saison auch mit guten Platzierungen im Ligaspielbetrieb, so konnte er mannschaftliche Stärke erneut in Buckow beim 15. Bernd-Schrell-Gedenk-Turnier beweisen. Seit 4 Jahren erkämpfen sich die Frankfurter Handballjungen in den Altersklassen der E- und D-Jugend den Turniersieg.

Sommerliche Temperaturen sorgten auf drei Rasenplätzen für abwechslungsreichen und ungewohnten Spielbetrieb, Mannschaften aus dem Umland und aus Berlin nutzen die außergewöhnlichen Spielbedingungen: Abspiele müssen schnell und möglichst ohne Prellen erfolgen, da der Ball auf Rasen häufig ungeplante Richtungen einschlägt.

Die E-Jugend überzeugte in allen fünf Spielen mit einem Sieg, die älteren Mannschaftskameraden der D-Jugend gaben ebenfalls in vier Partien den Sieg nicht aus der Hand und sicherten damit ungeschlagen den Turniersieg.

Somit nahmen beide Mannschaften verdient die Siegerpokale und Urkunden entgegen.

 

HSC 2000 Aufgebot:

 

Niclas Baudach, Benedikt Behlick, Eric Bilz, Benno Brandl, Benno Buri, Tim Ermling, Tobias Fruschki, Erik Gust, Felix Haustein, Niklas Hennig, Rupert Horn, Marc Knispel, Finn Kolax, Philipp Kuß, Konstantin Ludewig, Max Pfeiffer, Erik Röseke, Marvin Thiele, Rudi Thomas, Leon Wendt, Björn Zibell

 

Trainer: Claudia Bilz, Michael Hennig, Fabian Henselin, Michael Henselin



Aufstieg und Meisterschaft sind perfekt

von Gregor Menz

 

 

Im letzten Saisonspiel sicherte sich die Mannschaft des HSC 2000 Frankfurt die Meisterschaft in der Landesliga Süd-Ost und dadurch den Aufstieg in die Verbandsliga. Vor 450 Zuschauern bezwangen sie in einem wahren Finale den Tabellenzweiten, und damit den vor der Partie einzig verbliebenen Konkurrenten um den Aufstieg, Lok Rangsdorf II mit 25:21.

 

Durch insgesamt 17 Siege hat sich die Mannschaft den Aufstieg auch mehr als verdient. Lediglich im Hinspiel auswärts bei eben jenen Rangsdorfern ließ man zwei Zähler liegen. Garanten für die erfolgreiche Spielzeit waren neben der mannschaftlichen Geschlossenheit und den starken Individualisten wie Spielführer Christian Wessely, Andreas Schutty, Enrico Axt oder Reginal Lorenz vor allem die teilweise überragende Deckungsarbeit der Frankfurter. So ließen sie im Schnitt weniger als 22 Gegentore pro Spiel zu. Die Leistung ist zudem doppelt beachtlich da die Frankfurter ja erst in die Landesliga aufgestiegen waren und eigentlich zunächst einmal Fuß in der Spielklasse fassen wollten. Mit dem Erreichen der Verbandsliga realisiert sich daher für die Spieler und Verantwortlichen schneller als gedacht das mittelfristige Ziel Verbandsliga. Wobei es dabei vor allem darum geht, für die traditionelle Handballstadt Frankfurt auch wieder im Männerbereich einen Verein mit Perspektive zu etablieren und so insbesondere auch den Nachwuchs für diesen tollen Sport zu begeistern. Erste Früchte tragen diese Bemühungen auch schon, sind doch mit Patryk Post, Rico Rhode und Paul Witschorke drei junge Perspektivspieler in den Kader der ersten Mannschaft aufgerückt. Zudem können auch immer mehr bekannte Namen wie die Trainer Reiner Preuß oder Jozsef Szendrey für die Mitarbeit gewonnen werden. Diese fanden auch in schwierigen Lagen die richtigen Worte und konnten grade in den letzten Spielen der Saison der Mannschaft ihren Stempel aufdrücken. So auch in der letzten Partie gegen starke und engagierte Gäste, die sicherlich im nächsten Jahr als Favorit ins Rennen um die Krone der Landesliga gehen werden.

 

Von Anfang an entwickelte sich ein enges Spiel bei dem aber die Frankfurter die Initiative nie an die Gäste abgaben. So konnten sie zu jedem Zeitpunkt ab dem 5:5 in der elften Spielminute den Druck eines kleinen aber entscheidenden Rückstandes von 2-3 Toren auf den Gegner legen, welchen die Männer von Lok trotz aller Bemühungen nie mehr egalisieren können sollten. In dieser ersten Hälfte war es dabei vor allem Robert Karney und sein kraftvoller Wurf, sowie Heiko Hillebrand, mit einer Vielzahl guter Reaktionen im Tor, zu verdanken, dass für die Heimmannschaft alles nach Plan lief. Mit 13:11 ging man in die Halbzeit. Einziges Manko des HSC war es wieder einmal nicht deutlicher zu führen.

 

Die zweite Spielhälfte begann optimal für die Frankfurter. Zwar mussten sie in Unterzahl beginnen, befanden sich aber im Ballbesitz und legten sofort ein Tor nach. Nun wäre es an den Gästen gewesen diese Überzahl zu nutzen, scheiterten damit allerdings und wurden sogar noch mit einem zweiten Gegentor bestraft. Von nun an hätte nur noch wahrer Kraftakt seitens der Rangsdorfer das Spiel drehen können. Diesen versuchten sie auch mithilfe ihres lautstarken und zahlreich mitgereisten Anhangs zu erzwingen, scheiterten aber zu oft an ihrer Chancenverwertung. Insbesondere als sich Möglichkeiten zum Gegenstoß ergaben, warfen sie die Pässe wieder zu den Hausherren. Vor allem Christian Wessely tat sich dabei als „Abfänger“ mit teilweise großartigem Einsatz hervor. Wenn ihnen dann doch einmal der Anschluss gelang, konterten die HSCler umgehend und hätten den Abstand sogar noch vergrößern müssen. An diesem Tag waren die Hausherren die etwas bessere von zwei sich gut präsentierenden Mannschaften, insbesondere auf der Torhüterposition aber auch in Sachen Abgezocktheit hatten die Frankfurter dann aber doch die Nase vorn. Was das Frankfurter Publikum auch begeistert zur Kenntnis nahm und seinerseits eine echte Endspielatmosphäre verbreitete. In den letzten Minuten stand die Halle und feierte ihre Mannschaft, den 25:21 Erfolg sowie den Aufstieg.

 

Anschließend feierten die Mannschaft, die Verantwortlichen und die Fans gemeinsam. Es gab Freibier und eine Verlosung zu der unsere Sponsoren Preise aus ihrem Arbeitsbereich zur Verfügung stellten. Die ganze Mannschaft bedankt sich bei allen Unterstützern und hofft auch in der kommenden Spielzeit viele Fans in der Sabinushalle begrüßen zu dürfen.

 

 

HSC 2000 Frankfurt (Oder): Gregor Menz (T), Heiko Hillebrand (T); Christian Wessely (7), Heiko Wessely, Enrico Axt (2), Robert Karney (9), Christian Graf, Matthias Stoll, Patryk Post, Rico Rhode, Matthias Richter, Reginal Lorenz (3), Andreas Schutty (4), Marco Kossatz

Trainer: Reiner Preuß, Jozsef Szendrey

Zeitstrafen: HSC (5); Lok II (2)

 



Gestolpert aber nicht gefallen

von Gregor Menz

 

In der Landesliga Süd-Ost kann die Mannschaft aus Frankfurt auch beim TSV Empor Dahme die Punkte entführen. In einem umkämpften und knappen Spiel obsiegen die Frankfurter mit 26:27 und verdienen sich damit das Endspiel um den Aufstieg in die Verbandsliga gegen die zweite Mannschaft von Lok Rangsdorf II am letzten Spieltag in eigener Halle.

 

Dabei standen die Zeichen vor Spielbeginn nicht gut für die Gäste. Nach und nach wurde die Spielerdecke kurz vor der Abfahrt immer dünner. Zunächst fielen Andreas Schutty und Reginal Lorenz krankheits- und berufsbedingt aus und dann auch noch Marco Kossatz. Zum Glück sprangen aber einige motivierte Nachwuchskräfte ein, die dann auch fleißig mithelfen konnten die zwei Punkte mitzunehmen. Dagegen boten die Dahmener alles auf, was ihnen in der Saison bisher gefehlt hatte und wollten vor dem zahlreich erschienen Publikum einen Überraschungscoup landen. Die ersten Minuten gaben dann auch schon den Takt für die gesamte Partie vor, es ging rauf und runter, keine der Mannschaften wollte in Rückstand geraten. Bis zum 8:8 in der 16ten Minute verlief das Spiel vollkommen ausgeglichen. Erst dann konnte eine signifikante Führung von einer Seite herausgespielt werden. Es war aber nicht der Tabellenführer der nun mit 11:8 in Führung gehen konnte sondern die Heimmannschaft. Mit einem Kraftakt kämpften sich die HSCler dann noch auf einen 12:11-Pausenstand heran, zeigten sich aber ob der Stärke der Männer vom TSV sichtlich überrascht.

 

Nach der kurzen Erholung fanden die Frankfurter dann besser ins Spiel. Sie drehten den Spielstand innerhalb weniger Minuten zum 14:18 und schienen so die Partie vorentscheidend beeinflusst zu haben. Demgemäß begannen sie auch bedächtiger zu spielen, wollten nun das Ergebnis verwalten, machten damit aber die Rechnung zunächst ohne den Wirt. Statt nun zusammenzubrechen, rafften sich die Hausherren noch einmal auf und nutzten eine Reihe vergebener Chancen der Frankfurter um wieder heranzukommen. In der stickigen Halle herrschte nun eine Hexenkesselstimmung und Empor gab alles um einen versöhnlichen Saisonabschluss zu schaffen. Sie kämpften sich Tor um Tor heran und es wurde ein Herzschlagspiel voller Härte und Emotion. In dieser wichtigen Phase konnte sich Rico Rhode, einer der besagten Nachwuchsspieler, in die Torschützenliste einzutragen und so dazu beitragen, dass das Spiel nicht vollends kippte. Beim Stand von 26:25 in Minute 57 hatte Empor das Ergebnis sogar zu seinen Gunsten gewendet und schien nun auf der Siegerstraße angekommen zu sein. Jetzt waren es aber die Gäste die eine ihrer Qualitäten dieser Saison beschworen. Diese lautet: Wir kommen immer zurück. Zwei Minuten vor dem Ende sollten beide Mannschaften einen Mann verlieren aber nur noch eine treffen und zwar die Oderstädter. Zunächst glichen sie mit 1:40 auf der Uhr aus und ließen dann keinen weiteren Torwurf zu. Stattdessen gelang nur 6 Sekunden vor dem Schlusspfiff durch eine einstudierte Aktion, die von Christian Graf vollendet wurde, quasi mit dem Ende der Siegtreffer.

 

Der Frankfurter Trainer Reiner Preuß zeigte sich dann auch trotz des Spielverlaufs zufrieden: „Unser Fehler war es den Sack Mitte der zweiten Hälfte nicht zuzumachen, stattdessen lassen wir den Gegner durch unüberlegte Aktionen im Spiel und müssen dann um die Punkte kämpfen. Aber die Mannschaft hat sich selbst an den Haaren aus dem Sumpf gezogen und damit bin ich unter den heutigen Umständen, insbesondere der dünnen Besetzung, zufrieden.“

 

HSC 2000 Frankfurt (Oder): Gregor Menz (T); Heiko Hillebrand, Christian Wessely (11), Heiko Wessely, Paul Witschorke, Enrico Axt (7), Robert Karney (6), Christian Graf (1), Matthias Stoll (1), Patryk Post, Rico Rhode (1), Sebastian Bähr

Trainer: Reiner Preuß

Zeitstrafen: HSC (2); Dahme (4, 1x rot)



HSC im Saisonendspurt mit Sieg

von Gregor Menz

 

Im drittletzten Saisonspiel zeigte die Formkurve der Handballmänner des HSC 2000 Frankfurt nach oben. In einem phasenweise guten Handballspiel besiegten sie die SG Schöneiche mit 31:23. Mit diesem Erfolg steigen die Chancen, dass es am letzten Spieltag zu einem echten Aufstiegskrimi gegen den direkten Konkurrenten Lok Rangsdorf II kommt. Lediglich eine unwahrscheinliche Niederlage der Randberliner gegen eben jene SG Schöneiche am nächsten Spieltag könnte die Saison schon vorab für die Frankfurter entscheiden, wenn diese parallel bei Empor Dahme siegen sollten.

 

Die Frankfurter hatten die ersten Minuten der Partie gegen die Schöneicher, die immerhin aus den letzten vier Spielen sieben Punkte geholt hatten, im Griff. Nach zehn Minuten führte der HSC vor eigenem Publikum mit 5:1 und hätte sogar deutlicher in Front liegen können. Mehrere freie Gelegenheiten wurden zwar liegengelassen, dies konnte den guten Eindruck der Anfangsminuten aber nicht schmälern. Druckvoll wurden die Gäste in der Deckung angegangen und so zu zahlreichen Fehlern und schwachen Abschlüssen gezwungen. Erst nach einer frühen Auszeit bei der SG fand vor allem der bis dahin schwache Angriff der Gastmannschaft besser ins Spiel. Bis zur Pause gestaltete sich die Partie dann auch ausgeglichen. Die SG bemühte sich den Vorsprung zu verkürzen, scheiterte aber immer wieder an ihrer Chancenverwertung, so vergaben sie im Laufe der gesamten Spielzeit allein vier Siebenmeter. Die Heimmannschaft tat dagegen nicht mehr als notwendig und hielt relativ konstant über die Stationen 6:4 in der 18ten Minute und 9:6 einen Zwei- bis Drei-Tore-Vorsprung. Lediglich einmal konnten die Gäste in Überzahl auf ein Tor herankommen (9:8), schafften es dann allerdings nicht nachzulegen und mussten so mit einem 11:8-Rückstand den Weg in die Halbzeitpause antreten.

 

Nach der Pause sprach alles für die HSCler. Sie gingen mit Ballbesitz und in doppelter Überzahl in die zweite Spielhälfte nachdem sich die SG-Spieler noch kurz vor dem Pausenpfiff zwei unnötige Zeitstrafen geleistet hatten. Die erste Aktion wurde dann aber leichtfertig vertändelt, was die Gäste auch postwendend bestraften. Die Hoffnung, die Wende nun einleiten zu können, die jetzt beim recht zahlreich mitgereisten Anhang aus Schöneiche aufkam, wurde dann aber zügig im Keim erstickt. Obwohl nämlich der mitgereiste Schöneicher Fanblock nun stimmungsvoll ihre Mannschaft nach vorne trieb, fanden die Hausherren ihre Sicherheit schnell wieder und sollten von dem Moment an keinen Zweifel mehr daran aufkommen lassen, wer die Halle als Sieger verlassen würde. Spätestens nach einem vorentscheidendem Lauf vom 19:14 (40.) zum 23:14 (46.) wussten dies auch die Gäste. Dieser Vorsprung sollte dann fast, trotz intensiver aber nicht unfairer Spielweise beider Mannschaften, bis zum Schluss halten, obwohl die Gäste zumindest körperlich bis zum Ende dagegenhielten. Erheblichen Anteil am Erfolg hatte vor allem ein wiedererstarkter Frankfurter Rückraum mit zwei gut aufgelegten Halbspielern, namentlich Matthias Stoll (5) und Robert Karney (7). Auch Andreas Schutty (6) konnte sich noch aus einer guten „Dreizehn“ des HSC hervortun. Das verdiente Ergebnis lautet 31:23.

 

HSC 2000 Frankfurt (Oder): Michael Janowski (T), Heiko Hillebrand (T); Christian Wessely (3), Heiko Wessely, Marko Kossatz (2), Andreas Schutty (6), Paul Witschorke, Enrico Axt (3), Robert Karney (7), Christian Graf, Matthias Stoll (5), Patryk Post (1), Reginal Lorenz (6)

Trainer: Reiner Preuß / Jozsef Szendrey

Zeitstrafen: HSC (7); SG Schöneiche (7)

 



Busfluch besiegt

von Gregor Menz

 

 

Wie die meisten Sportler sind auch die Handballer ein abergläubiges Völkchen. Ob Glücksnummer auf dem Trikot oder die vermeintlich unglücksbringende Rasur vor dem Spiel, Rituale und Macken die das Wettkampfglück beeinflussen (sollen) gibt es viele. Zum Duell gegen die Grünheider sollte es nun mit dem Sponsorenbus von Thews & Partner gehen. Dies war bis dahin genau einmal der Fall, nämlich im Spiel gegen die Rangsdorfer welches ja verloren wurde. Also eigentlich kein gutes Omen wie die Mannschaft im Scherz meinte. Allerdings konnte der Bann gebrochen werden und man hatte eine vergnüglichere Heimfahrt als beim ersten Mal da der 14te Sieg im 15ten Spiel in der Landesliga Süd-Ost eingefahren werden konnte. Die Oderstädter schlugen die Männer der dritten Mannschaft vom Grünheider SV auswärts mit 23:26 und verteidigten damit den ersten Tabellenplatz, der am Ende der Saison den Aufstieg in die Verbandsliga ermöglichen würde. Sicher ist dieser aber noch lange nicht, der Sieg hält die Mannschaft lediglich im Plan um ein wahres Aufstiegsendspiel am letzten Spieltag in eigener Halle zu erreichen. Sollten nämlich sowohl die Frankfurter als auch die zweite Mannschaft von Lok Rangsdorf bis dahin ohne Niederlage bleiben, kommt es zum direkten Vergleich der Aufstiegsaspiranten in dem sich entscheidet, wer den Weg in die nächsthöhere Spielklasse antreten darf.

 

Bei dem nunmehr 6ten Sieg in Folge erzielte Christian Wessely mit 6 Toren die meisten Treffer für die Frankfurter. Eine starke Partie machte aber vor allem auch der nach längerer Verletzungspause zurückgekehrte Reginal Lorenz, der insbesondere in der umkämpften Anfangsphase den Gästen die notwendigen Impulse gab um nach holprigem Start besser ins Spiel zu finden. Denn in den ersten Minuten waren es die Grünheider die das Geschehen dominierten. Die Mannschaft hatte sich viel gegen den Tabellenführer vorgenommen und sich gute Chancen auf einen Sieg ausgerechnet. Entsprechend engagiert ging man zu Werke und versuchte die Oderstädter im Aufbau mit robustem Körpereinsatz früh zu stören und möglichst keine Kombinationen zuzulassen. Zunächst wurden die Hausherren für ihren Einsatz auch belohnt und konnten schnell mit 3:1 in Front gehen. Mehr als diese 2 Tore Vorsprung sollten es aber nie werden. Beim Stand von 9:7 in der 13. Minute fanden die Oderstädter dann endlich besser in das Spiel. Vor allem die bis dahin schwache Torquote konnte gesteigert werden und einige sehenswerte Spielzüge gelangen nun auch. Schön anzusehen war dabei insbesondere, dass das Zusammenspiel mit dem Neuzugang Maik Heger gleich funktionierte. Bis zur Halbzeit übernahmen dann die Gäste endgültig die Kontrolle über das Spielgeschehen und so ging es mit 12:15 in die Pause.

 

Nach dem Wideranpfiff hatten die HSCler dann ihre stärkste Phase, man erkämpfte sich direkt mehrere Bälle in der Abwehr und zog mit leichten Gegenstoßtoren auf 12:18 davon. Bis zum Ende des Spiels blieb man anschließend die bessere Mannschaft, die es aber versäumte sich endgültig abzusetzen. Daran hatte vor allem ein gutaufgelegter Grünheider Schlussmann seinen Anteil, der seine Mannschaft über weite Phasen überhaupt im Spiel hielt. Inspiriert durch diese gute Leistung kämpften sich die Grünheider zwar noch einmal heran, konnten aber gegen die geschickt das Tempo herausnehmenden Gäste in einer von Hektik und Kampf geprägten Schlussphase nicht mehr als 3 Tore bis zum 23:26 Endstand aufholen.

 

Der Trainer des HSC, Rainer Preuß, zeigte sich nach dem Spiel insgesamt zufrieden: „Endlich hat die Mannschaft mal wieder gezeigt, dass wir nicht nur Handball kämpfen sondern auch spielen können. Es geht spielerisch bergauf, wenn wir nun noch anfangen unsere zahlreichen Chancen konsequenter zu nutzen, wären in solchen Partien auch deutlichere Ergebnisse möglich."

 

HSC 2000 Frankfurt (Oder): Gregor Menz (T), Heiko Hillebrand (T); Christian Wessely (6), Marko Kossatz (2), Andreas Schutty (3), Sebastian Bähr, Enrico Axt (4), Robert Karney (5), Christian Graf (2), Matthias Stoll, Maik Heger (1), Reginal Lorenz (3)
Trainer: Rainer Preuß
Zeitstrafen: HSC (5, 1x rot); Grünheide III (6, 1x rot) 

Ende gut, alles gut

von Gregor Menz

 

 

Die gut 200 Zuschauer die am Wochenende ihren Weg in die Sporthalle an der Sabinusstraße gefunden hatten, wurden nicht enttäuscht. Das Nachbarschaftsduell des Tabellenführers, dem HSC 2000 Frankfurt gegen die zweite Mannschaft von der HSG Schlaubetal in der Landesliga Süd-Ost war zwar torarm, bot aber dennoch alles was sich ein Handballfan wünschen kann. Nach einem von beiden Seiten leidenschaftlich geführtem Spiel, konnten sich die Hausherren hauchdünn und in letzter Sekunde mit 16:15 durchsetzen.

 

Die Spieler beider Mannschaften kennen sich gut, haben doch viele von ihnen schon in der einen oder anderen Konstellation zusammen gespielt. Der Ehrgeiz zu siegen ist daher in den jeweiligen Lagern traditionell hoch, zumal eine gesunde Derbyrivalität besteht und die Schlaubetaler nach einer deutlichen Hinspielniederlage mit 12 Toren Differenz vor den eigenen, zahlreich angereisten Fans etwas gutzumachen hatten. Und die Vorzeichen standen dafür gut, die Gäste hatten sich seitdem in der Tabelle hochgearbeitet und einige Spieler wie Paul Schmat, der im Hinspiel verletzt fehlte, zurückbekommen während bei den Männern des HSC in den Wochen zuvor die Grippe umging und Leistungsträger wie Andreas Schutty und Christian Wessely außer Gefecht gesetzt hatte. Selbstbewusst traten die Schlaubetaler demzufolge auch auf und kämpften um jeden Ball, warfen sich in jeden Wurf. Dieser Einsatz sollte sich zunächst lohnen, die Frankfurter fanden nur langsam ins Spiel und liefen bis Mitte der ersten Halbzeit immer einem Tor Rückstand hinterher. Beide Seiten vergaben dabei viele gute Einwurfgelegenheiten. Erst ein Überzahlspiel in der 25ten Spielminute ermöglichte es den Hausherren dann die Führung zumindest zu drehen und so wenigstens mit einem Tor Vorsprung beim Stand von 9:8 in die Pause zu gehen.

 

Zum Ende der ersten Hälfte hatten die HSCler begonnen zu ihren gewohnten Stärken finden und zunächst sah es auch so aus als könnten sie diese Steigerung mit in die zweite Halbzeit nehmen. Man ging schnell mit 10:8 in Führung ehe minutenlang keine Seite ein Tor erzielen konnte. Dann brachen allerdings die Schlaubetaler, von ihren Anhängern frenetisch unterstützt, den Bann und trafen gleich siebenmal in Folge während die Oderstädter keinen Ball mehr einnetzen konnten. In der 46ten Minute stand es dann auch folgerichtig 10:15. Allerdings wurden nun auch die Frankfurter Zuschauer energischer und konnten ihrer Mannschaft damit die nötige Motivation für die entscheidende Wende geben. Nun waren es die Gastgeber die ein Deckungsbollwerk errichteten und bis zum Ende der Partie keinen Treffer mehr zuließen. Drei schnelle Tore waren dabei wohl der Knackpunkt, plötzlich waren die Hausherren wieder dran und bei den Gästen versagten im Abschluss die Nerven. In den letzten Minuten wurde es dann hektisch, Fehlpässe waren die Folge, den Frankfurtern gelang noch der Ausgleich und das sollte es dann gewesen sein. So dachten jedenfalls alle in der Halle als die Uhr bei 59.56 für einen Einwurf auf Höhe der Müllroser 9m Markierung gestoppt wurde. Ausgerechnet die ehemaligen Schlaubetaler Andreas Schutty und Marco Kossatz sollten nun noch das Unmögliche geschehen lassen. Schutty bediente Kossatz mustergültig am Kreis und dieser wuchtete trotz harten Einsteigens seines Gegenspielers noch im Fallen mit dem Schlusspfiff den Ball ins Tor zum 16:15 Endstand.

 

Führungsspieler Christian Wessely meinte zum Spiel: „Wir hätten uns sicherlich auch nicht über ein Unentschieden ärgern dürfen aber am Ende hatten wir die besseren Nerven und damit verdient gewonnen.“

 

HSC 2000 Frankfurt (Oder): Gregor Menz (T), Michael Janowski (T); Christian Wessely (2), Marko Kossatz (2), Andreas Schutty (1), Sebastian Bähr, Karl Heinz Scholz, Patryck Post, Enrico Axt (6), Heiko Hillebrand, Robert Karney, Christian Graf (3), Matthias Stoll (2), Karsten Borngräber

 

Trainer: Rainer Preuß

 

Zeitstrafen: HSC (1); Schlaubetal (4)



Chemiker können Suppe nicht versalzen

von Gregor Menz

 

 

 

Obwohl der SV Chemie Guben derzeit nur im Mittelfeld der Landesliga Süd-Ost feststeckt, so gehört er auswärts mit seiner jungen Mannschaft und harten Spielweise zu den anspruchsvollsten Gegnern der Spielklasse. Aber auch diese Hürde haben die Männer des HSC 2000 Frankfurt (Oder) gemeistert. Am Ende konnten sie mit einem deutlichen 25:31 Erfolg den Heimweg antreten.

 

In der gut besuchten Halle war von Anfang an die Erwartungshaltung der Heimfans zu spüren, dass ihre Mannschaft, trotz der unterschiedlichen Tabellenkonstellation, einen Sieg erringen müsse. Die Gastgeber selbst hatten diese Einstellung geschürt und wollten nun auch Taten folgen lassen. Mit viel Druck warfen sich die Chemiker in die Angriffe und gingen in der Deckung gewohnt robust zu Werke. Dennoch konnten die Gäste schnell mit 1:3 in Führung gehen und bereits nach wenigen Minuten kristallisierte sich ein Muster für die Partie heraus. Die SV-Mannen suchen zügig über ihre wurfstarken Halben den Abschluss, können aber zu selten spielerische Akzente setzen. Während die Frankfurter kontrolliert ihr Spielkonzept durchbringen und über verschieden Positionen zu Treffern gelangen. Es entwickelt sich in der Folge ein spannendes Kopf-an-Kopfrennen bei dem die Gäste immer leicht die Nase vorn haben und zur Pause mit 10:13 führen.

 

Nach Wiederanpfiff dauert es einige Minuten bis die Neißestädter zu ihrem Spiel finden. Schnell gelingt es dem HSC zwei weitere Treffer zu erzielen und alles sieht schon sicher aus. Allerdings fangen sich die SVler mit der Halle im Rücken und geben nun alles um die Partie zu drehen. Tor um Tor kämpfen sie sich mit dem bewährten Wurfmuster heran und werden dabei von den Frankfurtern noch unterstützt, die gleich mehrfach vom Siebenmerterpunkt scheitern. Die Atmosphäre wird nun langsam hitzig, die Spielweise immer härter. Bei jedem Angriff bleibt nun ein Spieler liegen, Schuldzuweisungen schwirren im Raum. Beim Stand von 20:20 hoffen die Gastgeber darauf den Kippmoment erreicht zu haben aber die Gäste lassen sich aus der Ruhe bringen. Insbesondere Robert Karney übernimmt Verantwortung und findet in der entscheidenden Phase immer die richtige Antwort mit seinen Rückraumwürfen, während vor allem Marko Kossatz in der Deckung dagegenhält. In diesen umkämpften Minuten der Partie gibt es eine Unterzahl für die Oderstädter. Chemie wirft und scheitert während Christian Graf gleich zweimal wunderbar von außen einläuft und dann vollkommen frei abschließt nachdem er von Christian Wessely mustergültig bedient worden war. Die Gubener hatten alles versucht und es nicht geschafft das Spiel zu drehen während abgeklärte Frankfurter den Sieg am Ende verdient mit 25:31 sicherten.

 

Die junge und schnelle Gubener Mannschaft bleibt im Moment sicherlich unter ihren Möglichkeiten da sie zu häufig kopflos agiert. Statt sich auf ihre Stärken zu besinnen, suchen viele Spieler lieber Scharmützel mit dem Gegner wobei die Grenze zwischen handballtypisch hartem Einsatz und unfairer Spielweise häufig fließend ist. Auch in dieser Partie hätte es sicherlich die eine oder andere Hinausstellung mehr geben können. Am Ende siegte die variantenreichere, abgezocktere Mannschaft mit dem intelligenteren Spielansatz. Man ließ sich nicht provozieren und hätte bei konsequenterer Chancenverwertung sogar höher gewinnen müssen.

 

HSC 2000 Frankfurt (Oder): Gregor Menz (T), Heiko Hillebrand (T); Christian Wessely (6), Marko Kossatz (2), Andreas Schutty (4), Sebastian Bähr, Karl Heinz Scholz, Patryck Post, Enrico Axt (6), Heiko Wessely, Robert Karney (9), Christian Graf (3), Matthias Stoll (1), Karsten Borngräber

Trainer: Rainer Preuß

Zeitstrafen: HSC (5); Chemie (7)

 



Souverän gegen das Schlusslicht

von Gregor Menz

 

 

Im Duell der Aufsteiger besiegt der HSC 2000 Frankfurt den MTV Wünsdorf II in der Landesliga Süd-Ost deutlich mit 30:15 in eigener Halle. Die Vorzeichen für das Spiel hätten dabei für die Mannschaften nicht unterschiedlicher sein können, während die Männer von der Oder an der Spitze der Tabelle stehen, muss das Team 2 der Wölfe, am Ende der Staffel stehend, langsam um den Klassenerhalt bangen.

 

Schon vor der Partie machten die Gäste deutlich worum es ihnen an der Oder gehen sollte. Schadensbegrenzung war die Devise und dafür schickte man eine im Vergleich zum Hinspiel stark verjüngte Mannschaft ins Rennen. Diese konnte aber nur Phasenweise mithalten und den eigenen Vorsatz umsetzen. Insbesondere in der Offensive fehlte die nötige Durchschlagskraft um die HSCler auch nur im Ansatz in die Bredouille zu bringen. So erzielten die Männer des MTV in der ersten Hälfte lediglich 4 Tore. Dabei wehrte der gut aufgelegte Schlussmann Heiko Hillebrand noch das ab, was die starke Frankfurter Deckung überhaupt zuließ. Anfänglich sah es allerdings so aus als wäre zumindest ein knapperes Ergebnis für die MTVler möglich. Nach 8 Minuten stand es nämlich lediglich 4:2 für die Hausherren, die bis zu diesem Moment Mühe hatten, ihre Chancen in Tore umzumünzen. Drei Gegenstöße und ein Strafwurf waren zu diesem frühen Zeitpunkt bereits ungenutzt gelassen worden und gänzlich überwinden sollten sie dieses Manko bis zum Spielende nicht. Leicht hätte die Reise an die Oder sonst für die Wünsdorfer Reserve in einem Debakel enden können. Bis zum 15:4 Halbzeitstand lief sich das Schlusslicht der Liga dann immer wieder fest und musste leichte Gegentore hinnehmen.

 

In Hälfte zwei änderte sich am Spielverlauf wenig, lediglich die Wünsdorfer Offensive fand etwas besser ins Spiel während die Frankfurter munter durchwechselten, sich aber zu häufig der langsamen Spielgeschwindigkeit der Gäste anpassten und es so unterließen ein noch deutlicheres Resultat zu erzielen. Auch wenn die Rollen auf dem Parkett klar verteilt waren, so schenkten sich die Mannschaften dennoch nichts. Die Spieler lieferten sich viele kleine Nicklichkeiten und die Partie musste mehrfach kurz aufgrund von Verletzungspausen unterbrochen werden ohne dass es wirklich unfair zuging. Mit 30:15 endete die Partie.

 

Dank gilt den rund 70 Zuschauern, die bei bestem Wetter den Weg in die Sporthalle gefunden haben um ihren HSC zu unterstützen. Die meisten verließen die Wettkampfstätte leicht amüsiert ob der zahlreichen vergebenen Chancen, waren aber aufgrund des dennoch deutlichen Resultats nicht unzufrieden. Trainer Preuß meinte hinterher: „Es gibt immer einen Anpassungseffekt, wichtig ist nur, dass man trotzdem gewinnt. Die nächste Aufgabe in Guben wird sicherlich schwieriger zu meistern sein aber die Mannschaft freut sich drauf.“

 

 

HSC 2000 Frankfurt (Oder): Gregor Menz (T), Heiko Hillebrand (T); Christian Wessely (8), Marko Kossatz (3), Andreas Schutty (8), Sebastian Bähr (2), Karl Heinz Scholz, Patryck Post (2), Enrico Axt (2), Heiko Wessely (1), Robert Karney (4), Reginal Lorenz, Christian Graf

Trainer: Rainer Preuß

Zeitstrafen: HSC (5); Wünsdorf II (7)

 



Die stärkste Deckung der Liga

von Gregor Menz

 

 

Der HSC 2000 Frankfurt (Oder) kann mit einem sicheren 23:26 Sieg gegen den HSV Wildau II weiterhin die Spitzenposition in der Landesliga Süd-Ost behaupten und startet ganz nebenbei mit 4:0 Punkten optimal in die Rückrunde. Dabei war die Partie bei weitem nicht so eng wie es das Ergebnis vermuten lässt.

 

Noch im Hinspiel hatte sich die zweite Mannschaft der Wildauer als äußerst unangenehmer Gegner für die Männer von der Oder präsentiert. Mit nur einem Tor Vorsprung konnte man damals die Punkte zu Hause halten. Ähnlich knapp ging es beim zweiten Aufeinandertreffen der Saison dann nicht zu. Von Anfang an fanden die Frankfurter gut in das Spiel und machten über die Spielstationen 2:4 in der 8ten und 4:8 in der 18ten Minute schnell deutlich, dass sie gewillt waren die Punkte aus der gut besuchten und stimmungsvollen Wildauer Halle mitzunehmen. Die Tore für den HSC fielen dabei vor allem über schnelle Umschaltaktionen und Gegenstöße nachdem sich der Angriff des HSV ein ums andere Mal in der Frankfurter Defensive festgelaufen hatte. Lediglich von den guten Halbspielern der Wildauer ging konstant wirkliche Torgefahr aus. Als diese dann richtig ins Spiel fanden, gelang den Gastgebern zum Ende der ersten Hälfte auch folgerichtig ein kleiner Zwischenspurt mit dem sie auf 9:10 verkürzen konnten. Begünstigt wurde dieser außerdem dadurch, dass die Frankfurter nun nicht mehr konsequent genug mit ihren Tormöglichkeiten umgingen. Zu viele gute Gelegenheiten wurden vergeben und erst nach einer Auszeit fand man die zurück in die Spur und konnte dann mit einem bequemen 10:14 Vorsprung in die Halbzeit gehen.

 

Die zweite Spielhälfte entwickelte sich fast zu einem Spiegelbild der ersten. Die Anfangsminuten gehörten eindeutig den Gästen, welche nach 48 Minuten mit 15:23 in Führung gehen konnten. Dann ließ die Spannung bei den Männern von der Oder aber deutlich nach und sie verwalteten das Ergebnis nur noch. Die Randberliner berappelten sich dagegen und verkürzten zum Endstand von 23:26 ohne dass der Eindruck entstand, die Partie könnte noch kippen.

 

Wie schon über den ganz vorwiegenden Teil der Saison überzeugte am Ende wieder einmal die Deckung auf Seiten des HSC, welche mit nur 224 Gegentoren die wenigsten Treffer in der Liga zulässt. Außerdem gab es viele gute Einzelaktionen zu sehen. Vor allem Andreas Schutty und Christian Wessely lieferten sich dabei ein richtiges „Torewettrennen“, beide trafen jeweils 10 Mal. Hier lag auf der anderen Seite aber auch das Problem der Frankfurter an diesem Tage. Neben den beiden trugen sich nur noch Enrico Axt und Matthias Stoll mit jeweils 3 Treffern in die Torschützenliste ein. Womit eine sonst vorhandene Stärke der Mannschaft nicht zum tragen kam, nämlich über viele Spieler Torgefahr ausstrahlen zu können. Zudem ließ man einfach zu viele gute Torchancen ungenutzt und versäumte es dadurch sich selbst mit einem höheren Sieg zu belohnen.

 

HSC 2000 Frankfurt (Oder): Gregor Menz (T), Michael Janowski (T); Matthias Stoll (3), Christian Wessely (10), Mark Kossatz, Andreas Schutty (10), Sebastian Bähr, Karl Heinz Scholz, Georg Würffel, Karsten Borngräber, Enrico Axt (3), Heiko Hillebrand, Heiko Wessely, Matthias Richter

Trainer: Rainer Preuß

Zeitstrafen: HSC (2); Wildau II (3)

 



Sabinushalle wird zur Heimfestung

von Gregor Menz

 

 

Für den HSC hat sich der Umzug zu Beginn der Saison in die Sabinushalle jetzt schon gelohnt. Nach fünf Heimspielen in der Liga ist man dort noch immer ohne Punktverlust und erfreut sich wachsender Beliebtheit was die Zuschauerzahlen angeht. Auch zum Duell gegen Friedland fanden viele treue Fans den Weg in die Halle und das obwohl es mit den beiden zeitgleichen Endspielen der Handballeuropameisterschaften große Konkurrenz im Fernsehen zu sehen gab.

 

Die Mannschaft enttäuschte den Anhang dann auch nicht und konnte sich nach der Niederlage gegen Rangsdorf II zum Auftakt der Rückrunde zurück in die Spur bringen und die Mannschaft vom SSV Rot-Weiß Friedland ohne Probleme mit 32:26 bezwingen.

 

Dabei war die Achtung vor der Friedländer Offensive zunächst groß. Insbesondere Spielmacher Ireneuz Zarebski und seine überraschenden Anspiele zum Kreis sollten unterbunden werden. Das dies über weite Phasen des Spiels gelang, war einer der Schlüssel des Erfolges. Von Anfang an fand der HSC die nötige Spannung und setzte die Rot-Weißen in Abwehr und Angriff gehörig unter Druck. Während sich dadurch bedingt die einfachen Fehler beim Gegner häuften, gelang den Frankfurtern zunächst alles. Bereits nach 8 Minuten Spielzeit stand es dann auch folgerichtig 5:1 für die Heimmannschaft. Bis zur 15ten Minute konnte die Führung dann sogar auf 10:4 ausgebaut werden. In diesem ersten Viertel der Partie war es dabei vor allem Robert Karney dem es immer wieder gelang wuchtig einzunetzen aber auch Christian Graf mit seinen Tempogegenstößen ist herauszustellen. Erst nach einer Auszeit fanden die Gäste dann besser in das Spiel und konnten den Abstand bis zum Pausenergebnis von 19:12 fast halten.

 

In Halbzeit zwei mussten die Männer von der Oder dann etwas umstellen. Schon früh erhielt Kreativspieler Andreas Schutty seine zweite Hinausstellung. Um die Disqualifikation zu vermeiden, spielte er fortan ausschließlich im Angriff. Diese Wechsel zwischen Angriff und Abwehr behinderten die Frankfurter aber nicht, ganz im Gegenteil, es gelang ihnen den Vorsprung auf 22:12 in der 35 Minute auszubauen. Dieser 10 Tore Abstand sollte bis zur 48 Minute zum 30:20 auch bestand haben. In dieser Phase versäumten es die Frankfurter allerdings ein deutlicheres Ergebnis herauszuspielen und ließen die SSVler noch die zweite Luft bekommen. Mit einem Zwischenspurt verkürzten diese auf 30:24. Diese Minuten sollten aber die einzigen bleiben in denen die Friedländer ihren bekannten Biss zeigten, so dass am Ende ein verdienter 32:26 Sieg des HSC stand, der durchaus auch höher hätte ausfallen können.

 

Vor 110 Zuschauern, von denen 40 aus Friedland angereist waren, hatten sich die Gäste ungewohnt harmlos präsentiert, allein ihr Spielmacher Zarebski konnte mit 11 erzielten Toren gänzlich überzeugen, die Frankfurter waren aber so nicht in Bedrängnis zu bringen. Am Ende der Partie sah zwar Enrico Axt auf Seiten des HSC nach seiner dritten Zweiminutenstrafe noch die Rote Karte, dennoch verlief das Spiel fair und in relativ freundschaftlicher Atmosphäre. Nach dem Match zeigten sich Trainer und Mannschaft erleichtert, dass die Niederlage gegen Rangsdorf sowohl aus spielerischer Sicht als auch dem Ergebnis nach, nur ein Ausrutscher war.

 

HSC 2000 Frankfurt (Oder): Gregor Menz (T), Michael Janowski (T); Matthias Stoll (3), Christian Wessely (8), Christian Graf (4), Patryk Post, Andreas Schutty (6), Enrico Axt (4), Robert Karney (6), Sebastian Bähr, Karsten Borngräber (1), Karl-Heinz Scholz, Heiko Hildebrand



HSC startet mit einer Niederlage ins Jahr 2012

von Gregor Menz

 

 

Im Spitzenspiel der Landesliga Süd-Ost unterliegt der HSC 2000 Frankfurt (Oder) gegen die zweite Mannschaft von Lok Rangsdorf verdient mit 24:19 Toren. Die guten Einzelkönner der Frankfurter präsentieren sich dabei nach der Winterpause unkonzentriert und ließen vor allem im Angriff die gewohnte Souveränität im Abschluss vermissen. Dieser Dämpfer für die Oderstädter lässt den Kampf um den Aufstiegsplatz in die Verbandsliga wieder völlig offen werden.

 

Die HSCler gehören gemeinhin nicht zu den Torfabriken der Liga, dennoch schaffen sie es regelmäßig, sich aus einer massierten Deckung heraus und über eine kontrollierte Spielweise, einen komfortablen Vorsprung zu erspielen. Gegen die Rangsdorfer ging dieser Spielplan erstmalig in der laufenden Saison nicht gänzlich auf. Zwar gelang es den Oderstädtern wieder nur relativ wenige Tore zuzulassen, aber im Angriff fehlte jegliche Durchschlagskraft. Dies lag vor allen Dingen an einer guten Rangsdorfer Deckungsleistung, die den Spieß einfach umdrehte und die Partie dominieren half. Dabei war das Erfolgsrezept der Lok-Männer nicht sonderlich ausgeklügelt, sie ließen den Frankfurtern wenig Raum und versuchten gegnerische Aktionen mit Härte zu unterbinden. Aber statt den Kampf anzunehmen und dort hinzugehen wo es „weh tut“, passten die HSC-Männer vielfach ohne Effektivität vor der Lok-Defensive herum und entwickelten keinerlei Angriffsdruck. Zahlreiche Ballverluste nach technischen Fehlern waren die Folge. Zudem verlor man den Ball ungewöhnlich oft aufgrund von Zeitspielentscheidungen der Schiedsrichter. Auch aus 2min-Strafen für die Rangsdorfer konnte kein Profit geschlagen werden, ganz im Gegenteil, verschiede Überzahlsituationen wurden sogar verloren. Dennoch blieb das Ergebnis vor allem in der ersten Spielhälfte knapp, mit einem 11:10 ging man in die Pause.

 

Nach dem Wideranpfiff sah es für die ersten 7 Minuten dann so aus als könnten sich die Frankfurter steigern. Es gelang ihnen mit 12:13 in Führung zu gehen. In der Folge ging es aber noch schwächer weiter als in Hälfte eins. Gleich Minutenweise erzielten die Oderstädter keinen Torerfolg mehr. Spätestens beim Stand von 22:15 in der 50. Spielminute war die Partie vorentschieden. Insgesamt sollten die Frankfurter nur 8 Tore in der zweiten Hälfte werfen, eine Ausbeute mit der man auch in der Landesliga auswärts keine Punkte holen kann.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Spiel für die Zuschauer nicht hielt was die Tabellenplatzierungen der Mannschaften versprach. Obwohl beide Teams jeweils ungeschlagen an der Tabellenspitze standen, lieferten sie sich ein langsames Duell voller Fehler. Die Rangsdorfer wollten aber immerhin gewinnen und siegten daher folgerichtig mit 24:19.

 

Die Euphorie der Frankfurter erhielt nun hoffentlich zur rechten Zeit einen Dämpfer und es bietet sich die Chance Spiele wieder konzentrierter anzugehen. Bei aller berechtigter Kritik sollte man aber auch nicht vergessen, dass die beiden Mannschaften in der letzten Spielzeit noch mehr als eine Liga trennte und eigentlich die Männer von Lok Aufstiegsaspirant Nummer eins sind.

 

HSC 2000 Frankfurt (Oder): Gregor Menz (T), Michael Janowski (T); Matthias Stoll (4), Christian Wessely (3), Heiko Wessely, Christian Graf, Patryk Post, Marko Kossatz, Andreas Schutty (7), Reginal Lorenz (2), Enrico Axt (2), Georg Würffel (1), Robert Karney

 





Bericht der MOZ 5. Januar 2012

Weiße Weste zur Weihnachtzeit

von Gregor Menz

 

 

Am vorletzten Spieltag der Hinrunde der Landesliga Süd-Ost steht der Aufsteiger aus Frankfurt weiterhin ohne Punktverlust an der Tabellenspitze. Während die Konkurrenz aus Friedland und Rangsdorf wichtige Zähler im Kampf um den Aufstiegsplatz liegenließ, blieben die Oderstädter auch im 7 Spiel ohne Niederlage. Mit einem souveränen 34:20 gegen den Tabellenvorletzten TSV Empor Dahme setzten sie sich vorerst an der Tabellenspitze fest.

 

Dabei traten die Frankfurter Handballer erstmals in dieser Saison nicht mit größtmöglicher Spielerzahl an. Viele Kranke und Verletzte fehlten der Mannschaft, unter ihnen Karsten Borngräber, Robert Karney, Enrico Axt, Christian Wessely, Michael Janowski und Uwe Reihnsberg also fast ein komplettes Team. Wie eingespielt der Frankfurter Kader aber inzwischen ist, sollten die folgenden 60 Spielminuten zeigen. Von Anfang an machten die Gastgeber deutlich welche Mannschaft die Sabinushalle als Sieger verlassen würde. Sie begannen konzentriert und legten schnell einige Tore zum 6:2 in der 10 Minute vor. Die Treffer konnten zur Hälfte über Gegenstöße erzielt werden wobei es die Dahmer den Hausherren durch zahlreiche technische Fehler auch häufig viel zu leicht machten. Zudem fanden sie zu selten die Mittel um die Frankfurter Deckung zu überwinden oder gar dauerhaft in Bedrängnis zu bringen. Stattdessen wuchs der Vorsprung bis zur Pause auf 18:7 an. Zwei der Treffer erzielten die Mannen vom TSV dabei über Strafsiebenmeter. Dies ist deshalb erwähnenswert, da zum dritten Siebenmeterduell kurz vor Ende der ersten Hälfte Heiko Hillebrand sein Debüt als neuer Torhüter der Oderstädter gab und den Wurf auch gleich parieren konnte. Bisher hatte Heiko die Mannschaft auf dem Spielfeld unterstützt, nun aber sein alte Vorliebe fürs Toreverhindern wieder entdeckt, schließlich hatte es so auch in der Jugend begonnen. Seit einigen Trainingseinheiten ist er nun wieder Torhüter und ergänzt das Duo Janowski/Menz.

 

Die 100 Zuschauer in der Sporthalle bekamen dann eine etwas spannendere zweite Halbzeit geboten. Zwar gelang es den Frankfurtern zunächst das Ergebnis abzusichern indem man den Vorsprung schnell auf 25:9 ausbauen konnte um dann zeitweilig sogar mit 18 Zählern beim Stand von 29:11 in der 47 Minute zu führen. Dann folgte aber der schon fast obligatorische Bruch bei der Chancenverwertung der HSCler. Gute 8 Minuten lang wurden gleich reihenweise bester Einwurfmöglichkeiten vergeben und das zeitweise mit zwei Mann mehr auf dem Spielfeld. Durch die dennoch drückende Überlegenheit mutete diese Phase sogar ein wenig komisch an und ersparte den Gästen ein noch deutlichere Niederlage. Die Emporer nutzten diese Minuten auch gleich um etwas Ergebniskosmetik zu betreiben und am Ende den Abstand auf ein 34:20 zu verkürzen. Kurz vor dem Ende sorgte dann der neue Mann im Frankfurter Tor noch für den letzten Aufreger des Spiels indem er bei dem Versuch einen Paß zum Tempogegenstoß zu unterbinden mit dem vorgesprinteten Angreifer ohne Absicht kollidierte und so direkt mit einer roten Karte bestraft wurde. Besondere Erwähnung verdient außerdem die Leistung von Matthias Stoll, der allein 9 Tore zum Sieg seiner Mannschaft beitragen konnte.

 

Nach dem Spiel war die Stimmung gelöst und die Frankfurter verabschiedeten ihre Zuschauer in die Weihnachtspause. Trainer Preuß meinte zum Spiel: „Wir unterschätzen keinen Gegner, sondern versuchen konzentriert unser Spiel zu machen. Mit dieser Einstellung kann man dann früh Spiele entscheiden und auch Phasen mit schwächerer Chancenverwertung und zu vielen technischen Fehlern überstehen. Das hat die Mannschaft heute getan.“

 

HSC 2000 Frankfurt (Oder): Gregor Menz (T), Heiko Hillbrand (T); Matthias Stoll (9), Heiko Wessely (1), Christian Graf, Patryk Post (3), Marko Kossatz (6), Andreas Schutty (3), Eik Bimberg (6), Reginal Lorenz (4), Sebastian Bähr (1), Georg Würffel (1), Karl-Heinz Scholz

 



TV Beitrag vom WMZ (ab 11:30min)

Grünheide vermasselt Pflichtsieg

von Gregor Menz

 

Auch im Spitzenspiel der Landesliga Süd-Ost gelingt dem HSC 2000 Frankfurt die Überraschung mit einem 29:27 Sieg über Grünheide III. Damit bleiben die Oderstädter verlustpunktfreier Tabellenführer.

 

Dabei taten sich die HSCler mit vielen vergebenen Torchancen und technischen Fehlern während der gesamten Spielzeit sogar noch unerwartet schwer. Letztendlich wollten sie die Punkte aber mehr als der Gegner, der zuvor „eindeutig einen Sieg“ als Zielstellung ausgelobt hatte und so für zusätzliche Motivation in den Reihen der Gastgeber sorgte.

 

Das Spiel begann dann ausgeglichen, die Mannschaften schenkten sich nichts und ließen bis zur 12. Minute beim Stand von 6:5 nie einen Abstand von mehr als einem Tor zu. Die Gäste trafen über ihre Halben und Außen während es den unseren gelang einige sehenswerte Treffer über schnelle Aktionen zu erzielen. Wobei wir nun eine kurze Phase der Souveränität erarbeiten konnten und bis zum 8:5 erstmalig einen leichten Vorsprung erspielten. In der Folge wurde die Partie ruppiger, die ersten Zeitstrafen und Verletzungspausen führten zu kurzen Spielunterbrechungen die vor allem den Spielfluss der Gastgeber beeinträchtigten. Obwohl man noch 2mal in Überzahl spielte, ließ man es zu, dass Grünheide das Ergebnis nun zum 10:12 drehte und zur Halbzeit mit einem knappen 12:13 Vorsprung in die Pause gehen durfte. In der Endphase der ersten Hälfte gab es dann noch ein spannendes Vater Sohn Duell zu sehen. Während nämlich Michael Janowski in Frankfurt das Tor hütet, macht dessen Sohn Marcel für die Grünheider als Außen seine Spiele. Gleich zweimal knapp hintereinander scheiterte der Nachwuchs dann auch zur Freude der Zuschauer aus guter Position an seinem alten Herren.

 

Zu Beginn der zweiten Hälfte schwächten sich die Gäste dann aber gleich selbst. Nach einer 2 Minutenstrafe kurz vor der Pause hätten sie mit einem Mann weniger beginnen müssen, versäumten dies aber und wurden folgerichtig erneut bestraft. Dies konnte dann auch zum 14:14 Ausgleich genutzt werden. Dennoch lief bei uns nun wenig zusammen, die harte Gangart des Gegners beeindruckte wohl doch ein wenig und plötzlich lagen wir mit 15:19 in Rückstand. Doch die Mannschaft zeigt Moral und kämpfte sich zurück in die Partie. Nach dem Anschlusstreffer zum 19:20 gab es dramatische 15 Minuten bis Spielende zu sehen. Bis zum 26:26 kurz vor dem Ende folgte ein offener Schlagabtausch mit wechselnden Führungen wobei das Publikum von ca. 150 Leuten immer wieder wertvolle Unterstützung lieferte. In der 57 Minute hätte das Spiel dann auch noch anders ausgehen können. Wir waren in Ballbesitz, fanden aber keine Lücke und die Hände der gut leitenden Schiedsrichter waren bereits zum Zeitspiel gehoben. Es folgte die Auszeit durch Trainer Preuß und Christian Wessely sagte nur: „Wir sagen den Rückraum als Schützen laut an und ich gehe mit der Sprungwurffinte durch.“ Gesagt, die Nerven hielten und getan. Diese Situation bereite den Boden für den Sieg. Der nächste Ball wurde vorentscheidend abgefangen und zum 28:26 verwandelt und die nie aufsteckenden Grünheider konnten nicht mehr kontern. Am Ende hieß es 29:27 für die Heimmannschaft. Wesentlichen Anteil am Sieg hatte dabei mit 8 Treffern unser Geburtstagskind Reginal Lorenz der nach einer Verletzungspause wieder zur Mannschaft zurückgekehrte.

 

Fazit des Spiels ist, dass 4 Tore Vorsprung nicht genug sind, um uns in unserer Halle zu schlagen und wir auch gewinnen können, wenn der Gegner über die volle Spielzeit dagegenhält. Außerdem steigt das Interesse am Frankfurter Männerhandball stetig, waren doch die regionalen Medien aller Sparten (TV, Zeitung, Radio) anwesend.

 

HSC 2000 Frankfurt (Oder): Gregor Menz (T), Michael Janowski (T); Matthias Stoll (3), Heiko Wessely, Christian Wessely (6), Christian Graf (3), Patryk Post, Marko Kossatz (1), Andreas Schutty (1), Eik Bimberg (4), Enrico Axt (2), Reginal Lorenz (8), Marten Arnold (1)

 

 



Der nächste Auswärtssieg gegen die HSG ist eingefahren

von Gregor Menz

 

Auch im fünften Spiel gegen die HSG Schlaubetal II gewinnen die Handballmänner vom HSC 2000 Frankfurt (Oder) deutlich mit 19:31. Dabei können sie aber nicht in allen Phasen der Partie überzeugen, Licht und Schatten prägen das Match.

 

Die Handballfreunde der Region haben den Zweikampf der Nachbarn lange herbeigesehnt und auch die beiden Mannschaften hatten im Vorfeld verlauten lassen, dass sie sich auf dieses Prestigeduell freuten. Dementsprechend gespannt gingen sie ins Spiel in der Halle in Briesen die statt der Schlaubetalhalle Austragungsort der Begegnung war. Obwohl zahlreiche Müllroser Anhänger ihren Weg nach Briesen fanden, wurde die Partie so für beide Teams zum Auswärtsspiel, ein Umstand mit dem die Frankfurter zunächst besser klarkamen. Sie begannen stark und legten ein sicheres 0:5 vor. Diese Führung konnte dann auch bis zur 12 Minute auf 1:9 ausgebaut werden. Es wurde druckvoll über alle Positionen angegriffen und bis dahin sicher über die Außen und Halben abgeschlossen. Auch gegen die anfangs stabile Deckung der Gäste sahen die HSGler zunächst keinen Stich wobei sie den Frankfurtern mit vielen technischen Fehlern sehr entgegenkamen und so 4 dieser ersten 9 Tore im Gegenstoß hinnehmen mussten. Nach diesem guten Start bremsten sich die Gäste dann selber ein wenig, das Spiel hätte sonst leicht in einem Debakel für die Müllroser enden können. Der neue Trainer Rainer Preuß begann früh fast die komplette erste Sieben zu schonen und wechselte nun munter durch um seine Truppe etwas besser kennen zu lernen. Dieses experimentieren blieb nicht ohne Folgen für den Spielfluss und die Vorstellung der Oderstädter ließ deutlich nach, insbesondere Schwächen im Torabschluss traten nun zutage. Folglich stand es in der 20ten Minute dann auch „nur“ noch 5:10. Aber in der Endphase der ersten Halbzeit fand dann auch die zweite Reihe besser ins Spiel, so dass man mit einem 7:14 Zwischenstand in die Pause ging. Einige Fans und Spieler des HSC hätten sich zu diesem Zeitpunkt sicherlich eine höhere Führung gewünscht, hofften aber nun auf die zweite Spielhälfte.

 

Diese Hoffnung wurde aber zunächst enttäuscht. Die Oderstädter begannen zwar den Namen nach mit ihrer vermeintlich besten Aufstellung, konnten diesen Umstand aber bis zur 44 Minute nicht nachweisen. Stattdessen wirkten die Spieler verunsichert, kalt und fahrig. Eine unerklärliche Schwäche vor dem Tor machte sich breit und eine Vielzahl an Fehlabspielen und technischen Fehlern ermöglichte es den Gastgebern noch einmal Morgenluft zu wittern. Sie nutzten diese Schwächeperiode der Gäste um den Abstand bis zur Mitte der zweiten Hälfte auf vier Tore zum 14:18 zu verkürzen. Die Mannschaft konnte sich dann allerdings wieder fangen. Neuzugang Eik Bimberg gelang es mit einer sehenswerten Einzelaktion über Außen nach sechs Minuten ohne Tor der Frankfurter endlich wieder zu treffen und damit eine wiederum gute Endphase einzuleiten. Wie zu Beginn der Partie nahm man das Heft noch einmal in die Hand und ließ keinen Zweifel daran wer das Feld als Sieger verlassen sollte. Über die Stationen 16:23 in der 49 Minute und 17:28 in der 54ten erreichte man das Endergebnis von 19:31.

 

Insgesamt hatten die Zuschauer ein faires Spiel mit einigen frustrierenden Momenten zu sehen bekommen. Manch einer aus dem Publikum war zwischenzeitlich schon ein wenig unruhig geworden, sah sich aber am Ende versöhnt. Trainer Preuß erklärte zum Spiel: „Mannschaft und Trainer müssen sich noch besser kennen lernen und dafür muss ich solche Partien, bei denen wir überlegen sind, nutzen. Am Ende können wir sagen, dass alle Spieler am Sieg beteiligt waren und das ist gut für die Moral.“

 

HSC 2000 Frankfurt (Oder): Gregor Menz (T), Holger Klaue (T); Matthias Stoll (4), Christian Wessely (7), Christian Graf (1), Marko Kossatz (1), Andreas Schutty (6), Eik Bimberg (2), Sebastian Bähr (1), Karl Heinz Scholz (2), Georg Würffel (6), Karsten Borngräber (1), Enrico Axt, Patryk Post



HSC Bleibt an der Spitze MOZ

HSC - SV Chemie Guben 30:22

Neuer Trainer bringt den Sieg für den HSC

von Gregor Menz

 

Die Spielertrainer Wessely und Lorenz vom HSC 2000 Frankfurt (Oder) wurden am Wochenende von Rainer Preuß als neuem Übungsleiter der Handballherren abgelöst. Dieser erfreuliche Umstand kam zudem in Begleitung eines weiteren Sieges, diesmal bezwang man den SV Chemie Guben deutlich mit 30:22.

 

Der neue Trainer ist kein Unbekannter bei den Frankfurtern. Er betreute jahrelang Mannschaften sowohl des ESV als auch des FHC und bringt damit das nötige Wissen und die Erfahrung mit um erfolgreich bei seinem neuen Verein tätig zu sein. Er kennt aus dieser Zeit auch bereits einige seiner Spieler und wird sich daher schnell an die Mannschaft gewöhnen bzw. die Mannschaft sich an ihn. Beim Spiel gegen die Gubener brachte seine Taktik jedenfalls schon mal den notwendigen Vorteil. Von Beginn an wurden die zwei stärksten Spieler des Gegners durch vorgezogene Deckungsspieler unter Druck gesetzt. Infolgedessen gelang es den Gästen dann auch zu keinem Zeitpunkt des Spiels die Hausherren ernsthaft zu gefährden.

 

Und das obwohl es zunächst alles andere als gut für die Heimmannschaft aussah. Nur elf Mann waren einsatzfähig wobei zahlreiche unserer besten Akteure fehlten. Allein acht Mann hatten sich verletzt, krank oder abwesend gemeldet unter ihnen mit Robert Karney, Enrico Axt und Reginal Lorenz fast der komplette Rückraum und die Linkshänder. Unsere reiferen Spieler waren außerdem mit den Senioren zeitgleich in Altlandsberg beschäftigt. Die Mannschaft von Chemie Guben war dagegen vollzählig erschienen und wurde darüber hinaus von einer großen Schar Anhänger begleitet. Das sie sich zudem etwas vorgenommen hatten war dann auch sehr schnell in der gutbesuchten Halle zu spüren. So agierten die Gubener sehr motiviert in den Zweikämpfen, teilweise sogar überhart und an der Grenze zum Unfairen. Im Laufe des Spiels sahen dann auch zwei ihrer Spieler nach jeweils drei Zweiminutenstrafen folgerichtig rot. Insgesamt hätte es sogar noch deutlich mehr Zeitstrafen für die rüden Attacken der Gastmannschaft geben müssen. Es nutzte ihnen aber nichts. Immer wieder gelang es Christian Wessely oder Andreas Schutty die Außen freizuspielen oder selber erfolgreich abzuschließen. Im Gegensatz dazu vergab die Mannschaft des SVC gleich reihenweise bester Möglichkeiten wobei einzelne Spieler der Gäste teilweise zu egoistisch agierten oder zu schnell den Wurf auf das Tor suchten. Folglich setzten sich die Hausherren auch schnell mit 9:3 (12. Minute) ab. Der HSC ging dann auch in dieser Höhe verdient mit einem souveränen 19:10 in die Halbzeitpause.

 

In der zweiten Spielhälfte wurde das Ergebnis dann von den Frankfurtern verwaltet. Man wollte keine Verletzungen riskieren und ließ den Ball nach Möglichkeit lange laufen. Der Torabstand zwischen den Mannschaften blieb dann überwiegend gleich und änderte sich auch bis zum Schlusspfiff nur noch unmerklich zum 30:22 Endstand.

 

 

HSC 2000 Frankfurt (Oder): Gregor Menz (T), Michael Janowski (T); Matthias Stoll (3), Heiko Wessely (1), Christian Wessely (12), Christian Graf (2), Patryk Post (3), Marko Kossatz, Andreas Schutty (4), Eik Bimberg (4), Sebastian Bähr (1)



TV - Beitrag vom WMZ (ab 11:35 min)

 

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Der HSC ist Tabellenführer

 

von Gregor Menz

 

Die Männer vom HSC 2000 Frankfurt (Oder) übernehmen nach einem deutlichen 21:37 Erfolg in Wünsdorf die Tabellenführung in der Landesliga Süd-Ost.

 

Vor dem Duell wussten die Frankfurter nicht so recht was sie in Wünsdorf zu erwarten hätten. Die Männer vom MTV II mussten am Spieltag zuvor eine heftige Schlappe bei Friedland mit 32 Toren Differenz hinnehmen und waren damit auf den letzten Tabellenplatz der Liga gefallen. Demnach standen sie mit dem Rücken zur Wand und wollten sich gegen den Mitaufsteiger rehabilitieren. Daher präsentierten sie sich anfänglich auch konzentriert und hatten diesmal auch eine fast volle Bank zur Verfügung. In den ersten 8 Minuten (Zwischenstand 2:3) sah es dann auch so aus als könnten sie den Oderstädtern ein enges Spiel liefern. Nach einer Viertelstunde war dann aber abzusehen in welche Richtung die Partie tatsächlich kippen würde. Spätestens ab dem 5:7 gelang ihnen nämlich so gut wie nichts mehr. Die Frankfurter Deckung wurde zu einem fast unüberwindbaren Hindernis und die Fehlerquote stieg enorm. Die HSC-Männer dagegen nutzen nun insbesondere im Gegenstoß konsequent ihre Chancen, so dass es mit 8:20 Toren bereits zur Pause eine deutliche Führung gab.

 

In der zweiten Hälfte erhielten dann alle Spieler des HSC ein wenig Einsatzzeit ohne dass es zu einem Bruch im Spiel kam. Fast alle konnten sich in die Torschützenliste eintragen und das obwohl die Partie eigentlich schon entschieden war. Man blieb insgesamt konzentriert bei der Sache, lediglich die Chancenverwertung nach dem Seitenwechsel hätte noch besser sein müssen. Zwei Siebenmeter und diverse freie Würfe wurden vergeben oder mussten von den guten Schiedsrichtern abgepfiffen werden.

 

Nach dem Spiel freute sich die Mannschaft über die Auswärtspunkte und die Tabellenführung. Christian Wessely der für die Frankfurter an diesem Tag als Spielertrainer auftrat, bremste aber sofort jegliche Euphorie: „Für uns kommt das so schnell schon überraschend und die Saison ist auch noch zu jung um von einem Trend zu sprechen. Wir wissen außerdem das die Spiele immer schwerer werden umso länger wir dort vorne stehen. Schnell kann man auch bei der ehrgeizigen Konkurrenz verlieren und dann sieht alles wieder ganz anders aus.“

 

Spielstationen: 2:3 (8), 5:7 (14), 8:14 (24), 8:20 (30); 9:23 (35), 15:29 (43), 19:36 (54), 21:37 (60)

 

HSC 2000 Frankfurt (Oder): Gregor Menz (T), Michael Janowski (T); Robert Karney (3), Matthias Stoll (3), Heiko Wessely (1), Christian Wessely (8), Georg Würffel (4), Christian Graf, Patryk Post (2), Marko Kossatz (2), Andreas Schutty (12), Eik Bimberg (1), Mirko Lange, Karl Heinz Scholz (1)



Unerwartet enges Spiel im Landespokal der Handballer

von Gregor Menz

 

Die gerade erst in die Landesliga Süd-Ost aufgestiegenen Männer vom HSC 2000 Frankfurt (Oder) unterliegen nur knapp dem Favoriten SV Lok Rangsdorf aus der Brandenburgliga mit 21:25.

 

Dass der Weg in die nächste Runde so schwer werden würde, hatten die Gäste dabei sicherlich nicht erwartet. Die Frankfurter begannen enorm konzentriert und konnten aus einer starken Abwehr heraus immer wieder ruhig vorgetragene Angriffe erfolgreich abschließen. Dabei entwickelte sich eine Partie die so niemand vorhersehen konnte. Die Männer von der Oder gingen in Führung und verteidigten diese über die Stationen 2:1, 5:4 bis zum 7:6 in der 20 Minute auch verbissen. 2 Minuten vor dem Pausenpfiff gelang ihnen dann sogar eine 10:6 Führung welche aber aufgrund der nun nachlassenden Kräfte nicht mehr mit in die Pause genommen werden konnte. Stattdessen kamen die Rangsdorfer über ihre ersten erfolgreichen Tempoaktionen in diesem Spiel noch auf ein Tor heran, so dass man mit einer aus Frankfurter Sicht zu diesem Zeitpunkt zu knappen 11:10 Führung in die Kabinen ging.

 

Die zweite Hälfte begann wie die erste. Lediglich die Zeitstrafen häuften sich nun auf Seiten der Gastgeber und in der 42 Minute musste der Mann mit dem stärksten 1 gegen 1auf dem Feld Andreas Schutty selbiges nach seiner 3ten 2 Minutenstrafe verlassen. Gleichwertig zu ersetzen war er an diesem Tag nicht. Zudem machte sich nun auch der Kräfteverschleiß bei der ersten Reihe der Oderstädter bemerkbar. Langsam aber stetig gelang den Gästen die Wende bis sie schließlich kurz vor dem Ende mit 5 Toren führten. Lediglich der Anschlusstreffer konnte noch zum Endstand von 21:25 erzielt werden.

 

Dennoch spendeten die 120 Zuschauer in der Halle ihrer Mannschaft ausgiebig Applaus und zeigten sich mit der Leistung zufrieden. Diesem Urteil schloss sich auch der Spielertrainer Reginal Lorenz an: „Die Mannschaft hat das Spiel über 45 Minuten bestimmt und auch unser Torhüter hat einen sehr starken Tag erwischt. Leider hat am Ende etwas die Kraft gefehlt um die ganz große Überraschung zu schaffen. Mit voller Besetzung hätte man die Rangsdorfer aber sicherlich noch mehr ärgern können.“

 

In der Tat zeigten viele der HSC Akteure hervorragende Leistungen. In den ersten Minuten dominierte Robert Karney mit seinen Würfen aus dem Rückraum das Spiel. Später übernahmen Andreas Schutty und Christian Wessely das Kommando. Schmerzlich vermisst wurde allerdings Enrico Axt, der aufgrund einer Kapselverletzung am Daumen nicht spielen konnte. Auch der Spielertrainer selbst war nicht einsatzfähig, so dass es für den Rückraum und den Aufbau kaum Erholungszeiten gab was sich am Ende bemerkbar machte. Trotzdem wurde deutlich welches Potential in der Mannschaft steckt und das man auch gegen höherklassige Gegner gut mithalten kann. Außerdem wurde den Zuschauern schon der zweite Handballkrimi in der Halle an der Sabinusstraße geboten.

 

 

HSC 2000 Frankfurt (Oder): Gregor Menz (T), Michael Janowski (T); Robert Karney (5), Matthias Stoll (5), Heiko Wessely, Christian Wessely (3), Georg Würffel, Christian Graf (3), Heiko Hillebrand, Patryk Prost, Marko Kossatz, Andreas Schutty (5), Sebastian Bähr, Eik Bimberg



HSC2000 Frankfurt(Oder) - HSV Wildau ll 25:24 MOZ

HSC2000 Frankfurt(Oder) - HSV Wildau ll 25:24

Das erste Heimspiel bringt den zweiten Sieg
Auch die Heimpremiere in neuer Halle ist dem HSC 2000 Frankfurt/Oder geglückt
von Gregor Menz
 
Vor Saisonbeginn hatte wohl niemand beim Aufsteiger mit einem derart guten Start in die Landesliga gerechnet aber nach 2 Spieltagen können die Oderstädter bereits 4 Punkte auf der Habenseite der Tabelle vorweisen. Im ersten Spiel konnte man den Aufstiegskandidaten Nr. 1 aus Friedland in dessen eigener Halle souverän bezwingen. Die zweite Partie dagegen stand lange auf Messers Schneide und konnte am Ende nur knapp mit 25:24 gegen den HSV Wildau II gewonnen werden.
Zirka 150 Zuschauer besuchten die erste Partie in der neuen Spielstätte an der Sabinusstraße. Unter ihnen befanden sich viele ehemalige ESV-Akteure und auch einige Bekannte aus Schlaubetal die sich Erkenntnisse für ihre Spiele gegen den Gastgeber erwarteten. Alle Anwesenden verband aber, dass sie sich zunächst gedulden mussten, denn einer der wichtigsten Spieler der HSCler, Robert Karney, verletzte sich während des Aufwärmens. Daher musste ein neues Protokoll angefertigt werden weshalb das Spiel erst mit 20minütiger Verzögerung beginnen konnte. Dennoch fanden die Gastgeber gut in das Spiel und konnten sich schon früh eine 7:4 Führung herausspielen wobei dem Publikum einige schöne Ballstafetten präsentiert wurden. Ebenso schnell gab man den Vorsprung dann allerdings wieder aus der Hand, da trotz spielerischer Überlegenheit Unsicherheiten vor allem beim Torabschluss ihren Weg in das Spiel der Frankfurter fanden. So dass man sogar mit einem 2 Tore Rückstand in die Halbzeitpause gehen musste. Nach einigen Umstellungen starteten die Gastgeber dann erneut hervorragend in die zweite Hälfte indem sie sich einen 6:1 Lauf erspielten und wieder sah es so aus als könne man die Punkte nun beruhigt mitnehmen. Hieran hatte vor allem die körperlich überlegene Deckung der Frankfurter ihren Anteil. Dennoch ließ die Konzentration nun wieder nach und der Gegner konnte Unsicherheiten im Aufbau zu einfachen Toren nutzen und weiter dran bleiben. Mehrfach erspielten die Männer des HSC dann einen 2 Tore Vorsprung der aber immer wieder durch die nie aufsteckenden Gäste egalisiert werden konnte so dass es in den letzten 10 Minuten ein enges und hektisch Spiel zu sehen gab in dem aber keine der Mannschaften unfair agierte. Zu diesem Zeitpunkt nahmen die erfahrenen Spieler Christian Wessely und Reginal Lorenz das Szepter in die Hand und sorgten dafür, dass man immer wieder ein Tor vorlegen konnte. Zum letzten Mal gelang dies 15 Sekunden vor dem Schlusspfiff das die Wildauer dann nicht mehr ausgleichen konnten.
Die Zuschauer hatten am Ende ein knappes Match mit einem verdienten Sieger zu sehen bekommen. Licht und Schatten prägten dabei das Spiel der Frankfurter wobei sie jetzt als Mannschaft gemeinsam insbesondere analysieren müssen, warum sie nur jeweils 10 Minuten pro Halbzeit in der Lage waren ihr System durchzuhalten. Dennoch verbleiben als positive Elemente, dass 11 der 14 Akteure Treffer erzielen konnten, es viele Tempoangriffe zu sehen gab und aus der zweiten Reihe viele hungrige Spieler bereit sind in die Bresche zu springen wenn es mal eng wird. Außerdem war zu jedem Zeitpunkt der Siegeswille zu spüren der nötig ist um auch knappe Begegnungen für sich zu entscheiden.  

Auswärtssieg

SSV Rot-Weiß Friedland - HSC2000 Frankfurt (Oder) 18:24